Produktbild: Das Pfarrhaus

Das Pfarrhaus Roman

2

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

13536

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.06.2026

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,1/13,6/3,3 cm

Gewicht

445 g

Farbe

Seidengrau / Kaffee

Originaltitel

The Mission House

Übersetzt von

Eva Bonne

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-87675-7

Beschreibung

Rezension

»Hilary Byrd gelingt eines nie: Träume und Ängste durch eigenes Reden und Handeln zu bändigen. Das ist zuweilen tragisch, aber oft auch sehr komisch und macht den behutsam erzählten Roman zu einem großen Lesevergnügen.« ("Deutschlandfunk, Michael Schmitt")
»Bei diesem Roman lohnt es sich, zwischen den Zeilen zu lesen.« ("TZ, Johanna Schultheiss")
»Wer Indien-Romane im Stil des großen Schweigens liebt – E. M. Forster lässt grüßen –, wird bei Carys Davies fündig.« ("Kurier, Katharina Mark")

Produktdetails

Verkaufsrang

13536

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.06.2026

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,1/13,6/3,3 cm

Gewicht

445 g

Farbe

Seidengrau / Kaffee

Originaltitel

The Mission House

Übersetzt von

Eva Bonne

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-87675-7

Herstelleradresse

Luchterhand Literaturvlg.
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    11.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein leiser Roman mit existenzieller Wucht

    Nachdem mich bereits „Ein klarer Tag“ so beeindruckt hatte, war meine Vorfreude auf einen neuen Roman des Autors groß. Auch wenn es wieder um einen Pfarrer geht, ist die Dynamik anders: Diesmal reist er nicht selbst, sondern lädt Hilary Byrd, eine Bekanntschaft aus dem Zug, zu sich in einen kleinen Ort Südindiens ein und stellt ihm einen Bungalow zur Verfügung. Für Byrd ist es das reinste Paradies und der ideale Ort für einen Neuanfang – ein idyllisches Refugium in den kühlen Bergen inmitten von Teeplantagen. Da fragt man sich: Warum hat dieser alleinstehende Bibliothekar aus England nach Indien flüchten müssen? Vor welcher persönlichen Krise ist er weggelaufen? Der Autor spielt geschickt mit Andeutungen auf Byrds Vergangenheit und einer drohenden Tragödie. Während sich der Neuankömmling von einem einheimischen Rikschafahrer durch den Ort kutschieren lässt und sich zu der jungen Haushälterin hingezogen fühlt, zeichnet sich sein Charakter immer deutlicher ab. Er ist ängstlich, unsicher, grüblerisch, neidisch – und verkörpert damit die typischen menschlichen Schwächen des modernen Menschen. Auch die Nebenfiguren sind sehr gut gezeichnet, sind sich ihrer Identität bewusst und haben ein klares Ziel vor Augen. Das verstärkt Byrds Gefühl von Fremdsein und kulturellen Missverständnissen, so sehr er auch einen Neuanfang wünscht. Der Ort selbst wird zur Metapher: Die Hill Station, wo sich einst britische Kolonialbeamte wegen des kühleren Klimas zurückzogen, steht für die isolierte Zwischenwelt, in der der Protagonist gefangen ist – eine Fassade fernab der indischen Realität. Davies bettet Byrds persönliche Krise damit meisterhaft in einen komplexen historischen und gesellschaftlichen Kontext ein. Die Spannungen zwischen christlichen Minderheiten und anderen religiösen Gruppen, das Kolonialerbe und die Suche nach einer eigenen Identität sind deutlich spürbar. Ein fesselnder Roman, der weit mehr ist als nur eine Reisegeschichte.

  • Anna

    5/5

    19.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein literarischer Lichtblick

    Ein Engländer, der nach Indien reist, um sein seelisches Gleichgewicht wieder zu erlangen. Er findet eine Bleibe bei einem Pfarrer und dessen Haushälterin. Ein warmherziges Buch über die Suche nach Heilung in der Fremde, über Liebe, Fürsorge und Religion. Das Besondere ist die Spannung, die sich allmählich einschleicht. Der Klappentext kündigt die Tragödie bereits an, und beim Lesen spürt man sie wie ein Gewitter, das immer näher kommt. Das Ende hat mich dann fassungslos zurückgelassen und steht in krassem Gegensatz zu allem, was vorher geschehen ist. Es wird mich noch länger beschäftigen.

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    Simone Schmid

    OSIANDER Stuttgart

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    5/5

    02.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    literarische Lieblingsbuch-Entdeckung des Sommers

    Dieses Buch ist meine literarische Lieblingsbuch-Entdeckung des Sommer. Es fängt auch schon so wunderbar an: mit einem sympathischen, leicht angeschlagenen 50jährigen Engländer, dessen Hitze in Indien ihn in die Berge treibt. Auf der Zugfahrt dorthin lernt er einen Pfarrer kennen, der wissen möchte, was ihn in die Berge treibt ? "das Wetter" entgegnet er, und der Parrer bietet ihm den Bungalow neben dem Pfarrhaus an. Sehr gut erzählt ist dieser feinsinnige Roman, mit gelungenen Charakteren, warmherzig , Überraschungen und feinem Humor. Aus Höflichkeit wird so Manches nicht thematisiert, und führt zu Irrtümern. Die falschen Rückschlüsse enthalten immer wieder eine gewisse Komik. Großer Lesetipp !!

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