Produktbild: Ennos Tanz

Ennos Tanz Roman

Aus der Reihe KrönerEditionKlöpfer
1

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

25848

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

23.09.2025

Verlag

Alfred Kröner Verlag

Seitenzahl

226 (Printausgabe)

Dateigröße

373 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783520773937

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

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Verkaufsrang

25848

Erscheinungsdatum

23.09.2025

Verlag

Alfred Kröner Verlag

Seitenzahl

226 (Printausgabe)

Dateigröße

373 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783520773937

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Frecher und erfrischender Coming-of-age-Roman

Zauberberggast aus München am 29.10.2025

Bewertungsnummer: 2639798

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es ist tiefster Herbst, aber heute gibt es nochmal ein Sommerbuch. Einfach, weil es erst im Oktober erschienen ist. Frank Holger Schneiders Protagonist, der 14-jährige Enno, ist keiner, der ein Blatt vor den Mund nimmt. In seinem Gedankenstrom kommen sowohl Kraftausdrücke am laufenden Band vor, als auch gnadenloses Bodyshaming. Doch was sich nach außen hin als politisch inkorrekt und vulgär präsentieren könnte, ist eigentlich nur eins: authentisch. Jugendliche denken so. Genau so. Und deswegen hat der Roman es auch nach wenigen Seiten bereits geschafft, mich auf seine Seite zu ziehen, mich zu Ennos Komplizin zu machen. Ich habe mitgefiebert, was bei diesem Ausreißer-Sommerferien-Trip durch Ba-Wü als nächstes passiert und mich immer mehr an Enno und seine unverblümte Ausdrucksweise gewöhnt. Man fühlt sich wirklich 1:1 im Kopf dieses Jungen, der keine schlimme Kindheit hat oder hatte, aus einem “Besserverdiener-Elternhaus” stammt und einfach nur einmal ein wenig Dampf ablassen möchte, während seine Eltern im immergleichen Ostsee-Urlaub weilen. Die Leichtigkeit von Ennos Situation lässt eine gewisse Schwerelosigkeit und ein Wohlgefühl entstehen, da die Lesenden mit ihm eigentlich kein Mitleid haben müssen und sich an seiner unverstellten Jugendlichkeit, an seinen adoleszenten, ungeschliffenen Gedanken erfreuen dürfen. Man merkt ganz klar, dass Schneider einen Theaterhintergrund und sich u.a. mit Brecht auseinandergesetzt hat, denn immer wieder durchbricht sein Protagonist die dritte Wand und spricht die Lesenden direkt an. Was mir besonders an “Ennos Tanz” gefällt und ich dementsprechend hervorheben möchte, ist die Tatsache, dass das Buch ohne viel Pathos auskommt und eine große Schreibfreude ausstrahlt. Man merkt hier, dass das Buch für die Leser*innen geschrieben wurde und nicht etwa für Kritiker*innen bzw. das Feuilleton. Auch wenn sehr kluge Gedanken darin vorkommen und die Belesenheit des Autors an vielen Stellen durchblitzt, verschmelzen auch diese Inhalte ganz natürlich mit der authentischen Prosa, die hier verfasst wurde. So könnte ein 14-jähriger - bis auf kleine Abstriche (wie Goethe schon gesagt hat, etc.) - wirklich denken. Und natürlich weiß Schneider genau, was er tut: da kommen knufflige Omas mit auf den ersten Blick sehr fragwürdigen Hobbies vor und Menschen, die sich auf den zweiten Blick als anders erweisen, als sie es auf den ersten Blick schienen. Klar, solche Elemente kennt man aus vielen literarischen Werken, aber warum sollte man sie nicht nutzen, wenn man weiß, dass sie funktionieren? Einen kleinen Kritikpunkt habe ich dennoch: Ich hätte mir gewünscht, dass die schon sehr seltsame Situation rund um Lotti aufgeklärt werden würde. Aber leider lässt der Autor uns - und auch Enno - diesbezüglich im Dunkeln. Nichtsdestotrotz ist dieser sympathische Roman eine große Empfehlung für alle Lesenden, die Coming-of-Age-Romane lieben und außerdem interessant für diejenigen, die Baden-Württemberg und die Gegend um Konstanz gut kennen oder sogar dort verwurzelt sind. 4,5 Sterne (aufgerundet) mit Herz.

