Produktbild: Wenn der rechte Rand regiert

Wenn der rechte Rand regiert USA, Italien, Polen - Deutschland: Demokratien am Kipppunkt? - Was wir jetzt für unsere Zukunft tun müssen - SPIEGEL-Bestseller

5

15,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

10747

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

1354 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641341961

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ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • Landmark-Navigation vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

10747

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

1354 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641341961

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Demokratie kippt nicht plötzlich

Bewertung am 30.05.2026

Bewertungsnummer: 3153609

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich habe Sally Lisa Starkens letztes Buch „Zu Besuch am rechten Rand“ schon gern gelesen, deshalb wollte ich auch dieses hier unbedingt lesen. Während sie damals in Deutschland unterwegs war und mit AfD-Wählerinnen gesprochen hat, geht sie diesmal noch einen Schritt weiter: nach Italien, Polen und in die USA. Also dorthin, wo rechte Parteien und Bewegungen schon deutlich mehr Macht haben. Sally Lisa Starken nimmt uns mit auf ihre Recherchereise durch diese drei Länder, spricht mit Menschen vor Ort, erklärt politische Entwicklungen und zeigt auf, wie rechte Kräfte es schaffen, sich festzusetzen, nicht erst dann, wenn sie regieren, sondern schon viel früher. In Debatten, in Medien, in Strukturen, sehr eindrücklich. Der Aufbau ist dabei angenehm klar: Nach einem Einstieg über die Wiederwahl Trumps und den globalen Druck auf Demokratien geht es jeweils nach Polen, in die USA und nach Italien, bevor der Blick ganz konkret auf Deutschland und die AfD gelenkt wird. Was mich beim Lesen immer wieder beschäftigt hat: Vieles überrascht einen gar nicht mehr so sehr, und genau das ist ja eigentlich schon schlimm genug. Gerade die Gespräche mit Trump-Anhänger:innen waren teilweise wirklich nur zum Kopfschütteln. Zu lesen, wie sehr Menschen an Lügen festhalten und wie überzeugt sie davon sind, obwohl die Widersprüche so offensichtlich scheinen, ist schon heftig. Gleichzeitig zeigt das Buch sehr gut, dass diese Entwicklungen eben nicht zufällig passieren. Dass es Strategien gibt. Dass Demokratien nicht von heute auf morgen kippen, sondern Schritt für Schritt. Und dass wir in Deutschland nicht so zu tun sollten, als sei das alles weit weg. Die Autorin zeigt, was wir aus diesen Ländern für Deutschland lernen müssen. Sie entwirft dabei auch Zukunftsszenarien, die ziemlich düster sind, nicht, um Panik zu machen, sondern um klarzumachen, was passieren kann, "wenn wir wegschauen, wenn wir zu spät reagieren, wenn wir die falschen Kompromisse eingehen." Und trotzdem ist das Buch für mich nicht hoffnungslos. Es macht deutlich, dass wir nicht machtlos sind.Dass es sehr wohl darauf ankommt, wie wir jetzt handeln, wie wir sprechen, widersprechen, wählen, aufklären und Haltung zeigen. Wenn ihr Sally Lisa Starken noch nicht kennt, schaut euch wirklich mal ihren Instagram-Account an oder hört ihren Podcast „Die Informantin“. Sie macht politische Aufklärung auf eine Art, die verständlich ist, ohne zu vereinfachen. Für mich ist „Wenn der rechte Rand regiert“ ein wichtiges, gut lesbares und sehr nachdenklich machendes Buch darüber, wie Demokratien unter Druck geraten und was wir tun können, damit es nicht so weit kommt.

