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Heinz Strunk

1. Zauberberg 2

Zauberberg 2 Todtraurig. Todkomisch. Heinz Strunks Hommage an Thomas Manns »Zauberberg«

Gesprochen von
11

10,89 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Heinz Strunk

Spieldauer

6 Stunden und 58 Minuten

Erscheinungsdatum

25.02.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Tacheles!

Sprache

Deutsch

EAN

9783864848650

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Heinz Strunk

Spieldauer

6 Stunden und 58 Minuten

Erscheinungsdatum

25.02.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Tacheles!

Sprache

Deutsch

EAN

9783864848650

Herstelleradresse

tacheles
Prinz-Regent-Straße 50-60
44795 Bochum
DE

Email: mail@roofmusic.de

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5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

Dreimal gut.

Bewertung am 30.09.2025

Bewertungsnummer: 2611764

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Heinz Strunk ist Heinz Strunk. Ich hab das Buch dreimal gelesen und werde es wahrscheinlich ein viertes Mal tun. Vergleiche zwischen dem Original Zauberberg von Thomas Mann und dem Werk von Heinz Strunk verbieten sich.

Dreimal gut.

Bewertung am 30.09.2025
Bewertungsnummer: 2611764
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Heinz Strunk ist Heinz Strunk. Ich hab das Buch dreimal gelesen und werde es wahrscheinlich ein viertes Mal tun. Vergleiche zwischen dem Original Zauberberg von Thomas Mann und dem Werk von Heinz Strunk verbieten sich.

Schöne Hommage an den Zauberberg

Eliza am 19.01.2025

Bewertungsnummer: 2390076

Bewertet: Hörbuch-Download

Eine sehr süffisante und kraftvolle Hommage an den Zauberberg von Thomas Mann, die mir sehr gut gefallen hat. Sehr intensiv, einprägsam und charakterbeschreibend erzählt der Autor die Erlebnisse von Jonas Heidbrink, der versucht in einem Sanatorium im ländlichen Mecklenburg-Vorpommern sein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Sehr eindrucksvoll beschreibt der Autor die Erlebnisse und Ereignisse zwischen Heidbrink, den Heimbewohnern und den dortigen Bediensteten. Dabei schafft er es immer wieder ernsten Themen eine süffisante Untermalung hinzuzufügen. Ich habe mich köstlich amüsiert. Auch die sehr detailreiche Beschreibung von Charakteren und der Umgebung haben mein Kopfkino enorm bereichert. Dabei schafft es der Autor banale Verhaltensweisen der handelnden Figuren eher wie ein Feuerwerk, als eine Erzählung wirken zu lassen. Der Autor spricht das Hörbuch selbst und man merkt, wie viel Spaß er selbst an der Geschichte hat. Ein großartiges Hörerlebnis mit der Prämisse, dass dies nicht das letzte Buch von diesem Autor sein wird, was ich mir genehmigen werde.

Schöne Hommage an den Zauberberg

Eliza am 19.01.2025
Bewertungsnummer: 2390076
Bewertet: Hörbuch-Download

Eine sehr süffisante und kraftvolle Hommage an den Zauberberg von Thomas Mann, die mir sehr gut gefallen hat. Sehr intensiv, einprägsam und charakterbeschreibend erzählt der Autor die Erlebnisse von Jonas Heidbrink, der versucht in einem Sanatorium im ländlichen Mecklenburg-Vorpommern sein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Sehr eindrucksvoll beschreibt der Autor die Erlebnisse und Ereignisse zwischen Heidbrink, den Heimbewohnern und den dortigen Bediensteten. Dabei schafft er es immer wieder ernsten Themen eine süffisante Untermalung hinzuzufügen. Ich habe mich köstlich amüsiert. Auch die sehr detailreiche Beschreibung von Charakteren und der Umgebung haben mein Kopfkino enorm bereichert. Dabei schafft es der Autor banale Verhaltensweisen der handelnden Figuren eher wie ein Feuerwerk, als eine Erzählung wirken zu lassen. Der Autor spricht das Hörbuch selbst und man merkt, wie viel Spaß er selbst an der Geschichte hat. Ein großartiges Hörerlebnis mit der Prämisse, dass dies nicht das letzte Buch von diesem Autor sein wird, was ich mir genehmigen werde.

