Produktbild: Half His Age

Half His Age Roman

133

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

6654

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.01.2026

Verlag

Blumenbar

Seitenzahl

331

Maße (L/B/H)

20,9/14,3/3,4 cm

Gewicht

485 g

Farbe

Beige / Rost

Auflage

3. Auflage

Übersetzt von

Olivia Kuderewski

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-05146-4

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Insofern ist ›Half His Age‹ nicht nur wahnsinnig unterhaltsam und pointiert geschrieben, sondern auch eine radikale Abrechnung mit Männern, die ihre Macht missbrauchen.« Neele Kehrer ("Harper's Bazaar")
»Dass McCurdy es schafft, ihre Protagonistin nicht zu einem perfekten Opfer zu machen, ist vielleicht die Stärke dieses Romans« Antonia Leise ("WDR Westart")
»eine zeitgemäße, sozialkritische Coming-of-Age-Geschichte, die es in sich hat.« Florian Schmid ("der Freitag")
»Jennette McCurdy schreibt so treffsicher wie genial über Sex, Konsum, Macht und Klasse.« Nayra Jonke ("Buchkultur")
»Explosiv & provokant« ("myself")
»Eine tiefschürfende, aufwühlende Geschichte« ("annabelle")
»super intensiv und derb! Richtig gutes Buch!« Gesa Wegeng ("WDR 1 Live")
»Geschrieben in komischem, unbequemem, rauem Ton, zeigt ›Half His Age‹ die ungeschminkte Fratze von Machtmissbrauch.« ("COUCH")
»mit einem herrlichen Gespür für Pointen« Berit Dießelkämper ("DIE ZEIT")
»Witzig, wütend, unangenehm« Nina Oberbucher ("Kurier (A)")

Produktdetails

Verkaufsrang

6654

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.01.2026

Verlag

Blumenbar

Seitenzahl

331

Maße (L/B/H)

