Theo wünscht sich ein Haustier, aber auf keinen Fall ein gewöhnliches Tier. Er möchte etwas Besonderes – einen Wal, einen Bären oder Löwen vielleicht! Doch irgendwie haben sie alle einen entscheidenden Haken: Der Wal ist zu groß für sein Zimmer, der Bär macht Winterschlaf, der Löwe frisst ihn am Ende, wenn er hungrig ist. Oskar wünscht sich ein Herrchen, aber nicht irgendjemanden! Es muss schon eine besondere Person sein. Wikinger, Königin, Astronaut? Leider bringen sie alle schwerwiegende Nachteile mit sich (zu wild, zu beschäftigt, kein Baum zum Pieseln).
So hängen Hund und Junge ihren Gedanken nach, bis sie sich zufällig treffen. Und es geschieht, was keiner von ihnen geahnt hätte: Sie sind zwar beide ganz gewöhnlich, werden jedoch ganz besondere Freunde!
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
papa.hirsch.liest
5/5
26.06.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Manchmal suchen wir das Besondere so weit weg – und übersehen es direkt neben uns ✨
Worum geht es:
In diesem Buch geht es um den Jungen Theo und den Hund Oskar. Beide sind auf der Suche nach einer ganz besonderen Begleitung und verlieren sich dabei in Tagträumen darüber, wer wohl am besten zu ihnen passen könnte. Ein Wikinger für Oskar? Ein Wal für Theo? Beides scheint eher schwierig umzusetzen. Doch werden sie am Ende eine besondere Begleitung für sich finden?
Mein Eindruck:
Mein Herz hüpft – was für eine schöne Geschichte! Sie ist humorvoll und gleichzeitig sehr einfühlsam erzählt.
Die Illustrationen sind minimalistisch und auf den Punkt gebracht. In einer reduzierten Farbpalette aus Orange und Schwarz gehalten, lenken sie nicht ab, sondern regen zum Nachdenken an.
Das Buch stellt eine wunderbare Frage: Muss es immer etwas Außergewöhnliches sein, oder können auch ganz gewöhnliche Dinge und Menschen genauso besonders sein? Eine Frage, die jeder für sich selbst beantworten darf. Denn wie oft entdecken wir vermeintlich Alltägliches plötzlich ganz neu?
LeLiPä
5/5
16.05.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Toller Titel
Der Junge Theo und auch Hund Oskar sind auf der Suche nach etwas ganz Besonderem, etwas Außergewöhnlichem. Sie kennen einander nicht, sind sich bis jetzt noch nie begegnet.
Denn jeder sitzt auf der jeweils anderen Seite eines Hügels inmitten einer hübschen, grünen Landschaft.
Zunächst erfahren die Lesenden, was Theo sich alles wünscht.
„Ein Tier, über das alle staunen würden.“ Vielleicht einen Wal, einen Bären oder doch einen Löwen. Theo versucht sämtliche Vor- und Nachteile zu bedenken. Und ist am Ende keinen Schritt weiter. „Theo seufzte.“
Im zweiten Teil switcht die Geschichte zu Oskar, also auf die andere Seite des Hügels. „Er wollte ein Herrchen. […] Ein Herrchen, über das alle Hunde staunen würden.“ Vielleicht einen Wikinger, wichtige Könige oder einen Astronauten. Auch Oskar erwägt alle Vor- und Nachteile, die ihn aber ebenfalls nicht weiterbringen.
Doch manchmal liegt das Glück und das Gute doch so nah. Und als der Ball, den Theo bei sich hat, plötzlich ins Rollen gerät und Hunde bekanntlich Bälle ganz spannend finden, ist das Ende absehbar.....
Es braucht also nicht immer das Außergewöhnliche, das Besondere.
Dies werden die beiden Protagonisten auch noch herausfinden.
Das wunderschöne Bilderbuch spielt mit schwarz/weißen Illustrationen, die mit orangenen Akzenten gespickt sind. Keep it simple but deep.
