Produktbild: Reigen in Triest
Band 6

Reigen in Triest Roman

Aus der Reihe Inspector Bruno Zabini
8

13,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Verlag

Gmeiner Verlag eBooks

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

1881 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783734936340

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Verlag

Gmeiner Verlag eBooks

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

1881 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783734936340

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Liebesreigen statt Verbrecherjagd

Bellis-Perennis aus Wien am 01.04.2026

Bewertungsnummer: 3096298

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Wer sich angesichts des Titels an Arthur Schnitzlers „Reigen“ erinnert fühlt, liegt hier richtig. Anders als in den fünf Vorgängern tritt in diesem 6. Band aus der Reihe rund um den Inspector Bruno Zabini das Verbrechen zunächst in den Hintergrund und die erotischen Lustbarkeiten dreier Paare dominieren die Handlung. Anders als in Schnitzlers Novelle, sind die Paare mit ihren erotischen Eskapaden einverstanden inklusive dem einen oder anderen Partnertausch. Während sich die drei Paare, Luisa von Callenhoff und Bruno Zabini, Fedora und Sergio sowie Carolina und Arthur, vergnügen, schleichen dunkle Gestalten, die Böses im Sinn haben rund um die herrschaftliche Villa herum. Erst durch den Showdown am Ende bekommt der Roman etwas Krimihaftes. Meine Meinung: Dieses Buch ist anders als die Triest-Krimis, die wir von Günter Neuwirth kennen. Damit tanzt dieser historische Roman buchstäblich aus der Reihe und stellt ein Sittenbild der gelangweilten Oberschicht der Donaumonarchie dar, die nur mehr wenige Jahre existieren wird. Wie aus den Vorgängern bekannt, ist Inspector Bruno Zabini ein begehrter Junggeselle in Triest, der, bevor er sich endgültig für Luisa von Callenhoff entschieden hat, parallel zu ihr, ein Gspusi mit Fedora hatte. Diese Wendung, die eine Ähnlichkeit mit Arthur Schnitzlers Novelle aufweist, wird nicht allen Fans von Bruno Zabini gefallen. Ein wenig fehlt mir auch die Darstellung der politischen Szene, die den Polizisten Zabini immer wieder gefordert haben. Diesmal ist seine Standfestigkeit auf andere Weise gefragt. Dieser Teil der Reihe kann problemlos solo gelesen werden, denn die Hauptpersonen werden sehr gut eingeführt. Fazit: Mich hat dieser historische Roman, der sich auf Amors Pfade begibt, ein wenig überrascht, weshalb ich 4 Sterne vergebe.

Liebesreigen statt Verbrecherjagd

Bellis-Perennis aus Wien am 01.04.2026
Bewertungsnummer: 3096298
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Wer sich angesichts des Titels an Arthur Schnitzlers „Reigen“ erinnert fühlt, liegt hier richtig. Anders als in den fünf Vorgängern tritt in diesem 6. Band aus der Reihe rund um den Inspector Bruno Zabini das Verbrechen zunächst in den Hintergrund und die erotischen Lustbarkeiten dreier Paare dominieren die Handlung. Anders als in Schnitzlers Novelle, sind die Paare mit ihren erotischen Eskapaden einverstanden inklusive dem einen oder anderen Partnertausch. Während sich die drei Paare, Luisa von Callenhoff und Bruno Zabini, Fedora und Sergio sowie Carolina und Arthur, vergnügen, schleichen dunkle Gestalten, die Böses im Sinn haben rund um die herrschaftliche Villa herum. Erst durch den Showdown am Ende bekommt der Roman etwas Krimihaftes. Meine Meinung: Dieses Buch ist anders als die Triest-Krimis, die wir von Günter Neuwirth kennen. Damit tanzt dieser historische Roman buchstäblich aus der Reihe und stellt ein Sittenbild der gelangweilten Oberschicht der Donaumonarchie dar, die nur mehr wenige Jahre existieren wird. Wie aus den Vorgängern bekannt, ist Inspector Bruno Zabini ein begehrter Junggeselle in Triest, der, bevor er sich endgültig für Luisa von Callenhoff entschieden hat, parallel zu ihr, ein Gspusi mit Fedora hatte. Diese Wendung, die eine Ähnlichkeit mit Arthur Schnitzlers Novelle aufweist, wird nicht allen Fans von Bruno Zabini gefallen. Ein wenig fehlt mir auch die Darstellung der politischen Szene, die den Polizisten Zabini immer wieder gefordert haben. Diesmal ist seine Standfestigkeit auf andere Weise gefragt. Dieser Teil der Reihe kann problemlos solo gelesen werden, denn die Hauptpersonen werden sehr gut eingeführt. Fazit: Mich hat dieser historische Roman, der sich auf Amors Pfade begibt, ein wenig überrascht, weshalb ich 4 Sterne vergebe.

