Produktbild: Panischer Frühling
Gebraucht

Panischer Frühling Roman

4

5,35 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.03.2014

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

221

Maße (L/B/H)

20,5/12,6/2,5 cm

Gewicht

350 g

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002186784

Beschreibung

Rezension

»Panischer Frühling ist ein grandioses Lebens- und ein Todesbuch, das keinen Zweifel darüber lässt, wie mit der prekären Endlichkeit alles Irdischen umzugehen ist.« ("DIE WELT")
»Gertrud Leuteneggers Prosa ... ist meditativ und zugleich, bis in jeden Nebensatz, jede syntaktische Bewegung, jede Gedankenfolge hinein, von ungeheurer Dynamik ... In Panischer Frühling ist mehr los als in drei anderen Romanen zusammen.« ("DIE ZEIT")
»Kaum je hat Gertrud Leutenegger so sinnlich-farbenfroh erzählt wie in diesem Londoner Frühlingsrausch mit dem blauen Schaum der Glockenblumen unweit der pulsierenden Weltstadt.« ("NZZ am Sonntag")
»Gertrud Leutenegger erreicht in Panischer Frühling eine verblüffende Sicherheit des Erzählens und eine Eleganz, die kein Auftrumpfen nötig hat … in diesem Roman (regiert) ein verführerischer poetischer Zauber, dem alles Aufgesetzte, Pittoreske und künstlich Heraufbeschworene völlig fremd ist.« ("Neue Zürcher Zeitung")
»Es ist das Erzählen, das dem Leben Glanz verleiht, und davon handelt dieses auf wundersame Weise unterhaltende Buch.« ("SPIEGEL ONLINE")
»Als wäre das Offenlegen von Erinnerungen ein Geschenk, mit dem wir uns das Fremde vertraut machen, so ist Panischer Frühling vor allem eine Huldigung an die Kraft des Erzählens, wie es in Gang kommt und wogegen es hilft: Es beschwichtigt die  ›Gespenster der Welt‹. Stimmungsvoll, bilderreich, beklemmend und von schönster Sinnlichkeit.« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Der Autorin ist eine poetische Verbindung von Großstadtporträt und Erinnerungsbuch gelungen.« ("Berner Zeitung")
»Ein zarter, dichter Roman über die Kunst des Erzählens und die erste Liebe, die Liebe zu den Eltern.« ("Börsenblatt")

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.03.2014

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

221

Maße (L/B/H)

20,5/12,6/2,5 cm

Gewicht

350 g

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002186784

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
Deutschland
Email: verkauf@suhrkamp.de
Url: www.suhrkamp.de
Telephone: +49 30 7407440
Fax: +49 30 740744199

Kundinnen und Kunden meinen

4 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

(0)

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

(0)

Vulkanasche

Marie-Therese Reisenauer aus Wien am 24.06.2014

Bewertungsnummer: 479321

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es bringt Unannehmlichkeiten mit sich, wenn so ein Vulkan in Island ausbricht. Da ist gleich mal der Flugverkehr lahmgelegt, und obzwar in London zu gleichen Zeit blitzblauer Himmel ist, wirkt die Stadt ohne Fluglärm wie abgeschnitten vom Rest der Welt. Auf der Londonbridge begegnet die Erzählerin Jonathan, dem Mann mit dem Feuermal, und einer abenteuerlichen Lebensgeschichte. Als die Flugzeuge wieder zurück kehren, verschwindet auch Jonathan, die Suche nach ihm beginnt.

Vulkanasche

Marie-Therese Reisenauer aus Wien am 24.06.2014
Bewertungsnummer: 479321
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es bringt Unannehmlichkeiten mit sich, wenn so ein Vulkan in Island ausbricht. Da ist gleich mal der Flugverkehr lahmgelegt, und obzwar in London zu gleichen Zeit blitzblauer Himmel ist, wirkt die Stadt ohne Fluglärm wie abgeschnitten vom Rest der Welt. Auf der Londonbridge begegnet die Erzählerin Jonathan, dem Mann mit dem Feuermal, und einer abenteuerlichen Lebensgeschichte. Als die Flugzeuge wieder zurück kehren, verschwindet auch Jonathan, die Suche nach ihm beginnt.

