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Snobs Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.09.2013

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

19/11,8/2,7 cm

Gewicht

286 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Maria Andreas

Sprache

Deutsch

EAN

2710002254575

Beschreibung

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Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.09.2013

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

19/11,8/2,7 cm

Gewicht

286 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Maria Andreas

Sprache

Deutsch

EAN

2710002254575

Herstelleradresse

Goldmann TB
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

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Drum prüfe, wer sich ewig bindet…

Bewertung am 17.09.2013

Bewertungsnummer: 403074

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nachdem ich vor einiger Zeit das neuere Buch „Eine Klasse für sich“ von Julian Fellowes gelesen habe, musste ich unbedingt auch seinen älteren Titel „Snobs“ nachholen. Und es hat sich gelohnt! „Eine Klasse für sich“ spielt ja zumeist Ende der sechziger Jahre, während „Snobs“ durchaus in der Gegenwart angesiedelt ist. Der englische Adel bleibt am liebsten immer noch unter sich. Emporkömmlinge werden nicht gerne gesehen. Der Erzähler dieses Romans ist da so eine Randfigur, die beide Welten kennt. Er wurde als Adeliger geboren, übt aber den Beruf des Schauspielers aus. Dadurch hat er auch einen gemischten Freundeskreis. Zu seinem weiteren Freundeskreis gehören die bürgerliche Edith Lavery und der Adelige Charles Broughton. Edith Lavery ist eine ausgesprochen attraktive junge Frau, die schon von Kindheit an von ihrer Mutter dazu trainiert wurde, dass sie später vorzugsweise in den Adel einheiraten soll. Als sie per Zufall den jungen Earl Charles Broughton kennenlernt, ist ihr Opfer gefunden. Charles ist ein sehr sympathischer, nicht unattraktiver aber recht langweiliger Mann. Gegen den Willen seiner Mutter Lady Uckfield heiratet er Edith. Aber dies kann natürlich nicht gut gehen, da hier zwei völlig unterschiedliche Welten mit total verschiedenen Wertesystemen aufeinander treffen. Julian Fellowes, selber adeliger Herkunft, beschreibt dieses wieder ganz wunderbar, mit viel Insiderwissen und pointiert. Er ist schon ein Autor mit ganz subtilem Witz und Biss. Herrlich boshaft! Als Leser erfahren wir sehr viel über den englischen Adel und seine Sitten und Gebräuche. Es ist wirklich fraglich, ob sich eine Frau ihren Traum erfüllen und in diese Gesellschaft einheiraten sollte. Es sollte eine Pflichtlektüre für alle jungen Frauen sein, die diese Ambitionen pflegen. Julian Fellowes ist auch als Drehbuchautor sehr erfolgreich. So schrieb er die Drehbücher der überaus beliebten Fernsehserie „Downton Abbey“ und hat für sein Drehbuch zu „Gosford Park“ sogar einen Oscar erhalten!

Drum prüfe, wer sich ewig bindet…

Bewertung am 17.09.2013
Bewertungsnummer: 403074
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nachdem ich vor einiger Zeit das neuere Buch „Eine Klasse für sich“ von Julian Fellowes gelesen habe, musste ich unbedingt auch seinen älteren Titel „Snobs“ nachholen. Und es hat sich gelohnt! „Eine Klasse für sich“ spielt ja zumeist Ende der sechziger Jahre, während „Snobs“ durchaus in der Gegenwart angesiedelt ist. Der englische Adel bleibt am liebsten immer noch unter sich. Emporkömmlinge werden nicht gerne gesehen. Der Erzähler dieses Romans ist da so eine Randfigur, die beide Welten kennt. Er wurde als Adeliger geboren, übt aber den Beruf des Schauspielers aus. Dadurch hat er auch einen gemischten Freundeskreis. Zu seinem weiteren Freundeskreis gehören die bürgerliche Edith Lavery und der Adelige Charles Broughton. Edith Lavery ist eine ausgesprochen attraktive junge Frau, die schon von Kindheit an von ihrer Mutter dazu trainiert wurde, dass sie später vorzugsweise in den Adel einheiraten soll. Als sie per Zufall den jungen Earl Charles Broughton kennenlernt, ist ihr Opfer gefunden. Charles ist ein sehr sympathischer, nicht unattraktiver aber recht langweiliger Mann. Gegen den Willen seiner Mutter Lady Uckfield heiratet er Edith. Aber dies kann natürlich nicht gut gehen, da hier zwei völlig unterschiedliche Welten mit total verschiedenen Wertesystemen aufeinander treffen. Julian Fellowes, selber adeliger Herkunft, beschreibt dieses wieder ganz wunderbar, mit viel Insiderwissen und pointiert. Er ist schon ein Autor mit ganz subtilem Witz und Biss. Herrlich boshaft! Als Leser erfahren wir sehr viel über den englischen Adel und seine Sitten und Gebräuche. Es ist wirklich fraglich, ob sich eine Frau ihren Traum erfüllen und in diese Gesellschaft einheiraten sollte. Es sollte eine Pflichtlektüre für alle jungen Frauen sein, die diese Ambitionen pflegen. Julian Fellowes ist auch als Drehbuchautor sehr erfolgreich. So schrieb er die Drehbücher der überaus beliebten Fernsehserie „Downton Abbey“ und hat für sein Drehbuch zu „Gosford Park“ sogar einen Oscar erhalten!

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von Julian Fellowes

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