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Pina fällt aus Roman | Von der Autorin des SPIEGEL-Bestsellers AVA LIEBT NOCH

228

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

288

Erscheinungsdatum

26.03.2026

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

3223 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783843738200

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.2
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

288

Erscheinungsdatum

26.03.2026

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

3223 KB

Auflage

1. Auflage

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Deutsch

EAN

9783843738200

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Wenn Du denkst, es geht nicht mehr ...

Test-LR am 26.06.2026

Bewertungsnummer: 3179474

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Mein Eindruck: -------- "Und dann kommt eine Frage in ihm auf, die auf den ersten Blick ungeheuerlich klingt, aber vielleicht liegt das auch daran, dass er sich so oft nicht als Teil dieser Welt fühlt, sondern als außenstehender Beobachter. Die Frage lautet: Diese soziale Kälte, von der alle reden. Bin das vielleicht auch ich?" (S. 71) Dieses Buch ist wirklich etwas ganz Besonderes: Es ist warmherzig geschrieben und dadurch, dass die Sichtweisen aller Beteiligten mit Ausnahme der von Leo geschildert wurden, kann man sich in alle gut hineinfühlen. Da ist einmal die 86-jährige Inge Russeck, die seit dem Tod ihres Ehemannes und vieler Freundinnen keinen rechten Lebensantrieb mehr hat. Dann ist da Alina, genannt Zola. Sie ist 16 Jahre alt, von der Schule verwiesen und zockt die meiste Zeit. Jegliche Bemühungen ihres Vaters, ihr einen Ausbildungsplatz zu vermitteln, scheiterten bisher. Sie ist frustriert, wenig selbstbewusst und hat eine Menge Wut in sich. Und dann ist da Woijtek, der sich einsam fühlt und nur, um einer Frau zu imponieren und Kontakt zu ihr als Händlerin zu haben, bestimmte Figuren sammelt, die ihn eigentlich gar nicht interessieren. Nach und nach lernt diese Zweckgemeinschaft, einander zu schätzen und wird so etwas wie eine Familie für Leo. Sie nennen sich scherzhaft "Drei schräge Vögel für Leo". Und das trifft auch den Kern des Romans: Er ist schräg - und gleichzeitig wunderbar! Zum einen ist Leos Gedankenwelt für einen Außenstehenden seltsam und trotzdem, oder gerade deshalb vermag er das Wesentliche mit seinen einfachen Kommentaren auf den Punkt zu bringen und den Leser manchmal auch zum Schmunzeln zu bringen, aber auch zum Nachdenken. Dies ist eine andere Erzählung von Inklusion. Eine Inklusion, die durch Zufall entsteht und doch funktionierte. Eine Lebensgeschichte, die vielleicht unrealistisch klingt, aber doch realistisch sein könnte. Eine Geschichte, die Menschen aus unserer Regierung lesen sollten, die aktuell mit Sparmaßnahmen für Menschen wie Leo drohen. Aber natürlich auch eine Geschichte für alle Menschen. Es ist eine Geschichte, die Mut macht, dass Inklusion keine Maßnahme ist, die in irgendwelchen Einrichtungen isoliert stattfindet. Sie sollte Teil der gesamten Gesellschaft sein und jeder von uns ist dazu aufgerufen, sich seine Gedanken zu machen, um seinen Teil beizutragen. Es ist aber auch eine Geschichte über die soziale Vereinsamung in unserer Gesellschaft, durch Alter, Social Media etc. Auch wenn die Figuren in diesem Roman mit viel Mut, Zufall und manchmal auch absurden Ideen aktiv werden, so kann sich jeder Leser von den Charakteren eine Scheibe abschneiden und lernen, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen und sein Leben in die Hand zu nehmen. Und auch Pina erfährt eine positive Entwicklung. Sie verkörperte den Prototyp einer Mutter, an der alles hängt, die alles perfekt machen will, aber letztendlich daran zerbricht. Am Ende merkt sie, dass es auch anders gehen kann. Manchmal braucht es einen radikalen Schicksalsschlag, der ein Leben verändern kann, auch zum Positiven. Dass es genauso kommt, erscheint in der Realität sehr unwahrscheinlich. Aber es gibt immer Hoffnung auf das scheinbar Unmögliche! "Wojtek hat bislang geglaubt, dass es eine Normalität gibt. Dass es einen Normalmenschen gibt, der normale Dinge tut, sagt und denkt. Aber das war, bevor er wusste, dass Zola von zu Hause rausgeflogen ist, weil sie den Familienfrieden gestört hat. Oder dass Inge mit einem Formular beweisen muss, dass sie am Leben ist. Bevor er erlebt hat, wie Leo aus dem Bus rausgebrüllt wurde. Vielleicht gibt es keine Normalität. Vielleicht wird ganz schön viel Mist im Namen dieser Normalität gemacht, weil alle so furchtbar viel Angst davor haben, nicht normal zu sein." (S. 130) Und nicht zuletzt ist dieses Buch einfach toll, weil in den Gedanken der Figuren so viele wahre Dinge poetisch auf den Punkt gebracht wurden. Ich habe diesen ruhigen, sehr tiefsinnigen Roman sehr genossen! Fazit: -------- Ein warmherzig geschriebener Roman über soziale Einsamkeit, Inklusion und Hoffnung in scheinbar ausweglosen Situationen

