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Spiegelland Der neue Roman der Autorin von Stromlinien

54

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

25648

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.02.2026

Abbildungen

1 SW-Abb.

Verlag

Fischer

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

21,5/15,3/4,8 cm

Gewicht

689 g

Farbe

Beige / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7587-0043-9

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Die atmosphärischen Naturbeschreibungen [...], die faszinierende Historie der Moorbauernhöfe [...] machen das Buch zu einem echten Schmöker. ("Büchermagazin")
Aufwühlend und packend [...] erzählt. Toll recherchiert. ("Tina")
Besorgt euch dieses Buch, nehmt es mit in den nächsten Urlaub [...] ihr werdet es nicht aus der Hand legen wollen ("Lies und das (Podcast)")
Die Stimmung in diesem Roman ist großartig! ("Osterholzer Kreisblatt")
Aufrüttelnd! ("Hörzu / Gong")
[...] geheimnisvoll [...], zieht einen unendlich in den Bann ("niederbayern TV")
Ein höchst gelungener Roman [...] mit lebendig gestaltetem Personal, wunderbar eingebettet in die ebenso farbige wie inzwischen bedrohte norddeutsche Moorlandschaft. ("Kleine Zeitung - Lesezeichen")
[...] Frank versteht es, fesselnd zu erzählen. Wer einmal drin ist im Sog von ›Spiegelland‹, die/der wird kaum Ausreden finden, vor der letzten Seite wieder daraus aufzutauchen ("Kleine Zeitung - Lesezeichen")
[...] atmosphärisch starke[r] Roman ("Freundin")

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25648

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.02.2026

Abbildungen

1 SW-Abb.

Verlag

Fischer

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

21,5/15,3/4,8 cm

Gewicht

689 g

Farbe

Beige / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7587-0043-9

Herstelleradresse

FISCHER, S.
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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  • nessabo

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    05.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine makellos erzählte Geschichte mit der richtigen Portion Wut

    Mein erster Roman von Rebekka Frank und es wird auf keinen Fall der letzte sein! Was für eine unglaublich begabte Autorin, die verstanden hat, dass Literatur niemals unpolitisch war und entsprechende Botschaften zum Kern ihrer Erzählung macht. „Spiegelland“ ist eine komplexes, intelligent verwobenes Werk, das die Geschichten dreier Generationen in den Kontext patriarchaler Gewalt setzt - und das alles in einem detailliert historischen Setting. Es ist spürbar, wie viel Recherche in Franks Roman steckt. Gleichzeitig nimmt sie sich fiktionale Freiheiten, die ihre Geschichte optimal ergänzen. Im Nachwort ordnet sie Fakt und Fiktion ein, beim Lesen verschwimmt beides aber grenzenlos. Ich habe selten eine Geschichte gelesen, in der die verschiedenen Zeitebenen so dermaßen perfekt miteinander verbunden wurden. Frank greift Szenen, Bilder und Worte aus vorherigen Kapiteln auf, um eine andere Zeitebene fortzuführen. Die Kapitel sind kurz und enden oft mit gut gesetzten Cliffhangern, sodass ich kaum aufhören konnte zu lesen. Die Autorin bringt immer wieder feministische Botschaften ein. Etwa zum männlich-patriarchalen Anspruchsdenken oder zum Fakt, dass Männer (in diesem Fall Elias) ihre Sorgen vorrangig bei Frauen loswerden und somit diese als Betroffene wieder für Bildung und Sensibilisierung verantwortlich gemacht werden. Ich fand das richtig stark und mag es, wenn fiktive Geschichten auch einen explizit politischen Bezug haben. Der Roman ist spannend und einfach unglaublich gut geschrieben, aber auch im richtigen Maß wütend. Männer werden in die Verantwortung genommen, während wir viel und am Ende auch wirklich überraschende weibliche Solidarität erleben dürfen. Ich mochte sehr, dass es auch sanfte Männerfiguren gab, denn die sind Teil eines gesellschaftlichen Wandels. Vor allem aber habe ich mich auf so vielen Ebenen an den starken, sensiblen und schlicht beeindruckenden Frauen erfreut. Eine riesige Empfehlung - auch für alle, die wie ich eher selten historische Romane lesen. Lasst euch davon nicht abschrecken, denn alle Zeitebenen sind zugänglich geschrieben, ohne dass ihre Authentizität darunter leiden würde.

