Produktbild: Anti Müller
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Anti Müller Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

176

Erscheinungsdatum

26.02.2026

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

2943 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783843737722

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • Sprachkennzeichnung vorhanden
  • Inhalt auch ohne Farbwahrnehmung verständlich dargestellt
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • Landmark-Navigation vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.2
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

176

Erscheinungsdatum

26.02.2026

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

2943 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783843737722

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  • Tina Dietrich

    aus Bern

    4/5

    22.03.2026

    eBook (ePUB 3)

    Unterhaltsam, böse für neugierige Menschen

    Die Ich-Erzählerin in „Anti Müller“ hat einen Kinderwunsch. Einen ziemlich grossen Kinderwunsch - einen wahnsinnig machenden Kinderwunsch. Das Doofe ist, dass sie schon Mitte dreissig ist und von Männern umgeben ist, die keinen Bock darauf haben, Vater zu werden. Zumindest jetzt noch. Und zumindest auch nicht mit ihr. So wie Kar, der Ex-Freund der Erzählerin. Jahrelang hat er sie vertröstet, und dann irgendwann Schluss gemacht. Also zurück in die Tinder-/Bumble-Hölle. Mit Andi (Müller) könnte es vielleicht was werden. Blöd nur, dass er bereits zwei Kinder hat. Aber er könnte es sich durchaus vorstellen, noch mal Vater zu werden…vielleicht irgendwann. Möchte ihr erstes Buch dann auch noch lesen. Oender hat einen ganz besonderen, irritierenden Schreibstil mit feministischer Ausrichtung. Wer sich dadurch nicht abschrecken lässt - unbedingt ausprobieren!

  • Juno

    5/5

    20.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Über die Sehnsucht nach Verantwortung

    Der Wunsch nach Familie, nach Männern die Verantwortung übernehmen und zu ihren Worten stehen, der unerfüllt bleibt, treibt das lyrische ich an den Rand des erträglichen und darüber hinaus. Teile des Romans haben mich an Warum Liebe weh tut von Eva Illouz erinnert.

  • Majo C.

    aus Wien

    5/5

    12.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dating und Kinderwunsch in der Kunstszene minus mentale Gesundheit

    Einzigartige, beeindruckende Sprache. Immer, wenn man denkt, jetzt muss diese Reihe an gleich aufgebauten und doch immer noch überraschenden Wortketten jetzt aber ein Ende finden, schmeißt die Autorin uns noch fünf nach. Eine literarische Wucht, die modernes Dating, unerfüllten Kinderwunsch, mentale Gesundheit und die Abwesenheit dieser sowie Suizidalität behandelt, mit Witz und Einsicht in das Künstler:innen- und Literatenleben im heutigen Deutschland. Wärmste Empfehlung für alle, die bereit sind für schmerzhafte Schönheit und eine sprachliche Herausforderung.

  • Bewertung

    5/5

    07.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ganz besonderer Roman mit extrem toller Sprache

    Dieses Buch ist der Hammer. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen, und obwohl ich eigentlich keine schnelle Leserin bin, habe ich es in zwei Tagen weggesuchtet. Die ich-Erzählerin ist Autorin, sie schreibt an ihr ersten Roman, bahnt Liebesbeziehungen an und scheitert damit wieder, sie ist auf Literaturveranstaltungen und auf Dating-Plattformen und in Kinderwunschforen unterwegs und ist wütend auf unverbindliche Männer, auf die großen Egos in der Literatur-Bubble, und manchmal auch auf ihre eigenen Ansprüche. Dabei ist kein Satz ein schnöder Satz, sondern immer besonders.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    3/5

    24.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kein Drama hat ein Happy End ...

