Produktbild: Die Kleine Bijou
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Die Kleine Bijou Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.03.2003

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

152

Maße (L/B/H)

21,2/13,4/2 cm

Gewicht

284 g

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

La petite bijou

Übersetzt von

Peter Handke

Sprache

Deutsch

EAN

2710002355241

Beschreibung

Rezension

"... eine ganz und gar undeutsche Literatur, leicht, schwebend, mit sich selbst beschäftigt und sehr kunstvoll. Das pralle Leben besorgt man sich am Wochenende. Die Kunst hingegen findet man in Büchern wie diesem."
Jochen Jung, Die Zeit, 24.04.03
"Ein Buch, das berührt ..."
Alexander Huber, Braunschweiger Zeitung, 29.03.03

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Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.03.2003

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

152

Maße (L/B/H)

21,2/13,4/2 cm

Gewicht

284 g

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

La petite bijou

Übersetzt von

Peter Handke

Sprache

Deutsch

EAN

2710002355241

Herstelleradresse

Hanser, Carl, Verlag GmbH & Co. KG
Vilshofener Str. 10
81679 München
Deutschland
Email: info@hanser.de
Url: www.hanser-literaturverlage.de
Telephone: +49 89 998300
Fax: +49 89 99830157

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Eine sehr gefühlvolle Geschichte

gaby2707 aus München am 13.08.2021

Bewertungsnummer: 1549269

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Thérèse, eine junge knapp 19-jährige Frau, begegnet in der Pariser Metro einer Frau, die sie als ihre in Marrokko verschollene Mutter zu erkennen glaubt. Dieser Frau im gelben Mantel folgt sie einige Tage. Immer mit der Absicht sie einmal anzusprechen. Mit dieser Frau werden Kindheitserinnerungen wach, die Thérèse in einer alten Keksdose mit alten Fotos und einem Vormerk- und Adressenheft bewahrt. Aber ist diese Frau wirklich ihre Mutter – oder geht es hier um etwas ganz anderes? Die Frage habe ich mir beim Lesen der kleinen Geschichte auch gestellt. Und ja, es geht allein um Thérèse. Und nur um sie. Um ihre Suche nach sich selbst. Sie, die sich mit verschiedenen Halbtagsjobs und als Kindermädchen ihren Lebensunterhalt verdient, lerne ich durch ihre Gedanken und ihre Streifzüge durch Paris immer näher kennen. Ihr, die nie die Liebe ihrer Eltern erfahren hat, die nie in einer Gemeinschaft gelebt hat, begegnen hier Menschen, die sie ernst nehmen, die sich Zeit für sie nehmen und denen sie sich öffnen könnte. Oder aber die Familie, wo sie als Kindermädchen angestellt ist, die sich nicht um ihre Tochter kümmern und so Thérèse immer an sich selbst und ihre Kindheit erinnert wird. Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen und ich wäre noch stundenlang mit Thérèse auf den Straßen und Gassen durch Paris gelaufen. Nur der Schluss, mit dem bin ich gar nicht zufrieden. Ihr Selbstmordversuch kam für mich zu spontan und ihr Erwachen in ein neues Leben auf der Frühchenstation in einem Pariser Krankenhaus zu abrupt. Da hätte ich mir mehr Erklärungen gewünscht. Aber sonst – top.

Eine sehr gefühlvolle Geschichte

gaby2707 aus München am 13.08.2021
Bewertungsnummer: 1549269
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Thérèse, eine junge knapp 19-jährige Frau, begegnet in der Pariser Metro einer Frau, die sie als ihre in Marrokko verschollene Mutter zu erkennen glaubt. Dieser Frau im gelben Mantel folgt sie einige Tage. Immer mit der Absicht sie einmal anzusprechen. Mit dieser Frau werden Kindheitserinnerungen wach, die Thérèse in einer alten Keksdose mit alten Fotos und einem Vormerk- und Adressenheft bewahrt. Aber ist diese Frau wirklich ihre Mutter – oder geht es hier um etwas ganz anderes? Die Frage habe ich mir beim Lesen der kleinen Geschichte auch gestellt. Und ja, es geht allein um Thérèse. Und nur um sie. Um ihre Suche nach sich selbst. Sie, die sich mit verschiedenen Halbtagsjobs und als Kindermädchen ihren Lebensunterhalt verdient, lerne ich durch ihre Gedanken und ihre Streifzüge durch Paris immer näher kennen. Ihr, die nie die Liebe ihrer Eltern erfahren hat, die nie in einer Gemeinschaft gelebt hat, begegnen hier Menschen, die sie ernst nehmen, die sich Zeit für sie nehmen und denen sie sich öffnen könnte. Oder aber die Familie, wo sie als Kindermädchen angestellt ist, die sich nicht um ihre Tochter kümmern und so Thérèse immer an sich selbst und ihre Kindheit erinnert wird. Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen und ich wäre noch stundenlang mit Thérèse auf den Straßen und Gassen durch Paris gelaufen. Nur der Schluss, mit dem bin ich gar nicht zufrieden. Ihr Selbstmordversuch kam für mich zu spontan und ihr Erwachen in ein neues Leben auf der Frühchenstation in einem Pariser Krankenhaus zu abrupt. Da hätte ich mir mehr Erklärungen gewünscht. Aber sonst – top.

Kundinnen und Kunden meinen

Die Kleine Bijou

von Patrick Modiano

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