  • crazygirl

    5/5

    13.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Teufelsmoor

    1999, Catharina flieht mit ihrer Tochter Kira vor ihrem gewalttätigen Ehemann ins Teufelsmoor. Ihre Oma, zu der sie keinen Kontakt hatte, hat ihr ein Haus vererbt von dem Sven nichts weiß. Sie schreibt Artikel für die dortige Regionalzeitung und beschäftigt sich mit der Vergangenheit vom Teufelsmoor uns findet in dem Haus einen Teppich mit verschiedenen Symbolen, der Hinweise zu ihren Urahnen verbirgt. Derweil sucht Sven nach ihr. 2025, Elias, der Sohn von Kira, hat Mist gebaut und flüchtet zu seiner Oma Catharina ins Teufelsmoor. Die Gespräche mit Cato über ihre Flucht 1999 ins Moor, helfen ihm, sein eigenes Dilemma aufzuarbeiten. Das Cover und der Titel gefallen mir sehr gut. Auf der 1. Seite gibt es eine kleine Landkarte vom Moor. Die Protagonisten werden sehr authentisch und liebevoll beschrieben. Die Handlungsorte und das Moor mit seinen Veränderungen über die Zeit werden beeindruckend geschildert. Die Handlung wird in drei Zeitebenen erzählt. Zuerst von 2025 und 1999. Nach 50 Seiten beginnt dann die Geschichte von Aletta und das Leben auf den Höfen von zwei verfeindeten Gemeinden im Jahr 1756. Letztendlich sind die Schicksale aller drei Zeitstränge miteinander verwoben. der Schreibstil der Autorin hat mich schon beim Buch Stromlinien beeindruckt und hat sich hier fortgesetzt.

  • Bewertung

    5/5

    25.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein absolutes Highlight!

    Die drei Erzählstränge und Zeitebenen, ihr Zusammenspiel und Aufeinanderaufbauen, die Figuren, die Bearbeitung der schweren Themen – einfach nur wow! Die drei Handlungsstränge sind jeder für sich schon spannend und gut erzählt. Aber wie sie dann miteinander verwoben werden und aufeinander aufbauen, und was für eine Sogwirkung durch jedes einzelne Kapitel entsteht, hat mich komplett begeistert. Auch waren die Hauptpersonen der jeweiligen Zeitebene sehr nahbar und nachvollziehbar. Die Sprecher:innen haben die Geschichte großartig interpretiert und definitiv zu ihrem mitreißenden Eindruck auf mich beigetragen. Dass jede Zeitebene von unterschiedlichen Sprecher:innen gelesen wurde, hat zudem dafür gesorgt, dass diese für mich als Hörerin gut verständlich und auseinander zu halten waren. Die Auseinandersetzung mit dem Thema Gewalt gegen Frauen in drei unterschiedlichen Jahrhunderten fand ich extrem gelungen. Trotz des schweren Themas und der teils dramatischen Handlung war die Stimmung des Buchs für mich nicht zu düster und teilweise sogar hoffnunggebend. Ich habe von der ersten bis zur letzten Seite mitgefiebert und kann die Geschichte kaum loslassen.

  • Diana Heide

    5/5

    25.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegend, Intensiv und nachdenklich...

    Hat mich das Buch hinterlassen. In 3 verschiedenen Zeitebenen und drei Geschichten erzählt die Autorin einen Roman mit dem Fokus Gewalt gegen Frauen welches am Ende ein Grosses Ganzes ergibt. Trotz der eher traurigen, tristen, anfangs hoffnungslosen Grundstimmung, zieht sich ein Hoffnungsschimmer durch das gesamte Buch, der zum Ende hin immer heller wird und mich zufrieden das Buch zuklappen lässt.

