• Produktbild: Adama
  • Produktbild: Adama
Gebraucht - 42%

Adama Thriller | Eine Geschichte Israels, die so noch nie erzählt wurde | Vom Autor des preisgekrönten Thrillers »Maror«

111
42% sparen

12,67 € 22,00 € *

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

*ggü. gebundenem Ladenpreis bzw. UVP für Neuware.

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

114041

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.10.2025

Herausgeber

Thomas Wörtche

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

425

Maße (L/B/H)

20,9/13,2/3,8 cm

Gewicht

562 g

Auflage

1 Auflage Deutsche Erstausgabe

Übersetzt von

Conny Lösch

Sprache

Deutsch

EAN

2710002130299

Beschreibung

Rezension

»In Lavie Tidhars Thriller bekommt jeder, was er verdient - ein Roman, den alle israelischen Politiker lesen sollten.« Jenni Frazer The Jewish Chronicle 20250505

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

114041

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.10.2025

Herausgeber

Thomas Wörtche

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

425

Maße (L/B/H)

20,9/13,2/3,8 cm

Gewicht

562 g

Auflage

1 Auflage Deutsche Erstausgabe

Übersetzt von

Conny Lösch

Sprache

Deutsch

EAN

2710002130299

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    Orell Füssli Book Circle Community

    5/5

    02.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kibbuz Inside

    Wow … ein Buch, das lange nachhallt. Und dieses Mal bin ich begeistert, auch wenn der Inhalt wieder sehr bedrückend ist. Eine eindrückliche Geschichte, die immer wieder die Szene wechselt, das Jahr, den Protagonist, die Protagonistin. Und der rote Faden ist in diesem Buch Ruth. Mit ihr als “Herz des Kibbuz” (besser vermag ich es nicht zu beschreiben, als einfach aus der Inhaltsangabe zu zitieren) bekommen wir sehr viel mit, was sich in dieser Gemeinschaft abspielt - und das sind eben nicht nur schöne Dinge. Der Grundgedanke, dass jedem alles gehört, man teilt und nie allein ist, finde ich schön - jedoch gibt es - wie überall - eben auch die dunklen Seiten. Mich hat es sehr beeindruckt, wie so ein Kibbuz funktioniert und entsteht. Und zusätzlich bekommen wir einen Einblick in Israels Geschichte, die Religion und das “Adama”. Auch treffen wir im Buch auf Cohen, den rote Faden in Maror (das ich jetzt sogar nochmals lese, weil ich wissen will, ob sich noch andere Personen im Buch überschneiden). Vielleicht ging ich mit wenig Erwartung an dieses Buch heran, weil ich Maror sprachlich echt anstrengend fand. Und auch wenn sich inhaltlich ebenfalls wieder sehr viel Grauen abzeichnet, fand ich Adama sehr viel flüssiger und spannender geschrieben. Auf jeden Fall bekommt man eine eindrückliche Sicht auf das Kibbuz und auf die Geschichte Israels. Schonungslos ehrlich. Wir wollen nämlich einfach alle nur leben. Nichts für Zartbeseitete, jedoch für mich ein lesenswerter Thriller, der mich sehr positiv überrascht hat. Ich bin gespannt, wann der letzte Teil der “Maror”-Trilogie auf Deutsch übersetzt wird.

  • Bewertung

    5/5

    22.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch mit sehr viel Tiefe und Kraft

    Mit Adama legt Lavie Tidhar einen vielschichtigen Roman vor, der sich nicht eindeutig einordnen lässt – Familiengeschichte, Generationenporträt und politischer Thriller greifen hier ineinander. Schon das Cover ist sehr stilvoll und zugleich kraftvoll gestaltet. Es greift die Thematik von Herkunft, Land und Geschichte visuell auf und stimmt auf die Atmosphäre des Romans ein. Die reduzierte, klare Gestaltung passt sehr gut zum Ton des Buches und macht neugierig auf die Geschichte dahinter. Der Einstieg verlangt etwas Geduld. Die Zeitsprünge und Perspektivwechsel machen es nicht ganz leicht, sofort in die Geschichte hineinzufinden. Doch je weiter man liest, desto klarer fügen sich die einzelnen Fäden zusammen. Aus den Fragmenten entsteht das Bild einer Familie, deren Schicksal eng mit der Entstehung und Entwicklung Israels verwoben ist. Private Hoffnungen, Ideale und Enttäuschungen stehen dabei immer im Spannungsfeld historischer Umbrüche. Besonders beeindruckt hat mich die nüchterne, beinahe sachliche Sprache. Tidhar verzichtet auf Pathos und große Emotionen – gerade dadurch entfaltet der Roman eine starke Wirkung. Gewalt, politische Konflikte und persönliche Verluste werden ungeschönt geschildert. Das wirkt stellenweise hart, aber auch ehrlich. Einige Szenen haben mich dabei wirklich betroffen gemacht und mich berührt, gerade weil sie so klar und direkt erzählt sind. „Adama“ ist kein Buch, das man nebenbei liest. Es fordert Aufmerksamkeit und Bereitschaft, sich auf komplexe Zusammenhänge einzulassen. Gleichzeitig ist es hochaktuell, weil es Fragen nach Identität, Herkunft und politischer Verantwortung aufwirft, die bis in die Gegenwart reichen. Ein anspruchsvoller, vielschichtiger Roman, der nachhallt – auch wenn man ein wenig braucht, um ganz in ihm anzukommen.

