Nebel liegt über den Mooren, hoch im Norden von Schottland. Hier wollte William Pickett jagen gehen. Ein letztes Abenteuer als Junggeselle. Doch von einem Tag auf den anderen ist er spurlos verschwunden. Ist er ertrunken, wie alle behaupten? Er wäre nicht der Erste. Um das Moor ranken sich viele Geschichten. Es spukt dort, sagen die Einheimischen, und der plötzlich aufziehende Nebel sei wie ein Raubtier, das die Unvorsichtigen in die Falle lockt.
All das will Elisabeth Hazelwood nicht glauben, als sie mit Williams Bruder Alexander in das abgelegene Dorf Avamoore reist, um dort nach ihrem Verlobten zu suchen.
Die Bewohner begegnen ihnen mit Misstrauen und Ablehnung und Elisabeth muss schnell erkennen, dass in Avamoore nichts so ist, wie es scheint, und dass es hier niemanden gibt, dem sie wirklich trauen kann.
Als dann noch eine Leiche im Moor gefunden wird, geraten Dinge in Gang, die besser für immer im Nebel verborgen geblieben wären.
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
Rajets Fantastische Leseseite
aus Grünberg
5/5
02.12.2025
eBook (ePUB 3)
Gruselig, dunkel inmitten einer Jagd nach einem Mörder in den düsteren Mooren von Schottland!
Der Schreibstil lässt gut und flüssig lesen, es ist gruselig und atmosphärisch passend in den Herbst.
Das Cover wirkt dunkel, im unteren Teil sieht man ein altes Castle, einsam und düster gelegen. Im oberen Teil sind Totenschädel zu sehen, auch die elegante Umrahmung wirkt passend, edel und nimmt einige Elemente des Romans auf.
Die verwendete Schrift rundet das Gesamtbild gelungen ab. Der Roman verfügt dazu über einen Farbschnitt, der die Elemente des Covers aufnimmt, damit auch optisch sehr ansprechend.
Fazit:
Der Roman führt uns nach Schottland, hoch in den Norden, wo Nebel über den Mooren liegt. Und hier wollte William Pickett ein letztes Abenteuer als Junggeselle erleben. Doch von einem Tag auf den anderen ist er spurlos verschwunden. Ist er ertrunken, wie alle behaupten? Er wäre nicht der Erste. Um das Moor ranken sich viele Geschichten. Es spukt dort, sagen die Einheimischen, und der plötzlich aufziehende Nebel sei wie ein Raubtier, das die Unvorsichtigen in die Falle lockt.
All das will seine Verlobte Elisabeth Hazelwood nicht glauben, als sie mit Williams Bruder Alexander in das abgelegene Dorf Avamoore reist, um dort nach ihrem Verlobten zu suchen. Doch die Bewohner begegnen ihnen mit Misstrauen und Ablehnung und Elisabeth muss schnell erkennen, dass in Avamoore nichts so ist, wie es scheint, und dass es hier niemanden gibt, dem sie wirklich trauen kann.
Als dann noch eine Leiche im Moor gefunden wird, geraten Dinge in Gang, die besser für immer im Nebel verborgen geblieben wären.
Ein Roman der richtig in den Herbst passt, wenn es früh dunkel wird, der Nebel um die Ecken schleicht. Es nicht mehr richtig hell zu werden scheint und man die herannahende Kälte des nahenden Winters verspürt. Genau diese Atmosphäre finden wir im Roman wieder.
Das Setting spielt um 1880 in Schottland, in einem düsteren und abgelegenen Dorf inmitten des Moores gelegen. Fremde sind nicht willkommen erst recht nicht, wenn sie düstere und dunkle Geheimnisse ans Tageslicht bringen wollen.
Elisabeth ist für ihre Zeit eine mutige Frau, sie ist die Haupttriebfeder bei der Suche nach ihrem Verlobten. Sie gibt die Hoffnung nicht auf als alle anderen sie schon aufgegeben haben. Und lässt sich auch von nichts und niemand abbringen. Ich habe sie gleich ins Herz geschlossen.
Alexander der Bruder ihres Verlobten, angeschlagen von einer Kriegsverletzung steht ihr zur Seite, aber bei weitem nicht so entschlossen wie sie. Er hätte auch die Suche viel früher abgebrochen als sie.
Es gibt schon einige originale und originelle Nebenprotagonisten. Mit Ecken und Kanten, nicht einfach, aber sie passen in den Roman.