Demokratie kippt nicht plötzlich

Bewertung am 30.05.2026
Bewertungsnummer: 3153609
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich habe Sally Lisa Starkens letztes Buch „Zu Besuch am rechten Rand“ schon gern gelesen, deshalb wollte ich auch dieses hier unbedingt lesen. Während sie damals in Deutschland unterwegs war und mit AfD-Wählerinnen gesprochen hat, geht sie diesmal noch einen Schritt weiter: nach Italien, Polen und in die USA. Also dorthin, wo rechte Parteien und Bewegungen schon deutlich mehr Macht haben. Sally Lisa Starken nimmt uns mit auf ihre Recherchereise durch diese drei Länder, spricht mit Menschen vor Ort, erklärt politische Entwicklungen und zeigt auf, wie rechte Kräfte es schaffen, sich festzusetzen, nicht erst dann, wenn sie regieren, sondern schon viel früher. In Debatten, in Medien, in Strukturen, sehr eindrücklich. Der Aufbau ist dabei angenehm klar: Nach einem Einstieg über die Wiederwahl Trumps und den globalen Druck auf Demokratien geht es jeweils nach Polen, in die USA und nach Italien, bevor der Blick ganz konkret auf Deutschland und die AfD gelenkt wird. Was mich beim Lesen immer wieder beschäftigt hat: Vieles überrascht einen gar nicht mehr so sehr, und genau das ist ja eigentlich schon schlimm genug. Gerade die Gespräche mit Trump-Anhänger:innen waren teilweise wirklich nur zum Kopfschütteln. Zu lesen, wie sehr Menschen an Lügen festhalten und wie überzeugt sie davon sind, obwohl die Widersprüche so offensichtlich scheinen, ist schon heftig. Gleichzeitig zeigt das Buch sehr gut, dass diese Entwicklungen eben nicht zufällig passieren. Dass es Strategien gibt. Dass Demokratien nicht von heute auf morgen kippen, sondern Schritt für Schritt. Und dass wir in Deutschland nicht so zu tun sollten, als sei das alles weit weg. Die Autorin zeigt, was wir aus diesen Ländern für Deutschland lernen müssen. Sie entwirft dabei auch Zukunftsszenarien, die ziemlich düster sind, nicht, um Panik zu machen, sondern um klarzumachen, was passieren kann, "wenn wir wegschauen, wenn wir zu spät reagieren, wenn wir die falschen Kompromisse eingehen." Und trotzdem ist das Buch für mich nicht hoffnungslos. Es macht deutlich, dass wir nicht machtlos sind.Dass es sehr wohl darauf ankommt, wie wir jetzt handeln, wie wir sprechen, widersprechen, wählen, aufklären und Haltung zeigen. Wenn ihr Sally Lisa Starken noch nicht kennt, schaut euch wirklich mal ihren Instagram-Account an oder hört ihren Podcast „Die Informantin“. Sie macht politische Aufklärung auf eine Art, die verständlich ist, ohne zu vereinfachen. Für mich ist „Wenn der rechte Rand regiert“ ein wichtiges, gut lesbares und sehr nachdenklich machendes Buch darüber, wie Demokratien unter Druck geraten und was wir tun können, damit es nicht so weit kommt.

Können wir unsere Demokratie noch retten

Kerstin Kartenwerkstatt Kreativ- und Buchblog (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 21.04.2026