20,9/14,3/3,4 cm

Gewicht

485 g

Farbe

Beige / Rost

Auflage

3. Auflage

Übersetzt von

Olivia Kuderewski

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-05146-4

Herstelleradresse

Aufbau Verlage GmbH
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

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  • bluetenzeilen

    5/5

    12.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beeindruckendes Werk

    Titel: Half his Age Autorin: Jennette McCurdy Verlag: Blumenbar Preis: 24,00€ Seitenzahl: 331 Seiten Übersetzerin: Olivia Kuderewski Inhalt: Waldo ist gierig. Notgeil. Direkt. Naiv. Weise. Impulsiv. Einsam. Wütend. Stark. Verletzt. Clever. Sie will so unendlich viel, und das, was sie am meisten will, ist: Mr. Korgy, ihren Lehrer für kreatives Schreiben, mit Frau und Kind, mit der Hypothek und den Rechnungen, mit den toten Träumen, der verblassten Attraktivität und dem immer größer werdenden Bäuchlein. Sie weiß nicht, warum sie ihn will. Ist es seine Leidenschaft? Seine Lebenserfahrung? Die Tatsache, dass er Bücher und Filme und Dinge kennt, die sie nicht kennt? Oder ist es etwas noch Reineres, etwas, das in ihrer unwahrscheinlichen Verbindung liegt, in ihrer Seelenverwandtschaft, in dem ähnlichen Filter, durch den sie beide die Welt um sich herum betrachten? Oder vielleicht reicht schon die Tatsache, dass er sie sieht? Wo es doch sonst niemand tut? Ein witziger, trauriger und fesselnder Roman über Sex, Konsum, Klassenunterschiede, Begehren, Einsamkeit, das Internet, Wut, Intimität, Macht und die (oft völlig fehlgeleiteten) Kraftakte, die wir auf uns nehmen, um das zu bekommen, was wir wollen. Meine Meinung: Nachdem ich bereits vor einigen Jahren “I’m glad my mom died” von Jennette McCurdy gelesen habe, war ich sehr gespannt auf ihr neuestes Werk, das dieses Mal eher in die literarische und nicht die autobiografische Richtung ging. Das Cover finde ich spannend. Es ist nicht das wonach ich normalerweise direkt greifen würde, passt aber sehr gut zum Genre und spricht meiner Meinung nach auch gut die Zielgruppe an. Es wirkt zudem leicht provokant was auch sehr gut zu Waldo, unserer Hauptprotagonistin passt. Waldo ist eine Protagonistin von der ich mir sicher bin das nicht jeder sie mögen wird. Sie sucht nach sehr viel Bestätigung, was sie selbst auch merkt, aber diese Bestätigung ist nicht unbedingt gesund. Trotzdem ist sie auch jemand, durch den viele aktuelle Themen aufgegriffen werden, wodurch sie eine spannende Repräsentationsfigur ist. Sie ist niemand mit dem man, oder zumindest ich mich gut identifizieren konnte, aber trotzdem ist sie eine Teenagerin, mit Problemen und Sorgen, die doch sehr greifbar waren und durch die man sie besser verstehen konnte. Die Geschichte hat sich auf schonungslos ehrliche Weise entwickelt und konnte mich oftmals sehr überraschen. Hier wurde nichts zurückgehalten. Die Charaktere waren absolut unperfekt und haben mich von der ersten bis zur letzten Seite in ihrem Bann behalten. Für mich ist das Buch eine echte Coming-of-Age Geschichte, mit einer sehr komplexen Teenagerin, die in gewisser Weise auch auf der Suche nach sich selbst ist. Für mich hatte das Buch sehr viel Tiefe, hat sich aber auch extrem um Waldo gedreht, so dass man nicht zu viel Handlung erwarten sollte. Dennoch war es gerade die Tiefe des Buches, die mir sehr gefallen hat und die mich persönlich auch zum Nachdenken gebracht hat. Das Buch erzählt die Geschichte einer Teenagerin auf absolut ungeschönte Weise und ist dabei brutal, manchmal fast schon schmerzlich ehrlich. Es ist keine Liebesgeschichte, gerade weil man selbst auch weiß wie falsch die Affäre zwischen Waldo und ihrem Lehrer Mr. Korgy ist, will man auch gar nicht das es sich zu einer entwickelt. Umso spannender war es für mich aber auch zu verfolgen, wie Waldo vor allem versucht nicht allein zu sein, wie sie gewollt werden will und wie falsch es ist, wie sie von ihrem Lehrer behandelt wird. Es legt hier auf schonungslose Weise da, wie Machtmissbrauch passieren kann und wie abhängig gerade eine junge Teenagerin werden kann. Für mich war "Half his Age" ein echtes Jahreshighlight, voller Emotionen, Themen, die unter die Haut gehen, gefüllt von aktuellen Debatten und mit einer Teenagerin, die keine Identifikationsfigur ist, aber an deren Beispiel gezeigt wird, wie Machtmissbrauch passiert. Es ist eine Geschichte, die unter die Haut geht mit Passagen, die ich nicht so schnell vergessen werden und auch Momenten, die mich zum nachdenken gebracht haben. Ich freue mich somit jetzt schon auf das nächste Werk der Autorin. Jennette McCurdy schreibt hier auf absolut beeindruckende Weise und erzählt die Geschichte von einer jungen Frau, die in gewisser Weise auch auf der Suche nach sich selbst ist. Der Schreibstil ist greifbar, echt, geht teilweise unter die Haut, hat manchmal poetische Elemente und konnte mich einfach sehr begeistern. Ich denke dass dieser Roman nicht etwas für jeden sein wird, aber wenn man dem Buch eine Chance gibt und sich wirklich darauf einlässt, kann man hier ein wirklich großartiges und beeindruckendes Werk lesen.

