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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.10.2014

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

528

Maße (L/B/H)

22,1/14,1/3,8 cm

Gewicht

716 g

Auflage

5. Auflage

Originaltitel

Au revoir là-haut

Übersetzt von

Antje Peter

Sprache

Deutsch

EAN

2710002360726

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Schon alles zum Ersten Weltkrieg gelesen? Aber wohl nichts, was so spannend wäre wie der Roman. ... Hundertfünfzig Jahre nach Balzac bespielt Lemaitre die menschliche Komödie als Satire.« Susanne Mayer, Die Zeit, 11.12.2014 ("Die Zeit")
»Ein unterhaltsames Stück Literatur, das sich bei aller Schwere des Themas immer eine gewisse Leichtigkeit bewahrt.« Uwe Gosser, Heilbronner Stimme, 24.01.2015 ("Heilbronner Stimme")
»Pierre Lemaitre beweist, dass sich ein ernster gesellschaftskritischer Stoff und unterhaltsames Erzählen keineswegs ausschließen, sondern sich im Gegenteil zu einem literarischen Highlight ergänzen können.« Peter Meisenberg, WDR5 "Lesefrüchte", 24.01.2015 ("WDR 5")
»In diesem herausragend erzählten Roman werden Seelenlandschaften in Trümmer gelegt - im Krieg wie im Frieden.« Judith Gor, Literatopia, 13.01.2015 ("Literatopia")
»Lemaitre ist ein intelligenter Spötter, der mit seinem komisch-ernsten Roman eindrucksvoll vorführt, dass nach dem Ersten Weltkrieg niemand unbeschadet weiterleben konnte.« Sigrid Brinkmann, Deutschlandfunk, 12.01.2015 ("Deutschlandfunk")
»Lemaitre gelingt mit diesem Roman die Quadratur des Kreises: Er berichtet vom Elend des Jahrhundertkrieges, von der unfassbaren Hoffnungslosigkeit der Zeit - und vermag doch eine hinreißende Pikareske vorzulegen. Eine beachtliche Leistung. Am Ende liest man diese Geschichte voller bestialischer Grausamkeiten und menschlicher Abgründe mit einer verblüffenden Heiterkeit, die man sich zu Beginn der Lektüre nicht hätte vorstellen können.« Johannes Balle, Kölner Stadt Anzeiger, 09.01.2015 ("Kölner Stadt-Anzeiger")
»... hinreißend gestalteter Roman, für den Lemaitre, ein Meister der Erzählkunst, im Herbst letzten Jahres mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet wurde ... Man kann das Buch mit atemloser Spannung lesen und wird zum Zeugen einer Zeit, die in ihren makabren Begleiterscheinungen bisher kaum dokumentiert ist. Spannung bis zur letzten Seite!« Wolf Peter Schnetz, Nürnberger Nachrichten, 02.01.2015 ("Nürnberger Nachrichten")
»Verblüffend spannend und mit viel Witz entwirft Pierre Lemaitre das facettenreiche Bild einer Nachkriegsgesellschaft, die gern von Ruhm und Ehre redet, aber von Profitgier und Korruption getrieben wird.« ELLE, Januar 2015 ("ELLE")
»Die Erniedrigung der toten und lebenden Soldaten in der französischen Nachkriegsgesellschaft ist das große Thema von "Wir sehen uns dort oben", und es rührt an einen Aspekt der Geschichte, dem man sich in Frankreich bisher nicht gestellt hat. ... Pierre Lemaitre formuliert seine Kritik an der französischen Gesellschaft souverän, unterhaltsam und in lockerem Tonfall.« Violetta Hagen, Stuttgarter Zeitung, 19.12.2014 ("Stuttgarter Zeitung")
»Während die Historiker den Weltkrieg mit der synoptischen Brille der Langzeiterkenntnis analysieren, betrachtet Lemaitre ihn von ganz unten: aus dem Schlamm des Granattrichters, aus dem Soldatensarg. Und, noch interessanter, aus den moralischen Abgründen der Kriegsgewinner heraus. Kein Ruhm, nirgends.« Isabel Lauer, Nürnberger Zeitung, 29.11.2014 ("Nürnberger Zeitung")

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Gut

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Erscheinungsdatum

17.10.2014

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

528

Maße (L/B/H)

22,1/14,1/3,8 cm

Gewicht

716 g

Auflage

5. Auflage

Originaltitel

Au revoir là-haut

Übersetzt von

Antje Peter

Sprache

Deutsch

EAN

2710002360726

Herstelleradresse

Klett-Cotta Verlag
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@klett-cotta.de

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Finde auch, makellos

Simon Garfield am 01.06.2020

Bewertungsnummer: 1334998

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein perfekter Bösewicht, trauernde Angehörige, eine interessante Handlungsidee, super Protagonisten und lustig ist es auch noch.

