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Die Scheinheiligen Roman

3

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

23553

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.04.2026

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,8/13/2,7 cm

Gewicht

328 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Auflage

1. Auflage 2026

Originaltitel

The Hypocrite

Übersetzt von

Nicolai Schweder-Schreiner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-96707-4

Beschreibung

Rezension

»Jo Hamya erzählt auf kluge und unterhaltsame Weise von Vätern und Töchtern, von allem, was sie trennt und verbindet, von Generationenunterschieden und großen gesellschaftlichen Fragen, die in der Familie ausgetragen werden.« Ernst Koelnsperger, Studiosus Bücherschau, Juni 2026 Ernst Koelnsperger Studiosus Bücherschau 20260601

Produktdetails

Verkaufsrang

23553

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.04.2026

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,8/13/2,7 cm

Gewicht

328 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Auflage

1. Auflage 2026

Originaltitel

The Hypocrite

Übersetzt von

Nicolai Schweder-Schreiner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-96707-4

Herstelleradresse

Klett-Cotta Verlag
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@klett-cotta.de

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Sehr interessanter Roman über familiäre Beziehungen

Melanie (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 13.06.2026

Bewertungsnummer: 3166562

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman “Die Scheinheiligen” ist ein scharfsinnig erzählter, vielschichtiger und tiefgründiger Roman über die Eltern-Kind Beziehung. Sophia verbringt 2010 gemeinsam mit ihrem Vater einen vierwöchigen Urlaub auf Sizilien. Die Eltern sind getrennt, der Vater erfolgreicher Autor und die damals 17-jährige Sophia muss im Urlaub seinen Roman als Assistentin niederschreiben. Im Jahr 2020 während der Pandemie lädt Sophia ihren Vater ein, ihr erstes Theaterstück in London, Covent Garden, auf der Bühne zu sehen, während sie auf der Dachterrasse des Theaters im Restaurant mit ihrer Mutter den Nachmittag verbringt und gespannt auf die Reaktion ihres Vaters wartet. Der Vater ist sehr überrascht, dass das Theaterstück von ihm (und seinen weiblichen Eroberungen) im Sizilienurlaub handelt. Während des Stücks und danach entladen sich viele über Jahrzehnte verdrängte Emotionen zwischen Sophia, ihrem Vater und ihrer Mutter wie ein lange brodelnder Vulkan. Ich finde das Buch sehr spannend. Der Schreibstil der Autorin ist eindringlich, manchmal brutal ehrlich und teilweise wirklich mitreißend. Die Beschreibung des Theaters und des Sizilienurlaubs sind wunderbar bildhaft und atmosphärisch. Die Autorin springt zwischen den einzelnen Zeitebenen 2010 und 2020 und diversen Perspektiven hin und her. Wir haben als Leser die Gelegenheit, tief in die Gedanken und Gefühle des Vaters, der sich während des Theaterstücks gekränkt und bloßgestellt fühlt, sich aber auch selbst reflektiert, einzutauchen. Auch Sophia, die sich immer noch nach Liebe und Anerkennung ihrer Eltern seht, ihnen aber auch brutal den Spiegel vorhält, lernen wir tiefgehend kennen. Auch die Sichtweise der Mutter, die frustriert ist, so viele gute Jahre mit dem Vater verschwendet zu haben und es als Alleinerziehende nicht leicht hatte, ist sehr interessant dargestellt. Familiäre Bande werden scharfsinnug beobachtet und hervorragend seziert, sodass man sich als Leser gut identifizieren kann. Das Ganze ist wie ein Theaterstück in vier Teile aufgebaut und sehr interessant sowie spannend erzählt. Besonders gut gefallen hat mir, dass das Buch feine Gesellschaftskritik übt und soviele Themen beinhaltet. Die Themen reichen von der Pandemie und ihre Empfehlungen zur Distanz, über die Revolution der 70er Jahre, die Probleme der Millennials, dem harten Los alleinerziehender Mütter bis hin zu nazisstischen, selbstverliebten Vätern und einer unglücklichen Ehe. Es geht auch um Selbstreflexion, die eigene Wahrnehmung und die Wahrnehmung der Kinder und unterdrückte Emotionen, die sich Bahn brechen, benannt, gefühlt, gelebt und kommuniziert werden möchten. Außerdem geht es auch um Liebe und Verzeihung. Fazit: Ein eindringliches, vielschichtiges, tiefgründiges und scharfsinnig beobachtetes Werk voller leiser Zwischentöne, das einen zum Nachdenken anregt und noch lange nachhallt.