  • Nikko

    5/5

    06.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sarkasmus, Selbstzweifel und schonungslose Ehrlichkeit

    Der Einblick ins teenager Leben. Waldo ist ein teenie wie kein anderer, und doch erkennt man sich selbst wieder in ihr. Der Sarkasmus, das Online frust Shopping, und die unbeholfenheit des nicht erwachsen seins. Jenette McCurdy erzählt hier eine Geschichte die nicht nur intensive ist, sondern auch lustig. Man schwingt zwischen schmunzeln, Lachen und Besorgnis. Die Darstellung der Dysfunktionalen Beziehungen zieht Empathie und Sympathie in einem hoch. Von Waldos Mutter zu ihrer besten Freundin. Die Art wie Jenette hier die Realität eines armen, einsamen Mädchens zeigt sich in Lust, wut und Träumereien die einem fast schon unangenehm fühlen lassen. Es ist unglaublich leicht in das Buch reinzukommen und der Humor packt einen sofort. Waldo is nicht nur ein teenager, sie ist ein selbstironischer Spiegel der Gesellschaft in der Frauen nur immer gut genug sind wenn sie intensiv sich selbst kleiner machen.

  • Isabelle

    5/5

    30.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Roh, unbequem und gerade deswegen so gut!

    Das Buch ist für mich wirklich mal was ganz anderes und hat mich tatsächlich auch ziemlich beschäftigt. An manchen Stellen war es schon eklig, aber trotzdem noch erschreckend gut. Es geht um Waldo, 17 Jahre alt, die eine Affäre mit ihrem Lehrer Mr. Kirgy beginnt. Zu Beginn kommt sie aus der Schwärmerei nicht raus, aber Seite für Seite merkt dann immer mehr, wie sich das Ganze doch zu einer Abneigung entwickelt. Das war in meinen Augen echtes „Age-Gap“. Dabei geht es aber noch um so viel mehr. Waldo versucht sich mit vollen Warenkörben, impulsiven Onlineshopping bei Shein und Amazon ihr Glück zu „erkaufen“. Ein Glücksgefühl was nur kurz anhält. Ihre Mutter hangelt sich von Beziehung zu Beziehung, On-Off mit ihrem aktuellen Macker Tony. Im Buch erfährt man einiges über Waldo ihre Kindheit, welche keine besonders schöne Zeit war. Da hat man auch die Erklärung, warum sie so ist, wie sie ist. Ihre Mutter hat ihr im Prinzip vorgelebt, dass man sich für Männer schön zu machen hat und welche Dinge man sagen sollte, damit man einem Mann gefällt. Das Buch habe ich regelrecht verschlungen, da ich die Entwicklung von Waldo echt mochte. Es war für mich alles authentisch und nahbar, die Probleme und Gedanken. Manchmal dachte ich echt, was lese ich hier, aber gleichzeitig konnte ich nicht aufhören. Ich denke das Buch ist nichts für jedermann, man muss es mögen. Die Sprache ist wirklich sehr vulgär! Es ist halt keine leichte Romance, sondern eher ein Drama. Mir wird die Geschichte um Waldo noch länger im Kopf bleiben und beschäftigen.

  • Bewertung

    5/5

    14.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch der Extreme

    Der Roman "Half His Age" von Jennette McCurdy hat mich in ein Wechselbad der Gefühle versetzt. Die Perspektive des Buches ist extrem nah, intim, in Teilen obsessiv und grenzenlos. Es hat in mir ein Gefühl ausgelöst, wegschauen zu wollen und es gleichzeitig nicht zu können. Jenette McCurdy taucht die Hauptfigur und damit die lesende Person auf einmalige Weise in Strudel aus Gier, Lust, Einsamkeit, Konsum, Wut und Macht. Man erlebt alle Situationen und Emotionen zusammen mit den Figuren. Ich hatte auch ein bisschen das Gefühl, wieder gemeinsam mit Waldo aufzuwachsen und über das Leben zu lernen. Alle Figuren sind sehr lebensnah gezeichnet, zum Teil so ehrlich und klar, dass sie die lesende Person abstoßen. Ich habe noch nie ein Buch gelesen, was diesem ähnlich ist und es hat mich sehr zum Nachdenken angeregt. Ich kann es sehr empfehlen!

