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Mit einem Fuß im Paradies

7

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.05.2026

Herausgeber

Gottfried Röckelein

Verlag

Ars Vivendi

Seitenzahl

253

Maße (L/B/H)

14,1/21,2/2,9 cm

Gewicht

285 g

Farbe

Camel

Auflage

1

Originaltitel

One foot in Eden

Übersetzt von

Gottfried Röckelein

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7472-0766-6

Beschreibung

Rezension

»Eine wilde Schönheit von einem Roman.« The Charlotte Observer

»Was für ein Glück, dass der Verlag ars vivendi nun mit Mit einem Fuß im Paradies (in den USA bereits 2002 erschienen) einen zweiten Roman (nach dem nicht minder bemerkenswerten Roman Der Friedhofswärter) in seinem Programm präsentiert und damit dem deutschen Lesepublikum einen amerikanischen Gegenwartsautor vorstellt, den es auch hierzulande noch zu entdecken gilt.«

Eifelleser-Buchkritik »Was zunächst wie ein ruhig erzählter, düsterer Kriminalroman daherkommt, wird im Verlauf der erzählten Geschehnisse zu einem Südstaaten-Drama biblischen Ausmaßes. In fünf langen Kapiteln, in denen jeweils aus unterschiedlicher Perspektive von den Ereignissen im Tal erzählt wird, entwickelt Rash das Drama eines Ortes und der Konflikte einer alteingesessenen Gemeinschaft, das an eine aufs Essenzielle komprimierte Version von John Steinbecks großen Romanen Früchte des Zorns und Jenseits von Eden erinnert.« Eifelleser-Buchkritik

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.05.2026

Herausgeber

Gottfried Röckelein

Verlag

Ars Vivendi

Seitenzahl

253

Maße (L/B/H)

14,1/21,2/2,9 cm

Gewicht

285 g

Farbe

Camel

Auflage

1

Originaltitel

One foot in Eden

Übersetzt von

Gottfried Röckelein

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7472-0766-6

Herstelleradresse

Ars Vivendi
Bauhof 1
90556 Cadolzburg
DE

Email: info@arsvivendiverlag.de

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Eine eindringliche Geschichte um menschliche Abgründe

drawe aus Landau am 13.05.2026

Bewertungsnummer: 3137441

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mein Lese-Eindruck: Ron Rash: ein großes Dankeschön an den Verlag ars vivendi, dass er deutschen Lesern nun auch das Debut dieses außergewöhnlichen Erzählers zugänglich macht! Ron Rash entführt seine Leser in seine Heimat, nach South Carolina, in ein Tal, dass die Indigenen „Das Tal der Verlorenen“ genannt haben, in dem sich Schicksale von alttestamentarischem Ausmaß abspielen. Das Figurenensemble ist überschaubar. Holland Winchester bewirtschaftet wie sein Nachbar Billy Holcombe eine Farm, von deren Erträgen sie mehr schlecht als recht leben können. Er ist hochdekorierter Korea-Kriegsteilnehmer, aber er hat Probleme, seinen Platz in einer zivilen Welt zu finden. Auch sein Nachbar hat eine problematische Biografie, weil er als Kind an Polio erkrankte und unter den Spätfolgen leidet. Seine Frau Amy wiederum trifft eine wichtige Entscheidung und setzt damit eine dramatische Handlung in Gang, deren Ausgang sie nicht mehr kontrollieren kann. Ron Rash lässt seine Figuren ihre Geschichten selber erzählen. In fünf Perspektiven (Sheriff, Billy, Amy, deren Sohn Isaac und schließlich der stellvertretende Sheriff) entfaltet er eine eindringliche Geschichte um Liebe, um das Leben mit einer Lüge, um Aberglauben, um Verschweigen und Verdrängen, um Hoffnungen und Lebensträume, um innere Konflikte und menschliche Abgründe. Das Leben aller dieser Menschen ist hart und arbeitsreich, ihr Überleben hängt von den Unwägbarkeiten der Natur ab und erscheint immer wieder gefährdet. Dennoch lieben sie ihr Land: sie stehen mit einem Fuß im Paradies. Aber eben nur mit einem einzigen Fuß. Die Bedrohung des Paradieses besteht nicht nur in dem Leben mit einer Lüge, sondern auch konkret in dem Vorhaben einer Stromgesellschaft, das Tal zu fluten und in einen riesigen Stausee zu verwandeln. Schließlich endet das Paradies in einer biblisch anmutenden Sintflut, die den Farmern nicht nur ihre Heimat nimmt, sondern auch die bisher verschwiegenen Geheimnisse ans Licht holt. Der Roman ist weniger ein Krimi, wie es der Klappentext vermuten lässt, sondern eine eindringliche Charakterstudie der verschiedenen Personen. Ron Rash dringt tief in ihre Psyche ein und macht ihr Handeln nachvollziehbar. Dabei bleibt seine Sprache immer klar und knapp, kein Wort ist zu viel, und mit kräftigen Bildern erzeugt er eine ungemein eindringliche Dichte der Erzählung. Einer Erzählung, deren moralische Tiefe sich dem Leser langsam erschließt, wobei der Autor das Urteil dem Leser überlässt. Ein wunderbares Stück Literatur. Große Lese-Empfehlung!

