Produktbild: Ich rede, also bin ich

Ich rede, also bin ich 42 Geheimnisse unserer Sprache | Lernen Sie, bewusster zu kommunizieren, denn Sprache ist Ihr wichtigstes Tool.

11

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

23539

Erscheinungsdatum

29.01.2026

Verlag

Gutkind Verlag

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

1788 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783989410855

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • Sprachkennzeichnung vorhanden
  • Inhalt auch ohne Farbwahrnehmung verständlich dargestellt
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • Landmark-Navigation vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

23539

Erscheinungsdatum

29.01.2026

Verlag

Gutkind Verlag

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

1788 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783989410855

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Sprache - die Supermacht

Bewertung aus Speyer am 24.02.2026

Bewertungsnummer: 3056792

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Der Titel „Ich rede, also bin ich“ mag zunächst skeptisch machen, suggeriert er doch, dass sich hier jemand ziemlich wichtig zu nehmen scheint. Doch beim Blick auf den Klappentext wird klar, dass Julia Mailänder etwas anderes beabsichtigt, nämlich Sprache zu erklären und damit zugleich für sie zu begeistern. Selbst wenn das bei mir als Sprachwissenschaftler nicht nötig gewesen sein mag, siegte die Neugier. Was also „kann“ das Buch? Platt gesagt: In 42 Kapiteln, deren Überschriften aus Fragen bestehen, so manches Sprachthema erklären und ja, Begeisterung wecken. Gerade für Laien ist Sprachgebrauch eine Art Automatismus: Man lernt eine Sprache, gebraucht sie, denkt aber nicht tiefer darüber nach. Manchmal wundert man sich, warum man der einen Person besser folgen kann als anderen, stellt sich vielleicht mal eine Frage, etwa woher der eigene Name kommt, ob Dialekte aussterben, warum man weltweit englisch spricht und nicht französisch, und was passiert, wenn wir ständig „KI“ (bzw. Sprachmodelle) nutzen. Und genau solchen Fragen spürt Mailänder nach, wobei sie auch Nachbardisziplinen wie Psychologie streift. Das geschieht kenntnisreich, aber mit einer guten Portion Humor und vor allem Begeisterung. Dass ein Buch, das nicht mal 300 Seiten hat, aber 42 (damit hatte die Autorin mich ja ohnehin schon …) Kapitel, das jeweilige Thema nicht in der Tiefe zu ergründen vermag, dürfte klar sein. Natürlich bleibt der Inhalt an der Oberfläche und manches ist doch sehr an das „moderne Leseverhalten“ angepasst (vorwiegend also „Infohäppchen“, die man voraussichtlich kaum am Stück wird lesen wollen), es geht aber hier auch nicht um sprachwissenschaftliche Durchdringung, sondern um Fakten über und Bewusstsein für Sprache – ihre Macht, ihren Einfluss, ihr Vermögen, unsere Welt zu der zu machen, die sie ist. Einiges kannte ich bereits, anderes frischte mein Wissen auf, doch stellenweise auch überrascht. Insofern gelingt Mailänder mit diesem Buch etwas Großes: Sie erklärt das „System Sprache“ leicht verständlich, weckt Neugier und schafft damit Beschäftigung mit dem Thema. 4,5 (abgerundete) Sterne, weil die im Buch verwendete Sprache doch sehr einfach ist, wenngleich es für Nicht-Sprachwissenschaftler sicher volle Punktzahl wäre.

Sprache - die Supermacht

Bewertung aus Speyer am 24.02.2026
Bewertungsnummer: 3056792
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Der Titel „Ich rede, also bin ich“ mag zunächst skeptisch machen, suggeriert er doch, dass sich hier jemand ziemlich wichtig zu nehmen scheint. Doch beim Blick auf den Klappentext wird klar, dass Julia Mailänder etwas anderes beabsichtigt, nämlich Sprache zu erklären und damit zugleich für sie zu begeistern. Selbst wenn das bei mir als Sprachwissenschaftler nicht nötig gewesen sein mag, siegte die Neugier. Was also „kann“ das Buch? Platt gesagt: In 42 Kapiteln, deren Überschriften aus Fragen bestehen, so manches Sprachthema erklären und ja, Begeisterung wecken. Gerade für Laien ist Sprachgebrauch eine Art Automatismus: Man lernt eine Sprache, gebraucht sie, denkt aber nicht tiefer darüber nach. Manchmal wundert man sich, warum man der einen Person besser folgen kann als anderen, stellt sich vielleicht mal eine Frage, etwa woher der eigene Name kommt, ob Dialekte aussterben, warum man weltweit englisch spricht und nicht französisch, und was passiert, wenn wir ständig „KI“ (bzw. Sprachmodelle) nutzen. Und genau solchen Fragen spürt Mailänder nach, wobei sie auch Nachbardisziplinen wie Psychologie streift. Das geschieht kenntnisreich, aber mit einer guten Portion Humor und vor allem Begeisterung. Dass ein Buch, das nicht mal 300 Seiten hat, aber 42 (damit hatte die Autorin mich ja ohnehin schon …) Kapitel, das jeweilige Thema nicht in der Tiefe zu ergründen vermag, dürfte klar sein. Natürlich bleibt der Inhalt an der Oberfläche und manches ist doch sehr an das „moderne Leseverhalten“ angepasst (vorwiegend also „Infohäppchen“, die man voraussichtlich kaum am Stück wird lesen wollen), es geht aber hier auch nicht um sprachwissenschaftliche Durchdringung, sondern um Fakten über und Bewusstsein für Sprache – ihre Macht, ihren Einfluss, ihr Vermögen, unsere Welt zu der zu machen, die sie ist. Einiges kannte ich bereits, anderes frischte mein Wissen auf, doch stellenweise auch überrascht. Insofern gelingt Mailänder mit diesem Buch etwas Großes: Sie erklärt das „System Sprache“ leicht verständlich, weckt Neugier und schafft damit Beschäftigung mit dem Thema. 4,5 (abgerundete) Sterne, weil die im Buch verwendete Sprache doch sehr einfach ist, wenngleich es für Nicht-Sprachwissenschaftler sicher volle Punktzahl wäre.

