Produktbild: Alle meine Mütter

Alle meine Mütter Roman | Eine feinfühlige Erkundung der vielleicht prägendsten Beziehung unseres Lebens

10

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

4375

Erscheinungsdatum

13.03.2026

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

3421 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644023772

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

4375

Erscheinungsdatum

13.03.2026

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

3421 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644023772

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  • Eternal-Hope

    aus Österreich

    5/5

    21.03.2026

    Hörbuch-Download

    Die vielen Aspekte des Mutter-Seins

    Für "Alle meine Mütter" hat sich Lena Gorelik, deutsche Autorin mit russisch-jüdischen Wurzeln, die als Kind Anfang der 1990er Jahre als "Kontingentflüchtling" nach Deutschland gekommen ist, tiefgründige Gedanken gemacht, Gespräche geführt und ausgiebig recherchiert. Herausgekommen ist ein vielfältiges Kaleidoskop dessen, was es bedeuten kann, Mutter zu werden, Mutter sein zu wollen, nicht mehr Mutter zu sein, keine Mutter werden zu wollen usw. Das Buch beginnt mit einer Szene in einer sowjetischen Abtreibungsklinik, in der dutzende Frauen hoffen, heute noch drangenommen zu werden, was Glück und Protektion erfordert. Freundlich werden sie dort nicht unbedingt behandelt, aber die Abtreibung ist verfügbar. Dazu berichtet die Autorin historische Daten darüber, wie zugänglich, kostenlos, aber auch allgemein verbreitet und fast als Verhütung angesehen Abtreibung in der Sowjetunion war: dass die allermeisten ersten Schwangerschaften in einer Abtreibung endeten und nicht selten eine Frau zehn oder mehr Abtreibungen hatte. Dass es Formulare gab, auf denen der Grund angegeben werden musste: ob einfach kein Kinderwunsch vorhanden sei, kein verantwortlicher Vater oder man sich ein (weiteres) Kind einfach nicht leisten konnte. Danach verlassen wir dieses ausführlich beschriebene Setting und es geht um viele weitere kleine Szenen: um Julia, die so gerne Mutter werden würde, aber keine Kinder bekommen kann. Um Mütter, die ihre Söhne im Krieg verloren haben und um sie weinen. Um Mütter der Kinder, die früher als behindert bezeichnet worden wären, und nun besonders genannt werden, und um ihren Kampf im alltäglichen Leben und mit diesen Bezeichnungen. Um "Mütter-Einzelgängerinnen", wie der russische Begriff für Alleinerzieherin wörtlich übersetzt heißt. Darum, was es heißt, keine "praktizierende Mutter" mehr zu sein, wenn die erwachsenen Kinder unabhängig und ausgezogen seien, und um die Hoffnung der älter werdenden Mutter, die Kinder würden sie ihr Leben lang gerne besuchen und den Kontakt zu ihr pflegen. Zwischendrin eingestreut immer wieder Reflexionen über das eigene Mutter-Sein als Mutter zweier Söhne, über die Beziehung zur eigenen Mutter, die wiederum Tochter der Großmutter ist, über Mütter und Töchter und die Beziehungen zwischen ihnen. Die eigene Mutter wurde vor kurzem mit einer Brustkrebsdiagnose konfrontiert, und die Tochter mit der Angst, die Mutter an den Tod zu verlieren. Insgesamt ist das Buch keine durchgängige Erzählung, auch wenn sich das eigene Verhältnis der Autorin zum Mutter-Thema wie ein roter Faden durchzieht, und die Erzählungen anderer Mütter unterbricht bzw. das gesamte Werk noch einmal neu betrachtet verknüpft. Es ist eine Anregung zum Nachdenken über die eigene Position als Frau, Tochter und (vielleicht) Mutter, über die gesellschaftliche Position von Frauen und Müttern, interkulturelle Aspekte des Themas in den sowjetisch-russisch-jüdisch-deutschen Kulturräumen, aber auch das Universelle, das Mutterschaft ausmachen kann. Ein Buch voll mit klugen Gedanken, inspirierenden Betrachtungen und neuen Blickwinkeln, das ich allen Kindern einer Mutter und damit allen Menschen nur ans Herz legen kann! Ich habe das Buch in der Hörbuchversion des Argon-Verlages gehört und kann auch diese sehr empfehlen: die Sprecherin Inka Löwendorf trägt den Text in einer unterhaltsamen, authentischen und gut zu diesem Buch passenden Art und Weise vor.

  • begine

    aus Lemwerder

    5/5

    17.03.2026

    Hörbuch-Download

    Mütter und Kinder

    Das Hörbuch All meine Mütter, von der Schriftstellerin Lena Gorelik, wird bin Inka Löwendorf mit angenehmer Stimme gesprochen. Sie führt uns kompetent durch die Geschichte. Von der Autorin habe ich schon einiges gern gelesen. Dieser Roman ist aber ein besonderes Werk. Die Autorin zeigt verschiedene Mütter. Oft haben sie behinderte Kinder und wir erfahren, wie die mit ihren Kindern umgehen. Die Beobachtungen über ihre eigene Mutter sind sehr gelungen. Die Angst um sie,als sie krank wird und deren Kraft liest sich wunderbar. Auch über ihre Großmutter und deren Kummer und Verlust. Die vielen Eindrücke und Emotionen hat die Autorin gekonnt eingefangen. Ich war von diesen super Geschichten total gefangen. Ein Buch, das ich unbedingt weiter empfehlen kann.

