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Flucht – Eine Menschheitsgeschichte Ausgezeichnet mit dem Preis für „Das politische Buch“ 2021 der Friedrich-Ebert-Stiftung

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.10.2020

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

Siedler

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

22,1/15,2/4 cm

Gewicht

698 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002322243

Beschreibung

Rezension

»In diesem wichtigen, brillant erzählten Buch zeichnet Andreas Kossert das bedrückende Panorama eines jahrhundertealten und zugleich höchst aktuellen Menschheitsdramas. Er beleuchtet die Anatomie eines Massenphänomens. Doch im Zentrum stehen die einzelnen Flüchtlinge, ihre Schicksale und Zeugnisse. Das Buch für unsere Zeit!« ("Christopher Clark")
»Andreas Kosserts Buch ist nicht nur eine Geschichte der Flucht, erzählt aus der Sicht der Betroffenen selbst, sondern auch ein großes Plädoyer für Empathie und Mitmenschlichkeit. Eine Pflichtlektüre für alle, die heute Flüchtlings- und Integrationspolitik gestalten.« ("Aus der Jurybegründung für den Preis "Das politische Buch 2021"")
»Eine derartige Erzählkunst findet sich nicht oft bei Historikern im deutschsprachigen Raum, zumal Kossert es versteht, die schmale Grenze zwischen eindringlicher Beschreibung und billiger Effekthascherei nicht zu überschreiten.« ("Neue Zürcher Zeitung")
»Er zeigt auf, dass Flucht und Vertreibung nicht das Problem der anderen ist, sondern gerade auch in Deutschland tief verwoben ist mit der eigenen Familiengeschichte, und stiftet einen Sinn dafür, dass es eben alle angeht.« ("Aus der Jurybegründung zum NDR Kultur Sachbuchpreis")

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Sehr gut

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Erscheinungsdatum

12.10.2020

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schwarz-weiss Illustrationen

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Siedler

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

22,1/15,2/4 cm

Gewicht

698 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002322243

Herstelleradresse

Siedler Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Ein dringend notwendig gewordenes...

Bewertung am 24.02.2021

Bewertungsnummer: 500457

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein dringend notwendig gewordenes Buch ! Mehr als zwei Generationen nach Ende des Zweiten Weltkriegs haben heutzutage zu viele Menschen scheinbar vergessen, das Millionen Deutsche auch einen (Zwangs-) "Migrations-Hintergrund" haben. Nachdenken ist immer besser als Schwadronieren.

Ein dringend notwendig gewordenes...

Bewertung am 24.02.2021
Bewertungsnummer: 500457
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein dringend notwendig gewordenes Buch ! Mehr als zwei Generationen nach Ende des Zweiten Weltkriegs haben heutzutage zu viele Menschen scheinbar vergessen, das Millionen Deutsche auch einen (Zwangs-) "Migrations-Hintergrund" haben. Nachdenken ist immer besser als Schwadronieren.

Jeder kann morgen ein Flüchtling sein

Bewertung aus Attenhofen am 14.01.2021

Bewertungsnummer: 1424970

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Flucht und Heimat – das sind zwei Begriffe, die eng zusammengehören. Wer fliehen muss, weiß Heimat mehr zu schätzen als jemand, der in Sicherheit lebt. Seit einigen Jahren kommen besonders viele Flüchtlinge nach Deutschland. Die Stimmung im Land ist gespalten. Während die einen die fremden Menschen liebevoll willkommen heißen, sehen die anderen in ihnen eine Bedrohung. Dabei gibt es kaum einen Deutschen, der nicht in irgendeiner Weise in seiner Verwandtschaft oder Bekanntschaft eine Fluchtgeschichte hat. Oft meinen Menschen, die vor Generationen nach Deutschland gekommen sind, dass ihre Situation eine ganz andere war, doch „die existentielle Erfahrung eines Heimatverlustes ist Flüchtlingen auf der ganzen Welt gemein“. Die meisten Flüchtlinge sind nicht Menschen, die für einen besseren Lebensstandard eine waghalsige Reise antreten, sondern Verzweifelte, die alles hinter sich lassen und ihr Leben riskieren, um ihre Familien in Sicherheit zu bringen. Und oft tragen sie wenig mehr mit sich als einen wertlosen Haustürschlüssel; ein Symbol dafür, dass sie unbedingt zurückkehren wollen. Dieses aufwühlende Sachbuch gibt Einblick in viele verschiedene Fluchtgeschichten aus unterschiedlichen Zeitepochen. Flucht ist nämlich nichts Neues, schon zu biblischen Zeiten mussten Menschen fliehen. Der Autor berichtet von Menschen aus vielen Ländern der Erde – aus Vietnam, Griechenland, Russland, der Türkei, Burma, Polen, Ostpreußen und mehr. Auch wenn sich die Umstände unterscheiden, ähneln sich doch die Schicksale und Leidensgeschichten. Der Autor webt diese unterschiedliche Geschichten zu einem bewegenden Ganzem zusammen. So stehen beispielsweise die Erlebnisse von Juden und burmesische Rohingya, Ostdeutschen und Jesiden nebeneinander. Neben vielen Augenzeugenberichten werden literarische Quellen und andere Texte verwendet, denn auch Romane erzählen vom wahren Erleben der Menschen, die ihre Heimat verlassen müssen. Flüchtlinge und Vertriebene müssen nicht nur mit dem Erlebten zurechtkommen – mit dem Verlust von Angehörigen, mit Vergewaltigung und Verfolgung; sie sind außerdem selten an ihrem Ankunftsort willkommen. Doch die Aufnahmeländer sollten nicht vergessen - jeder kann morgen ein Flüchtling sein. Fazit: Diese Buch lässt den Leser an vielfältigen Fluchtschicksalen teilnehmen. Es macht betroffen und rüttelt auf. Hoffentlich trägt es dazu bei, dass Vorurteile abgebaut werden und Deutschland zurückfindet zu einer herzlichen Willkommenskultur. Ein sehr empfehlenswertes Buch!