Wenn Du denkst, es geht nicht mehr ...

Test-LR am 26.06.2026
Bewertungsnummer: 3179474
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Mein Eindruck: -------- "Und dann kommt eine Frage in ihm auf, die auf den ersten Blick ungeheuerlich klingt, aber vielleicht liegt das auch daran, dass er sich so oft nicht als Teil dieser Welt fühlt, sondern als außenstehender Beobachter. Die Frage lautet: Diese soziale Kälte, von der alle reden. Bin das vielleicht auch ich?" (S. 71) Dieses Buch ist wirklich etwas ganz Besonderes: Es ist warmherzig geschrieben und dadurch, dass die Sichtweisen aller Beteiligten mit Ausnahme der von Leo geschildert wurden, kann man sich in alle gut hineinfühlen. Da ist einmal die 86-jährige Inge Russeck, die seit dem Tod ihres Ehemannes und vieler Freundinnen keinen rechten Lebensantrieb mehr hat. Dann ist da Alina, genannt Zola. Sie ist 16 Jahre alt, von der Schule verwiesen und zockt die meiste Zeit. Jegliche Bemühungen ihres Vaters, ihr einen Ausbildungsplatz zu vermitteln, scheiterten bisher. Sie ist frustriert, wenig selbstbewusst und hat eine Menge Wut in sich. Und dann ist da Woijtek, der sich einsam fühlt und nur, um einer Frau zu imponieren und Kontakt zu ihr als Händlerin zu haben, bestimmte Figuren sammelt, die ihn eigentlich gar nicht interessieren. Nach und nach lernt diese Zweckgemeinschaft, einander zu schätzen und wird so etwas wie eine Familie für Leo. Sie nennen sich scherzhaft "Drei schräge Vögel für Leo". Und das trifft auch den Kern des Romans: Er ist schräg - und gleichzeitig wunderbar! Zum einen ist Leos Gedankenwelt für einen Außenstehenden seltsam und trotzdem, oder gerade deshalb vermag er das Wesentliche mit seinen einfachen Kommentaren auf den Punkt zu bringen und den Leser manchmal auch zum Schmunzeln zu bringen, aber auch zum Nachdenken. Dies ist eine andere Erzählung von Inklusion. Eine Inklusion, die durch Zufall entsteht und doch funktionierte. Eine Lebensgeschichte, die vielleicht unrealistisch klingt, aber doch realistisch sein könnte. Eine Geschichte, die Menschen aus unserer Regierung lesen sollten, die aktuell mit Sparmaßnahmen für Menschen wie Leo drohen. Aber natürlich auch eine Geschichte für alle Menschen. Es ist eine Geschichte, die Mut macht, dass Inklusion keine Maßnahme ist, die in irgendwelchen Einrichtungen isoliert stattfindet. Sie sollte Teil der gesamten Gesellschaft sein und jeder von uns ist dazu aufgerufen, sich seine Gedanken zu machen, um seinen Teil beizutragen. Es ist aber auch eine Geschichte über die soziale Vereinsamung in unserer Gesellschaft, durch Alter, Social Media etc. Auch wenn die Figuren in diesem Roman mit viel Mut, Zufall und manchmal auch absurden Ideen aktiv werden, so kann sich jeder Leser von den Charakteren eine Scheibe abschneiden und lernen, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen und sein Leben in die Hand zu nehmen. Und auch Pina erfährt eine positive Entwicklung. Sie verkörperte den Prototyp einer Mutter, an der alles hängt, die alles perfekt machen will, aber letztendlich daran zerbricht. Am Ende merkt sie, dass es auch anders gehen kann. Manchmal braucht es einen radikalen Schicksalsschlag, der ein Leben verändern kann, auch zum Positiven. Dass es genauso kommt, erscheint in der Realität sehr unwahrscheinlich. Aber es gibt immer Hoffnung auf das scheinbar Unmögliche! "Wojtek hat bislang geglaubt, dass es eine Normalität gibt. Dass es einen Normalmenschen gibt, der normale Dinge tut, sagt und denkt. Aber das war, bevor er wusste, dass Zola von zu Hause rausgeflogen ist, weil sie den Familienfrieden gestört hat. Oder dass Inge mit einem Formular beweisen muss, dass sie am Leben ist. Bevor er erlebt hat, wie Leo aus dem Bus rausgebrüllt wurde. Vielleicht gibt es keine Normalität. Vielleicht wird ganz schön viel Mist im Namen dieser Normalität gemacht, weil alle so furchtbar viel Angst davor haben, nicht normal zu sein." (S. 130) Und nicht zuletzt ist dieses Buch einfach toll, weil in den Gedanken der Figuren so viele wahre Dinge poetisch auf den Punkt gebracht wurden. Ich habe diesen ruhigen, sehr tiefsinnigen Roman sehr genossen! Fazit: -------- Ein warmherzig geschriebener Roman über soziale Einsamkeit, Inklusion und Hoffnung in scheinbar ausweglosen Situationen