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Zauberberg 2

von Heinz Strunk

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Hanna Schöllkopf

OSIANDER Tübingen

Zum Portrait

4/5

Es menschelt meisterhaft.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Strunk hält, was Strunk verspricht. "Zauberberg 2" ist ein Muss und Vergnügen für all jene, die Strunk in all seiner literarischen Eigenart schätzen, insbesondere in seinem unerbittlich schräg-humorvollen Wühlen im allzu Menschlichen – inklusive einer großen Portion bissiger Systemkritik (hier: Gesundheitssystemkritik), versteht sich. Aber auch in seinem fast liebevollen Ausharren an der Seite seiner Figuren. Wen er sich einmal vorgeknöpft hat, dem weicht Strunk nicht von der Seite, schaut auch dann nicht weg, wenn Menschliches weh tut, gruselt, ekelt, auch langweilt. Mit Hingabe lässt Strunk irgendwo im ostdeutschen Nirgendwo ein Kuriositätenkabinett auflaufen, das sich hinter dem des titelgebenden Klassikers nicht zu verstecken braucht. Ja, es menschelt meisterhaft im "Sanatorium", bei Strunk allerdings nicht für Lungen-, sondern (in zeitgemäßer Aktualisierung) für Nervenleiden. Und wie im Mann’schen "Zauberberg" folgt der Leser nun auch Strunks Protagonisten Jonas durch end- und bald zeitlose Kliniktage: Vitalwerte, Mahlzeiten, Gesprächstherapien, Ergotherapie, Progressive Muskelrelaxation… Der Autor kennt sich aus. Doch worum geht es eigentlich? Glücklicherweise – so viel sei verraten – nicht um eine 'objektive' Einschätzung Psychiatrischen Klinikalltags mit ihren Chancen und Risiken! Dies ist kein Buch über Menschen in einer Psychiatrischen Klinik. Dies ist ein Buch über Menschen. Wie auch Thomas Mann nutzt Strunk gekonnt die Parallelwelt des Sanatoriums als Brennglas, um dem Menschen selbst auf die Schliche zu kommen. Genau hierin zeigt sich für mich die eigentliche Schnittmenge der beiden "Zauberberge". Und das macht Strunks "Zauberberg 2" in meinen Augen zu einer richtig guten Lektüre und zu weit mehr als einer unterhaltsamen Reminiszenz. Egal, ob Patient, Personal, Arzt, Therapeut: Am Ende sind sie alle Mensch. Spielerisch leicht gelingt es Strunk gerade in der Überzeichnung, in der Groteske, im scheinbar Nicht-Normalen die ganz normale Tragikomödie des Lebens, in ihren Banalitäten und Kuriositäten zu offenbaren. Die leidvolle, geteilte Erfahrung: Hier (Leben) kommt keiner heil rein noch heil raus. Apropos "Rauskommen": Das Ende ist besonders gut. Sehr im Zauberberg’schen Sinne und zugleich auf der Höhe des 21. Jahrhunderts. Wer sich lieber vorlesen lässt, dem kann ich auch das Hörbuch wärmstens empfehlen: Strunk liest Strunk - ein Riesenspaß!
  • Hanna Schöllkopf
  • Buchhändler/-in

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4/5

Es menschelt meisterhaft.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Strunk hält, was Strunk verspricht. "Zauberberg 2" ist ein Muss und Vergnügen für all jene, die Strunk in all seiner literarischen Eigenart schätzen, insbesondere in seinem unerbittlich schräg-humorvollen Wühlen im allzu Menschlichen – inklusive einer großen Portion bissiger Systemkritik (hier: Gesundheitssystemkritik), versteht sich. Aber auch in seinem fast liebevollen Ausharren an der Seite seiner Figuren. Wen er sich einmal vorgeknöpft hat, dem weicht Strunk nicht von der Seite, schaut auch dann nicht weg, wenn Menschliches weh tut, gruselt, ekelt, auch langweilt. Mit Hingabe lässt Strunk irgendwo im ostdeutschen Nirgendwo ein Kuriositätenkabinett auflaufen, das sich hinter dem des titelgebenden Klassikers nicht zu verstecken braucht. Ja, es menschelt meisterhaft im "Sanatorium", bei Strunk allerdings nicht für Lungen-, sondern (in zeitgemäßer Aktualisierung) für Nervenleiden. Und wie im Mann’schen "Zauberberg" folgt der Leser nun auch Strunks Protagonisten Jonas durch end- und bald zeitlose Kliniktage: Vitalwerte, Mahlzeiten, Gesprächstherapien, Ergotherapie, Progressive Muskelrelaxation… Der Autor kennt sich aus. Doch worum geht es eigentlich? Glücklicherweise – so viel sei verraten – nicht um eine 'objektive' Einschätzung Psychiatrischen Klinikalltags mit ihren Chancen und Risiken! Dies ist kein Buch über Menschen in einer Psychiatrischen Klinik. Dies ist ein Buch über Menschen. Wie auch Thomas Mann nutzt Strunk gekonnt die Parallelwelt des Sanatoriums als Brennglas, um dem Menschen selbst auf die Schliche zu kommen. Genau hierin zeigt sich für mich die eigentliche Schnittmenge der beiden "Zauberberge". Und das macht Strunks "Zauberberg 2" in meinen Augen zu einer richtig guten Lektüre und zu weit mehr als einer unterhaltsamen Reminiszenz. Egal, ob Patient, Personal, Arzt, Therapeut: Am Ende sind sie alle Mensch. Spielerisch leicht gelingt es Strunk gerade in der Überzeichnung, in der Groteske, im scheinbar Nicht-Normalen die ganz normale Tragikomödie des Lebens, in ihren Banalitäten und Kuriositäten zu offenbaren. Die leidvolle, geteilte Erfahrung: Hier (Leben) kommt keiner heil rein noch heil raus. Apropos "Rauskommen": Das Ende ist besonders gut. Sehr im Zauberberg’schen Sinne und zugleich auf der Höhe des 21. Jahrhunderts. Wer sich lieber vorlesen lässt, dem kann ich auch das Hörbuch wärmstens empfehlen: Strunk liest Strunk - ein Riesenspaß!

