Produktbild: Brandbücher / Karina Bessling Bd. 1
Gebraucht Band 1

Brandbücher / Karina Bessling Bd. 1 Kriminalroman

Aus der Reihe Karina Bessling
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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.07.2013

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

284

Maße (L/B/H)

20,5/12,5/1,6 cm

Gewicht

310 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002167721

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Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.07.2013

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

284

Maße (L/B/H)

20,5/12,5/1,6 cm

Gewicht

310 g

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1. Auflage

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Deutsch

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2710002167721

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Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen

Monika Schulte aus Hagen am 12.06.2021

Bewertungsnummer: 816567

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Zitat von Heinrich Heine macht sogleich nachdenklich, aber direkt auch neugierig auf diesen aussergewöhnlichen Roman von Birgit Ebert. Karina soll das Haus ihrer Grosstante Katharina entrümpeln. Dabei findet sie 70 Jahre alte Postkarten, die ihre Grosstante an sich selbst geschrieben hat. Als sie sich in die alte Schrift hinein gelesen hat, wird Karina sofort in den Bann gezogen. Was hat es mit den alten Postkarten auf sich? Welche Geschichte wird hier erzählt? Ihre Grosstante hat 1933 als Haushälterin bei dem jüdischen Buchhändler Jakob Weizmann und seinem Sohn Samuel gearbeitet. Die Zeiten sind unruhig. Die Macht der Hitler-Getreuen wächst von Tag zu Tag, von Stunde zu Stunde. Das Leben und Überleben der Juden wird immer schwieriger. Auch Katharina wird angefeindet, da sie im Haushalt eines Juden arbeitet. Samuel, der in Münster studiert, erfährt die veränderte Welt hautnah. Sein Zimmer wird ihm gekündigt. Sein ehemaliger Freund Bruno hat nur noch Spott und Hohn für ihn übrig. Bruno, mit dem er einst durch dick und dünn gegangen ist. Bruno, der jetzt in der Partei ist - ein Braunhemd. Was ist bloss aus dem einst netten Jungen geworden? Es macht Bruno Spass, seinen ehemaligen Freund Samuel und dessen Vater zu quälen. Und dann ist es gar Bruno, der die Bücherverbrennung in Münster mit ins Rollen bringt, obwohl Bruno es doch immer war, der so gerne im Hinterzimmer der Buchhandlung gelesen hat. Karina ist von der Geschichte ihrer Grosstante fasziniert und möchte mehr herausfinden. Dabei hilft ihr unverhofft der nette Pfarrer Martin Kleine. Karina muss jedoch schnell feststellen, dass es einigen Leuten im Ort gar nicht so recht ist, dass sie in der Vergangenheit Recherchen betreibt. Karina wird bedroht. Eines Tages wird sogar die Scheune neben dem Wohnhaus ihrer Grosstante angezündet. Warum? Birgit Ebberts Roman "Brandbücher" ist ein Roman, der fasziniert und aus der Masse heraussticht. Szenen, wenn auch fiktiv, doch so lebendig beschrieben, als hätten sie sich so zugetragen und das haben sie ja auch, mit anderen Personen und Menschen. Ein Roman, der einen schaudert lässt und nachdenklich macht. "Brandbücher" ist so spannend, dass man gar nicht mehr aufhören möchte zu lesen. Das Buch hat mich gefesselt und begeistert. "Brandbücher" ist als Kriminalroman erschienen, doch ist es das auch? Es ist weitaus mehr. Es ist Spannung und Geschichte pur. Unbedingt empfehlenswert! Und wer die Möglichkeit hat, eine Lesung von Birgit Ebbert zu besuchen, der sollte dies schnell tun. Ich durfte sie in Hagen erleben. Ich habe selten eine so spannende und unterhaltsame Lesung erlebt. Erschienen im Gmeiner-Verlag

Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen

Monika Schulte aus Hagen am 12.06.2021
Bewertungsnummer: 816567
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Zitat von Heinrich Heine macht sogleich nachdenklich, aber direkt auch neugierig auf diesen aussergewöhnlichen Roman von Birgit Ebert. Karina soll das Haus ihrer Grosstante Katharina entrümpeln. Dabei findet sie 70 Jahre alte Postkarten, die ihre Grosstante an sich selbst geschrieben hat. Als sie sich in die alte Schrift hinein gelesen hat, wird Karina sofort in den Bann gezogen. Was hat es mit den alten Postkarten auf sich? Welche Geschichte wird hier erzählt? Ihre Grosstante hat 1933 als Haushälterin bei dem jüdischen Buchhändler Jakob Weizmann und seinem Sohn Samuel gearbeitet. Die Zeiten sind unruhig. Die Macht der Hitler-Getreuen wächst von Tag zu Tag, von Stunde zu Stunde. Das Leben und Überleben der Juden wird immer schwieriger. Auch Katharina wird angefeindet, da sie im Haushalt eines Juden arbeitet. Samuel, der in Münster studiert, erfährt die veränderte Welt hautnah. Sein Zimmer wird ihm gekündigt. Sein ehemaliger Freund Bruno hat nur noch Spott und Hohn für ihn übrig. Bruno, mit dem er einst durch dick und dünn gegangen ist. Bruno, der jetzt in der Partei ist - ein Braunhemd. Was ist bloss aus dem einst netten Jungen geworden? Es macht Bruno Spass, seinen ehemaligen Freund Samuel und dessen Vater zu quälen. Und dann ist es gar Bruno, der die Bücherverbrennung in Münster mit ins Rollen bringt, obwohl Bruno es doch immer war, der so gerne im Hinterzimmer der Buchhandlung gelesen hat. Karina ist von der Geschichte ihrer Grosstante fasziniert und möchte mehr herausfinden. Dabei hilft ihr unverhofft der nette Pfarrer Martin Kleine. Karina muss jedoch schnell feststellen, dass es einigen Leuten im Ort gar nicht so recht ist, dass sie in der Vergangenheit Recherchen betreibt. Karina wird bedroht. Eines Tages wird sogar die Scheune neben dem Wohnhaus ihrer Grosstante angezündet. Warum? Birgit Ebberts Roman "Brandbücher" ist ein Roman, der fasziniert und aus der Masse heraussticht. Szenen, wenn auch fiktiv, doch so lebendig beschrieben, als hätten sie sich so zugetragen und das haben sie ja auch, mit anderen Personen und Menschen. Ein Roman, der einen schaudert lässt und nachdenklich macht. "Brandbücher" ist so spannend, dass man gar nicht mehr aufhören möchte zu lesen. Das Buch hat mich gefesselt und begeistert. "Brandbücher" ist als Kriminalroman erschienen, doch ist es das auch? Es ist weitaus mehr. Es ist Spannung und Geschichte pur. Unbedingt empfehlenswert! Und wer die Möglichkeit hat, eine Lesung von Birgit Ebbert zu besuchen, der sollte dies schnell tun. Ich durfte sie in Hagen erleben. Ich habe selten eine so spannende und unterhaltsame Lesung erlebt. Erschienen im Gmeiner-Verlag

Birgit Ebbert greift in ihrem…

Netha aus Hamburg am 19.09.2013

Bewertungsnummer: 2697254

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Birgit Ebbert greift in ihrem Debüt-Roman das Thema der Bücherverbrennung in den 30er Jahren auf. Drum herum hat sie eine fesselnde Geschichte gesponnen, die mir wirklich unter die Haut ging. Karina muss in der Gegenwart das Haus ihrer verstorbenen Großtante ausräumen. Dabei findet sie alte Postkarten, die ihre Tante sich selber geschickt zu haben scheint. Wenig später findet Karina ein System, nach dem sie diese Postkarten lesen muss. Heraus kommt dabei eine Geschichte, die mich nur den Kopf schütteln ließ. Erzählt wird diese Story in zwei Strängen. Einer gibt Karinas Suche in der Gegenwart wieder. Sie will unbedingt wissen, was damals geschehen ist und warum ihre Tante nach Frankreich auswanderte. Dabei scheint sie einigen bestimmten Leuten gewaltig auf die Füße zu treten. Im zweiten Strang bekommt der Leser die erschütternde Geschichte zweier ehemaliger Freunde zu lesen. Einer ist Jude, der andere ist Arier. Als Adolf Hitler die Macht ergreift, wird die Freundschaft immer schwieriger, wenn man das, was überbleibt, überhaupt noch als Freundschaft bezeichnen kann. Beinahe plastisch beschreibt die Autorin, wie schnell und radikal sich ein Mensch verändern kann. Und wie so oft sind Macht und Gier die Zugpferde so einer rapiden Veränderung. Mir hat dieser flüssig und spannend geschriebene Erstling von Birgit Ebbert sehr gut gefallen. Für mich wieder ein Dokument dafür, dass diese schlimme Zeit in der Geschichte Deutschlands niemals vergessen werden darf.

Birgit Ebbert greift in ihrem…

Netha aus Hamburg am 19.09.2013
Bewertungsnummer: 2697254
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Birgit Ebbert greift in ihrem Debüt-Roman das Thema der Bücherverbrennung in den 30er Jahren auf. Drum herum hat sie eine fesselnde Geschichte gesponnen, die mir wirklich unter die Haut ging. Karina muss in der Gegenwart das Haus ihrer verstorbenen Großtante ausräumen. Dabei findet sie alte Postkarten, die ihre Tante sich selber geschickt zu haben scheint. Wenig später findet Karina ein System, nach dem sie diese Postkarten lesen muss. Heraus kommt dabei eine Geschichte, die mich nur den Kopf schütteln ließ. Erzählt wird diese Story in zwei Strängen. Einer gibt Karinas Suche in der Gegenwart wieder. Sie will unbedingt wissen, was damals geschehen ist und warum ihre Tante nach Frankreich auswanderte. Dabei scheint sie einigen bestimmten Leuten gewaltig auf die Füße zu treten. Im zweiten Strang bekommt der Leser die erschütternde Geschichte zweier ehemaliger Freunde zu lesen. Einer ist Jude, der andere ist Arier. Als Adolf Hitler die Macht ergreift, wird die Freundschaft immer schwieriger, wenn man das, was überbleibt, überhaupt noch als Freundschaft bezeichnen kann. Beinahe plastisch beschreibt die Autorin, wie schnell und radikal sich ein Mensch verändern kann. Und wie so oft sind Macht und Gier die Zugpferde so einer rapiden Veränderung. Mir hat dieser flüssig und spannend geschriebene Erstling von Birgit Ebbert sehr gut gefallen. Für mich wieder ein Dokument dafür, dass diese schlimme Zeit in der Geschichte Deutschlands niemals vergessen werden darf.

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Brandbücher / Karina Bessling Bd. 1

von Birgit Ebbert

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