Polizeilich ausgewiesene Gefahrengebiete bzw. Gefährliche Orte - Anmerkungen zur Problematik sog. No-go-Areas am Beispiel dreier Hamburger Stadtteile und ihrer Quartiere
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- Hardcover
- Taschenbuch ausgewählt
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Sprache:Deutsch
26,90 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
20.10.2025
Verlag
TreditionSeitenzahl
600
Maße (L/B/H)
21/14,8/4,2 cm
Gewicht
859 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-384-71744-3
In den betroffenen Stadtteilen sorgte die polizeirechtliche Zuschreibung "Gefahrengebiet" für erheblichen Unmut der dort lebenden Bürger*innen und beschäftigte seit dem Jahre 2014 neben der Stadtregierung schließlich auch die Hamburger Verwaltungsgerichte. Denn: Abgesehen von dem stigmatisierenden Etikett, in einem "gefährlichen" Wohngebiet zu leben, gab es direkte Konfrontationen mit der Polizei. Diese durfte dort ohne konkret begründete Verdachtsmomente jede Passantin / jeden Passanten zur Identitätsprüfung anhalten und mitgeführte Taschen, Rucksäcke, usw. kontrollieren. Von Betroffenen wurden diese Kontroll-Aktionen als unverhältnismäßige Minderung ihrer persönlichen Freiheit wahrgenommen. In der Folge resultierte heftige Kritik auch an politisch Verantwortlichen im Hamburger Rathaus. Die vorliegende Arbeit thematisiert den heiklen Einsatz polizeilicher Sondermaßnahmen (Ausweisung von "Gefahrengebieten" / "Gefährlichen Orten") und möchte, entsprechend begrenzt, dazu anregen, das Für und Wider im Rahmen eines tiefergehenden Diskurses erneut zu überdenken. Anzustreben wäre mit Blick auf die Gewaltproblematik, eine Prüfung von Präventionsansätzen und - soweit im Rahmen unserer demokratisch-liberalen Gesellschaft akzeptabel - ihre effektivere Neugestaltung.
Der vorliegende Text sieht weitgehend von rein fachwissenschaftlicher Sprache ab: Er ist über den fachlichen "Elfenbeinturm" hinausgehend, gerichtet an alle interessierten Leser*innen, denn die soziale, rechtliche und politische Problematik der polizeilichen "Sonderzonen" und die effektive Prävention von Gewalt betrifft jede Bürgerin und jeden Bürger unserer Gesellschaft.
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