  • Akashacookie

    5/5

    27.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Roh, skurril, meisterhaft

    Selten hat mich ein Adoleszenzroman so nachhaltig beeindruckt wie dieser. Für mich ist es einer der besten, die ich je gelesen habe. Schon in den ersten Kapiteln wird deutlich, worauf man sich als Leser*in einlässt. Genau dort entscheidet sich vermutlich auch, ob man die weitere Geschichte mögen wird oder nicht. Der Ton ist skurril, stellenweise obszön, oft humorvoll, dabei aber immer roh und ungefiltert ehrlich. Nichts wird beschönigt, nichts abgeschwächt. Genau das macht den Reiz dieses Romans aus. Der Schreibstil passt sich der Handlung so präzise an, dass Form und Inhalt nahezu miteinander verschmelzen. Man liest nicht nur über Waldo, man steckt in ihrem Kopf. Besonders eindrücklich fand ich die Darstellung ihres fast schon manischen Wunsches, gefallen zu wollen. Dieser Wahn dringt immer wieder zwischen den Zeilen durch, mal leise, mal unangenehm deutlich. Es ist intensiv, manchmal schwer auszuhalten, aber gerade deshalb so authentisch. Handlungstechnisch passiert für mein Empfinden gar nicht so viel im klassischen Sinn. Und doch konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Ich habe mich in den Zeilen verfangen und bin durch Gedanken, Beobachtungen und Gefühle getragen worden. Es liest sich wie ein Tagebuch, so intim und unmittelbar, dass man das Gefühl hat, direkt am Geschehen teilzunehmen, statt es nur von außen zu betrachten. Mir ist bewusst, dass sowohl die Geschichte als auch die expliziten Beschreibungen viele Leser*innen abschrecken könnten. Dieses Buch will nicht gefallen und genau darin liegt seine Stärke. Für mich ist es ein geschriebenes Meisterwerk.

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Bewertungen (133)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Jennifer Sutter

    Jennifer Sutter

    Thalia Osiander Bad Kreuznach

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Du bist gut genug! Eine fantastische Hommage an sich selbst zu glauben

    Eine Geschichte, die tief in die Abgründe der 17- jährigen Protagonistin Waldo eintaucht, welche sich um Sex, Verzweiflung, Konsumausgleich und Akzeptanz dreht. Eine Story, welche einem nicht selten auch im realen Leben wiederbegegnet. Die verkorkste Beziehung zu ihrer Mutter, die Zuneigung zu etwas, dass einem das Gefühl gibt vollständig und genug zu sein, und die Akzeptanz es allein zu schaffen. Die Erkenntnis das man genug ist und in diesem Sinne auch auf sich selbst zu vertrauen. Eine Story, die gelesen werden sollte, wenn man andere Perspektiven sehen möchte, andere Dinge fühlen will und sich vielleicht auch selbst in einer der Situationen wiederfindet.
  • Zum Bewerterprofil von Mona Matt

    Mona Matt

    RavensBuch Osiander Markdorf

    Buchhändler*in

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    4/5

    22.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Originelle Stimme und ein toller Schreibstil

    Als großer Fan von McCurdy's Autobiografie war ich gespannt was mich in diesem Buch erwarten würde. Der Roman ist flott geschrieben und durch die kurzen Kapitel sowie die authentische und ironische Stimme der Protagonistin hat sich das Buch gut lesen lassen. Waldo ist eine sehr tiefgründige junge Frau und auch wenn man nach manchen Stellen vielleicht erst mal kurz durchatmen muss, fand ich es eine originelle Coming-Of-Age Geschichte hinter der noch viel mehr steckt als nur die verbotene Schüler/Lehrer Beziehung.
  • Zum Bewerterprofil von Marie-Christin Rose

    Marie-Christin Rose

    OSIANDER Biberach

    Buchhändler*in

    5/5

    08.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Roh, unverfroren, unvergesslich

    Janette McCurdy, bekannt aus I´m Glad my Mom Died, legt mit Half His Age ein Romandebüt vor, das bewusst provoziert- und das ist auch genau so gemeint. Waldo ist eine Protagonistin, die man so schnell nicht vergisst: wütend, unverfroren, verletzlich und dabei erschreckend klar in ihrer Wahrnehmung. Das Buch ist nichts für schwache Nerven, aber wer sich drauf einlässt, bekommt eine rohe, ehrliche Auseinandersetzung mit weiblicher Wut, Machtdynamiken und dem, was Begehren mit Menschen macht. Dunkel, komisch, verstörend- und definitiv ein Roman, über den man redet.

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