Frecher und erfrischender Coming-of-age-Roman

Zauberberggast aus München am 29.10.2025
Bewertungsnummer: 2639798
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es ist tiefster Herbst, aber heute gibt es nochmal ein Sommerbuch. Einfach, weil es erst im Oktober erschienen ist. Frank Holger Schneiders Protagonist, der 14-jährige Enno, ist keiner, der ein Blatt vor den Mund nimmt. In seinem Gedankenstrom kommen sowohl Kraftausdrücke am laufenden Band vor, als auch gnadenloses Bodyshaming. Doch was sich nach außen hin als politisch inkorrekt und vulgär präsentieren könnte, ist eigentlich nur eins: authentisch. Jugendliche denken so. Genau so. Und deswegen hat der Roman es auch nach wenigen Seiten bereits geschafft, mich auf seine Seite zu ziehen, mich zu Ennos Komplizin zu machen. Ich habe mitgefiebert, was bei diesem Ausreißer-Sommerferien-Trip durch Ba-Wü als nächstes passiert und mich immer mehr an Enno und seine unverblümte Ausdrucksweise gewöhnt. Man fühlt sich wirklich 1:1 im Kopf dieses Jungen, der keine schlimme Kindheit hat oder hatte, aus einem “Besserverdiener-Elternhaus” stammt und einfach nur einmal ein wenig Dampf ablassen möchte, während seine Eltern im immergleichen Ostsee-Urlaub weilen. Die Leichtigkeit von Ennos Situation lässt eine gewisse Schwerelosigkeit und ein Wohlgefühl entstehen, da die Lesenden mit ihm eigentlich kein Mitleid haben müssen und sich an seiner unverstellten Jugendlichkeit, an seinen adoleszenten, ungeschliffenen Gedanken erfreuen dürfen. Man merkt ganz klar, dass Schneider einen Theaterhintergrund und sich u.a. mit Brecht auseinandergesetzt hat, denn immer wieder durchbricht sein Protagonist die dritte Wand und spricht die Lesenden direkt an. Was mir besonders an “Ennos Tanz” gefällt und ich dementsprechend hervorheben möchte, ist die Tatsache, dass das Buch ohne viel Pathos auskommt und eine große Schreibfreude ausstrahlt. Man merkt hier, dass das Buch für die Leser*innen geschrieben wurde und nicht etwa für Kritiker*innen bzw. das Feuilleton. Auch wenn sehr kluge Gedanken darin vorkommen und die Belesenheit des Autors an vielen Stellen durchblitzt, verschmelzen auch diese Inhalte ganz natürlich mit der authentischen Prosa, die hier verfasst wurde. So könnte ein 14-jähriger - bis auf kleine Abstriche (wie Goethe schon gesagt hat, etc.) - wirklich denken. Und natürlich weiß Schneider genau, was er tut: da kommen knufflige Omas mit auf den ersten Blick sehr fragwürdigen Hobbies vor und Menschen, die sich auf den zweiten Blick als anders erweisen, als sie es auf den ersten Blick schienen. Klar, solche Elemente kennt man aus vielen literarischen Werken, aber warum sollte man sie nicht nutzen, wenn man weiß, dass sie funktionieren? Einen kleinen Kritikpunkt habe ich dennoch: Ich hätte mir gewünscht, dass die schon sehr seltsame Situation rund um Lotti aufgeklärt werden würde. Aber leider lässt der Autor uns - und auch Enno - diesbezüglich im Dunkeln. Nichtsdestotrotz ist dieser sympathische Roman eine große Empfehlung für alle Lesenden, die Coming-of-Age-Romane lieben und außerdem interessant für diejenigen, die Baden-Württemberg und die Gegend um Konstanz gut kennen oder sogar dort verwurzelt sind. 4,5 Sterne (aufgerundet) mit Herz.

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Ennos Tanz

von Frank Holger Schneider

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