Der Duft von Büchern und Kaffee
Thalia Book Circle Community
5/5
13.03.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Eine warmherzige Geschichte darüber, im Kleinen das Besondere zu entdecken
Inhalt:
Theo wünscht sich ein ganz besonderes Haustier. Vielleicht eines, das groß und stark ist, eines, auf das er stolz sein kann oder das ihn sogar beschützt. Doch egal, welches Tier Theo sich auch vorstellt: Bei genauerem Nachdenken merkt er schnell, dass jedes von ihnen auch seine Nachteile hat.
Auch Oskar hat einen großen Wunsch: Er möchte unbedingt einen Menschen an seiner Seite haben. Aber natürlich nicht irgendeinen. Es soll ein ganz besonderer Mensch sein. Einer, der stark ist, mit ihm Abenteuer erlebt oder vielleicht einfach viel Platz hat, den er mit ihm teilen würde. Doch so sehr Oskar auch überlegt, welcher Mensch zu ihm passen könnte: Irgendwie hätte auch jeder von ihnen seine Nachteile …
Meinung:
Als ich „Zwei ganz besondere Freunde“ zum ersten Mal in den Händen hielt, fiel mir sofort die wunderschöne Illustration auf dem Klappendeckel und die hochwertige Verarbeitung des Buches auf.
Das Cover hat mich direkt angesprochen. Es zeigt Theo zusammen mit einem der Tiere, von denen er träumt: einem Löwen. Sein Mut und seine Stärke machen ihn zu einem Tier, das Theo nur zu gern an seiner Seite sehen würde. Ein Löwe könnte ihn schließlich beschützen! Doch als Theo etwas genauer darüber nachdenkt, kommen ihm Zweifel. Ein Löwe ist schließlich auch gefährlich. Und was wäre, wenn plötzlich einmal kein Futter mehr im Haus wäre?
In „Zwei ganz besondere Freunde“ stellt Aline Portman in einer kindgerechten und charmanten Weise die Frage, ob es im Leben wirklich immer die großen Wünsche sein müssen. Ist es nicht manchmal gerade das Unscheinbare, das uns wirklich glücklich macht? Oft sind wir so sehr auf große Pläne fixiert, dass wir die kleinen Möglichkeiten übersehen, die sich ganz nebenbei ergeben, obwohl sie vielleicht viel wertvoller sind.
Auch die Illustrationen tragen viel zur besonderen Atmosphäre des Buches bei. Sie orientieren sich stilistisch am Cover und kommen mit nur wenigen Farben aus. Die schwarz-weißen Zeichnungen werden durch ein warmes, kräftiges Orange ergänzt, das immer wieder Akzente setzt. Die Bilder selbst sind eher schlicht gehalten, stecken dafür aber voller liebevoller Details.
Beim genaueren Hinsehen entdeckt man auf vielen Seiten kleine, wiederkehrende Elemente, wie etwa einen Vogel oder Theos Ball. Diese Details laden dazu ein, die Seiten immer wieder neu zu betrachten.
Besonders schön sind die kleinen humorvollen Szenen, die sich in den Illustrationen verstecken. Beispielgebend zeigt dies das Cover sehr schön: Theo sitzt entspannt mit einem Buch in der prachtvollen Mähne des Löwen und liest. Solche Momente sorgen beim Lesen immer wieder für ein Schmunzeln.
Fazit:
„Zwei ganz besondere Freunde“ ist ein liebevoll gestaltetes Bilderbuch, das nicht nur durch seine Geschichte, sondern auch durch seinen feinen, leisen Humor überzeugt.
Besonders die Illustrationen laden dazu ein, das Buch mehr als einmal zur Hand zu nehmen, denn auf fast jeder Seite lassen sich neue kleine Details entdecken: Ein Hase hoppelt immer wieder mal durchs Bild, der Wikinger trägt scheinbar ganz selbstverständlich einen Knochen am Gürtel, und eine Leine verwandelt sich plötzlich in einen Astronautenhelm. Diese verspielten Ideen machen das Bilderbuch zu etwas ganz Besonderem.