Bewertungsnummer: 3116499

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wenn der rechte Rand regiert von Sally Lisa Starken erschien im Heyne Verlag. Das Hörbuch zum Buch wurde von der Autorin selbst für Der Audio Verlag eingelesen, was es für mich persönlich super authentisch gemacht hat. Es geht um die Demokratie unter anderem in den USA, Italien, Polen und Deutschland und inwiefern die Regierungsformen dort schon an einem Kipppunkt zum rechten Rand stehen. Außerdem betrachtet sie ganz konkret unseren Beitrag, den wir jetzt für unsere Zukunft leisten müssen, welche Strategien dabei hilfreich sein können und wie wir dem Populismus der Wahlkampfrhetorik widerstehen können. Das Buch startet mit einer kurzen Betrachtung und Analyse der Ausgangslage und gibt einen Ausblick auf den Inhalt. Dabei geht es um die tiefe Spaltung in den USA, die schleichende Normalisierung autoritärer Politik in Italien und den fragilen Neuanfang der Demokratie in Polen. Das Ganze wird in Relation zu dem gesetzt, was in unserem eigenen Land passiert und welche Erkenntnisse wir aus den betrachteten Vergleichsländern ziehen können. „Dieses Buch fragt: Welchen Weg nehmen wir? Den der Spaltung und autoritären Normalisierung oder den der mühsamen, aber möglichen Korrektur? Ich will Antworten suchen. Nicht um Angst zu schüren, sondern um sichtbar zu machen, was gefährdet ist und was noch möglich.“ Dabei wird am Ende des Buches ein Ausblick auf ein dystopisches und ein utopisches Szenario gegeben. Sally Lisa Starken erzählt von ihrer Recherchereise zum Buch und den Begegnungen in den jeweiligen Ländern, die mich zum Teil sehr nachdenklich gestimmt und im Extremfall auch einfach sprachlos gemacht haben. Dabei ist sie nah am aktuellen Geschehen und war unter anderem auch bei der Trauerfeier von Charly Jackson. Alles rund um diese Person hat mich irgendwie an den Roman „Die Kinder von Eden“ von Ken Follett erinnert, auch wenn es im Roman für mich noch deutlich extremer ist. Für mich waren die Berichte von ihrer USA-Reise nicht wirklich neu, denn sie decken sich sehr genau mit meiner eigenen Vorstellung. Ich kann mich noch gut an den Tag der ersten Wahl von Donald Trump erinnern. Wir waren zu der Zeit auf Kreuzfahrt unterwegs, auf dem Weg von Port Caneveral nach Miami. An allen Stationen zuvor hatten wir sehr viel Werbung für den Kandidaten gesehen. Als wir dann am Tag des Ergebnisses in Miami in einen Bus stiegen, entschuldigte sich der Reiseleiter auf Deutsch für seine Landsleute. Er konnte das Wahlergebnis 2017 einfach nicht glauben. Eher erstaunt haben mich die Berichte aus Polen. Nicht wegen des Inhalts an sich, sondern weil das Land für mich persönlich bisher eher unter dem Radar lief. Da sind mir die Entwicklungen in Italien deutlich präsenter. Das bringt mich dazu, wieder mehr ein Auge und Ohr für Politik zu haben, nicht nur bei uns im Land, sondern auch darüber hinaus. In meiner Jugend war ich durchaus politisch aktiv und habe erlebt, wie Debatten im Landtag geführt werden und dass unsere Stimmen tatsächlich gehört wurden. Doch mit der Zeit ist dieses Interesse immer mehr der Resignation gewichen, was vermutlich ein generelles Problem geworden ist. Das führt mich zu dem letzten Satz im Buch. „Lasst uns zusammen gut auf unsere Demokratie aufpassen.“ Interessierst du dich für die politische Lage in der Welt? Siehst du die Gefahren, die auf unsere Demokratie einwirken? Dann ist das Buch „Wenn der rechte Rand regiert“ von Sally Lisa Starken genau das Richtige für dich. Gespickt mit Erlebnisberichten aus ihrer Recherche gibt die Autorin einen sachlichen Einblick in die aktuelle Situation und deren Entwicklung. Außerdem zeigt sie auf, was möglich wäre, wenn wir nicht jetzt handeln. Am Ende findest du zudem alle Quellenangaben, sodass du dich selbst weiter informieren kannst. Für mich regt das Buch dazu an, die Augen und Ohren zu öffnen und bewusst wahrzunehmen, was um uns herum passiert und welchen Beitrag wir selbst leisten können, damit unsere Demokratie bestehen bleibt. Von mir gibt es eine ganz klare Lese- und Hörempfehlung.