Zwischen Geistesblitzen und kognitiver Präzision: Wenn „Ich rede, also bin ich“ zur Höchstleistung wird

Bewertung am 20.05.2026

Bewertungsnummer: 3143848

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Viele Kapitel – wo fange ich da am besten an? Wenn ich an die Entstehung meines Beitrags in diesem Buch denke, kehren meine Gedanken sofort zu meiner ersten Begegnung mit Julia Mailänder in einer Zürcher Hotelbar zurück. Es war einer dieser Momente des „blinden Verstehens“, in denen man sich innerhalb kürzester Zeit durch über hundert Themen navigiert, als gäbe es keine Barrieren. Genau diese Dynamik spiegelt sich in diesem Buch wider: Es ist ein rasanter, tiefgründiger Streifzug durch die Facetten der menschlichen Kommunikation. Das Kapitel zur Neurodiversität, in dem ich selbst interviewt und referenziert wurde, bildet dabei ein wichtiges Puzzleteil. Es entlarvt das Double-Empathy-Problem nicht als individuelles Defizit, sondern als beidseitige Über-setzungsherausforderung, bei der Kommunikation statt intuitiv rein kognitiv gesteuert werden muss. Dieser energieintensive Prozess wird für mich durch das neurobiologische Konzept des Predictive Coding greifbar: Das Gehirn entschlüsselt Sprache, indem es ständig Vorhersagen basierend auf Erfahrungen trifft und somit oft das hört, was es zu hören erwartet. Die Lektüre des Buches hat mich vor eine spannende Frage gestellt: Habe ich das Wesentliche bereits „vorgelesen“ bekommen, oder entfaltet sich hier ein völlig neuer Spannungsbogen? Julia Mailänder gelingt es, mit diesen pointierten Kurzkapiteln eine Erwartungshaltung aufzubauen, die weit über bloße rhetorische Tipps hinausgeht. Sie zieht faszinierende Parallelen zwischen Philosophie, Historie und der Neurowissenschaft. Wenn sie Vergleiche aus der Tierwelt heranzieht - etwa die Ursprache der Pferde oder das Phänomen des Ohrwurms –, werden kommunikative Grundmuster plötzlich greifbar. Auch das Aufräumen mit Gendermythen rund um XX- und XY-Chromosomen ist nicht nur ein biologischer Exkurs, sondern eine notwendige Korrektur unserer sozialen Wahrnehmung. Spannend ist zudem der Hinweis auf die Konsolidierung im Schlaf: Dass unser visueller Cortex nachts so aktiv ist wie am Tag, unterstreicht, dass unser Gehirn ununterbrochen an der Verarbeitung von Erlebtem arbeitet. Die Passage über die Beschädigung des Broca-Areals hat mich tief bewegt. Sie erinnert mich schmerzlich an mein eigenes Schädel-Hirn-Trauma mit einer Läsion genau in diesem Sprachzentrum. Die Erfahrung, dass ich ein das Wort, das mir zuvorderst auf der Zunge lag, nicht aussprechen konnte, war traumatisch – sie erschütterte das Fundament einer der wichtigsten menschlichen Fähigkeiten: der verbalen Kommunikation. Besonders regt ihr Vergleich der Dialekte als „Gymnastik für den Geist“ zum Nachdenken an – eine Metapher, über die ich noch „hirne“, da sie den Codewechsel als Training begreift. Für mich als Autistin markiert diese Gymnastik oft die Grenze zur Überlastung. Während das Buch die spielerische Seite feiert, ist das kognitive Entschlüsseln von Witzen oder Ironie für mich ein Kraftakt. Es erschöpft mich, soziale Erwartungen durch gekünsteltes Lachen zu erfüllen; lieber entziehe ich mich dann diesem sozialen Lärm. Am Ende lässt mich das Buch mit einer Erkenntnis zurück, die Julia Mailänder meisterhaft durch alle Kapitel webt: Kommunikation ist ein sich ständig repetierender Lebenszyklus aus Präsenz, Verbindung, Klarheit und Reflexion. Wer neugierig ist, wie die Evolution, die Hirnforschung und die Philosophie zusammenfließen, um zu erklären, warum wir sind, wenn wir reden, sollte dieses Buch nicht nur lesen – er sollte es erleben. Es ist eine Einladung, die eigene Sprache neu zu entdecken.

