Produktbild: Feinde machen

Feinde machen Islambilder der deutschen Neuen Rechten 1970–2005

39,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.04.2026

Verlag

Campus

Seitenzahl

350

Maße (L/B/H)

22,9/14,9/2,3 cm

Gewicht

580 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-52207-4

Beschreibung

Rezension

»Soweit ich sehe, ist der Politikwissenschafter Matheus Hagedorny der Einzige, der diese Faszination der Rechten am Islam systematisch erforscht und differenziert hat«, Kacem El Ghazzali, schweizermonat, 13.05.2026

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Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.04.2026

Verlag

Campus

Seitenzahl

350

Maße (L/B/H)

22,9/14,9/2,3 cm

Gewicht

580 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-52207-4

Herstelleradresse

Campus Verlag GmbH
Werderstraße 10
69469 Weinheim
DE

Email: vertrieb@campus.de

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  • Produktbild: Feinde machen
  • Vorwort
    Einleitung
    1. Neurechte als gegenintellektuelle Ideologieproduzenten
    1.1 Unschärfen des Begriffs Neue Rechte
    1.2 Wie extrem ist die Neue Rechte?
    1.3 »Bewaffnung der Sprache«
    1.4 Gegenintellektualität und Ideologieproduktion
    2. Islambilder im Ideologiearsenal
    2.1 Epistemische Probleme der Islambildanalyse
    2.2 Orientalismus und deutscher Orientalismus
    2.3 Antimuslimischer Rassismus als verengendes Konzept
    2.4 Schattierungen der Feindschaft
    2.5 Analyserahmen: Differenz und Distanz
    3. Distanz zum Westen. Zur Vorgeschichte von Criticón (1949–1969)
    3.1 Postkolonialer Nationalismus von rechts
    3.2 Nationalistischer Konservatismus
    3.3 Gegen den transatlantischen Trend
    4. 1970–1979
    4.1 Criticón – Kuratorin des Konservatismus
    4.2 Flickwerk der »Denkfamilien«
    4.3 Islam als Projektionsfläche für das »dritte Modell«
    4.3.1 Das Muslimische nach dem Untergang des Abendlandes
    4.3.2 Der Islam und die Grenzen deutscher Interventionen
    4.3.3 »Re-Islamisierung« als geopolitischer Faktor
    4.3.4 Zeitenwende Islamische Revolution?
    Zwischenfazit
    5. 1980–1989
    5.1 Zwischen Zeitschriftensterben und politischem Aufbruch
    5.1.1 Parteien und Denkfabriken: Umbrüche im rechten Lager
    5.2 Identität schlägt Konfession
    5.2.1 Leitmotiv kollektive Identität
    5.2.2 Ein »Mohammedaner« im neurechten Identitätsdiskurs
    5.2.3 Folgenloser Binnenpluralismus und rechte Postmoderne
    5.3 Globalisierung der Islambilder
    5.3.1 Türkeistämmige im Fokus
    5.3.2 Muslime als Opfer Jugoslawiens
    5.3.3 Von Kabul bis Tripolis. Geopolitische Positionierungen
    Zwischenfazit
    6. 1990–1999
    6.1 Konjunktur und Stabwechsel der Neuen Rechten
    6.2 Vom Rückruf in die Geschichte zur Esoterik
    6.3 Islamisierung der Multikulturalismus-Debatte
    6.3.1 Muslime in den Deutungen der Jugoslawienkriege
    6.3.2 Der Islam zwischen Ende der Geschichte und Kampf der Kulturen
    6.3.3 Iranischer Revolutionsexport und »Menschenrechts- Pluralismus«
    6.3.4 Muslime in der Migrationsdebatte
    Zwischenfazit
    7. 2000–2005
    7.1 Am Ende der Criticón-Rechten
    7.2 Liberalisierung von rechts
    7.2.1 Postnationalistische Tendenzwende
    7.2.2 Diffusion der religiös-metaphysischen Bezüge
    7.2.3 Reizbegriff Spaßgesellschaft
    7.3 Auf dem Weg zur antimuslimischen Rechten
    7.3.1 Hans-Peter Raddatz und die Keimform der antimuslimischen Rechten
    7.3.2 Mit den Augen des Westens. Zum »War on Terror«
    7.3.3 Axel Matthes’ antimodern-transkulturalistisches Islambild
    7.3.4 Hauptfeind »Islamisierung«?
    Zwischenfazit
    Fazit und Ausblick
    Dank
    Quellen- und Literaturverzeichnis