Produktbild: Es war nicht anders möglich

Es war nicht anders möglich Wild, witzig, wagemutig. Svenja Liesaus funkelnder, überraschender Roman

60

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

13.03.2026

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

3050 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644026438

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Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

13.03.2026

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

3050 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644026438

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Nach der Leseprobe ging es bergab

Lesenswert aus Bielefeld am 10.03.2026

Bewertungsnummer: 3072061

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Der Roman "Es war nicht anders möglich" von Svenja Liesau hat meine Erwartungen nicht erfüllt. Die Leseprobe dieses Romans hat mir gefallen. Es geht um Martina, eine (seit 15 Jahren) arbeitslose Frau Mitte 30, deren Vater gestorben ist. Sie hat ihn kaum gekannt, trauert trotzdem um ihn. Wirklich gekümmert hat er sich um nie um sie. So versucht sie, unter Zuhilfenahme von Alkohol und Musik mit ihrer Trauer fertig zu werden. Am Anfang des Romans ist eine Playlist vorangestellt, eine lange Playlist. In Gedanken unterhält sich die Protagonistin Martina mit ihrem Vater. Dazu wird immer wieder der Text von "Du" von Peter Maffey eingeblendet. Im weiteren Verlauf begibt sie sich in eine ihrer Stammkneipen (ganz witzig sind die Kneipenregeln) und konsumiert Alkohol, viel Alkohol. Für feste Mahlzeiten hat sie kein Geld. Bis dahin war der Roman gut lesbar, danach ging es für meinen Geschmack spürbar bergab und im ersten Teil des Romans wird es zunehmend ekliger. Duschen? Überflüssig, man stinkt ja in der Kneipe sowieso gleich wieder... Das Ende des ersten Teils hat dann bei mir wirklich Brechreiz erzeugt. Das muss dann wirklich nicht sein. Ich habe mich aber weiter durchgebissen. Martina wacht in einer Abteilung der Psychiatrie auf und beschreibt ihr dortiges Leben. Hätte sich die Autorin beim Respekt gegenüber psychisch kranken Menschen genauso viel Mühe gegeben wie beim korrekten Gendern und dem konsequenten Verneinen des generischen Maskulins (jemensch, niemensch), hätte Teil 2 sogar noch etwas werden können. Psychisch Kranke als Irre zu bezeichnen, entspricht nun wirklich nicht mehr der Zeit. Die im Klappentext erwähnte Komik habe ich vergeblich gesucht. Traurig? Ja! Martina sucht Zuneigung, findet sie aber in der Kneipe unter ihren Mittrinkern nicht, in ihrer Familie schon gar nicht. Und so trinkt sie eben weiter... Mich konnte der Roman nicht packen und ich habe mich nicht nur einmal gefragt, was die Autorin uns eigentlich vermitteln will. Gut gemeinte 2 Punkte, mehr ist nicht drin. Empfehlen kann ich diesen Roman nicht!

Nach der Leseprobe ging es bergab

Lesenswert aus Bielefeld am 10.03.2026
Bewertungsnummer: 3072061
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Der Roman "Es war nicht anders möglich" von Svenja Liesau hat meine Erwartungen nicht erfüllt. Die Leseprobe dieses Romans hat mir gefallen. Es geht um Martina, eine (seit 15 Jahren) arbeitslose Frau Mitte 30, deren Vater gestorben ist. Sie hat ihn kaum gekannt, trauert trotzdem um ihn. Wirklich gekümmert hat er sich um nie um sie. So versucht sie, unter Zuhilfenahme von Alkohol und Musik mit ihrer Trauer fertig zu werden. Am Anfang des Romans ist eine Playlist vorangestellt, eine lange Playlist. In Gedanken unterhält sich die Protagonistin Martina mit ihrem Vater. Dazu wird immer wieder der Text von "Du" von Peter Maffey eingeblendet. Im weiteren Verlauf begibt sie sich in eine ihrer Stammkneipen (ganz witzig sind die Kneipenregeln) und konsumiert Alkohol, viel Alkohol. Für feste Mahlzeiten hat sie kein Geld. Bis dahin war der Roman gut lesbar, danach ging es für meinen Geschmack spürbar bergab und im ersten Teil des Romans wird es zunehmend ekliger. Duschen? Überflüssig, man stinkt ja in der Kneipe sowieso gleich wieder... Das Ende des ersten Teils hat dann bei mir wirklich Brechreiz erzeugt. Das muss dann wirklich nicht sein. Ich habe mich aber weiter durchgebissen. Martina wacht in einer Abteilung der Psychiatrie auf und beschreibt ihr dortiges Leben. Hätte sich die Autorin beim Respekt gegenüber psychisch kranken Menschen genauso viel Mühe gegeben wie beim korrekten Gendern und dem konsequenten Verneinen des generischen Maskulins (jemensch, niemensch), hätte Teil 2 sogar noch etwas werden können. Psychisch Kranke als Irre zu bezeichnen, entspricht nun wirklich nicht mehr der Zeit. Die im Klappentext erwähnte Komik habe ich vergeblich gesucht. Traurig? Ja! Martina sucht Zuneigung, findet sie aber in der Kneipe unter ihren Mittrinkern nicht, in ihrer Familie schon gar nicht. Und so trinkt sie eben weiter... Mich konnte der Roman nicht packen und ich habe mich nicht nur einmal gefragt, was die Autorin uns eigentlich vermitteln will. Gut gemeinte 2 Punkte, mehr ist nicht drin. Empfehlen kann ich diesen Roman nicht!