  • Alrik Gerlach

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    16.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Liebe, Zweifel und Familienchaos

    Man schlägt dieses Buch auf und merkt ziemlich schnell: Hier wird nichts beschönigt. Lena Gorelik schreibt über Mütter und plötzlich sitzt man da und denkt an die eigene. An Sätze aus der Kindheit, an Augenrollen am Küchentisch, an Momente, die man längst vergessen glaubte. Schon verrückt, wie schnell einen so ein Buch erwischt. Alle meine Mütter ist kein klassischer Roman, eher eine sehr persönliche Reise durch Mutterschaft, Erwartungen und diese merkwürdige Mischung aus Liebe, Druck, Nähe und Distanz. Gorelik schreibt brutal ehrlich, manchmal fast schon entwaffnend offen. Beim Lesen hatte ich mehr als einmal das Gefühl, bei Gedanken zuzuhören, die man selbst kennt, aber selten laut ausspricht. Besonders stark ist, wie viele verschiedene Formen von Mutterschaft hier auftauchen. Gewollt, ungewollt, voller Zweifel, voller Sehnsucht. Da wird nichts idealisiert. Stattdessen stolpert man gemeinsam durch Ängste, Hoffnungen und diese ewige Frage, ob man eigentlich alles richtig macht. Und während man liest, merkt man plötzlich: Dieses Buch handelt nicht nur von Müttern. Es handelt davon, wie sehr uns Menschen prägen, auch wenn wir längst erwachsen sind. Manche Seiten haben mich zum Schmunzeln gebracht, andere waren überraschend still und nachdenklich. Am Ende bleibt ein warmes, leicht melancholisches Gefühl. Wie nach einem langen Gespräch über Familie, bei dem man viel gelacht hat und am Ende doch kurz schlucken muss. Genau solche Bücher bleiben im Kopf.

  • Jürg K.

    5/5

    15.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tolle Geschichte über Mütter

    Dieses Buch hat mich vor allem durch seine stille Wahrhaftigkeit berührt dieses Gefühl, dass ein Buch nicht einfach erzählt, sondern etwas in einem öffnet, welches man lange mit sich herumgetragen hat. Lena Gorelik schreibt über Mütter nicht als Idealfiguren, sondern als Menschen, die uns prägen, verletzen, tragen, enttäuschen und dennoch unauslöschlich in uns weiterleben. Der Roman fühlt sich an wie ein vorsichtiges Betreten eines Raumes, den man kennt und doch meidet, weil dort all die Stimmen liegen, die einen grossgezogen haben. Was macht diesen Roman so eindringlich? Die Vielschichtigkeit der Mutterrollen biologische Mütter, Wahlmütter, verlorene Mütter, abwesende Mütter. Jede Beziehung hinterlässt Spuren, die sich nicht einfach abstreifen lassen. Sie zeigt die Brüche, die Scham, die Angst, nicht zu genügen. Mich hat besonders bewegt, wie der Roman die Ambivalenz aushält. Er verklärt nichts, verurteilt aber auch nicht. Stattdessen entsteht ein Raum, in dem man die eigene Geschichte mit der Mutter neu betrachten kann mit mehr Milde, mehr Verständnis, vielleicht auch mehr Trauer. Man liest kein lautes Buch, aber eines, das lange nachhallt, weil es uns an den Kern dessen führt, was uns formt: die ersten Stimmen, die ersten Berührungen, die ersten Erwartungen. Es ist ein Roman, der zeigt, dass wir unsere Mütter nie ganz loswerden und vielleicht auch nicht sollen.

  • LG

    5/5

    13.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vielfältige Perspektiven

    Lena Goreliks Roman „Alle meine Mütter“ ist kein klassischer Roman mit durchgehender Handlung, sondern ein Text, der in Gedanken, Beobachtungen, kleinen fiktionalen Geschichten und Erinnerungen organisiert ist. Im Mittelpunkt stehen unterschiedliche Schicksale von Müttern und wie sich dies auch auf Kinder auswirkt. Durch das Collagenartige des Texts wird man dazu angeregt, mitzudenken und sich selbst zu reflektieren. Besonders gefallen hat mir Goreliks Bemühen, um möglichst vielfältige Perspektiven. Insbesondere die Stellen, an denen Mutterschaft nicht idealisiert wird, fand ich gelungen - wobei Goreliks Betrachtungen über die eigene Mutter diese schon auch als Übermutter, die nur für ihre Familie lebt, darstellt. Außerdem strahlt der Text viel Freude am poetischen Formulieren und am Nachdenken aus. „Alle meine Mütter“ ist insgesamt ein stiller, kluger Roman, der keine fertigen Antworten gibt, aber viele relevante Fragen stellt. Damit ist er fast eher ein Sachbuch oder Essayband, der mich an Daniel Schreibers Bücher erinnert hat. Wer seine Texte mag, wird auch diesen Roman gerne lesen.

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    Sarah Schäfer-Stradowsky

    OSIANDER Schorndorf

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    4/5

    05.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von Müttern und Kindern

    Die prägende Rolle der Mutter: Lena Gorelik nähert sich dem Mutterbild aus ganz verschiedenen Richtungen an und lässt ganz unterschiedliche Mütter erzählen. Genau das macht den Wert der Lektüre aus: die reflektierte und vorsichtige Annäherung an die Höhen und Tiefen des Mutterseins. Und des Tochterseins. 

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