Der Roman ist eine gelungene Mischung aus Fantasy, Mystery und Krimi Elementen, der natürlich durch das interessante Setting in Schottland und Moor weiter punktet. Es zeigt aber auch das Beharrlichkeit, nicht aufzugeben und dranzubleiben Ergebnisse bringt und Menschen retten kann. Aber es sollte auch nicht verschwiegen werden das es einen gruseligen Widersacher gibt und auch Tote, also nichts für Angsthasen. Man kann auch gut die Situation der Einwohner nachvollziehen für die Fremde ein rotes Tuch sind und ihr Leben gehörig durcheinanderwirbeln. Es wird in Avermoore nie mehr sein wie vorher. Von mir 5 Sterne für diesen interessanten Einzelband.
_cozy_bookplace_(Instagram), Jana v.
aus Ratingen
5/5
11.11.2025
eBook (ePUB 3)
Eine schaurige Gruselgeschichte mit atemberaubenden Setting in Schottland
Der Roman "Der Schatten von Avamoore" von Nathan Winter ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite...
...Wir schreiben das Jahr 1881...Es ist Oktober und William möchte einen Jagdausflug in der schottischen Moorlandschaft in Avamoore unternehmen, doch er und sein Begleiter verschwinden spurlos....Begleite seine Verlobte Elisabeth und seinen Bruder Alexander dabei, wie sie sich auf die Suche begeben.
Ich habe Elisabeth sehr gemocht. Man hat ihre Entschlossenheit richtig gespürt und wie wichtig die Hoffnung sein kann, um nicht aufzugeben.
Die Bewohner*innen im kleinen Dorf Avamoore waren sehr authentisch und die Beschreibungen der Landschaft seht bildhaft. Ich hatte die schaurige und düstere Atmosphäre direkt vor Augen. Die Kapitel waren kurz und endeten immer sehr spannend, so dass man direkt weiterlesen wollte.
Ich habe wirklich fast alle im Dorf verdächtigt und habe die ganze Zeit miträseln können. Es ist die perfekte spooky Geschichte für die Halloween Zeit, aber sie ist auch nicht zu grausam, so dass auch ein Angsthase wie ich, die Geschichte gut lesen konnte.
Es gab die ein oder andere Gewaltszene, die ich übersprungen habe, aber ansonsten ließ sich die Story flüssig lesen und ich hatte unterhaltsame und spannende Lesestunden.
Eine Empfehlung an alle, die düstere Settings in Schottland, alte Legenden und schaurige Storys lieben.
Lieblingszitate
"Das Moor ist unersättlich - gefährlich - tödlich. Es gibt Dinge, die man nicht erklären kann - Josy will gefunden werden. " (Seite 43)
"Die Natur tut nichts ohne Grund. Auch wenn wir ihn nicht sofort erkennen können " (Seite 279)
Bewertung
5/5
09.11.2025
eBook (ePUB 3)
Ein atmosphärischer Thriller im nebligen Schottland
Der spannungsgeladene Einstieg der Geschichte zieht einen sofort in die Handlung hinein. Das düstere, atmosphärische Setting im nebligen Schottland der 1880er-Jahre ist perfekt gewählt und sorgt von Beginn an für Gänsehaut.
Elisabeth begibt sich auf die Suche nach ihrem im Moor verschwundenen Verlobten William – und wird dabei von dessen Bruder Alexander unterstützt. Sie ist eine beeindruckend starke, unabhängige Frau, die sich weder von den unfreundlichen Bewohnern Avamoores noch von den unheimlichen Geschehnissen einschüchtern lässt. Alexander dagegen ist still und zurückhaltend, aber stets eine verlässliche Stütze an ihrer Seite.
Die Handlung bleibt durchgehend spannend und weist keine Längen auf. Die düstere, teils unheimliche Atmosphäre und der flüssige Schreibstil machen das Buch zu einem echten Pageturner. Besonders gelungen ist die Mischung aus Mystery, Krimi und Horror – man rätselt ständig mit und kann kaum aufhören zu lesen. Die Geschichte hatte dabei so einige Überraschungen zu bieten und hat mich bis zum Ende mitfiebern lassen.
Fazit: Ein fesselnder, atmosphärischer Roman mit starkem Spannungsbogen und grandioser Atmosphäre – absolut empfehlenswert!
AMJ BookWorld
aus Hockenheim
4/5
04.01.2026
eBook (ePUB 3)
Schottisches Hochland, mysteriös, Legenden
Eine düstere Geschichte im schottischen Hochmoor. Es ranken sich Sagen um das Moor um das sehr abgelegene Dorf Avamoor und seinen Herrschaftssitz mit dem alternden Clanchef.
