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Verlorene Schäfchen Roman -  »Die Dialoge funkeln vor Sprachwitz und Schlagfertigkeit. Ein literarisches Wunder!« Thea Dorn, Das Literarische Quartett

86

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

470

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.05.2026

Verlag

Penguin

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

22/14,5/3,2 cm

Gewicht

499 g

Farbe

Sonnengelb

Originaltitel

Lost Lambs

Übersetzt von

Sophie Zeitz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-60451-8

Beschreibung

Rezension

»Eines der famosesten Romandebüts der vergangenen Jahre. Die Dialoge funkeln vor Sprachwitz und Schlagfertigkeit. Ein literarisches Wunder!« ("Thea Dorn, Das Literarische Quartett")
»Mit absurdem Witz zerlegt Madeline Cash die US-amerikanische Vorstadtfamilie. Der Roman brilliert durch seinen Hang zur absurden Komik und Sätze, bei denen einem das Lachen im Halse steckenbleibt.« ("Simon Sahner, Deutschlandradio Kultur "Lesart"")
»Bei den Flynns gibt es gleich fünf fette Lebenskrisen: Ja, es ist chaotisch. Ja, es ist lustig. Ja, es hat einen Wahnsinnsbeat. Und eine schöne Message: Sich zusammenzuraufen ist eine tolle Sache.« ("Christine Ellinghaus, emotion")
»Wie ein Rausch! Das lustigste Buch, da sich je gelesen habe. Voller Wortwitz und Sarkasmus.« ("Maraluisa Lettieri, Harpers Bazaar Germany")
»Was für eine schräge Familie! Madeline Cash porträtiert die Flynns als komische, kaputte Mittelklasse-Familie, die auch in einem Wes-Anderson-Film vorkommen könnte. Ihr rasanter Roman lebt von Tempo, Witz, Wärme und Situationskomik. Von Coming-of-Age-Dramen bis zu mehreren Midlife-Crises – das ist großer Lesespaß. Eine abgedrehte Satire aufs Vorstadtleben und eine wilde, witzige und originelle Geschichte.« ("Günter Keil, egoFM")
»Wer Romane sucht, die gesellschaftliche Systeme mit lakonischem Witz sezieren, liegt hier goldrichtig. Cash erzählt von einer Familie als Spiegelbild unserer Zeit – absurd und berührend zugleich.« ("Sven Trautwein, Frankfurter Rundschau")

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470

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.05.2026

Verlag

Penguin

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

22/14,5/3,2 cm

Gewicht

499 g

Farbe

Sonnengelb

Originaltitel

Lost Lambs

Übersetzt von

Sophie Zeitz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-60451-8

Herstelleradresse

Penguin Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Urkomische Satire mit Tiefe

Bewertung am 01.06.2026

Bewertungsnummer: 3155686

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Madeline Cash gelingt mit „Verlorene Schäfchen“ ein scharf beobachtendes Gesellschaftsporträt, das vor Humor nur so sprüht und zugleich tief in die Abgründe ihrer Figuren blickt. Jede einzelne Figur ist schillernd, vielschichtig und tief gezeichnet, sodass man ihr immer weiter folgen möchte - der einzige Wermutstropfen ist, dass die erzählende Figur in jedem Kapitel wieder wechselt und man doch eigentlich noch gar nicht genug von der vorherigen hat. Trotz dieser wechselnden Perspektiven schafft Cash es, unzählige Fäden so aufmerksam und fein zu weben, dass ein präzises Gesamtbild entsteht, in dem jede Perspektive die vorherige erweitert oder gar noch eine humorvolle Wendung hinterherschiebt. Dieses Buch ist intelligent und sprachgewitzt, eine Pointe folgt auf die andere, und der Roman ist gleichzeitig unterhaltsam wie herausfordernd. Eine ganz klare Leseempfehlung!

Urkomische Satire mit Tiefe

Bewertung am 01.06.2026
Bewertungsnummer: 3155686
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Madeline Cash gelingt mit „Verlorene Schäfchen“ ein scharf beobachtendes Gesellschaftsporträt, das vor Humor nur so sprüht und zugleich tief in die Abgründe ihrer Figuren blickt. Jede einzelne Figur ist schillernd, vielschichtig und tief gezeichnet, sodass man ihr immer weiter folgen möchte - der einzige Wermutstropfen ist, dass die erzählende Figur in jedem Kapitel wieder wechselt und man doch eigentlich noch gar nicht genug von der vorherigen hat. Trotz dieser wechselnden Perspektiven schafft Cash es, unzählige Fäden so aufmerksam und fein zu weben, dass ein präzises Gesamtbild entsteht, in dem jede Perspektive die vorherige erweitert oder gar noch eine humorvolle Wendung hinterherschiebt. Dieses Buch ist intelligent und sprachgewitzt, eine Pointe folgt auf die andere, und der Roman ist gleichzeitig unterhaltsam wie herausfordernd. Eine ganz klare Leseempfehlung!

