Wer fleißig ist, wird steuerlich in Deutschland bestraft – eine kritische Bestandsaufnahme
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- Deutsch ausgewählt
23,80 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
24.11.2025
Verlag
Shaker MediaSeitenzahl
108
Maße (L/B/H)
20,9/15,1/1,5 cm
Gewicht
158 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8191-0338-4
Zentrale Thesen:
* Das progressiv gestaltete Steuersystem führt dazu, dass Mehrarbeit und beruflicher Aufstieg finanziell kaum lohnen.
* Neben der Einkommensteuer wirken hohe Sozialabgaben wie eine „zweite Steuer“, die besonders Arbeitnehmer der Mittelschicht trifft.
* Die sogenannte „kalte Progression“ und der hohe Grenzsteuersatz mindern reale Einkommen, ohne dass die Kaufkraft steigt.
* Kapitalerträge werden hingegen pauschal geringer besteuert, was eine strukturelle Schieflage zwischen Arbeit und Vermögen schafft.
* Die Mittelschicht – traditionell das Rückgrat des Staates – schrumpft, trägt aber weiterhin den größten Teil der Steuerlast.
Hauptkritikpunkte:
* Fehlende Leistungsanreize („Mehrarbeit lohnt sich nicht“).
* Übermäßige Bürokratie und mangelnde Transparenz.
* Ungerechte Verteilung zwischen Arbeit, Kapital und Konsum.
Forderungen:
* Abflachung der Progression und Senkung der Gesamtbelastung für mittlere Einkommen.
* Automatische Anpassung der Steuertarife an die Inflation.
* Gleichbehandlung von Arbeit und Kapital.
* Vereinfachung des Steuerrechts und Entlastung des Mittelstands.
Fazit:
Das deutsche Steuersystem sichert zwar soziale Umverteilung, bestraft aber zugleich Leistungsbereitschaft. Nur durch eine umfassende Reform, die Arbeit wieder attraktiver macht, kann die Balance zwischen sozialer Gerechtigkeit und Leistungsanreiz wiederhergestellt werden.
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