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Weserglanz Träume von neuen Zeiten | Bremen zur Jahrhundertwende: zwei mutige Frauen, die für ihre Überzeugungen einstehen 

3

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.03.2026

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

18,2/12/3,1 cm

Gewicht

314 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06946-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.03.2026

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

18,2/12/3,1 cm

Gewicht

314 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06946-3

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

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  • Manuelas_seeseiten

    5/5

    07.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zurück in Bremen

    Über ein Jahr musste ich warten, bis ich endlich erfuhr, wie es Louise, Felix und Emilie in Australien ergangen ist. Entgegen meiner Erwartungen spielt der zweite Teil "Weserglanz" nicht wie erwartet auf dem kleinsten Kontinent der Erde, sondern wieder in Bremen. Denn Louise ist zurück in der Hansestadt, da ihr Onkel schwer erkrankt ist. Während sie in Australien ein weitgehend freies und selbstbestimmtes Leben geführt hat, muss sie sich jetzt wieder in die strengen gesellschaftlichen Regeln Bremens fügen und das fällt ihr alles andere als leicht. Auch Felix und Emilie konnten in Australien ihre Liebe und Zuneigung für einander zulassen, was nach ihrer Rückkehr nach Bremen undenkbar ist. In diesem zweiten Teil ist nich viel mehr passiert, als im ersten. Ein Zwischenfall mit Nolthenius im australischen Dschungel überschattet die ganze Expedition, die zwar sehr erfolgreich, aber auch grausam war. Lange erfährt der Leser nicht, was denn genau vorgefallen ist und wer alles involviert war. Und auch in Bremen ist die Lage ernst, Louises Familie steht vor dem geschäftlichen Ruin, Emilie wird von ihrem Mann Albert erpresst und über allem kreisen Nolthenius und Osterloh, wie die Geier am Himmel. Christiane Lind versteht es, für mich, wie keine zweite brillant recherchierte geschichtliche Ereignisse und Gegebenheiten in einen Roman einzuflechten und dabei stetig die Spannung zu steigern. Die Australien Ausstellung und die Expeditionen dafür gab es zu dieser Zeit wirklich. Es waren aber eher prestigeträchtig, als wissenschaftlich. Die feine Gesellschaft stillte so ihre Sensationsgier an toten Tieren und menschlichen Skeletten. Auch die Schwierigkeiten einzelner Kaufleute, verursacht durch riskante Investitionen, ist keine Erfindung. Authentisch dargestellt wird auch wieder die Rolle der Frau, die sich zu fügen und ihre gesellschaftlichen Verpflichtungen hat. Eigenständiges Denken und Handeln sind nicht erwünscht. Louise und Emilie lassen sich das aber nicht gefallen. Sie gehen ihren Weg und finden dadurch auch ihr eigenes Glück. Die Protagonisten sind so facettenreich beschrieben mit all ihren Hoffnungen und Zweifeln, mit ihren schlechten und grausamen Eigenarten und ihrem Willen ein möglichst gutes Leben zu führen. Dadurch waren mir einige unglaublich sympathisch, andere dagegen absolut unsympathisch. Das machte die Menschen in dieser Geschichte so authentisch. Die detailreichen Beschreibungen von Australien und Bremen haben mich ganz tief in die Geschichte eintauchen und Bilder in meinem Kopf entstehen lassen. Lind beschönigt und romantisiert hier nichts. Ganz im Gegenteil, sie beschreibt die ganze Härte, aber auch Schönheit des Dschungels, die Kälte und Rauheit Bremens und die Klassenunterschiede zwischen den einzelnen Stadtteilen. Die Liebesgeschichten halten sich hier ganz zart im Hintergrund und nehmen keinen großen Raum ein und dich hoffte ich ständig auf ein Happy End für alle. Ob das Louise, Emilie, Felix und Christian gewährt wurde müsst ihr schon selber lesen! Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung für diesen Teil und nochmal für den ersten. Denn nur in Kombination lässt diese Dilogie ihre ganze Spannung wirken.

