• Produktbild: Die Frauen von Oxford
  • Produktbild: Die Frauen von Oxford

Die Frauen von Oxford Roman

5

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

25435

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

Academic Rivals + weitere

Erscheinungsdatum

25.03.2026

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,1/13,5/3,3 cm

Gewicht

405 g

Farbe

Mauve

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Eights

Übersetzt von

Annette Hahn

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-70971-7

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

25435

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

  • Academic Rivals
  • Found Family
  • Strong FMC

Erscheinungsdatum

25.03.2026

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,1/13,5/3,3 cm

Gewicht

405 g

Farbe

Mauve

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Eights

Übersetzt von

Annette Hahn

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-70971-7

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

Kundinnen und Kunden meinen

5 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Zwischen Regeln, Widerständen und echter Freundschaft

Bewertung am 30.04.2026

Bewertungsnummer: 3124781

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich habe dieses Buch wirklich gern gelesen. Das Setting allein mochte ich schon total: Oxford, 1920, endlich dürfen Frauen dort offiziell studieren und trotzdem ist sofort klar, dass das noch lange nicht bedeutet, dass sie dort auch wirklich willkommen sind. Im Mittelpunkt stehen vier junge Frauen am St Hugh’s College, die sich einen Flur teilen und deshalb schnell nur noch „die Achter“ genannt werden. Und ich mochte sie alle von Anfang an, obwohl sie wirklich sehr verschieden sind und sich unter anderen Umständen wahrscheinlich gar nicht angefreundet hätten. Da ist Dora, eher zurückhaltend und geprägt von Verlust. Beatrice, politisch engagiert und mit viel klarer Haltung. Otto, die das freie, schillernde Leben kennt und sich mit den vielen Regeln wohl am schwersten tut. Und Marianne, um die von Anfang an etwas Geheimnisvolles liegt und bei der schnell klar ist, dass sie auf keinen Fall alles von sich preisgeben will. Gerade dieses Zusammenspiel der vier fand ich richtig schön. Wie sie sich langsam annähern, wie sie füreinander da sind, sich unterstützen und durch all die Einschränkungen und Abwertungen hindurch ihren Platz suchen. Überall stoßen sie auf Grenzen: Manche Dozenten ignorieren sie einfach, mit männlichen Studenten dürfen sie kaum sprechen, Anstandsdamen sind ständig präsent, und überhaupt scheint alles geregelt zu sein, von der Kleidung bis zu den Besuchszeiten. Ich mochte auch diese kleinen eingefügten Aushänge und Regeln zwischendurch, die teilweise sogar auf echten Dokumenten beruhen. Das hat die Zeit nochmal besonders lebendig gemacht. Was mir auch gefallen hat: Der Roman erzählt leicht, ohne oberflächlich zu sein. Der Krieg liegt noch spürbar über allem, manche Figuren tragen sehr klar eigene Wunden und Erfahrungen mit sich herum, und trotzdem wird die Geschichte nie zu schwer. Vielmehr entsteht daraus ein Roman über Aufbruch, Freundschaft, Bildung, Freiheit und die Frage, wer man sein will, wenn plötzlich Möglichkeiten da sind, die Frauen vorher verwehrt blieben. Immer wieder rückt eine andere Frau stärker in den Vordergrund, sodass man nach und nach mehr über ihre Vergangenheit, ihre Wünsche und Unsicherheiten erfährt. Ich hätte ehrlich gesagt sogar gern noch mehr Zeit mit ihnen verbracht, besonders noch mehr Einblicke in Vorlesungen, Uni-Alltag und das Leben in Oxford hätte ich spannend gefunden. Und ja, ich hätte mir auch sofort dieses von den Frauen so verachtete Hütchen aufgesetzt und wäre mit ihnen durch Oxford spaziert oder Fahrrad gefahren.