  • Bewertung

    5/5

    14.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannender Thriller

    Adama von Lavie Tidhar hat mich als Roman über Israel und gleichzeitig als harter Thriller mit zarten Untertönen beeindruckt. Dabie werden verschiedene Figuren über unterschiedliche Zeitebenen begleitet. Ihre privaten Entscheidungen sind eng mit zentralen Momenten der israelischen Geschichte verbunden. Staatsgründung, Krieg und gesellschaftlicher Wandel greifen direkt in ihre Leben ein. Daraus entsteht ein vielstimmiges Bild eines (bis heute) zerrissenen Landes. Besonders gelungen finde ich, wie sich Geschichte im Schicksal der Charaktere manifestiert statt erklärt zu werden. Die immer wieder durchscheinende Grausamkeit und Gewalt ist hart und verleiht dem Roman große Intensität. Gleichzeitig habe ich viel über Alltag, Ideale und Konflikte des Lebens im Kibbuz gelernt. Ein anspruchsvoller Roman, der nachwirkt.

  • anne

    aus Schweighofen

    5/5

    21.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    In dem Roman „Adama“ wird die…

    In dem Roman „Adama“ wird die leidgeprägte Geschichte Israels erzählt. Die Hauptperson ist Ruth, eine Zionistin die wir über viele Jahrzehnte von der Gründung des Staates nach dem 2. Weltkrieg bis in die 2000er Jahre zu ihrem Tod begleiten. „Adama“ würde ich als einen historischen Roman bezeichnen, nicht als Thriller, wie auf dem Cover vermerkt. Viele historische Ereignisse wurden in dem Roman verarbeitet. Gewalt und Brutalität ist dabei allgegenwärtig, vor allem während des Nakba. Vertreibungen, Morde und Vergewaltigung sowie sozialistisch geführte Kibbuze, in denen den Eltern die Kinder entzogen und in Kinderhäusern betreut werden, prägen insbesondere die Anfangszeit des Staates. Zum Verständnis des Buches ist es hilfreich sich über die historischen Ereignisse zu informieren. Hilfreich wären einige Begriffserklärungen am Ende des Buches gewesen, die leider fehlen. Während das zweite Kapitel im Vergleich zu den darauffolgenden, sehr lang und etwas schleppend ausgefallen ist, sind die weiteren Kapitel eher kompakt und auch deutlich interessanter. Optisch ist das Cover ansprechend und passend. Die rote Hand erinnerte mich an den Sozialismus, mit dem der junge Staat Israel in enger Verbindung stand sowie das viele Blut, das die Menschen in Konflikten vergossen haben und dabei ihr Leben verloren haben. Die Halme mit dem Getreide kann man mit einem Neuanfang und großen Erwartungen an die neue Heimat assoziieren. Gut gefallen hat mir, dass das Buch keinen Umschlag enthalt, sondern das Cover direkt auf den Buchdeckel gedruckt ist, was ich sonst nur von Kinder- und Jugendbüchern kenne. Insgesamt handelt es sich bei „Adama“, wie bereits auf dem Cover erwähnt, um ein Meisterwerk. Es ist kein Roman zur Unterhaltung – wobei die Spannung keineswegs zu kurz kommt und sich das Buch leicht lesen lässt – sondern ein aufwühlender, schonungsloser Bericht über historische Ereignisse der Region. Leider sind diese Ereignisse keinesfalls ein Ruhmesblatt für Israel.

  • Bewertung

    5/5

    28.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lesenswert!

    "Adama" von Lavie Tidhar ist keine einfache, aber eine umso mehr zu empfehlende Lese-Lektüre. Ich habe sehr schnell Zugang zu der Geschichte gefunden und konnte das Buch, einmal angefangen, nicht mehr aus der Hand legen. Die Sprache ist klar und teils etwas kühl, sie nimmt den Leser aber direkt mit in die Geschichte hinein. Tidhar verwebt Biografien einer jüdischen Familie – vor allem der Figur Ruth – mit Krieg, Vertreibung und den Traumata der Judenverfolgung. Themen sind Familie, Nationalgeschichte, Siedlungspolitik und Krieg. Es geht um Zugehörigkeit, Freiheit und den Aufbau eines neuen Lebens in Israel, inklusive der Narben der Vergangenheit. Sachbuchelemente lockern die Erzählung, ohne belehrend zu wirken, und fordern Reflexion über komplexe historische Folgen. Das Buch war ein absoluter Glücksgriff und ich bin froh, es gelesen zu haben.

Kundinnen und Kunden meinen

5

35

4

53

3

18

2

5

1

0

Bewertungen (111)

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Adama
  • Produktbild: Adama