Sehr interessanter Roman über familiäre Beziehungen

Melanie (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 13.06.2026
Bewertungsnummer: 3166562
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman “Die Scheinheiligen” ist ein scharfsinnig erzählter, vielschichtiger und tiefgründiger Roman über die Eltern-Kind Beziehung. Sophia verbringt 2010 gemeinsam mit ihrem Vater einen vierwöchigen Urlaub auf Sizilien. Die Eltern sind getrennt, der Vater erfolgreicher Autor und die damals 17-jährige Sophia muss im Urlaub seinen Roman als Assistentin niederschreiben. Im Jahr 2020 während der Pandemie lädt Sophia ihren Vater ein, ihr erstes Theaterstück in London, Covent Garden, auf der Bühne zu sehen, während sie auf der Dachterrasse des Theaters im Restaurant mit ihrer Mutter den Nachmittag verbringt und gespannt auf die Reaktion ihres Vaters wartet. Der Vater ist sehr überrascht, dass das Theaterstück von ihm (und seinen weiblichen Eroberungen) im Sizilienurlaub handelt. Während des Stücks und danach entladen sich viele über Jahrzehnte verdrängte Emotionen zwischen Sophia, ihrem Vater und ihrer Mutter wie ein lange brodelnder Vulkan. Ich finde das Buch sehr spannend. Der Schreibstil der Autorin ist eindringlich, manchmal brutal ehrlich und teilweise wirklich mitreißend. Die Beschreibung des Theaters und des Sizilienurlaubs sind wunderbar bildhaft und atmosphärisch. Die Autorin springt zwischen den einzelnen Zeitebenen 2010 und 2020 und diversen Perspektiven hin und her. Wir haben als Leser die Gelegenheit, tief in die Gedanken und Gefühle des Vaters, der sich während des Theaterstücks gekränkt und bloßgestellt fühlt, sich aber auch selbst reflektiert, einzutauchen. Auch Sophia, die sich immer noch nach Liebe und Anerkennung ihrer Eltern seht, ihnen aber auch brutal den Spiegel vorhält, lernen wir tiefgehend kennen. Auch die Sichtweise der Mutter, die frustriert ist, so viele gute Jahre mit dem Vater verschwendet zu haben und es als Alleinerziehende nicht leicht hatte, ist sehr interessant dargestellt. Familiäre Bande werden scharfsinnug beobachtet und hervorragend seziert, sodass man sich als Leser gut identifizieren kann. Das Ganze ist wie ein Theaterstück in vier Teile aufgebaut und sehr interessant sowie spannend erzählt. Besonders gut gefallen hat mir, dass das Buch feine Gesellschaftskritik übt und soviele Themen beinhaltet. Die Themen reichen von der Pandemie und ihre Empfehlungen zur Distanz, über die Revolution der 70er Jahre, die Probleme der Millennials, dem harten Los alleinerziehender Mütter bis hin zu nazisstischen, selbstverliebten Vätern und einer unglücklichen Ehe. Es geht auch um Selbstreflexion, die eigene Wahrnehmung und die Wahrnehmung der Kinder und unterdrückte Emotionen, die sich Bahn brechen, benannt, gefühlt, gelebt und kommuniziert werden möchten. Außerdem geht es auch um Liebe und Verzeihung. Fazit: Ein eindringliches, vielschichtiges, tiefgründiges und scharfsinnig beobachtetes Werk voller leiser Zwischentöne, das einen zum Nachdenken anregt und noch lange nachhallt.