Gleichzeitig vermittelt die Geschichte eine schöne Botschaft: Manchmal lohnt es sich, genauer hinzusehen und im scheinbar Gewöhnlichen das Besondere zu entdecken. Denn nicht alles, was auf den ersten Blick großartig wirkt, ist automatisch perfekt. Schließlich hat auch das Beste seine kleinen Nachteile.
Und manchmal findet man das wahre Glück genau dort, wo man es zuerst gar nicht vermutet hätte.
Anjas Druckbuchstaben
aus Rotenburg
5/5
20.02.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Tolles Kinderbuch über das Bedürfnis nach Freundschaft
Freundschaft ist so wichtig, ganz egal in welchem Alter. Dass ein Haustier nicht nur ein Haustier ist, sondern auch ein guter Freund sein kann. ist nur eine der wichtigen Botschaften in dieser Geschichte.
Optisch hat uns das Buch sofort gefallen. Die Illustrationen sind durchweg 2-farbig. Dass sie die Geschichte dermaßen auf den Punkt bringen, ist verblüffend. Zwei Farben sind in unserer knallbunten und lauten Welt wirklich nicht viel. Die Art der Illustration hat eine angenehme Ruhe in die Geschichte gebracht.
Theo hat viele gute Ideen für ein spannendes Haustier. Doch nachdem er den Wunsch äußert, beginnt er selbst zu reflektieren und sieht ein, dass große und gefährliche Tiere durchaus auch Nachteile haben. Schön fanden wir, dass er dabei nicht von Erwachsenen belehrt wird. Theo macht sich ungestört seine eigenen Gedanken.
Ganz ähnlich geht es dem Hund Oskar. Doch so spannend und stark ein Herrchen/ Frauchen auch sein mag, wenn am Ende keine Zeit zum Spielen bleibt, ist es doch langweilig.
Unsere Lieblingsstelle ist die, in der Oskar sich ausmalt einen Astronauten als Herrchen zu haben. Aber wenn sie dann zusammen auf dem Mond landen, wo soll er denn da Pipi machen? Es gibt dort keine Bäume! Darüber müssen wir jedes Mal lachen.
Fazit:
Eine tolle Geschichte darüber, dass wir vielleicht nicht immer das bekommen, was wir wollen, jedoch oft glücklicherweise genau das, was wir brauchen. Theo ist kein furchteinflößender Wikinger und Oskar kein gigantischer Wal. Vielleicht passen sie genau deswegen so gut zusammen. Ein tolles Beispiel dafür, dass Freundschaften meist ganz natürlich und unerwartet entstehen. Absolute Vorlese-Empfehlung von uns!
Daggy
Thalia Book Circle Community
5/5
10.02.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Manchmal ist auch das alltägliche besonders
Auf dem Cover sehen wir den kleinen rothaarigen Jungen mit der großen runden Brille, der seine Buch in der Mähne eines Löwen liegend liest.
Dieser Junge wünscht sich, wie so viele Kinder ein Haustier, aber es soll schon ein ganz besonderes sein. Da denkt er zuerst an einen Wal, und wir sehen Theo mit dem Wal an der Leine spazieren gehen. Dann kommen ihm doch berechtigte Zweifel und es ist schon witzig, die Bilder anzuschauen. Als nächstes wählt er einen Bären, aber das scheitert an am Winterschlaf des Tieres. Als nächste kommt ein Löwe in Frage,
Dann lernen wir Oskar, den Hund, kennen. Er wollte kein gewöhnliches Herrchen. So erträumt er sich einen Wikinger oder eine Königin. Werden die beiden zusammenkommen?
Die Illustrationen sind sehr minimiert, auch farblich sehr eingeschränkt und zeigen trotzdem sehr genau, was uns der kurze Text beschreibt.
Für mich ein Buch, dass Potenzial zu einem Klassiker hat.
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