Finde auch, makellos

Simon Garfield am 01.06.2020
Bewertungsnummer: 1334998
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein perfekter Bösewicht, trauernde Angehörige, eine interessante Handlungsidee, super Protagonisten und lustig ist es auch noch.

Nach dem Krieg ist der Krieg nicht vorbei...

Bewertung am 22.07.2017

Bewertungsnummer: 401976

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Pierre Lemaitre hat mit "Wir sehen uns dort oben" ein kleines Juwel geschaffen. Er beschreibt, was der Krieg aus Menschen, wenn nicht gar aus einer Gesellschaft, macht. Unsere Protagonisten Albert und Édouard lernen sich ungewollt in den Ausläufen des ersten Weltkrieges kennen, bedingt durch ein Verbrechen ihres Vorgesetzten. Durch das Schicksal aneinander geschweißt gehen sie von nun an gemeinsam durch das Leben, das sich nur mühsam nach der Erfahrung eines Krieges leben lässt. Lemaitre beschreibt das Leben der Nachkriegszeit ganz wunderbar, als hätte er es selbst erlebt. Er schreibt von Freundschaft, Ungerechtigkeit und den Dingen dazwischen. Ein ganz wunderbares, wertvolles Buch - unbedingt (in Ruhe) lesen!

Nach dem Krieg ist der Krieg nicht vorbei...

Bewertung am 22.07.2017
Bewertungsnummer: 401976
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Pierre Lemaitre hat mit "Wir sehen uns dort oben" ein kleines Juwel geschaffen. Er beschreibt, was der Krieg aus Menschen, wenn nicht gar aus einer Gesellschaft, macht. Unsere Protagonisten Albert und Édouard lernen sich ungewollt in den Ausläufen des ersten Weltkrieges kennen, bedingt durch ein Verbrechen ihres Vorgesetzten. Durch das Schicksal aneinander geschweißt gehen sie von nun an gemeinsam durch das Leben, das sich nur mühsam nach der Erfahrung eines Krieges leben lässt. Lemaitre beschreibt das Leben der Nachkriegszeit ganz wunderbar, als hätte er es selbst erlebt. Er schreibt von Freundschaft, Ungerechtigkeit und den Dingen dazwischen. Ein ganz wunderbares, wertvolles Buch - unbedingt (in Ruhe) lesen!

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Birgit Steinhauser

RavensBuch Osiander Ravensburg

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5/5

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Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Beinahe wäre Albert wegen der Machtgier von Leutnant Pradelle ums Leben gekommen. Doch in letzter Sekunde bewahrt Édouard ihn vor dem Tod. Albert fühlt sich seinem Retter verpflichtet und erfüllt ihm seinen größten Wunsch: eine falsche Identität. Pradelle durchschaut den Betrug und deckt sie, um sein hinterhältiges Manöver zu vertuschen. So werden die verfeindeten Männer zu Komplizen. Während Pradelle in den Nachkriegsjahren das große Geld mit der Umbettung von Toten macht, entwickeln Albert und Édouard ein illegales Geschäft mit Kriegsdevotionalien. Pierre Lemaitre entwirft das schillernde Panorama einer Gesellschaft, in der unablässig von Ruhm und Ehre die Rede ist und zugleich Profitgier und krumme Geschäfte vorherrschen.
  • Birgit Steinhauser
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Beinahe wäre Albert wegen der Machtgier von Leutnant Pradelle ums Leben gekommen. Doch in letzter Sekunde bewahrt Édouard ihn vor dem Tod. Albert fühlt sich seinem Retter verpflichtet und erfüllt ihm seinen größten Wunsch: eine falsche Identität. Pradelle durchschaut den Betrug und deckt sie, um sein hinterhältiges Manöver zu vertuschen. So werden die verfeindeten Männer zu Komplizen. Während Pradelle in den Nachkriegsjahren das große Geld mit der Umbettung von Toten macht, entwickeln Albert und Édouard ein illegales Geschäft mit Kriegsdevotionalien. Pierre Lemaitre entwirft das schillernde Panorama einer Gesellschaft, in der unablässig von Ruhm und Ehre die Rede ist und zugleich Profitgier und krumme Geschäfte vorherrschen.

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