anrührender Roman, der mich dennoch ratlos zurück ließ

Bewertung aus Heppenheim am 27.10.2014

Bewertungsnummer: 859136

Bewertet: eBook (ePUB)

Warum ich es gelesen habe? Obgleich dieses Buch war den Deutschen Buchpreis 2014 nominiert war und es sogar auf die offizielle Shortlist schaffte, verpasste es den Einzug auf meine persönliche Shortlist denn knapp. Zwar war das Buch bei mir in der engeren Wahl; letzten Endes war es mir dann aber doch zu „britisch“. Gelesen habe ich es nun trotzdem, weil es auch für den Schweizer Buchpreis nominiert wurde, was mich dann doch neugierig machte, zu erfahren, was das besondere an diesem Buch ist. Wie war mein erster Eindruck? Mir fiel es schwer, in die Geschichte hineinzufinden und dieser zu folgen. Die Handlung springt sehr stark. Aktuelle Erlebnisse und Wahrnehmungen der Erzählerin rufen immer wieder deren Assoziationen und Erinnerungen zu Dingen aus der Vergangenheit wach. Diese sind zum Teil selbst erlebt, zum Teil aber auch rein historisch. Diese Wechsel kommen dabei vollkommen unvermittelt und ohne jede Ankündigung, was mich des Öftern orien­tier­ungs­­­los machte. Auch verstand ich nicht alle Gedankensprünge der Erzählerin wie etwa die­jenigen an die Anschläge auf die Londoner U-Bahn. Hinzu kommt, dass es sich wieder einmal um einen dieser mich so nervenden Romane handelt, in dem es auch bei wörtlicher Rede keine Anführungszeichen gibt. Auch das trägt nicht gerade zu einem flüssigen Lesekomfort bei. Wie fand ich das Buch insgesamt? Über diese Frage habe ich lange nachgedacht, ohne sie wirklich beantworten zu können. Ich dachte, manches wird vielleicht klarer, wenn sich die Geschichte erst einmal „gesetzt“ hat. Bis jetzt ist das aber nicht geschehen. Ich gebe zu, dass ich mir unter diesem Roman etwas anderes vorgestellt hatte. Ich dachte, es ginge mehr um den Vulkanausbruch und die Sperrung des europäischen Luftraums. Leutenegger benutzt diese Ausnahmesituation in „Panischer Frühling“ aber nur dazu, eine ganz besondere Atmosphäre des Abgeschnitten-seins der Briten vom europäischen Festland zu kreieren. – Für mich persönlich war das eine kleine Enttäuschung. Die Geschichte, die Leutenegger stattdessen erzählt, ist einerseits anrührend, machte mich andererseits aber auch etwas ratlos. Anrührend, weil in der Erzählung sehr gut deutlich wird, dass Zeitungsverkäufer Jonathan und die Erzählerin trotz ihrer unterschiedlichen sozialen Herkunft in gewisser Weise ein ähnliches Schicksal – nämlich den frühen Tod des Vaters – teilen. Sie erkennen in den Geschichten des An–deren sich selbst wieder. Dies lässt zwischen beiden über alle offensichtlichen äußeren Unter–schiede hinweg eine tiefe Verbundenheit entstehen, die beide zwar nicht benennen aber sehr wohl spüren können. Leider bleibt die Erzählung jedoch auf dieser Ebene stehen, ohne sich in irgendeiner Form weiterzuentwickeln, was mich etwas ratlos zurückließ. Weder erlebt der Leser eine innere Veränderung bei der Erzählerin bzw. Jonathan, noch gelingt es den beiden, dieses diffuse, für beide nicht recht greif- oder beschreibbare Gefühl der Nähe und des gegenseitigen Erkennens weiter mit Leben zu füllen und zu nähren. Stattdessen belassen es beide dabei, sich Geschichte aus ihrer Vergangenheit zu erzählen und die Gegenwart zur Gänze auszusparen. Der Roman endet dann ausgerechnet an der Stelle, an der es für mich sehr richtig interessant geworden wäre, nämlich als die Erzählerin nach Jonathans Verschwinden beschließt, in an der Südküste Englands, wo er aufwuchs, zu suchen. Wie sieht diese Suche aus? Findet sie Jonathan? Wie reagiert er hierauf? Wie geht es mit den beiden weiter? Was verspricht sie sich von dieser Suche? Was erwartet sie von Jonathan, sollte sie ihn tatsächlichen finden? Keine dieser Fragen wird beantwortet. Die Einleitung des Romans nimmt so tatsächlich die gesamte Handlung bereits vorweg. Auch blieb es mir bis zum Schluss ein Rätsel, weshalb die einzelnen Kapitel abwechselnd mit „low water“ und „high water“ überschrieben sind. Zwar findet sich auf Seite 69 der Hinweis, dass „die Flut zurückbringe, was die Ebbe nimmt“. Es ist aber keineswegs so, dass nur in den „high water“-Kapiteln Erinnerungen ausgetauscht und beschrieben würden, während in den „low water“-Kapiteln die Gegenwart geschildert wird. Außerdem taucht immer wieder eine junge Frau im Amazonas auf -scheinbar die Tochter der Erzählerin. Aber auch dieser Charakter wird weder weiter entwickelt; noch ist die junge Frau in irgend einer Form relevant für das, was hier erzählt werden soll. Ein Streichen der Passagen hätte m.E. keinen Unterschied gemacht. Diese Kritikpunkte sind vor allem deshalb so schade, weil Leutenegger einen sehr feinen Um–gang mit Sprache pflegt. Dies beweist sie vor allem bei ihren bildreichen Schilderungen des Frühlings in den Londoner Parks, wo z.B. „Wellen von lichtem Grün über die Welt flossen“ (Seite 65). Auch an Medienkritik wird nicht gespart. So heißt es beispielsweise auf Seite 62: „Doch der Flugverkehr hatte sich restlos normalisiert. Kein Wort mehr von den verendeten Tiere, den Kindern mit Atemnot, dem mühseligen Ascheräumen von Feldern und Gehöften. Die Tagesschau war längst zu neueren Sensationen übergegangen.“