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Alex Sättele

Thalia Osiander Konstanz – LAGO Shopping-Center

Zum Portrait

3/5

Kein Zauber, kein Berg und dennoch eine Hommage an Thomas Mann mit viel trockenem Humor

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Mittelpunkt des Romans steht Protagonist Jonas Heidbrink, der sich selbst zu Beginn in eine private, luxuriöse psychiatrische Einrichtung mit Blick auf einen Sumpf einwiesen lässt. Während seines Aufenthalts hat er Schwierigkeiten, mit neuen Menschen in Kontakt zu treten, lässt die Therapiesitzungen über sich ergehen und reflektiert über sein Leben, das eigentlich als recht unkompliziert erscheinen sollte. Einerseits richtet sich der Roman an Thomas Mann-Anhänger, da Strunk dem „Zauberberg“ eine moderne Interpretation verleiht. Die Absurdität der Therapien sowie die Menschen, die in ihrem eigenen Unglück gefangen sind, werden mit einem ganz eigenen, sehr trockenen Humor dargestellt. Während der Protagonist die Absurdität der Leiden seiner Mitpatient:innen in seinen Gedanken kommentiert, bleibt ihm jedoch oft die Einsicht über die eigene Verantwortung für sein Leid verwehrt. Dadurch gerät er in eine gedankliche Sackgasse und schließt sich selbst die Optionen für mögliche Fortschritte und damit auch für Glück aus. Andererseits empfand ich „Zauberberg 2“ als eigenständiges Werk gelegentlich als langatmig. Der Roman besteht vornehmlich aus den Grübelgedanken eines depressiven Charakters zwischen und während den Therapiesitzungen. Die Leiden der Patient:innen erscheinen oft als selbstverschuldet, und die Therapiesitzungen wirken wie esoterische Veranstaltungen, die wenig bewirken, abgesehen von gut bezahlten Arbeitsplätzen. Meiner Meinung nach sollte im Jahr 2024 ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Thema psychische Gesundheit gefordert sein.
  • Alex Sättele
  • Buchhändler/-in

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3/5

Kein Zauber, kein Berg und dennoch eine Hommage an Thomas Mann mit viel trockenem Humor

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Mittelpunkt des Romans steht Protagonist Jonas Heidbrink, der sich selbst zu Beginn in eine private, luxuriöse psychiatrische Einrichtung mit Blick auf einen Sumpf einwiesen lässt. Während seines Aufenthalts hat er Schwierigkeiten, mit neuen Menschen in Kontakt zu treten, lässt die Therapiesitzungen über sich ergehen und reflektiert über sein Leben, das eigentlich als recht unkompliziert erscheinen sollte. Einerseits richtet sich der Roman an Thomas Mann-Anhänger, da Strunk dem „Zauberberg“ eine moderne Interpretation verleiht. Die Absurdität der Therapien sowie die Menschen, die in ihrem eigenen Unglück gefangen sind, werden mit einem ganz eigenen, sehr trockenen Humor dargestellt. Während der Protagonist die Absurdität der Leiden seiner Mitpatient:innen in seinen Gedanken kommentiert, bleibt ihm jedoch oft die Einsicht über die eigene Verantwortung für sein Leid verwehrt. Dadurch gerät er in eine gedankliche Sackgasse und schließt sich selbst die Optionen für mögliche Fortschritte und damit auch für Glück aus. Andererseits empfand ich „Zauberberg 2“ als eigenständiges Werk gelegentlich als langatmig. Der Roman besteht vornehmlich aus den Grübelgedanken eines depressiven Charakters zwischen und während den Therapiesitzungen. Die Leiden der Patient:innen erscheinen oft als selbstverschuldet, und die Therapiesitzungen wirken wie esoterische Veranstaltungen, die wenig bewirken, abgesehen von gut bezahlten Arbeitsplätzen. Meiner Meinung nach sollte im Jahr 2024 ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Thema psychische Gesundheit gefordert sein.

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Zauberberg 2

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