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Gezeitenkinder Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.03.2023

Verlag

Heyne

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

21,8/14,8/3,9 cm

Gewicht

564 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710002173524

Beschreibung

Rezension

»Autorin Luise Diekhoff gelingt es, ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte leicht und doch mit nötigem Tiefgang zu erzählen.« ("Ulrike Schädlich, Freundin")
»Ein Roman zu einem wichtigen, bislang kaum beachteten Thema, der zum Mitfiebern und Mitfühlen einlädt.« ("Dirk Kruse, Bayerisches Fernsehen Franken")
»Gezeitenkinder ist ein beeindruckender Roman ... Umso erschreckender ist das, was geschehen und heute in dieser Form kaum noch vorstellbar ist. Eine unbedingte Leseempfehlung!« ("Claudia Runge, WAT LÖPT")
»... die aufkommende Spannung auf der Suche nach Beweisen macht es unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen.« ("Monika Wenger, Belletristik-Couch")
»Packend und bedrückend.« ("Westdeutsche Zeitung")

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Akzeptabel

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.03.2023

Verlag

Heyne

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

21,8/14,8/3,9 cm

Gewicht

564 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710002173524

Herstelleradresse

Heyne Verlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

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Layout Sehr schön gewählt,…

ChristineS aus Remagen am 29.04.2024

Bewertungsnummer: 2879857

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Layout Sehr schön gewählt, trotz der zarten Töne fällt das Buch im Buchladen auf Titel Genial gewählt - Gezeitenkinder - oder auch Kinder ihrer Zeit mit Höhen (Flut) und Tiefen (Ebbe) Charaktere Hanna - mutig - mutig mehr davon, selbst in der heutigen Zeit Eva - sehr gut getroffen. Jung, wild und in 1962 nur einen Wunsch LEBEN, LIEBEN, MACHEN das alles aber ohne Probleme Jan - sehr angenehm und nachhaltig - und immer im Blick ein "Ausländer" im Wirtschaftswunderland BRD zu sein und trotzdem kritisch und wunschenswert solch eine Person! "Heimpersonal" - Schwestern ohne Mut - Hausmeister mit Mut, dass Vergangene anzuschauen um für das Künftige ein besseres Leben zu ermöglichen - Ärzte - enttäuschend und skandallös. Fazit Hanna fasziniert durch ihren Mut. Durch ihr für ANDERE da zu sein. Solche Helden der Zeiten bedarf es auch heute noch! Mich bewegt diese Geschichte sehr. Umso mehr, da ich Menschen kenne, die tatsächlich in den 1960 in dieser Art Heime "verschickt" wurden. Seit ich das Buch lese, werde sie von mir ge/ausgefragt, ob sie gleiche, schlimme Erziehungsmaßnahmen erdulden mussten. Gott sei Dank nein, oder ggf. verdrängt, weil eine Kinderstimme hatte damals (hat heute) ja niemand gehört bzw. Gehör verschafft. M. E. ist das Buch ein "must have" für Jeden der/die nicht nur Probleme aufzeigen möchte, sondern auch aktiv bekämpfen will. In Obhut gegebene Kinder wurden seinerzeit und leider heute noch zu Opfern. Leider zu leisen Opfern. Und auch nie sollte Vergangenes totgeschwiegen werden. Arbeitslager, Nazis und falsche Regime sind in der BRD zwar Vergangenheit, das Unrecht dieser Zeit darf aber nie ohne Gehör bleiben - muss aufgearbeitet werden! Sehr gelungenes Buch! Vielen Dank.

Layout Sehr schön gewählt,…

ChristineS aus Remagen am 29.04.2024
Bewertungsnummer: 2879857
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Layout Sehr schön gewählt, trotz der zarten Töne fällt das Buch im Buchladen auf Titel Genial gewählt - Gezeitenkinder - oder auch Kinder ihrer Zeit mit Höhen (Flut) und Tiefen (Ebbe) Charaktere Hanna - mutig - mutig mehr davon, selbst in der heutigen Zeit Eva - sehr gut getroffen. Jung, wild und in 1962 nur einen Wunsch LEBEN, LIEBEN, MACHEN das alles aber ohne Probleme Jan - sehr angenehm und nachhaltig - und immer im Blick ein "Ausländer" im Wirtschaftswunderland BRD zu sein und trotzdem kritisch und wunschenswert solch eine Person! "Heimpersonal" - Schwestern ohne Mut - Hausmeister mit Mut, dass Vergangene anzuschauen um für das Künftige ein besseres Leben zu ermöglichen - Ärzte - enttäuschend und skandallös. Fazit Hanna fasziniert durch ihren Mut. Durch ihr für ANDERE da zu sein. Solche Helden der Zeiten bedarf es auch heute noch! Mich bewegt diese Geschichte sehr. Umso mehr, da ich Menschen kenne, die tatsächlich in den 1960 in dieser Art Heime "verschickt" wurden. Seit ich das Buch lese, werde sie von mir ge/ausgefragt, ob sie gleiche, schlimme Erziehungsmaßnahmen erdulden mussten. Gott sei Dank nein, oder ggf. verdrängt, weil eine Kinderstimme hatte damals (hat heute) ja niemand gehört bzw. Gehör verschafft. M. E. ist das Buch ein "must have" für Jeden der/die nicht nur Probleme aufzeigen möchte, sondern auch aktiv bekämpfen will. In Obhut gegebene Kinder wurden seinerzeit und leider heute noch zu Opfern. Leider zu leisen Opfern. Und auch nie sollte Vergangenes totgeschwiegen werden. Arbeitslager, Nazis und falsche Regime sind in der BRD zwar Vergangenheit, das Unrecht dieser Zeit darf aber nie ohne Gehör bleiben - muss aufgearbeitet werden! Sehr gelungenes Buch! Vielen Dank.