Wenn Familie zur Bühne wird

Alrik Gerlach (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 26.05.2026

Bewertungsnummer: 3149397

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Manchmal reicht ein Familienurlaub, um Jahre später noch ordentlich Sand im Getriebe zu haben. Die Scheinheiligen klingt erst mal nach Vater-Tochter-Roman, aber da steckt deutlich mehr drin. Familie, Kunst, Erinnerung, verletzter Stolz und diese herrlich unangenehme Frage: Wer darf eigentlich wessen Geschichte erzählen? Sophia verbringt 2010 einen Sommer mit ihrem Vater auf Sizilien. Er ist Schriftsteller, erfolgreich, wortgewandt und offenbar ziemlich verliebt in die eigene Wichtigkeit. Autsch. Zehn Jahre später sitzt genau dieser Vater im Theater und schaut sich das Stück seiner Tochter an. Blöd nur, dass er ziemlich schnell merkt: Moment mal, das bin ja ich. Und zwar nicht gerade in der schmeichelhaften Version. Was mir daran gefällt: Der Roman scheint nicht plump mit dem Finger zu zeigen. Es geht nicht nur darum, wer recht hat und wer danebenlag. Viel spannender ist dieses leise Knirschen zwischen den Perspektiven. Der Vater sieht sich anders, Sophia sieht ihn anders, und irgendwo dazwischen liegt vermutlich die Wahrheit und trinkt genervt einen Espresso. Jo Hamya erzählt das mit Witz, Schärfe und Feingefühl. Nicht alles wirkt nach großer Kuscheldecke, eher nach einem elegant gedeckten Tisch, an dem plötzlich jemand die alten Rechnungen rausholt. Genau das macht den Reiz aus. Für mich ist Die Scheinheiligen ein kluger, leicht bissiger Roman über Familie, Kunst und Vergebung. Kein Buch, das laut schreit, sondern eines, das einem später noch im Kopf herumspukt. Und ja, manchmal sind die scheinheiligsten Menschen eben die, die am schönsten über Wahrheit reden.

Wenn Familie zur Bühne wird

Alrik Gerlach (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 26.05.2026
Bewertungsnummer: 3149397
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Manchmal reicht ein Familienurlaub, um Jahre später noch ordentlich Sand im Getriebe zu haben. Die Scheinheiligen klingt erst mal nach Vater-Tochter-Roman, aber da steckt deutlich mehr drin. Familie, Kunst, Erinnerung, verletzter Stolz und diese herrlich unangenehme Frage: Wer darf eigentlich wessen Geschichte erzählen? Sophia verbringt 2010 einen Sommer mit ihrem Vater auf Sizilien. Er ist Schriftsteller, erfolgreich, wortgewandt und offenbar ziemlich verliebt in die eigene Wichtigkeit. Autsch. Zehn Jahre später sitzt genau dieser Vater im Theater und schaut sich das Stück seiner Tochter an. Blöd nur, dass er ziemlich schnell merkt: Moment mal, das bin ja ich. Und zwar nicht gerade in der schmeichelhaften Version. Was mir daran gefällt: Der Roman scheint nicht plump mit dem Finger zu zeigen. Es geht nicht nur darum, wer recht hat und wer danebenlag. Viel spannender ist dieses leise Knirschen zwischen den Perspektiven. Der Vater sieht sich anders, Sophia sieht ihn anders, und irgendwo dazwischen liegt vermutlich die Wahrheit und trinkt genervt einen Espresso. Jo Hamya erzählt das mit Witz, Schärfe und Feingefühl. Nicht alles wirkt nach großer Kuscheldecke, eher nach einem elegant gedeckten Tisch, an dem plötzlich jemand die alten Rechnungen rausholt. Genau das macht den Reiz aus. Für mich ist Die Scheinheiligen ein kluger, leicht bissiger Roman über Familie, Kunst und Vergebung. Kein Buch, das laut schreit, sondern eines, das einem später noch im Kopf herumspukt. Und ja, manchmal sind die scheinheiligsten Menschen eben die, die am schönsten über Wahrheit reden.

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Die Scheinheiligen

von Jo Hamya

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