  • zauberblume

    aus Altdorf

    5/5

    04.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine spannende Fortsetzung

    Auf dieses Buch habe ich mich besonders gefreut. Die Autorin Christiane Lind hat mich mit dem ersten Band „Weserleuchten“ schon total begeistert. Nun erfahren wir in „Weserglanz“ wie die Geschichte der zwei mutigen Frauen, die um ihre Ideale kämpfen, weitergeht. Der Inhalt: Als Louise von einer ereignisreichen Australien-Expedition nach Bremen zurückkehrt, ist nichts mehr, wie es vorher war: Ihr Onkel Georg ist schwer erkrankt, die Geschäfte der Kaufmannsfamilie stecken in einer Krise und ihre heimliche Liebe zu dem verheirateten Alexander, die sie einst zur Flucht trieb, droht erneut ihr Herz zu erobern. Als in Bremen eine große Australien-Ausstellung vorbereitet wird, bei der auch menschliche Überreste von Ureinwohnern gezeigt werden sollen, müssen Louise und ihre Freundin, die Naturforscherin Emilie, eine schwerwiegende Entscheidung treffen: Schweigen sie weiter über die dunklen Geheimnisse der Expedition oder stellen sie sich gegen die mächtigsten Männer der Stadt? Wow, was für eine unterhaltsame und spannende Fortsetzung. Wir befinden uns wieder in Bremen um die Jahrhundertwende. Noch jetzt nach Beendigung der Lektüre läuft das Gelesene wie ein Film vor meinem inneren Auge ab. Und noch jetzt bekomme ich Gänsehautfeeling, wenn ich mir gewisse Szenen vor Augen führe. Ich treffe wieder auf Louise, die Bürgerstochter, die aus reichem Hause stammt und die auf der Australienexpedition so einiges erlebt hat, mit dem sie schwer zu kämpfen hat. Und dann ist da noch Emilie, die mit Leib und Seele Naturforscherin ist und deren Stand in der damaligen Zeit jedoch nicht einfach war. Ich spüre förmlich ihre Begeisterung als sie mit Felix die Ausstellung vorbereitet. Doch dunkle Wolken am Himmel überschatten das Ganze. Und wie ist es um die Liebe bestellt? Werden Louise und Emilie die richtige Entscheidung treffen und ihr Glück finden. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und habe dem Ende förmlich entgegengefiebert. Ein Lesevergnügen der Extraklasse, das mir wunderbare Lesestunden beschert hat. Auch das Cover gefällt mir sehr gut und passt hervorragend. Selbstverständlich vergebe ich für diese Traumlektüre sehr gerne 5 Sterne.

  • aebbies.buechertruhe

    4/5

    12.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Etwas in die Länge gezogen

    Im Jahr 1892 muß Louise ihre Australien-Expedition abbrechen. Sie kehrt nach Bremen zurück, weil es ihrem Onkel Georg gesundheitlich nicht gut geht. An ihrer Seite reist ihr guter Freund Christian. Louises Ehemann Felix und die Forscherin Emilie bleiben zunächst in Australien zurück. In Bremen fühlt Louise sich bald wieder eingezwängt und unfrei. Sie muß erfahren, daß ihre Familie kurz vor dem Konkurs steht. Als sie ihrer ersten Liebe Alexander begegnet, der inzwischen mit ihrer Cousine Sophie verheiratet ist, fragt sie sich, ob ihre Gefühle für ihn noch bestehen. Unterdessen bereiten der Kaufmann Jost Ostherloh und Professor Nolthemius in Bremen die Australien-Ausstellung vor. Auch Emilie und Felix sind zurück nach Bremen gereist. Im Gepäck haben sie Knochen von Australiens Ureinwohnern, die sie ausstellen wollen. Das will Louise unbedingt verhindern. Aber zunächst müssen sie sich entscheiden, ob sie über die grausamen Vorfälle während der Expedition den Mantel des Schweigens decken, oder ob sie alles aufdecken und wichtige Männer der Gesellschaft gegen sich aufbringen. Der Ro.an "Weserglanz - Träume von neuen Zeiten" von Christiane Lind ist die Fortsetzung ihres Romanes "Weserleuchten". Er erzählt von der Zeit nach der Expedition und nach und nach kommen Vorkommnisse während der Reise durch Australien ans Tageslicht, die zunächst nur geheimnisvoll umschrieben werden. Das erhöht die Spannung natürlich ungemein. Doch auch in Bremen passieren Dinge, die die Handlung interessant machen und an einen Krimi erinnern. Jedoch muß man sich fragen, wie eine Frau wie Emilie, die allein nach Australien fährt um Forschungen zu betreiben, dann in Bremen plötzlich so mutlos und versagt sein kann. Ihre Tränenausbrüche und schwermütigen Gedanken werden im Buch etwas zu langatmig beschrieben, so daß man froh ist, das Ende der Geschichte erreicht zu haben. Da tröstet das glimpfliche Ende nicht wirklich.

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