Der historische Roman…

Lettercrubler aus Göttingen am 26.04.2024

Bewertungsnummer: 2855045

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der historische Roman "Gezeitenkinder" hat mich vor allem auch aufgrund des angenehmen Schreibstils sehr gut unterhalten. Wir schreiben das Jahr 1962. Hanna kommt als frisch ausgebildete Kinderpflegerin mit ihrer Cousine nach Norderney in ein Kindererholungsheim. Was initial als ihre Traumstelle in der ersten eigenen Unabhängigkeit gedacht war, wirft für sie bald tiergehende moralische Fragen auf, als sie die gewaltbereite, düsterte Stimmung des Heims wahrnimmt. Immer wieder wird sie ermahnt, sich unterzuordnen, doch je länger Hanna auf der Insel arbeitet, desto mehr wächst in Ihr der Wunsch nach Aufklärung und Gerechtigkeit. Leider scheint niemand auf ihrer Seite zu stehen... Die Geschichte rund um das Kinderheim ist frei fiktional, aber beruht auf Erzählungen und Gegebenheiten, wie es sie hätte geben können. Der Leser*in kann sich wunderbar in die verschiedenen Charaktere hereinversetzen. Es tut einem beim Lesen stellenweise förmlich weh, wie die Kinder behandelt werden, ohne dass diese selber merken, wie falsch mit Ihnen umgegangen wird. Neben Hanna lernt die Leserin verschiedene andere Charaktere wie den Hausmeister Wilko kennen, die ihre eigene kriegsgeprägte Vergangenheit und Geheimnisse mitbringen. Die Handlung nimmt sehr schnell Fahrt auf. Besonders gut gefallen hat mir die Art wie die Kinder beschrieben wurden und wie in wenigen Sätzen ein Bild von ihnen entstand, was man als liebenswert empfand. Der Schreibstil besticht gerade auf den ersten Seiten durch eine gewisse poetische Art ohne dabei träge und langweilig zu wirken. Ohne viel vorweg nehmen zu wollen hat mich auch das Ende überzeugt, was in gewisser Weise Dinge offen lässt und sich nicht in überhasteten, gezwungenen Darstellungen verliert. Ich habe mich wirklich gut unterhalten gefühlt und würde dieses Buch auch aufgrund seines leider sehr realem Inhalts weiterempfehlen.

Der historische Roman…

Lettercrubler aus Göttingen am 26.04.2024
Bewertungsnummer: 2855045
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der historische Roman "Gezeitenkinder" hat mich vor allem auch aufgrund des angenehmen Schreibstils sehr gut unterhalten. Wir schreiben das Jahr 1962. Hanna kommt als frisch ausgebildete Kinderpflegerin mit ihrer Cousine nach Norderney in ein Kindererholungsheim. Was initial als ihre Traumstelle in der ersten eigenen Unabhängigkeit gedacht war, wirft für sie bald tiergehende moralische Fragen auf, als sie die gewaltbereite, düsterte Stimmung des Heims wahrnimmt. Immer wieder wird sie ermahnt, sich unterzuordnen, doch je länger Hanna auf der Insel arbeitet, desto mehr wächst in Ihr der Wunsch nach Aufklärung und Gerechtigkeit. Leider scheint niemand auf ihrer Seite zu stehen... Die Geschichte rund um das Kinderheim ist frei fiktional, aber beruht auf Erzählungen und Gegebenheiten, wie es sie hätte geben können. Der Leser*in kann sich wunderbar in die verschiedenen Charaktere hereinversetzen. Es tut einem beim Lesen stellenweise förmlich weh, wie die Kinder behandelt werden, ohne dass diese selber merken, wie falsch mit Ihnen umgegangen wird. Neben Hanna lernt die Leserin verschiedene andere Charaktere wie den Hausmeister Wilko kennen, die ihre eigene kriegsgeprägte Vergangenheit und Geheimnisse mitbringen. Die Handlung nimmt sehr schnell Fahrt auf. Besonders gut gefallen hat mir die Art wie die Kinder beschrieben wurden und wie in wenigen Sätzen ein Bild von ihnen entstand, was man als liebenswert empfand. Der Schreibstil besticht gerade auf den ersten Seiten durch eine gewisse poetische Art ohne dabei träge und langweilig zu wirken. Ohne viel vorweg nehmen zu wollen hat mich auch das Ende überzeugt, was in gewisser Weise Dinge offen lässt und sich nicht in überhasteten, gezwungenen Darstellungen verliert. Ich habe mich wirklich gut unterhalten gefühlt und würde dieses Buch auch aufgrund seines leider sehr realem Inhalts weiterempfehlen.

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Gezeitenkinder

von Luise Diekhoff

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