Können wir unsere Demokratie noch retten

Kerstin Kartenwerkstatt Kreativ- und Buchblog (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 21.04.2026
Bewertungsnummer: 3116499
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wenn der rechte Rand regiert von Sally Lisa Starken erschien im Heyne Verlag. Das Hörbuch zum Buch wurde von der Autorin selbst für Der Audio Verlag eingelesen, was es für mich persönlich super authentisch gemacht hat. Es geht um die Demokratie unter anderem in den USA, Italien, Polen und Deutschland und inwiefern die Regierungsformen dort schon an einem Kipppunkt zum rechten Rand stehen. Außerdem betrachtet sie ganz konkret unseren Beitrag, den wir jetzt für unsere Zukunft leisten müssen, welche Strategien dabei hilfreich sein können und wie wir dem Populismus der Wahlkampfrhetorik widerstehen können. Das Buch startet mit einer kurzen Betrachtung und Analyse der Ausgangslage und gibt einen Ausblick auf den Inhalt. Dabei geht es um die tiefe Spaltung in den USA, die schleichende Normalisierung autoritärer Politik in Italien und den fragilen Neuanfang der Demokratie in Polen. Das Ganze wird in Relation zu dem gesetzt, was in unserem eigenen Land passiert und welche Erkenntnisse wir aus den betrachteten Vergleichsländern ziehen können. „Dieses Buch fragt: Welchen Weg nehmen wir? Den der Spaltung und autoritären Normalisierung oder den der mühsamen, aber möglichen Korrektur? Ich will Antworten suchen. Nicht um Angst zu schüren, sondern um sichtbar zu machen, was gefährdet ist und was noch möglich.“ Dabei wird am Ende des Buches ein Ausblick auf ein dystopisches und ein utopisches Szenario gegeben. Sally Lisa Starken erzählt von ihrer Recherchereise zum Buch und den Begegnungen in den jeweiligen Ländern, die mich zum Teil sehr nachdenklich gestimmt und im Extremfall auch einfach sprachlos gemacht haben. Dabei ist sie nah am aktuellen Geschehen und war unter anderem auch bei der Trauerfeier von Charly Jackson. Alles rund um diese Person hat mich irgendwie an den Roman „Die Kinder von Eden“ von Ken Follett erinnert, auch wenn es im Roman für mich noch deutlich extremer ist. Für mich waren die Berichte von ihrer USA-Reise nicht wirklich neu, denn sie decken sich sehr genau mit meiner eigenen Vorstellung. Ich kann mich noch gut an den Tag der ersten Wahl von Donald Trump erinnern. Wir waren zu der Zeit auf Kreuzfahrt unterwegs, auf dem Weg von Port Caneveral nach Miami. An allen Stationen zuvor hatten wir sehr viel Werbung für den Kandidaten gesehen. Als wir dann am Tag des Ergebnisses in Miami in einen Bus stiegen, entschuldigte sich der Reiseleiter auf Deutsch für seine Landsleute. Er konnte das Wahlergebnis 2017 einfach nicht glauben. Eher erstaunt haben mich die Berichte aus Polen. Nicht wegen des Inhalts an sich, sondern weil das Land für mich persönlich bisher eher unter dem Radar lief. Da sind mir die Entwicklungen in Italien deutlich präsenter. Das bringt mich dazu, wieder mehr ein Auge und Ohr für Politik zu haben, nicht nur bei uns im Land, sondern auch darüber hinaus. In meiner Jugend war ich durchaus politisch aktiv und habe erlebt, wie Debatten im Landtag geführt werden und dass unsere Stimmen tatsächlich gehört wurden. Doch mit der Zeit ist dieses Interesse immer mehr der Resignation gewichen, was vermutlich ein generelles Problem geworden ist. Das führt mich zu dem letzten Satz im Buch. „Lasst uns zusammen gut auf unsere Demokratie aufpassen.“ Interessierst du dich für die politische Lage in der Welt? Siehst du die Gefahren, die auf unsere Demokratie einwirken? Dann ist das Buch „Wenn der rechte Rand regiert“ von Sally Lisa Starken genau das Richtige für dich. Gespickt mit Erlebnisberichten aus ihrer Recherche gibt die Autorin einen sachlichen Einblick in die aktuelle Situation und deren Entwicklung. Außerdem zeigt sie auf, was möglich wäre, wenn wir nicht jetzt handeln. Am Ende findest du zudem alle Quellenangaben, sodass du dich selbst weiter informieren kannst. Für mich regt das Buch dazu an, die Augen und Ohren zu öffnen und bewusst wahrzunehmen, was um uns herum passiert und welchen Beitrag wir selbst leisten können, damit unsere Demokratie bestehen bleibt. Von mir gibt es eine ganz klare Lese- und Hörempfehlung.

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