Produktbild: Der verschwundene Herr Hoffmann

Der verschwundene Herr Hoffmann Erinnerungen aus 40 Jahren im Dienst des Landes als Feldjäger und Kriminalist

1

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

16.10.2025

Verlag

Miles-Verlag

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

1451 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783967760989

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Ja

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Barrierefreiheit

  • alle Texte können angepasst werden
  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 A
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Erscheinungsdatum

16.10.2025

Verlag

Miles-Verlag

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

1451 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783967760989

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Tolle True Crime

Ben @Buchkomet am 22.11.2025

Bewertungsnummer: 2660515

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Bei dem Buch dachte ich an kühle Einsatzberichte, nüchterne Polizeiabläufe, ein bisschen Statistik, eben das, was man oft bekommt, wenn jemand aus dem Dienst schreibt. Aber Stefan Linder zerlegt diese Vorstellung sofort. „Der verschwundene Herr Hoffmann“ ist kein distanzierter Rückblick, sondern eine erstaunlich persönliche Reise durch vier Jahrzehnte im Dienst. Schon die frühen Kapitel haben abgeholt: Seine Zeit als Feldjägerfeldwebel und Personenschützer des Generalinspekteurs wirkt wie ein Blick durchs Schlüsselloch in eine Epoche, von der ich vieles nur am Rand mitbekommen habe. Kalter Krieg, RAF, politische Spannungen kurz vor der Grenzöffnung: Linder war mittendrin, und das merkt man auch. Später wechselt das Buch in die Ermittlungsarbeit als Kriminalkommissar und da geht es erst so richtig los. Spektakuläre Fälle, alltägliche Routinen, Wendungen, die man so nicht kommen sieht, Cold Cases, belastende Einsätze und die harte Arbeit im Ahrtal nach der Flut. Was mir dabei besonders gefallen hat: Linder zeigt, wie Ermittlungen wirklich aussehen, mit all ihren Pausen, Fehlern, Erfolgen und aber auch Rückschlägen. Linder beschreibt genau, wie sehr ihn Opfer, Angehörige und ganze Schicksale berührt haben. Und er spricht offen über Belastungen, wie man es aus diesem Bereich eher selten kennt, ehrliche Einblicke in ein Leben, das viel abverlangt hat. Gleichzeitig nimmt er kein Blatt vor den Mund, wenn es um starre Strukturen und systemische Probleme geht. Der Stil ist klar, verständlich, manchmal trocken-humorvoll, immer reflektiert. Und genau dadurch schafft er eine Nähe, die viele True-Crime-Bücher nicht erreichen. Denn hier schreibt jemand, der wirklich dort stand, wo andere nur recherchieren. Für mich ist „Der verschwundene Herr Hoffmann“ ein spannendes, ehrliches und erstaunlich berührendes Buch. Für alle, die wissen wollen, wie Polizeiarbeit wirklich aussieht und für alle, die True-Crime mögen: absolute Empfehlung.

Tolle True Crime

Ben @Buchkomet am 22.11.2025
Bewertungsnummer: 2660515
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Bei dem Buch dachte ich an kühle Einsatzberichte, nüchterne Polizeiabläufe, ein bisschen Statistik, eben das, was man oft bekommt, wenn jemand aus dem Dienst schreibt. Aber Stefan Linder zerlegt diese Vorstellung sofort. „Der verschwundene Herr Hoffmann“ ist kein distanzierter Rückblick, sondern eine erstaunlich persönliche Reise durch vier Jahrzehnte im Dienst. Schon die frühen Kapitel haben abgeholt: Seine Zeit als Feldjägerfeldwebel und Personenschützer des Generalinspekteurs wirkt wie ein Blick durchs Schlüsselloch in eine Epoche, von der ich vieles nur am Rand mitbekommen habe. Kalter Krieg, RAF, politische Spannungen kurz vor der Grenzöffnung: Linder war mittendrin, und das merkt man auch. Später wechselt das Buch in die Ermittlungsarbeit als Kriminalkommissar und da geht es erst so richtig los. Spektakuläre Fälle, alltägliche Routinen, Wendungen, die man so nicht kommen sieht, Cold Cases, belastende Einsätze und die harte Arbeit im Ahrtal nach der Flut. Was mir dabei besonders gefallen hat: Linder zeigt, wie Ermittlungen wirklich aussehen, mit all ihren Pausen, Fehlern, Erfolgen und aber auch Rückschlägen. Linder beschreibt genau, wie sehr ihn Opfer, Angehörige und ganze Schicksale berührt haben. Und er spricht offen über Belastungen, wie man es aus diesem Bereich eher selten kennt, ehrliche Einblicke in ein Leben, das viel abverlangt hat. Gleichzeitig nimmt er kein Blatt vor den Mund, wenn es um starre Strukturen und systemische Probleme geht. Der Stil ist klar, verständlich, manchmal trocken-humorvoll, immer reflektiert. Und genau dadurch schafft er eine Nähe, die viele True-Crime-Bücher nicht erreichen. Denn hier schreibt jemand, der wirklich dort stand, wo andere nur recherchieren. Für mich ist „Der verschwundene Herr Hoffmann“ ein spannendes, ehrliches und erstaunlich berührendes Buch. Für alle, die wissen wollen, wie Polizeiarbeit wirklich aussieht und für alle, die True-Crime mögen: absolute Empfehlung.

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von Stefan Linder

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