erotische Sommerfrische meets Krimi meets historischen Roman

Bewertung aus Oberursel am 12.04.2026

Bewertungsnummer: 3107082

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich liebe ja historische Krimis, und speziell diese Epoche, die Ära kurz vor Ausbruch des erste Weltkriegs, finde ich spannend. In Kombi mit einem Setting im an der Adria, und ich bin schon mal interessiert :-) Schönes Cover – ich habe geordert :-) Ich habe erst danach festgestellt, dass es sich hier um Band 6 einer Reihe handelt, aber um es gleich vorab zu sagen, man kann hier auch als Leser quer einsteigen, das hat für mich hier gepasst. Ich hatte nicht das Gefühl, etwas verpasst zu haben, man bekommt alles Relevante bezüglich der Protagonisten erzählt, und jeder band scheint in sich abgeschlossen zu sein. So, hierum geht es (und Achtung, ich werde ein klein wenig spoilern, sorry) : wir sind im Sommer 1908 in der Nähe von Triest, damals noch zugehörig zu Österreich-Ungarn, man spricht deutsch, aber auch italienisch (heute ist Triest italienisch; liegt wenige Km entfernt der slowenischen Grenze, also schon fast Balkan; nur so zur Einordnung). Wir sind in der Sommerfrische, zu der die Baronin Luise von Callendorf eingeladen hat. Und jetzt sag ich gleich, diese Sommerfrische hat es in sich. Das Personal hat Ausgang, und es treffen sich hier 3 befreundete Paare ein, die ein paar sehr unbeschwerte Ferientage verleben möchten. Der Klappentext nennt es „freizügige Leichtigkeit“, ich würde mal sagen, es sind sehr erotische und teils sehr explizit erotisch beschriebene Tage eines hedonistischen Gespannes, das sich aus Noblesse, Theatermenschen und dem Inspektor Zabini zusammensetzt. Also ein ungewöhnliches Team von Protagonisten, um es salopp zu sagen, und ein ungewöhnlicher Hintergrund zu einem Kriminalfall. Allerdings ist diese illustre Gesellschaft nicht nur vergnügungssüchtig, sondern – und das hat mir wiederum sehr gut gefallen – es sind auch sehr viele Gedanken und Gespräche, die sich zwischen den einzelnen Protas entspannen, die einen eher ernsten und „seriösen“ Hintergrund haben: Gastgeberin Luise ist häuslicher Gewalt und einem Aufenthalt in einer Nervenklinik entkommen (der Gatte starb freundlicherweise), und (er)-findet sich neu in ihrem Heilungsprozess, und ein Paar der Gästeschaft steht kurz vor der Hochzeit und steckt für sich die Richtlinien des Zusammenlebens ab. Ich erwähn das, weil ich es extrem cool fand, wenn man sich diverse Ideen vor und nicht nach der Eheschließung macht und diese respektvoll und ehrlich ausdiskutiert….das würde sehr vielen Beziehungen sehr gut tun….. Ja, aber zurück zur Geschichte, wir haben hier noch einen weiteren Erzählstrang um denjenigen, der - siehe Klappentext – die Sommerfrischler „mit argwöhnischen Augen beobachtet“, und um eine herumvagabundierende Kriminellenbande. Zwangsweise haben wir einen Showdown in der Villa, selbstredend wird der Fall gelöst; allerdings anders als ich es erwartet habe, und ganz am Ende haben wir einen Epilog, der mich dermaßen gefesselt hat, das ich mir diesen schon wieder als Prolog für einen komplett neuen Roman vorgestellt habe (ja! Ich will wissen, wie es mit dem Friedrich weitergeht! ). Also sehr cool alles. Mein Fazit / Leseeindruck: Mich hat der Roman von der ersten Seite an abgeholt. Ich mochte den Teil um die Sommerfrischler sehr gerne lesen; hatte ich so nicht erwartet, hat mir aber echt gefallen, und ich mochte auch hier diesen sprachlich sehr eleganten Stil. Ich glaube zwar nicht, dass wirklich so elaboriert geplaudert wurde, vor allem nicht mehr nach mehreren Promillen :-) , aber es liest sich so schön, das war schlicht schön. Der Krimi nahm nicht so viel Raum ein vergleichsweise, auch das hatte ich anders erwartet – aber es hat gepasst, für mich war das eine stimmige Mischung. Guter Spannungsbogen, für mich nahbare und authentische Charaktere, und vor allem auch durch die Sprache hatte ich das Gefühl, direkt in diese Zeit versetzt zu sein. Hab ich so noch nie gelesen, fand ich super gelungen, und werde mal sehen, dass ich den Rest der Reihe auch noch lesen werde .

