Im Grand Palais wird die große Monet-Jubiläumsausstellung gefeiert. Während der Champagner in der Premierennacht fließt, wird Paris zur Bühne für ein ganz anderes Spiel: Internationale Kunstdiebe messen sich in einem geheimen Wettstreit - Ziel ist es, ein Werk aus der Ausstellung zu stehlen. Der Einsatz ist hoch - und der Preis tödlich.
Mitten im Trubel: Commissaire Geneviève Morel und ihre Großmutter Mamie, die als Mit-Kuratorin mehr weiß, als sie zugibt. Doch bald erkennt Geneviève, dass sich hinter goldenen Rahmen und millionenschweren Bildern ein Gegner verbirgt, der sein eigenes Spiel spielt - und vor Mord nicht zurückschreckt.
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… es geht immer nur ums Geld
Sylvia B. aus Fredersdorf-Vogelsdorf am 13.05.2026
Bewertungsnummer: 3137576
Bewertet: eBook (PDF)
Tödlicher Coup am Montmartre von René Laffite
Den Leser erwartet wieder ein packender, fesselnder Kriminalroman. Den Rahmen der Geschichte bildet die Einladung zu einem besonderen Spiel im Darknet. Diese ging ausschließlich an Kunstdiebe. Es ist bereits der 5. Band einer mehrteiligen Kriminalserie in dessen Mittelpunkt unsere Pariser Commissaire Geneviève Morel steht. Die Morels gehören seit Generationen zu den erfolgreichsten Kunstdieben Frankreichs. Nur Geneviève ist als Polizistin das schwarze Schaf der Familie. Ihre „Mamie“ Olivia Morel ist die Königin des Taschendiebstahls. Die Kunstsammlerfamilie ist lediglich eine Fassade, die es der Familie erlaubt ein Jetset- Leben zu führen. Es gilt, das Geheimnis der Morels um jeden Preis zu bewahren...
In dieser Folge geht es um eine gewagte Schnitzeljagd. „Mamie“ Olivia Morel ist als Beraterin der großen Monet- Ausstellung in Aktion.
Den Leser erwartet wieder ein Wettkampf in dem es das Ziel ist als Erster ein Bild aus dem Grand Palais zu stehlen. Zehn Teilnehmer mit einem aufgeblasenem Ego versuchen ein Monet- Bild zu stehlen. Wird es einem der Kunstdiebe gelingen?
Geneviève, Olivier und Lunette sind pausenlos im Einsatz, um die verschiedenen Puzzlestückchen zusammen zufügen.
Der Autor hat wieder mit viel Feingefühl die Atmosphäre rund um die Ermittlungen und die Verfolgungsjagd eingefangen und so die Charakter zum Leben erweckt.
Das Spannungslevel stieg wieder rasant und ich hab mitgefiebert.
Spannend, packend bis zum Schluss
Jürg K. am 04.06.2026
Bewertungsnummer: 3157794
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Dieser Roman hat mich fasziniert, weil er die schillernde Welt der Kunst mit einer gefährlichen, fast elektrischen Spannung auflädt. Die Monet-Ausstellung im Grand Palais wirkt wie ein funkelnder Vorhang, hinter dem sich ein ganz anderes Drama abspielt. Rivalisierende Kunstdiebe, geheime Absprachen, ein Wettstreit, der mehr mit Eitelkeit und Macht zu tun hat als mit Kunstliebe. Diese Mischung aus Eleganz und Bedrohung verleiht der Geschichte von René Laffite eine Atmosphäre, die gleichzeitig glamourös und unheimlich ist. Geneviève Morel ist für mich eine wunderbar vielschichtige Ermittlerin. Sie bewegt sich souverän zwischen Vernissage und Verhörraum, und doch spürt man, wie sehr sie der Fall persönlich fordert. Dass ihre Grossmutter Mamie als Mit-Kuratorin mehr weiss, als sie zugibt, bringt eine herrlich lebendige Dynamik in die Geschichte hinein. Ein Hauch Familiengeheimnis, ein bisschen Humor, aber auch eine Ahnung von Gefahr. Mamie ist keine harmlose alte Dame, sondern jemand, der die Kunstwelt besser kennt als ihr lieb ist. Besonders stark fand ich, wie der Roman zeigt, dass hinter goldenen Rahmen oft dunkle Abgründe lauern. Die Welt der millionenschweren Bilder ist nicht nur schön, sondern auch gnadenlos. Jeder könnte Täter sein, Sammler, Experten, Konkurrenten, sogar jene, die vorgeben, Kunst zu schützen. Die Spannung entsteht nicht nur durch den Mord, sondern durch das Gefühl, dass jeder Schritt Genevièves sie tiefer in ein Spiel zieht, dessen Regeln andere bestimmen. Für mich ein eleganter Krimi, der Paris zum Leuchten bringt und gleichzeitig seine Schatten zeigt ein kunstvoller Tanz zwischen Schönheit und Gefahr.
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