„Zwischen Nacht und Abgrund – Martinas taumelnde Suche nach Wahrheit und Wärme“

Nina Albert am 22.04.2026

Bewertungsnummer: 3117178

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieser Debütroman von Svenja Liesau ist kein sanfter Einstieg, sondern ein Sturz – hinein in eine Welt, die zugleich nach Bier, Sehnsucht und verlorenen Möglichkeiten riecht. Martina, eine Frau in der Schwebe, treibt durch ein Berliner Leben zwischen Nacht und Nüchternheit, zwischen Selbstflucht und verzweifelter Selbstsuche. Der Tod des Vaters wirkt dabei weniger wie ein Ende als vielmehr wie ein Riss, durch den alles Verdrängte nach oben drängt. In Briefen an ihn spricht sie, tastend und tobend zugleich, und genau hier entfaltet der Roman seine größte Kraft: in einer Sprache, die zärtlich streichelt und im nächsten Moment schneidend entblößt. Wie in einem düsteren Märchen wandert Martina durch Kneipen, die zu Zwischenreichen werden – bevölkert von gestrandeten Seelen, nächtlichen Philosophen und verlorenen Gewinnern. Diese Orte wirken wie magische Schwellen: zwischen Wirklichkeit und Abgrund, zwischen Trost und Selbstzerstörung. Berlin erscheint dabei nicht nur als Kulisse, sondern als lebendiges, atmendes Wesen – rau, flirrend, erbarmungslos ehrlich. Der Ton ist radikal: schnell, derb, manchmal obszön, oft von schwarzem Humor durchzogen. Man liest atemlos, als würde man mit überhöhter Geschwindigkeit durch seelische Landschaften rasen, in denen Schmerz, Wut und eine leise, kaum greifbare Hoffnung miteinander ringen. Dabei scheut Liesau nicht davor zurück, dorthin zu gehen, wo es weh tut – in die dunklen Kammern von Verlustangst, familiären Wunden und verdrängten Traumata. Und doch liegt in all der Finsternis etwas beinahe Märchenhaftes: ein flackerndes Licht, das sich nicht löschen lässt. Es ist die Suche nach Nähe, nach Wahrheit, nach einem Ort, an dem man bleiben darf – oder wenigstens kurz ankommen kann. Dieser Roman ist nicht bequem. Er fordert, verstört und berührt zugleich. Er lässt Distanz und Nähe nebeneinander bestehen, zwingt zur Auseinandersetzung und bleibt im Gedächtnis. Wer sich darauf einlässt, blickt in einen Abgrund – und entdeckt darin, ganz unerwartet, einen Funken Menschlichkeit. | 5

„Zwischen Nacht und Abgrund – Martinas taumelnde Suche nach Wahrheit und Wärme“

Nina Albert am 22.04.2026
Bewertungsnummer: 3117178
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieser Debütroman von Svenja Liesau ist kein sanfter Einstieg, sondern ein Sturz – hinein in eine Welt, die zugleich nach Bier, Sehnsucht und verlorenen Möglichkeiten riecht. Martina, eine Frau in der Schwebe, treibt durch ein Berliner Leben zwischen Nacht und Nüchternheit, zwischen Selbstflucht und verzweifelter Selbstsuche. Der Tod des Vaters wirkt dabei weniger wie ein Ende als vielmehr wie ein Riss, durch den alles Verdrängte nach oben drängt. In Briefen an ihn spricht sie, tastend und tobend zugleich, und genau hier entfaltet der Roman seine größte Kraft: in einer Sprache, die zärtlich streichelt und im nächsten Moment schneidend entblößt. Wie in einem düsteren Märchen wandert Martina durch Kneipen, die zu Zwischenreichen werden – bevölkert von gestrandeten Seelen, nächtlichen Philosophen und verlorenen Gewinnern. Diese Orte wirken wie magische Schwellen: zwischen Wirklichkeit und Abgrund, zwischen Trost und Selbstzerstörung. Berlin erscheint dabei nicht nur als Kulisse, sondern als lebendiges, atmendes Wesen – rau, flirrend, erbarmungslos ehrlich. Der Ton ist radikal: schnell, derb, manchmal obszön, oft von schwarzem Humor durchzogen. Man liest atemlos, als würde man mit überhöhter Geschwindigkeit durch seelische Landschaften rasen, in denen Schmerz, Wut und eine leise, kaum greifbare Hoffnung miteinander ringen. Dabei scheut Liesau nicht davor zurück, dorthin zu gehen, wo es weh tut – in die dunklen Kammern von Verlustangst, familiären Wunden und verdrängten Traumata. Und doch liegt in all der Finsternis etwas beinahe Märchenhaftes: ein flackerndes Licht, das sich nicht löschen lässt. Es ist die Suche nach Nähe, nach Wahrheit, nach einem Ort, an dem man bleiben darf – oder wenigstens kurz ankommen kann. Dieser Roman ist nicht bequem. Er fordert, verstört und berührt zugleich. Er lässt Distanz und Nähe nebeneinander bestehen, zwingt zur Auseinandersetzung und bleibt im Gedächtnis. Wer sich darauf einlässt, blickt in einen Abgrund – und entdeckt darin, ganz unerwartet, einen Funken Menschlichkeit. | 5

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