Zwischen Regeln, Widerständen und echter Freundschaft

Bewertung am 30.04.2026
Bewertungsnummer: 3124781
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich habe dieses Buch wirklich gern gelesen. Das Setting allein mochte ich schon total: Oxford, 1920, endlich dürfen Frauen dort offiziell studieren und trotzdem ist sofort klar, dass das noch lange nicht bedeutet, dass sie dort auch wirklich willkommen sind. Im Mittelpunkt stehen vier junge Frauen am St Hugh’s College, die sich einen Flur teilen und deshalb schnell nur noch „die Achter“ genannt werden. Und ich mochte sie alle von Anfang an, obwohl sie wirklich sehr verschieden sind und sich unter anderen Umständen wahrscheinlich gar nicht angefreundet hätten. Da ist Dora, eher zurückhaltend und geprägt von Verlust. Beatrice, politisch engagiert und mit viel klarer Haltung. Otto, die das freie, schillernde Leben kennt und sich mit den vielen Regeln wohl am schwersten tut. Und Marianne, um die von Anfang an etwas Geheimnisvolles liegt und bei der schnell klar ist, dass sie auf keinen Fall alles von sich preisgeben will. Gerade dieses Zusammenspiel der vier fand ich richtig schön. Wie sie sich langsam annähern, wie sie füreinander da sind, sich unterstützen und durch all die Einschränkungen und Abwertungen hindurch ihren Platz suchen. Überall stoßen sie auf Grenzen: Manche Dozenten ignorieren sie einfach, mit männlichen Studenten dürfen sie kaum sprechen, Anstandsdamen sind ständig präsent, und überhaupt scheint alles geregelt zu sein, von der Kleidung bis zu den Besuchszeiten. Ich mochte auch diese kleinen eingefügten Aushänge und Regeln zwischendurch, die teilweise sogar auf echten Dokumenten beruhen. Das hat die Zeit nochmal besonders lebendig gemacht. Was mir auch gefallen hat: Der Roman erzählt leicht, ohne oberflächlich zu sein. Der Krieg liegt noch spürbar über allem, manche Figuren tragen sehr klar eigene Wunden und Erfahrungen mit sich herum, und trotzdem wird die Geschichte nie zu schwer. Vielmehr entsteht daraus ein Roman über Aufbruch, Freundschaft, Bildung, Freiheit und die Frage, wer man sein will, wenn plötzlich Möglichkeiten da sind, die Frauen vorher verwehrt blieben. Immer wieder rückt eine andere Frau stärker in den Vordergrund, sodass man nach und nach mehr über ihre Vergangenheit, ihre Wünsche und Unsicherheiten erfährt. Ich hätte ehrlich gesagt sogar gern noch mehr Zeit mit ihnen verbracht, besonders noch mehr Einblicke in Vorlesungen, Uni-Alltag und das Leben in Oxford hätte ich spannend gefunden. Und ja, ich hätte mir auch sofort dieses von den Frauen so verachtete Hütchen aufgesetzt und wäre mit ihnen durch Oxford spaziert oder Fahrrad gefahren.