Jeder kann morgen ein Flüchtling sein

Bewertung aus Attenhofen am 14.01.2021
Bewertungsnummer: 1424970
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Flucht und Heimat – das sind zwei Begriffe, die eng zusammengehören. Wer fliehen muss, weiß Heimat mehr zu schätzen als jemand, der in Sicherheit lebt. Seit einigen Jahren kommen besonders viele Flüchtlinge nach Deutschland. Die Stimmung im Land ist gespalten. Während die einen die fremden Menschen liebevoll willkommen heißen, sehen die anderen in ihnen eine Bedrohung. Dabei gibt es kaum einen Deutschen, der nicht in irgendeiner Weise in seiner Verwandtschaft oder Bekanntschaft eine Fluchtgeschichte hat. Oft meinen Menschen, die vor Generationen nach Deutschland gekommen sind, dass ihre Situation eine ganz andere war, doch „die existentielle Erfahrung eines Heimatverlustes ist Flüchtlingen auf der ganzen Welt gemein“. Die meisten Flüchtlinge sind nicht Menschen, die für einen besseren Lebensstandard eine waghalsige Reise antreten, sondern Verzweifelte, die alles hinter sich lassen und ihr Leben riskieren, um ihre Familien in Sicherheit zu bringen. Und oft tragen sie wenig mehr mit sich als einen wertlosen Haustürschlüssel; ein Symbol dafür, dass sie unbedingt zurückkehren wollen. Dieses aufwühlende Sachbuch gibt Einblick in viele verschiedene Fluchtgeschichten aus unterschiedlichen Zeitepochen. Flucht ist nämlich nichts Neues, schon zu biblischen Zeiten mussten Menschen fliehen. Der Autor berichtet von Menschen aus vielen Ländern der Erde – aus Vietnam, Griechenland, Russland, der Türkei, Burma, Polen, Ostpreußen und mehr. Auch wenn sich die Umstände unterscheiden, ähneln sich doch die Schicksale und Leidensgeschichten. Der Autor webt diese unterschiedliche Geschichten zu einem bewegenden Ganzem zusammen. So stehen beispielsweise die Erlebnisse von Juden und burmesische Rohingya, Ostdeutschen und Jesiden nebeneinander. Neben vielen Augenzeugenberichten werden literarische Quellen und andere Texte verwendet, denn auch Romane erzählen vom wahren Erleben der Menschen, die ihre Heimat verlassen müssen. Flüchtlinge und Vertriebene müssen nicht nur mit dem Erlebten zurechtkommen – mit dem Verlust von Angehörigen, mit Vergewaltigung und Verfolgung; sie sind außerdem selten an ihrem Ankunftsort willkommen. Doch die Aufnahmeländer sollten nicht vergessen - jeder kann morgen ein Flüchtling sein. Fazit: Diese Buch lässt den Leser an vielfältigen Fluchtschicksalen teilnehmen. Es macht betroffen und rüttelt auf. Hoffentlich trägt es dazu bei, dass Vorurteile abgebaut werden und Deutschland zurückfindet zu einer herzlichen Willkommenskultur. Ein sehr empfehlenswertes Buch!

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Flucht – Eine Menschheitsgeschichte

von Andreas Kossert

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Christoph Paris

Osiander Zentrale

Zum Portrait

5/5

Mein neuer Buchtipp für Sie!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Flucht und Verlust der Heimat können wir uns in Mitteleuropa gerade nur noch schwer vorstellen - und doch ist dieses traurige Thema so omnipräsent und wohl leider schon so alt wie die Geschichte der Menschheit. Kossert gelingt die Gratwanderung zwischen seriöser, wissenschaftlicher Erzählweise und berührt zugleich durch zahlreiche O-Töne Geflüchteter. So wird das Massenphänomen Flucht sehr persönlich und beinahe unangenehm nah erfahrbar. Der Autor sagte in einem Interview: “Geflüchtete und das, was sie erleben und erleiden, führen uns vor Augen, wie zerbrechlich unsere scheinbar so sichere Existenz ist. Sie verschieben die Sicht auf die Welt.” Kosserts kluges Buch setzt ein Zeichen für Humanität und Empathie.
  • Christoph Paris
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Flucht und Verlust der Heimat können wir uns in Mitteleuropa gerade nur noch schwer vorstellen - und doch ist dieses traurige Thema so omnipräsent und wohl leider schon so alt wie die Geschichte der Menschheit. Kossert gelingt die Gratwanderung zwischen seriöser, wissenschaftlicher Erzählweise und berührt zugleich durch zahlreiche O-Töne Geflüchteter. So wird das Massenphänomen Flucht sehr persönlich und beinahe unangenehm nah erfahrbar. Der Autor sagte in einem Interview: “Geflüchtete und das, was sie erleben und erleiden, führen uns vor Augen, wie zerbrechlich unsere scheinbar so sichere Existenz ist. Sie verschieben die Sicht auf die Welt.” Kosserts kluges Buch setzt ein Zeichen für Humanität und Empathie.

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