  • Schoko_und_Buch

    aus Friedberg

    5/5

    21.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Intensiv und bewegend

    Spiegelland ist bereits mein zweites Buch der Autorin – und es hat mich sogar noch mehr überzeugt. Im Mittelpunkt steht Cato im Jahr 1999: Nach Jahren voller Gewalt und Unterdrückung flieht sie mit ihrer zwölfjährigen Tochter in das abgelegene Haus ihrer Großmutter, mitten ins Moor. Mit wenig Geld und kaum Berufserfahrung kämpft sie sich langsam zurück ins Leben, arbeitet für die Regionalzeitung und gewinnt Stück für Stück ihre Stärke zurück. Trotz anfänglicher Skepsis findet sie im Ort Unterstützung – doch die Angst vor ihrem Ehemann bleibt allgegenwärtig. Ein zweiter Handlungsstrang begleitet Elias in der Gegenwart, Catos Enkel. Auf der Flucht vor sich selbst, nachdem er gewalttätig geworden ist, gerät sein Weltbild ins Wanken, als er mehr über die Familiengeschichte erfährt. Der dritte Strang führt weit zurück in die Zeit der Moorbesiedlung. Allettas Leben ist geprägt von bitterer Armut, Entbehrung und Härte – auch hier spielen Gewalt und Rache eine zentrale Rolle. Alle drei Perspektiven haben ihren eigenen Reiz, wobei mich Catos Geschichte am meisten berührt hat. Allettas Abschnitt war ebenfalls spannend, zog sich zum Ende hin für mich jedoch etwas. Das verbindende Thema ist Gewalt gegen Frauen – erschreckend präsent, selbst in der noch gar nicht so fernen Vergangenheit. Besonders nachdenklich stimmt dabei auch das Nachwort der Autorin. Mit über 900 Seiten ist das Buch (Ebook) ein echtes Schwergewicht, das ich dennoch in wenigen Tagen verschlungen habe. Atmosphärisch dicht, eindringlich erzählt und absolut lesenswert – eine klare Empfehlung, besonders für alle, die gern tief in vielschichtige Familiengeschichten eintauchen.

Kundinnen und Kunden meinen

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    Daniela Mayer

    OSIANDER Biberach

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.08.2026

    eBook (ePUB 3)

    O schaurig ist's, übers Moor zu gehn,

    Das Moor ist kein Ort, sondern ein Gedächtnis. Bei Rebekka Frank wird es zur Bühne für das, was Familien verschweigen, was Generationen weitergeben wie Gift in den Wurzeln. Spiegelland erzählt von Flucht und Verfolgung, von Frauen, die sich selbst wiederfinden wollen, und von Männern, deren Schatten länger fallen als ihre Leben. Drei Zeitebenen verweben sich: 1756, 1999, 2025. Catharina bricht aus ihrer Ehe aus, findet Zuflucht im Moor und ein Geheimnis, das sie nicht hätte finden dürfen. Ein Jahrhundert später sucht ihr Enkel Elias Unterschlupf bei der Großmutter — und wird unfreiwillig zum Zeugen dessen, was lange begraben lag. Frank schreibt nicht laut über Gewalt; sie schreibt sie in die Landschaft ein, in die Stille zwischen den Sätzen, in die Blicke, die nicht erwidert werden. Die Stärke liegt in der Atmosphäre: Das Moor atmet, es drückt, es hält fest. Die historische Ebene leuchtet besonders — düster, dicht, unvergesslich. Die Gegenwart wirkt dagegen manchmal matter, die Charaktere nicht immer gleich greifbar. Aber das ist auch Absicht: Nicht alles Wichtige ist laut. Nicht alles Wahre ist leicht zu sehen. Ein Roman für lange Lesestunden, für Leser:innen, die sich Zeit nehmen für Geschichten, die nicht loslassen.

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