Alles andere als Blaustrümpfe

Bewertung aus Bad Säckingen am 26.03.2026

Bewertungsnummer: 3090005

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Heutzutage kann man sich das nicht mehr vorstellen, aber 1920 war das ein hart erkämpftes Recht von Frauen in England: studieren in Oxford. Dieses war bis dato nur den Männern vorbehalten und so mancher Mann konnte nur schwer mit den Veränderungen mithalten. Die Autorin stellt das Leben in Oxford anhand von vier Frauen dar, die aus unterschiedlichen Schichten kommen, aber die der gemeinsame Wunsch nach Bildung zusammenschweißt. Jede dieser vier Frauen hütet ein Geheimnis und ich finde es ganz wunderbar, wie sie sich langsam ihren neu gewonnenen Freundinnen öffnen und einander bedingungslos unterstützen. Da ist zum einen Dora, die sich selbst nicht für besonders intelligent hält und die nur studiert, weil ihr Verlobter und ihr Bruder im Krieg gefallen sind. Marianne, die brave Pfarrerstochter, die als Stipendiatin besonders eifrig lernen muss und die trotz ihrer vielen Pflichten immer für ihre Freundinnen da ist. Beatrice, deren Mutter eine berühmte Suffragette ist und die das Gefühl hat, niemals deren Erwartungen zu erfüllen. Und zu guter Letzt Ottoline, kurz Otto genannt, die Tochter aus reichem Haus, die zwar materiell gut ausgestattet ist, aber keine Lust hat, wie ihre Schwestern ihren Lebenszweck in einer Heirat zu suchen. Obwohl die Vier so unterschiedlich sind, halten sie zusammen wie Pech und Schwefel. Ich rege mich auf über die Borniertheit von manchen Männern, die behaupten „Frauen seien zu emotional, um rationale Schlüsse ziehen zu können, und dass ihre Organe urplötzlich platzen, wenn sie zu intensiv über Gleichstellung nachdenken.“ Joanna Miller nimmt mich gefangen mit ihrer Schilderung der Studienzeit dieser vier Frauen. Ich fühle mich nach Oxford versetzt, in die ehrwürdigen Hallen und die Schicksale der Frauen berühren mich. Dabei gibt es aber auch immer wieder Szenen, die mich Schmunzeln lassen. Ich habe vier neue Freundinnen gewonnen und empfehle „Die Frauen von Oxford“ sehr gerne weiter.

Alles andere als Blaustrümpfe

Bewertung aus Bad Säckingen am 26.03.2026
Bewertungsnummer: 3090005
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Heutzutage kann man sich das nicht mehr vorstellen, aber 1920 war das ein hart erkämpftes Recht von Frauen in England: studieren in Oxford. Dieses war bis dato nur den Männern vorbehalten und so mancher Mann konnte nur schwer mit den Veränderungen mithalten. Die Autorin stellt das Leben in Oxford anhand von vier Frauen dar, die aus unterschiedlichen Schichten kommen, aber die der gemeinsame Wunsch nach Bildung zusammenschweißt. Jede dieser vier Frauen hütet ein Geheimnis und ich finde es ganz wunderbar, wie sie sich langsam ihren neu gewonnenen Freundinnen öffnen und einander bedingungslos unterstützen. Da ist zum einen Dora, die sich selbst nicht für besonders intelligent hält und die nur studiert, weil ihr Verlobter und ihr Bruder im Krieg gefallen sind. Marianne, die brave Pfarrerstochter, die als Stipendiatin besonders eifrig lernen muss und die trotz ihrer vielen Pflichten immer für ihre Freundinnen da ist. Beatrice, deren Mutter eine berühmte Suffragette ist und die das Gefühl hat, niemals deren Erwartungen zu erfüllen. Und zu guter Letzt Ottoline, kurz Otto genannt, die Tochter aus reichem Haus, die zwar materiell gut ausgestattet ist, aber keine Lust hat, wie ihre Schwestern ihren Lebenszweck in einer Heirat zu suchen. Obwohl die Vier so unterschiedlich sind, halten sie zusammen wie Pech und Schwefel. Ich rege mich auf über die Borniertheit von manchen Männern, die behaupten „Frauen seien zu emotional, um rationale Schlüsse ziehen zu können, und dass ihre Organe urplötzlich platzen, wenn sie zu intensiv über Gleichstellung nachdenken.“ Joanna Miller nimmt mich gefangen mit ihrer Schilderung der Studienzeit dieser vier Frauen. Ich fühle mich nach Oxford versetzt, in die ehrwürdigen Hallen und die Schicksale der Frauen berühren mich. Dabei gibt es aber auch immer wieder Szenen, die mich Schmunzeln lassen. Ich habe vier neue Freundinnen gewonnen und empfehle „Die Frauen von Oxford“ sehr gerne weiter.

Kundinnen und Kunden meinen

Die Frauen von Oxford

von Joanna Miller

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Die Frauen von Oxford
  • Produktbild: Die Frauen von Oxford