Absurd unterhaltsam

MarieOn am 01.06.2026

Bewertungsnummer: 3154908

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Father Andrew versucht der unendlichen Mückenpopulation in seiner Kirche Herr zu werden. Schuld ist Miss Winkle. Sie kommt seit einer Weile mit ihrer geistig behinderten Tochter zu den Andachten. Miss Winkle arbeitet in einer Gärtnerei und folgte ihrer Idee, das Gotteshaus etwas freundlicher zu gestalten. Nun ziert eine Monstera das Eingangsportal. Diese Pflanze steht ganz oben auf der Liste der Gründe, warum Father Andrew Miss Winkle nicht mag. Darüber hinaus hat sie noch keinen Cent gespendet. Dann diese Marotte ständig „Sag ich doch“ zu sagen, dabei hatte er sie jemals, weder etwas Geistreiches, noch Interessantes sagen hören. Als Bud Flynn an die Sakristeitüre klopfte und Father Andrew um ein Herein bat, machte Bud einen unaufgeräumten Eindruck. „Setzen sie sich Bud“. Mr. Flynn fragte für einen Freund, wie hoch die Chancen seien, nach einem Suizid in der Hölle zu landen. Der Herr schenke und nehme das Leben, da dürfe ihm niemand reinquatschen, das sei Blasphemie, sagte Father Andrew, ob er das seinem Freund ausrichten könne? Wenige Wochen später saß Harper Flynn, die jüngste der drei Schwestern auf dem gleichen Stuhl. Die Zwölfjährige wollte beichten. Sie lüge konsequent. „Wann kommt ihr denn mal wieder zur Messe, wenn die Zeiten dunkel sind, sind die Fehlleitungen am größten“. Sie seien reformiert. Sie habe aus Mr. Friedmans Apotheke Trizoletin geklaut und in der Schule verkauft. „Die Wege des Herrn sind unergründlich“. Manchmal lege sie hinter dem Waschsalon Feuer. „Ich bin nicht in der Position dir Absolution zu erteilen“. Sie habe sich mit einer Lupe die Handflächen verbrannt, um Stigmata vorzutäuschen. Father Andrew mag die Flynns. Fazit: Madeline Cash hat mit ihrem Debüt einen Kracher hingelegt. Catherin und Bud sind seit der Highschool zusammen. Sie haben drei Töchter. Catherine öffnet ihre Ehe und fortan nächtigt Bud im Auto in der Garage. Die erste Verzweiflung schenkt ihm suizidale Ideen, gefolgt von Gleichgültigkeit. Die Töchter stürzen sich, weitestgehend unbeachtet durch elterlichem Argwohn, in ihr eigenes Unglück. Die Jüngste, Louise chattet mit einem Fundamentalisten, der sie zu einer größeren Straftat motiviert. Die Mittlere, Harper begegnet ihrer jugendlichen Tristesse mit provokanten Delikten und deckt in detektivischer Kleinstarbeit die Fisimatenten des Tech-Milliardärs und Arbeitgebers ihres Vaters auf. Und die Älteste verliebt sich in einen maulfaulen jungen Mann namens „Kriegsverbrecher-Wes“. In dieser ungeheuer lustigen, vor Situationskomik schreienden Geschichte geht es um die Doppelmoral der Katholiken, die feuchten Silikon-Valley-Träume alter reicher Männer, um die möglichen Vorteile polyamouröser Beziehungen (Selbstfindung und so) und um die Liebes- und Toleranzfähigkeit einer ziemlich durchgeknallten Familie. Das ganze, wirklich intelligent unterhaltsame Treiben, wird von einem allwissenden Erzähler vermittelt. Leute, wie schade, dass das Buch zu Ende ist. Sollte daraus eine Netflixserie entstehen, bin ich sofort dabei. Unbedingt lesen und genießen.