erotische Sommerfrische meets Krimi meets historischen Roman

Bewertung aus Oberursel am 12.04.2026
Bewertungsnummer: 3107082
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich liebe ja historische Krimis, und speziell diese Epoche, die Ära kurz vor Ausbruch des erste Weltkriegs, finde ich spannend. In Kombi mit einem Setting im an der Adria, und ich bin schon mal interessiert :-) Schönes Cover – ich habe geordert :-) Ich habe erst danach festgestellt, dass es sich hier um Band 6 einer Reihe handelt, aber um es gleich vorab zu sagen, man kann hier auch als Leser quer einsteigen, das hat für mich hier gepasst. Ich hatte nicht das Gefühl, etwas verpasst zu haben, man bekommt alles Relevante bezüglich der Protagonisten erzählt, und jeder band scheint in sich abgeschlossen zu sein. So, hierum geht es (und Achtung, ich werde ein klein wenig spoilern, sorry) : wir sind im Sommer 1908 in der Nähe von Triest, damals noch zugehörig zu Österreich-Ungarn, man spricht deutsch, aber auch italienisch (heute ist Triest italienisch; liegt wenige Km entfernt der slowenischen Grenze, also schon fast Balkan; nur so zur Einordnung). Wir sind in der Sommerfrische, zu der die Baronin Luise von Callendorf eingeladen hat. Und jetzt sag ich gleich, diese Sommerfrische hat es in sich. Das Personal hat Ausgang, und es treffen sich hier 3 befreundete Paare ein, die ein paar sehr unbeschwerte Ferientage verleben möchten. Der Klappentext nennt es „freizügige Leichtigkeit“, ich würde mal sagen, es sind sehr erotische und teils sehr explizit erotisch beschriebene Tage eines hedonistischen Gespannes, das sich aus Noblesse, Theatermenschen und dem Inspektor Zabini zusammensetzt. Also ein ungewöhnliches Team von Protagonisten, um es salopp zu sagen, und ein ungewöhnlicher Hintergrund zu einem Kriminalfall. Allerdings ist diese illustre Gesellschaft nicht nur vergnügungssüchtig, sondern – und das hat mir wiederum sehr gut gefallen – es sind auch sehr viele Gedanken und Gespräche, die sich zwischen den einzelnen Protas entspannen, die einen eher ernsten und „seriösen“ Hintergrund haben: Gastgeberin Luise ist häuslicher Gewalt und einem Aufenthalt in einer Nervenklinik entkommen (der Gatte starb freundlicherweise), und (er)-findet sich neu in ihrem Heilungsprozess, und ein Paar der Gästeschaft steht kurz vor der Hochzeit und steckt für sich die Richtlinien des Zusammenlebens ab. Ich erwähn das, weil ich es extrem cool fand, wenn man sich diverse Ideen vor und nicht nach der Eheschließung macht und diese respektvoll und ehrlich ausdiskutiert….das würde sehr vielen Beziehungen sehr gut tun….. Ja, aber zurück zur Geschichte, wir haben hier noch einen weiteren Erzählstrang um denjenigen, der - siehe Klappentext – die Sommerfrischler „mit argwöhnischen Augen beobachtet“, und um eine herumvagabundierende Kriminellenbande. Zwangsweise haben wir einen Showdown in der Villa, selbstredend wird der Fall gelöst; allerdings anders als ich es erwartet habe, und ganz am Ende haben wir einen Epilog, der mich dermaßen gefesselt hat, das ich mir diesen schon wieder als Prolog für einen komplett neuen Roman vorgestellt habe (ja! Ich will wissen, wie es mit dem Friedrich weitergeht! ). Also sehr cool alles. Mein Fazit / Leseeindruck: Mich hat der Roman von der ersten Seite an abgeholt. Ich mochte den Teil um die Sommerfrischler sehr gerne lesen; hatte ich so nicht erwartet, hat mir aber echt gefallen, und ich mochte auch hier diesen sprachlich sehr eleganten Stil. Ich glaube zwar nicht, dass wirklich so elaboriert geplaudert wurde, vor allem nicht mehr nach mehreren Promillen :-) , aber es liest sich so schön, das war schlicht schön. Der Krimi nahm nicht so viel Raum ein vergleichsweise, auch das hatte ich anders erwartet – aber es hat gepasst, für mich war das eine stimmige Mischung. Guter Spannungsbogen, für mich nahbare und authentische Charaktere, und vor allem auch durch die Sprache hatte ich das Gefühl, direkt in diese Zeit versetzt zu sein. Hab ich so noch nie gelesen, fand ich super gelungen, und werde mal sehen, dass ich den Rest der Reihe auch noch lesen werde .

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