Die Protagonistin Elisabeth lässt sich durch nichts davon abhalten ihren Verlobten zu finden. Sie glaubt nicht daran, das er im Moor ertrunken sein soll. Sie versucht mit Hilfe seines Bruders Alexander, ein Kriegsveteran, der durch eine Verletzung zum Zivilen Leben verdammt ist, ihren Verlobten zu finden.
Die Dorfbewohner sind mal mehr mal weniger beteiligt und im großen und ganzen sehr argwöhnisch den beiden Städtern gegenüber eingestellt.
An sich vermittelt die Geschichte vom Klappentext her, sehr düster und mysteriös zu werden. Was sie an sich auch ist. Ein Clanlord der versucht sein Erbe aufrecht zu halten, was seinem Sohn in der Stadt nichts mehr wert ist und somit am verfallen ist. Eine Schwiegertochter, die die Einsamkeit im schottischen Hochmoor zu genießen und dem Clanchef zur Seite zu stehen.
Ein Monster das sein Unwesen treibt, was als Legende abgetan wird, da man sich in den Nebeln nicht in die Moore begibt.
An sich ein sehr spannendes Setting. Die Landschaft, das Dorf und auch das Anwesen des Clanlords wird wunderbar beschrieben. Die Charaktere sind mal mehr mal weniger präsent. Es sind immer wieder Perspektivwechsel, die das Lesen etwas spannender gestalten.
Leider muss ich sagen, fällt der Spannungsbogen doch immer wieder sehr schnell ab. Man ist in einer Passage in der die Protagonisten versuchen etwas heraus zu finden und Puzzleteile zusammen zusetzen, was einem ab und an auch eine Gänsehaut beschert, doch dann wechselt das Setting und somit leider auch die komplette Spannung. Welche die Handlung an sich doch ausmacht. Für mich haben diese sehr ruhigen Passagen leider zu viel Spannung genommen, was mir den Lesefluss doch sehr eingeschränkt hat.
Mein Fazit
Ein tolles Setting, gut gestaltete Charaktere, eine sehr mysteriöse und Gänsehaut bescherende Handlung, der leider immer wieder die Puste ausgeht.
Heidi's Bücherstube
5/5
14.01.2026
Buch (Taschenbuch)
Mystischer und spannungsgeladener Roman
Das Buchcover von "Der Schatten von Avamoore" entfaltet auf den ersten Blick eine düstere, geheimnisvolle Atmosphäre, die sofort Neugier weckt. Die kühlen Farben verleihen dem Cover eine unheimliche, fast geisterhafte Stimmung.
Ein Cover, das nicht nur ins Auge fällt, sondern auch inhaltlich Erwartungen weckt.
"Der Schatten von Avamoore" von @Nathan Winters entführt uns in das nebelverhangene Schottland des Jahres 1881 und bietet von Beginn an eine dichte, düstere Atmosphäre. Die abgelegenen Hochmoore und das verschlossene Dorf Avamoore bilden eine eindrucksvolle Kulisse für eine Geschichte, die zwischen Krimi und Mystery angesiedelt ist.
Im Mittelpunkt steht der junge Alexander, der das rätselhafte Verschwinden seines Bruders aufklären will. Alexander wird bei seinen Nachforschungen von der Verlobten seines Bruders, Elisabeth Hazelwood, begleitet. Diese sucht ebenso verzweifelt nach Antworten. Die Nachforschungen führen beide tief in ein Dorf, dessen Bewohner von Misstrauen, Angst und Aberglauben geprägt sind. Besonders gelungen ist die Darstellung der Dorfgemeinschaft: Ausweichende Antworten, unausgesprochene Geheimnisse und eine spürbare innere Spannung lassen Avamoore selbst fast wie eine eigenständige Figur wirken.
Realität und mystische Elemente werden zunehmend miteinander verwoben, was die Spannung konstant hochhält. Wendungen und neue Hinweise sorgen dafür, dass frühere Vermutungen immer wieder infrage gestellt werden und die Geschichte bis zum Ende spannend bleibt und den Leser fesselt.
Insgesamt überzeugt "Der Schatten von Avamoore" nicht nur optisch sondern auch durch den stimmungsvollen Schauplatz und eine Handlung, die geschickt mit Geheimnissen und Andeutungen spielt. Die Mischung aus Kriminalfall und Mystischem macht den Roman besonders reizvoll und empfehlenswert für alle, die düstere, geheimnisvolle Geschichten mit historischem Flair schätzen und auf Sherlock Holmes Vibes stehen.
Eine Fortsetzung würde ich sehr begrüßen.
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