Drei Vögel für Leo

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 26.06.2026

Bewertungsnummer: 3179343

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Pina lebt mit ihrem 20-jährigen Sohn Leo zusammen in einer Wohnung und verfolgt einen klar strukturierten Tagesablauf. Denn Leo lebt in seiner eigenen Welt, die nach eigenen Regeln und schlecht mit Störung im Außen funktioniert. Doch eines Tages bricht Pina mitten auf einer Straßenkreuzung zusammen und kommt für mehrere Wochen ins Krankenhaus. Ihre einzige und größte Sorge: Wer kümmert sich nun um Leo, für den alles so sein muss, wie es immer ist? Darauf findet sich recht bald eine Antwort: Zola, die 16-jährige Schulabbrecherin, der Eigenbrötler Wojtek und die Rentnerin Inge, die eigentlich nie ihre Wohung verlässt. Sie sind die selbsternannten drei schrägen Vögel für Leo, die sich immer mehr mit seiner Welt vertraut machen und sich seinem Rhythmus anpassen. Vera Zischke schafft nicht nur Einblicke in Leos Abläufe, Pinas Sorgen und die konstante Belastung, die nach außen hin gar nicht unbedingt sichtbar ist, sondern durch die verschiedenen Figuren eine ganze Bandbreite an eigenen Welten mit eigenen Regeln, Schwierigkeiten und Belastungen im Leben. Die Kombination aus Zola, Wojtek, Inge, Pina und Leo zeigen, wie sehr andere bereichernd und unterstützend sind und dass Hilfebedarf sichtbar gemacht werden muss, damit unterstützt werden kann. Ein sehr berührender Roman, der ehrlich und trotz der schweren Thematik dennoch grundsätzlich humorvoll und leichtfüßig daherkommt, und bei mir ein verstärkteres Bewusstsein geschaffen hat. Ich habe Leo und die drei schrägen Vögel sehr ins Herz geschlossen und die Lesezeit mit ihnen sehr genossen.

Drei Vögel für Leo

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 26.06.2026
Bewertungsnummer: 3179343
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Pina lebt mit ihrem 20-jährigen Sohn Leo zusammen in einer Wohnung und verfolgt einen klar strukturierten Tagesablauf. Denn Leo lebt in seiner eigenen Welt, die nach eigenen Regeln und schlecht mit Störung im Außen funktioniert. Doch eines Tages bricht Pina mitten auf einer Straßenkreuzung zusammen und kommt für mehrere Wochen ins Krankenhaus. Ihre einzige und größte Sorge: Wer kümmert sich nun um Leo, für den alles so sein muss, wie es immer ist? Darauf findet sich recht bald eine Antwort: Zola, die 16-jährige Schulabbrecherin, der Eigenbrötler Wojtek und die Rentnerin Inge, die eigentlich nie ihre Wohung verlässt. Sie sind die selbsternannten drei schrägen Vögel für Leo, die sich immer mehr mit seiner Welt vertraut machen und sich seinem Rhythmus anpassen. Vera Zischke schafft nicht nur Einblicke in Leos Abläufe, Pinas Sorgen und die konstante Belastung, die nach außen hin gar nicht unbedingt sichtbar ist, sondern durch die verschiedenen Figuren eine ganze Bandbreite an eigenen Welten mit eigenen Regeln, Schwierigkeiten und Belastungen im Leben. Die Kombination aus Zola, Wojtek, Inge, Pina und Leo zeigen, wie sehr andere bereichernd und unterstützend sind und dass Hilfebedarf sichtbar gemacht werden muss, damit unterstützt werden kann. Ein sehr berührender Roman, der ehrlich und trotz der schweren Thematik dennoch grundsätzlich humorvoll und leichtfüßig daherkommt, und bei mir ein verstärkteres Bewusstsein geschaffen hat. Ich habe Leo und die drei schrägen Vögel sehr ins Herz geschlossen und die Lesezeit mit ihnen sehr genossen.