    In Yade Yasemin Önders Roman „Anti Müller“ ist die 36-jährigen Ich-Erzählerin am Boden zerstört, als ihre Beziehung zu Star-Autor Kar Kauz scheitert. Jahrelang hat er ihren dringenden Kinderwunsch ignoriert, nun braucht sie schnell einen neuen potentiellen Vater für ihre Familienplanung. Doch mit dem lebensfrohen Andi Müller, den sie auf Tinder kennenlernt, wird es nicht besser: Der Schauspieler hat nämlich schon Zwillinge und lebt in einer offenen Beziehung. In Rückblenden erfahren wir vom Kindheitstrauma der deutsch-türkischen Erzählerin, welches wohl ihren radikalen Wunsch nach einer eigenen, stabilen Familie begründet. Beruflich ist die Protagonistin Autorin. Als der erhoffte Erfolg ihres Romans ausbleibt und auch die Liaison mit Andi scheitert, steigert sie sich in einen regelrechten Wahn und beschließt, sich ihren Kinderwunsch einfach selbst zu erfüllen - um jeden Preis …   „Ich schließe die Fenster und steige in die kalte Wanne. Zische, als ich untergehe. Unter Wasser endlich Kühle. Endlich Stille. Ich halte die Luft an und schwöre mir, dass ich erst wieder hochkomme, wenn ich meinen neuen Roman bis ins Detail geplant habe. Mögen alle Säulen der Liebe einstürzen, ich klammere mich jetzt an die Säule der Arbeit. Was ich weiß: Vor normalen Sätzen muss man sich hüten. Wehe den glatt polierten Gedanken der Gegenwartsliteratur, die einen schon auf den ersten Seiten in das Buch rutschen lassen. Die sich selbst erklärenden, im Nebel diffuser Anklagen formulierten Moralgeschichten. Das Ausschlachten des Schmerzes und sein Blut, das erst im getrockneten Zustand Buchstaben ergibt. Die Kruste, die niemand abzieht, weil darunter keine Wunde zu finden ist. Weil unter dieser Kruste nur die unversehrte Haut einer Buchseite steckt. […] Wehe den in Podcasts und Instagram-Kacheln recherchierten Themen, denke ich, die mit rebellischem Verve auf die Ungerechtigkeiten unserer Zeit niedergetippt werden und sich gegenseitig den Rang auf den Spiegel-Bestsellerlisten ablaufen! Verflucht sei diese geschliffene Prosa, die sich jede Abschweifung versagt! Wehe den distanzierten Erzählern, die ihrer in Ironie verpackten Gegenwartskritik nur mit gemäßigtem, affirmativem Abnicken der Zustände begegnen. Die mimosenhafte Betrauerung der eigenen Einzigartigkeit. Die ausschließlich in personaler Erzählweise von ihrem Wohlstandsleid berichtenden Helden, ihre Drogenexzesse, das Nachgehen belangloser Hobbys, die Reisen in mehr oder weniger touristische Orte, all die abgeblätterten Metaphern, unter denen zaghaft die Privilegien ihrer Protagonisten zum Vorschein kommen. Ich atme aus, die Luftblasen lassen das Glühbirnenlicht tanzen. Die unliterarischsten Menschen posten sich in den Himmel der Prosa, schimpft es in meinem Kopf. Auf den Wolken ihrer Vorschüsse liegen sie fett und stoßen täglich ihre Meinungsrülpser in die himmlisch imaginäre Luft. Im nächsten Frühjahr schießen tausend neue Pflänzchen aus der Erde und wachsen zaghaft neben den soliden Bäumen. Die meisten vertrocknen im Schatten der alten Eichen. Ein paar Menschen gehen auf dem Weg zur Messe daran vorbei und entleeren ihre vollen Literaturblasen auf den bereits sterbenden Jungbäumen. Man muss es schaffen, einen Roman für die Massen zu schreiben. Und sich dabei treu bleiben …“   Die Themen-Kombination aus unerfülltem Kinderwunsch und Literaturbetrieb hat mich sofort angesprochen. Sprachlich ist Yade Yasemin Önders Stil auf jeden Fall hochinteressant, auf Dauer jedoch auch sehr anstrengend zu lesen. Das Versprechen des Klappentexts als „schonungslose Analyse verkrusteter Strukturen und ihrer sanften Vollstrecker, unter deren lackierten Nägeln noch immer der Schmutz des Patriarchats lauert“ wurde für mein Empfinden nur teilweise eingelöst. Ich vergebe daher 3 von 5 Sternen.   „Kein Drama hat ein Happy End. Nichts auf dieser Welt hat ein Happy End. So darf auch dieses Trauerspiel, will man es überleben, niemals in den letzten Akt münden. Allein der Titel hätte es verraten können.“   Vielen Dank an den park x ullstein Verlag und an NetGalley für dieses Rezensionsexemplar!

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