anrührender Roman, der mich dennoch ratlos zurück ließ

Bewertung aus Heppenheim am 27.10.2014
Bewertungsnummer: 859136
Bewertet: eBook (ePUB)

Warum ich es gelesen habe? Obgleich dieses Buch war den Deutschen Buchpreis 2014 nominiert war und es sogar auf die offizielle Shortlist schaffte, verpasste es den Einzug auf meine persönliche Shortlist denn knapp. Zwar war das Buch bei mir in der engeren Wahl; letzten Endes war es mir dann aber doch zu „britisch“. Gelesen habe ich es nun trotzdem, weil es auch für den Schweizer Buchpreis nominiert wurde, was mich dann doch neugierig machte, zu erfahren, was das besondere an diesem Buch ist. Wie war mein erster Eindruck? Mir fiel es schwer, in die Geschichte hineinzufinden und dieser zu folgen. Die Handlung springt sehr stark. Aktuelle Erlebnisse und Wahrnehmungen der Erzählerin rufen immer wieder deren Assoziationen und Erinnerungen zu Dingen aus der Vergangenheit wach. Diese sind zum Teil selbst erlebt, zum Teil aber auch rein historisch. Diese Wechsel kommen dabei vollkommen unvermittelt und ohne jede Ankündigung, was mich des Öftern orien­tier­ungs­­­los machte. Auch verstand ich nicht alle Gedankensprünge der Erzählerin wie etwa die­jenigen an die Anschläge auf die Londoner U-Bahn. Hinzu kommt, dass es sich wieder einmal um einen dieser mich so nervenden Romane handelt, in dem es auch bei wörtlicher Rede keine Anführungszeichen gibt. Auch das trägt nicht gerade zu einem flüssigen Lesekomfort bei. Wie fand ich das Buch insgesamt? Über diese Frage habe ich lange nachgedacht, ohne sie wirklich beantworten zu können. Ich dachte, manches wird vielleicht klarer, wenn sich die Geschichte erst einmal „gesetzt“ hat. Bis jetzt ist das aber nicht geschehen. Ich gebe zu, dass ich mir unter diesem Roman etwas anderes vorgestellt hatte. Ich dachte, es ginge mehr um den Vulkanausbruch und die Sperrung des europäischen Luftraums. Leutenegger benutzt diese Ausnahmesituation in „Panischer Frühling“ aber nur dazu, eine ganz besondere Atmosphäre des Abgeschnitten-seins der Briten vom europäischen Festland zu kreieren. – Für mich persönlich war das eine kleine Enttäuschung. Die Geschichte, die Leutenegger stattdessen erzählt, ist einerseits anrührend, machte mich andererseits aber auch etwas ratlos. Anrührend, weil in der Erzählung sehr gut deutlich wird, dass Zeitungsverkäufer Jonathan und die Erzählerin trotz ihrer unterschiedlichen sozialen Herkunft in gewisser Weise ein ähnliches Schicksal – nämlich den frühen Tod des Vaters – teilen. Sie erkennen in den Geschichten des An–deren sich selbst wieder. Dies lässt zwischen beiden über alle offensichtlichen äußeren Unter–schiede hinweg eine tiefe Verbundenheit