Eine eindringliche Geschichte um menschliche Abgründe

drawe aus Landau am 13.05.2026
Bewertungsnummer: 3137441
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mein Lese-Eindruck: Ron Rash: ein großes Dankeschön an den Verlag ars vivendi, dass er deutschen Lesern nun auch das Debut dieses außergewöhnlichen Erzählers zugänglich macht! Ron Rash entführt seine Leser in seine Heimat, nach South Carolina, in ein Tal, dass die Indigenen „Das Tal der Verlorenen“ genannt haben, in dem sich Schicksale von alttestamentarischem Ausmaß abspielen. Das Figurenensemble ist überschaubar. Holland Winchester bewirtschaftet wie sein Nachbar Billy Holcombe eine Farm, von deren Erträgen sie mehr schlecht als recht leben können. Er ist hochdekorierter Korea-Kriegsteilnehmer, aber er hat Probleme, seinen Platz in einer zivilen Welt zu finden. Auch sein Nachbar hat eine problematische Biografie, weil er als Kind an Polio erkrankte und unter den Spätfolgen leidet. Seine Frau Amy wiederum trifft eine wichtige Entscheidung und setzt damit eine dramatische Handlung in Gang, deren Ausgang sie nicht mehr kontrollieren kann. Ron Rash lässt seine Figuren ihre Geschichten selber erzählen. In fünf Perspektiven (Sheriff, Billy, Amy, deren Sohn Isaac und schließlich der stellvertretende Sheriff) entfaltet er eine eindringliche Geschichte um Liebe, um das Leben mit einer Lüge, um Aberglauben, um Verschweigen und Verdrängen, um Hoffnungen und Lebensträume, um innere Konflikte und menschliche Abgründe. Das Leben aller dieser Menschen ist hart und arbeitsreich, ihr Überleben hängt von den Unwägbarkeiten der Natur ab und erscheint immer wieder gefährdet. Dennoch lieben sie ihr Land: sie stehen mit einem Fuß im Paradies. Aber eben nur mit einem einzigen Fuß. Die Bedrohung des Paradieses besteht nicht nur in dem Leben mit einer Lüge, sondern auch konkret in dem Vorhaben einer Stromgesellschaft, das Tal zu fluten und in einen riesigen Stausee zu verwandeln. Schließlich endet das Paradies in einer biblisch anmutenden Sintflut, die den Farmern nicht nur ihre Heimat nimmt, sondern auch die bisher verschwiegenen Geheimnisse ans Licht holt. Der Roman ist weniger ein Krimi, wie es der Klappentext vermuten lässt, sondern eine eindringliche Charakterstudie der verschiedenen Personen. Ron Rash dringt tief in ihre Psyche ein und macht ihr Handeln nachvollziehbar. Dabei bleibt seine Sprache immer klar und knapp, kein Wort ist zu viel, und mit kräftigen Bildern erzeugt er eine ungemein eindringliche Dichte der Erzählung. Einer Erzählung, deren moralische Tiefe sich dem Leser langsam erschließt, wobei der Autor das Urteil dem Leser überlässt. Ein wunderbares Stück Literatur. Große Lese-Empfehlung!

