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Dieser Drang nach Härte Über den neuen Faschismus | Eine bahnbrechende Analyse von der bekannten Philosophin

2

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

2700

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,4/12,8/3 cm

Gewicht

354 g

Farbe

Beige

Auflage

0. Auflage von 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397724-0

Beschreibung

Rezension

ein engagiertes und vielschichtiges Buch […] es ist unbedingt lesenswert. ("Finanz und Wirtschaft")
ein bemerkenswert interessantes Buch [...] unbedingt lesenswert ("»Milliarden-Briefing« (Newsletter)")
Es macht Spaß von Redecker in ihren Gedankengängen zu folgen. Nicht allem muss man dabei zustimmen, um dennoch mit Gewinn aus der Lektüre zu gehen. ("Deutschlandfunk (Andruck)")
Eva von Redecker ist derzeit die wortgewaltigste Autorin in der Tradition der Kritischen Theorie. ("taz")
eine helle Freude ("ARD/Druckfrisch")
Philosophin Eva von Redecker zu lesen hilft, wenn es um das Schärfen von Begriffen und Gedanken geht. ("taz")
Ein widerständiges Buch, das den Verhärtungen unserer Zeit Denkfreude entgegensetzt. ("Die ZEIT Sachbuch-Bestenliste")
eine helle Freude. Wie schön, in einem Land leben zu dürfen, in dem solche Bücher auf der Bestsellerliste stehen. ("Der Tagesspiegel")
Zum Faszinierenden an [diesem] Buch zählt auch, dass sich seine Thesen und Prognosen, naturgemäß vor einigen Monaten niedergeschrieben, noch während der Lektüre bewahrheiten. ("Falter Literaturbeilage")
deshalb ist Eva von Redecker so richtungsweisend: Weil sie nicht nur zum Denken anregt, sondern auch zum Tun ("ARD (ttt – Titel, Thesen, Temperamente)")

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Verkaufsrang

2700

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,4/12,8/3 cm

Gewicht

354 g

Farbe

Beige

Auflage

0. Auflage von 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397724-0

Herstelleradresse

FISCHER, S.
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt
DE

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  • Bewertung

    aus Buchen

    4/5

    11.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein bemerkenswertes Buch

    Eva von Redecker betrachtet in ihrem Buch den zeitgenösischen Rechtsruck und damit den neuen Faschismus mit philosophischen Blickwinkel und umkreist den Faschismusbegriff. Alte Definitionen werden ebenso rangezogen wie aktuelle Situationen, die als faschistisch gewertet werden können. Es wird somit das Jetzt wie das Damals gewertet. Wichtige Beiträge stammen von Hannah Arendts Texten, die offenbar ein wichtiger Enfluß auf Eva von Redecker ist. Es ist ein lebendiges Buch und so treibt die Autorin verschiedenen Erkenntnissen zu, die in einem überzeugenden Schlußkapitel münden.

  • BK

    2/5

    16.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Moralischer Alarmruf ohne präzise Analyse

    Die Autorin versucht in ihrem Buch eine Stimmung der Gegenwart zu deuten: den Wunsch nach Ordnung, Strenge und klaren Grenzen in einer Zeit politischer und sozialer Verunsicherung. Ihr Essay liest sich eher komplex kompliziert und verbindet philosophische Reflexion mit Beobachtungen zur politischen Kultur. Problematisch ist der sehr weite Gebrauch des Begriffs „Faschismus“. Redecker deutet unterschiedliche gesellschaftliche Phänomene als Ausdruck eines neuen autoritären Drangs, ohne immer klar zu unterscheiden zwischen historisch eindeutig faschistischen Ideologien und normalen politischen Konflikten moderner Demokratien. Dadurch verliert der Begriff an analytischer Schärfe. So bleibt das Buch vor allem ein engagierter, moralisch argumentierender Essay aus einer linken Perspektive. Es regt zum Nachdenken über Sprache, Angst und politische Verrohung an, überzeugt aber weniger als präzise Analyse der Gegenwart. Am Ende wirkt der Text deshalb eher wie ein moralischer Alarmruf als wie eine nüchterne Diagnose. Wer politische Härte oder den Wunsch nach Ordnung vorschnell als Vorboten eines neuen Faschismus deutet, läuft Gefahr, die wirklichen historischen Erfahrungen zu relativieren und zugleich legitime demokratische Debatten zu delegitimieren. Gerade ein so schwer belasteter Begriff verlangt begriffliche Genauigkeit – nicht seine inflationäre Ausweitung.

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