entstehen, die beide zwar nicht benennen aber sehr wohl spüren können. Leider bleibt die Erzählung jedoch auf dieser Ebene stehen, ohne sich in irgendeiner Form weiterzuentwickeln, was mich etwas ratlos zurückließ. Weder erlebt der Leser eine innere Veränderung bei der Erzählerin bzw. Jonathan, noch gelingt es den beiden, dieses diffuse, für beide nicht recht greif- oder beschreibbare Gefühl der Nähe und des gegenseitigen Erkennens weiter mit Leben zu füllen und zu nähren. Stattdessen belassen es beide dabei, sich Geschichte aus ihrer Vergangenheit zu erzählen und die Gegenwart zur Gänze auszusparen. Der Roman endet dann ausgerechnet an der Stelle, an der es für mich sehr richtig interessant geworden wäre, nämlich als die Erzählerin nach Jonathans Verschwinden beschließt, in an der Südküste Englands, wo er aufwuchs, zu suchen. Wie sieht diese Suche aus? Findet sie Jonathan? Wie reagiert er hierauf? Wie geht es mit den beiden weiter? Was verspricht sie sich von dieser Suche? Was erwartet sie von Jonathan, sollte sie ihn tatsächlichen finden? Keine dieser Fragen wird beantwortet. Die Einleitung des Romans nimmt so tatsächlich die gesamte Handlung bereits vorweg. Auch blieb es mir bis zum Schluss ein Rätsel, weshalb die einzelnen Kapitel abwechselnd mit „low water“ und „high water“ überschrieben sind. Zwar findet sich auf Seite 69 der Hinweis, dass „die Flut zurückbringe, was die Ebbe nimmt“. Es ist aber keineswegs so, dass nur in den „high water“-Kapiteln Erinnerungen ausgetauscht und beschrieben würden, während in den „low water“-Kapiteln die Gegenwart geschildert wird. Außerdem taucht immer wieder eine junge Frau im Amazonas auf -scheinbar die Tochter der Erzählerin. Aber auch dieser Charakter wird weder weiter entwickelt; noch ist die junge Frau in irgend einer Form relevant für das, was hier erzählt werden soll. Ein Streichen der Passagen hätte m.E. keinen Unterschied gemacht. Diese Kritikpunkte sind vor allem deshalb so schade, weil Leutenegger einen sehr feinen Um–gang mit Sprache pflegt. Dies beweist sie vor allem bei ihren bildreichen Schilderungen des Frühlings in den Londoner Parks, wo z.B. „Wellen von lichtem Grün über die Welt flossen“ (Seite 65). Auch an Medienkritik wird nicht gespart. So heißt es beispielsweise auf Seite 62: „Doch der Flugverkehr hatte sich restlos normalisiert. Kein Wort mehr von den verendeten Tiere, den Kindern mit Atemnot, dem mühseligen Ascheräumen von Feldern und Gehöften. Die Tagesschau war längst zu neueren Sensationen übergegangen.“

Kundinnen und Kunden meinen

Panischer Frühling

von Gertrud Leutenegger

0 Bewertungen filtern

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Panischer Frühling