Ein Highlight

Jürg K. am 12.05.2026

Bewertungsnummer: 3135818

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Für mich wirkt stark die Erzählweise aus den vier Perspektiven. Jede Stimme trägt ihre eigene Wahrheit, ihre eigenen Verletzungen, ihr eigenes Schweigen. Sheriff Will Alexander, der unbeirrbar sucht und doch immer wieder an die Grenzen einer Gemeinschaft stösst, die mehr verschweigt als sie sagt. Amy, die junge Farmerin, deren Leben von Härte und Pflicht geprägt ist. Billy, ihr wortkarger Mann, der mehr fühlt, als er zeigen kann. Und der Prediger, der zwischen Moral und Loyalität taumelt. Diese Vielstimmigkeit macht den Roman zu einem psychologischen Kammerspiel, das sich langsam, aber unerbittlich zuspitzt. Rashs braucht keine grossen Gesten, um die Gewalt sichtbar zu machen, die in diesem Tal unter der Oberfläche brodelt. Die Dürre wird zum Spiegel der inneren Verhärtungen, der unausgesprochenen Schuld, der alten Feindschaften. Was mich besonders berührt hat, ist die stille Traurigkeit, die über allem liegt: das Wissen, dass dieser Ort, mit all seinen Geschichten, Fehlern und Menschen, bald im Wasser eines Stausees verschwinden wird. Es ist ein Roman über Verlust, über das Schweigen, das Familien und Gemeinschaften zerstört, und über die Frage, ob Wahrheit immer Erlösung bringt oder manchmal nur neue Wunden reisst. Ein intensives, atmosphärisch dichtes Buch, das lange nachhallt, gerade weil es so leise erzählt ist.

Ein Highlight

Jürg K. am 12.05.2026
Bewertungsnummer: 3135818
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Für mich wirkt stark die Erzählweise aus den vier Perspektiven. Jede Stimme trägt ihre eigene Wahrheit, ihre eigenen Verletzungen, ihr eigenes Schweigen. Sheriff Will Alexander, der unbeirrbar sucht und doch immer wieder an die Grenzen einer Gemeinschaft stösst, die mehr verschweigt als sie sagt. Amy, die junge Farmerin, deren Leben von Härte und Pflicht geprägt ist. Billy, ihr wortkarger Mann, der mehr fühlt, als er zeigen kann. Und der Prediger, der zwischen Moral und Loyalität taumelt. Diese Vielstimmigkeit macht den Roman zu einem psychologischen Kammerspiel, das sich langsam, aber unerbittlich zuspitzt. Rashs braucht keine grossen Gesten, um die Gewalt sichtbar zu machen, die in diesem Tal unter der Oberfläche brodelt. Die Dürre wird zum Spiegel der inneren Verhärtungen, der unausgesprochenen Schuld, der alten Feindschaften. Was mich besonders berührt hat, ist die stille Traurigkeit, die über allem liegt: das Wissen, dass dieser Ort, mit all seinen Geschichten, Fehlern und Menschen, bald im Wasser eines Stausees verschwinden wird. Es ist ein Roman über Verlust, über das Schweigen, das Familien und Gemeinschaften zerstört, und über die Frage, ob Wahrheit immer Erlösung bringt oder manchmal nur neue Wunden reisst. Ein intensives, atmosphärisch dichtes Buch, das lange nachhallt, gerade weil es so leise erzählt ist.

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Mit einem Fuß im Paradies

von Ron Rash

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