Zwischen Geistesblitzen und kognitiver Präzision: Wenn „Ich rede, also bin ich“ zur Höchstleistung wird

Bewertung am 20.05.2026
Bewertungsnummer: 3143848
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Viele Kapitel – wo fange ich da am besten an? Wenn ich an die Entstehung meines Beitrags in diesem Buch denke, kehren meine Gedanken sofort zu meiner ersten Begegnung mit Julia Mailänder in einer Zürcher Hotelbar zurück. Es war einer dieser Momente des „blinden Verstehens“, in denen man sich innerhalb kürzester Zeit durch über hundert Themen navigiert, als gäbe es keine Barrieren. Genau diese Dynamik spiegelt sich in diesem Buch wider: Es ist ein rasanter, tiefgründiger Streifzug durch die Facetten der menschlichen Kommunikation. Das Kapitel zur Neurodiversität, in dem ich selbst interviewt und referenziert wurde, bildet dabei ein wichtiges Puzzleteil. Es entlarvt das Double-Empathy-Problem nicht als individuelles Defizit, sondern als beidseitige Über-setzungsherausforderung, bei der Kommunikation statt intuitiv rein kognitiv gesteuert werden muss. Dieser energieintensive Prozess wird für mich durch das neurobiologische Konzept des Predictive Coding greifbar: Das Gehirn entschlüsselt Sprache, indem es ständig Vorhersagen basierend auf Erfahrungen trifft und somit oft das hört, was es zu hören erwartet. Die Lektüre des Buches hat mich vor eine spannende Frage gestellt: Habe ich das Wesentliche bereits „vorgelesen“ bekommen, oder entfaltet sich hier ein völlig neuer Spannungsbogen? Julia Mailänder gelingt es, mit diesen pointierten Kurzkapiteln eine Erwartungshaltung aufzubauen, die weit über bloße rhetorische Tipps hinausgeht. Sie zieht faszinierende Parallelen zwischen Philosophie, Historie und der Neurowissenschaft. Wenn sie Vergleiche aus der Tierwelt heranzieht - etwa die Ursprache der Pferde oder das Phänomen des Ohrwurms –, werden kommunikative Grundmuster plötzlich greifbar. Auch das Aufräumen mit Gendermythen rund um XX- und XY-Chromosomen ist nicht nur ein biologischer Exkurs, sondern eine notwendige Korrektur unserer sozialen Wahrnehmung. Spannend ist zudem der Hinweis auf die Konsolidierung im Schlaf: Dass unser visueller Cortex nachts so aktiv ist wie am Tag, unterstreicht, dass unser Gehirn ununterbrochen an der Verarbeitung von Erlebtem arbeitet. Die Passage über die Beschädigung des Broca-Areals hat mich tief bewegt. Sie erinnert mich schmerzlich an mein eigenes Schädel-Hirn-Trauma mit einer Läsion genau in diesem Sprachzentrum. Die Erfahrung, dass ich ein das Wort, das mir zuvorderst auf der Zunge lag, nicht aussprechen konnte, war traumatisch – sie erschütterte das Fundament einer der wichtigsten menschlichen Fähigkeiten: der verbalen Kommunikation. Besonders regt ihr Vergleich der Dialekte als „Gymnastik für den Geist“ zum Nachdenken an – eine Metapher, über die ich noch „hirne“, da sie den Codewechsel als Training begreift. Für mich als Autistin markiert diese Gymnastik oft die Grenze zur Überlastung. Während das Buch die spielerische Seite feiert, ist das kognitive Entschlüsseln von Witzen oder Ironie für mich ein Kraftakt. Es erschöpft mich, soziale Erwartungen durch gekünsteltes Lachen zu erfüllen; lieber entziehe ich mich dann diesem sozialen Lärm. Am Ende lässt mich das Buch mit einer Erkenntnis zurück, die Julia Mailänder meisterhaft durch alle Kapitel webt: Kommunikation ist ein sich ständig repetierender Lebenszyklus aus Präsenz, Verbindung, Klarheit und Reflexion. Wer neugierig ist, wie die Evolution, die Hirnforschung und die Philosophie zusammenfließen, um zu erklären, warum wir sind, wenn wir reden, sollte dieses Buch nicht nur lesen – er sollte es erleben. Es ist eine Einladung, die eigene Sprache neu zu entdecken.

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