Absurd unterhaltsam

MarieOn am 01.06.2026
Bewertungsnummer: 3154908
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Father Andrew versucht der unendlichen Mückenpopulation in seiner Kirche Herr zu werden. Schuld ist Miss Winkle. Sie kommt seit einer Weile mit ihrer geistig behinderten Tochter zu den Andachten. Miss Winkle arbeitet in einer Gärtnerei und folgte ihrer Idee, das Gotteshaus etwas freundlicher zu gestalten. Nun ziert eine Monstera das Eingangsportal. Diese Pflanze steht ganz oben auf der Liste der Gründe, warum Father Andrew Miss Winkle nicht mag. Darüber hinaus hat sie noch keinen Cent gespendet. Dann diese Marotte ständig „Sag ich doch“ zu sagen, dabei hatte er sie jemals, weder etwas Geistreiches, noch Interessantes sagen hören. Als Bud Flynn an die Sakristeitüre klopfte und Father Andrew um ein Herein bat, machte Bud einen unaufgeräumten Eindruck. „Setzen sie sich Bud“. Mr. Flynn fragte für einen Freund, wie hoch die Chancen seien, nach einem Suizid in der Hölle zu landen. Der Herr schenke und nehme das Leben, da dürfe ihm niemand reinquatschen, das sei Blasphemie, sagte Father Andrew, ob er das seinem Freund ausrichten könne? Wenige Wochen später saß Harper Flynn, die jüngste der drei Schwestern auf dem gleichen Stuhl. Die Zwölfjährige wollte beichten. Sie lüge konsequent. „Wann kommt ihr denn mal wieder zur Messe, wenn die Zeiten dunkel sind, sind die Fehlleitungen am größten“. Sie seien reformiert. Sie habe aus Mr. Friedmans Apotheke Trizoletin geklaut und in der Schule verkauft. „Die Wege des Herrn sind unergründlich“. Manchmal lege sie hinter dem Waschsalon Feuer. „Ich bin nicht in der Position dir Absolution zu erteilen“. Sie habe sich mit einer Lupe die Handflächen verbrannt, um Stigmata vorzutäuschen. Father Andrew mag die Flynns. Fazit: Madeline Cash hat mit ihrem Debüt einen Kracher hingelegt. Catherin und Bud sind seit der Highschool zusammen. Sie haben drei Töchter. Catherine öffnet ihre Ehe und fortan nächtigt Bud im Auto in der Garage. Die erste Verzweiflung schenkt ihm suizidale Ideen, gefolgt von Gleichgültigkeit. Die Töchter stürzen sich, weitestgehend unbeachtet durch elterlichem Argwohn, in ihr eigenes Unglück. Die Jüngste, Louise chattet mit einem Fundamentalisten, der sie zu einer größeren Straftat motiviert. Die Mittlere, Harper begegnet ihrer jugendlichen Tristesse mit provokanten Delikten und deckt in detektivischer Kleinstarbeit die Fisimatenten des Tech-Milliardärs und Arbeitgebers ihres Vaters auf. Und die Älteste verliebt sich in einen maulfaulen jungen Mann namens „Kriegsverbrecher-Wes“. In dieser ungeheuer lustigen, vor Situationskomik schreienden Geschichte geht es um die Doppelmoral der Katholiken, die feuchten Silikon-Valley-Träume alter reicher Männer, um die möglichen Vorteile polyamouröser Beziehungen (Selbstfindung und so) und um die Liebes- und Toleranzfähigkeit einer ziemlich durchgeknallten Familie. Das ganze, wirklich intelligent unterhaltsame Treiben, wird von einem allwissenden Erzähler vermittelt. Leute, wie schade, dass das Buch zu Ende ist. Sollte daraus eine Netflixserie entstehen, bin ich sofort dabei. Unbedingt lesen und genießen.

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Verlorene Schäfchen

von Madeline Cash

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Daniela Mayer

OSIANDER Biberach

Zum Portrait

5/5

Nicht jede Herde kennt den Weg

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Madeline Cash beweist in Verlorene Schäfchen, dass Orientierungslosigkeit ausgesprochen unterhaltsam sein kann. Mit viel Witz, Tempo und einem scharfen Blick für zwischenmenschliche Verwicklungen erzählt sie von den kleinen und großen Irrwegen des Lebens. Intelligent, humorvoll und mit genau der richtigen Portion Selbstironie.
  • Daniela Mayer
  • Buchhändler/-in

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5/5

Nicht jede Herde kennt den Weg

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Madeline Cash beweist in Verlorene Schäfchen, dass Orientierungslosigkeit ausgesprochen unterhaltsam sein kann. Mit viel Witz, Tempo und einem scharfen Blick für zwischenmenschliche Verwicklungen erzählt sie von den kleinen und großen Irrwegen des Lebens. Intelligent, humorvoll und mit genau der richtigen Portion Selbstironie.

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Mara von der Fecht

OSIANDER Albstadt

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5/5

Schräg, durchgeknallt und sehr witzig!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was für eine völlig durchgeknallte Familie! Mutter Catherine steckt in der Krise und will eine offene Ehe - ihr Mann Bud wohnt fortan in der Garage und geht zur Selbsthilfegruppe "Verlorene Schäfchen". Und die drei Töchter stehen ihren Eltern wirklich in nichts nach.... Wunderbar schräg, pointiert und vor allem urkomisch!
  • Mara von der Fecht
  • Buchhändler/-in

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Schräg, durchgeknallt und sehr witzig!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was für eine völlig durchgeknallte Familie! Mutter Catherine steckt in der Krise und will eine offene Ehe - ihr Mann Bud wohnt fortan in der Garage und geht zur Selbsthilfegruppe "Verlorene Schäfchen". Und die drei Töchter stehen ihren Eltern wirklich in nichts nach.... Wunderbar schräg, pointiert und vor allem urkomisch!

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