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Pina fällt aus

von Vera Zischke

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Christine Rittberger

OSIANDER Waiblingen

Zum Portrait

5/5

Richtig gut !!!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die vielen sehr guten Besprechungen täuschen nicht: "Pina fällt aus" ist grandios erzählt, mit viel Menschlichkeit und guter Beobachtungsgabe, stellenweise tragisch, dann wieder zum Lachen und vor allem sehr berührend. Nach dem Ausfall der Mutter verliert der 20-jährige autistisch veranlagte Leo seine wichtigste Bezugsperson und die Welt gerät für ihn aus den Fugen. Zum Glück gibt es die Nachbarn im Haus, zwar ganz unterschiedliche Charaktere, die sich aber zusammentun, um für Leo da zu sein und ihn sogar seinem Traum näher bringen.
  • Christine Rittberger
  • Buchhändler/-in

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5/5

Richtig gut !!!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die vielen sehr guten Besprechungen täuschen nicht: "Pina fällt aus" ist grandios erzählt, mit viel Menschlichkeit und guter Beobachtungsgabe, stellenweise tragisch, dann wieder zum Lachen und vor allem sehr berührend. Nach dem Ausfall der Mutter verliert der 20-jährige autistisch veranlagte Leo seine wichtigste Bezugsperson und die Welt gerät für ihn aus den Fugen. Zum Glück gibt es die Nachbarn im Haus, zwar ganz unterschiedliche Charaktere, die sich aber zusammentun, um für Leo da zu sein und ihn sogar seinem Traum näher bringen.

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Desiree Lumbreras-Roth

OSIANDER Reutlingen

Zum Portrait

5/5

"Zusammen ist man weniger allein?!"

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Was passiert eigentlich, wenn eine Mutter, die zwanzig Jahre lang aufopferungsvoll ihren pflegebdürftigen Sohn umsorgt hat, selbst durch Krankheit ausfällt? In dieser Situation gibt es keine Hilfsangebote: Die herbeigerufene Polizei ist ratlos. Der Soziale Dienst wird gar nicht erst alarmiert, weil sowieso schon hoffnungslos überfordert. Der Anfang des Romans ist wie das Worst-Case-Szenario für pflegende Angehörige, mehrheitlich Frauen, die im Grunde genommen gar nicht ausfallen dürfen. Man fragt sich, wie das gehen soll, wenn pflegende Menschen selbst Hilfe, Ruhe und Unterstützung benötigen. Gibt es dann eine solidarische Gemeinschaft?
  • Desiree Lumbreras-Roth
  • Buchhändler/-in

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5/5

"Zusammen ist man weniger allein?!"

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Was passiert eigentlich, wenn eine Mutter, die zwanzig Jahre lang aufopferungsvoll ihren pflegebdürftigen Sohn umsorgt hat, selbst durch Krankheit ausfällt? In dieser Situation gibt es keine Hilfsangebote: Die herbeigerufene Polizei ist ratlos. Der Soziale Dienst wird gar nicht erst alarmiert, weil sowieso schon hoffnungslos überfordert. Der Anfang des Romans ist wie das Worst-Case-Szenario für pflegende Angehörige, mehrheitlich Frauen, die im Grunde genommen gar nicht ausfallen dürfen. Man fragt sich, wie das gehen soll, wenn pflegende Menschen selbst Hilfe, Ruhe und Unterstützung benötigen. Gibt es dann eine solidarische Gemeinschaft?

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Pina fällt aus

von Vera Zischke

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