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Die Symphonie der Sterne Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.10.2022

Verlag

C.Bertelsmann

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

22/14,6/4,7 cm

Gewicht

669 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710002387082

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Sehr gut

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Erscheinungsdatum

26.10.2022

Verlag

C.Bertelsmann

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

22/14,6/4,7 cm

Gewicht

669 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710002387082

Herstelleradresse

Bertelsmann Verlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    4/5

    08.12.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Geschichte einer fortschrittlichen...

    Die Geschichte einer fortschrittlichen jungen Wissenschaftlerin im 18. Jahrhundert. Ein Muss für die Liebhaber starker Frauenrollen und für Interessenten von Astronomie.

  • Marlen

    aus Dresden

    4/5

    07.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die große Leidenschaft der Caroline H.

    19. Jahrhundert in England. Eigentlich ist Caroline Herschel Sängerin. Sie genießt den Applaus und die hübschen Roben, die sie bei ihren Auftritten trägt – doch wenn das Publikum sich spätabends zu Hause ins Bett legt, wird Caroline erst so richtig wach. Denn ihre geheime Leidenschaft gilt den Sternen – eine Passion, die sie durch ihren Bruder Wilhelm entdeckt hat. Sie unterstützt ihn, den bekannten Astronomen, in seinen Forschungen und notiert seine Beobachtungen, während er am Teleskop steht. Immer häufiger zieht sie abends auch allein nach draußen, um den Nachthimmel zu durchforsten. Sie hat es darauf abgesehen, Kometen zu entdecken und durch diese Entdeckungen selbst in der astronomischen Society (einer Institution, in der nur Männer Mitglied sind) wahrgenommen zu werden. Als es endlich soweit ist und sie tatsächlich einen Kometen entdeckt, den vorher noch niemand katalogisiert hat, erntet sie zwar durchaus Respekt der männlichen Kollegen, doch in der Öffentlichkeit wird ihre Entdeckung mit dem zweifelhaften Titel „Damenkomet“ bekannt. So als sei es gar keine „richtige“ Entdeckung gewesen. Auch bei ihren weiteren Kometensichtungen muss Caroline um Anerkennung kämpfen – zeit ihres Lebens steht sie im Schatten ihres Bruders, wenn es um ihre astronomischen Fähigkeiten geht, die den seinen jedoch in nichts nachstehen. Ruth Kornberger hat sich intensiv mit dem Leben der Caroline Herschel auseinandergesetzt und beschreibt detailreich ihren Kampf um Anerkennung in einem männerdominierten Berufsfeld. Dieser Detailreichtum ist einerseits beeindruckend, allerdings machte dies den Roman auch etwas behäbig. Nur langsam kommt die Handlung voran und auch die Zeitsprünge, mit deren Hilfe hier erzählt wird, können die Spannung nicht so recht vorantreiben. Als Spannungselement hat die Autorin die Figur des Dienstmädchens Agnes eingebaut, die versucht der betagten Dame eine geheimnisumwitterte Liebesgeschichte aus der Vergangenheit zu entlocken. Doch auch dieses Element konnte für mich die Spannung nicht so weit aufbauen, dass ich die Seiten atemlos umgeblättert hätte. Wer diesen Roman liest, sollte sich also darüber im Klaren sein, dass es ein eher ruhiges Buch ist, das den Fokus auf Carolines Wirken als Astronomin legt und dies im Kontext ihrer Zeit detailreich darstellt. Wenn man gern in der Vergangenheit schwelgt, kann man das Buch aber auf jeden Fall genießen und erfährt viel über den Wissensstand der Astronomie gegen Ende des 19. Jahrhunderts.

  • Blümchen

    aus Dresden

    4/5

    07.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die große Leidenschaft der…

    Die große Leidenschaft der Caroline H. 19. Jahrhundert in England. Eigentlich ist Caroline Herschel Sängerin. Sie genießt den Applaus und die hübschen Roben, die sie bei ihren Auftritten trägt – doch wenn das Publikum sich spätabends zu Hause ins Bett legt, wird Caroline erst so richtig wach. Denn ihre geheime Leidenschaft gilt den Sternen – eine Passion, die sie durch ihren Bruder Wilhelm entdeckt hat. Sie unterstützt ihn, den bekannten Astronomen, in seinen Forschungen und notiert seine Beobachtungen, während er am Teleskop steht. Immer häufiger zieht sie abends auch allein nach draußen, um den Nachthimmel zu durchforsten. Sie hat es darauf abgesehen, Kometen zu entdecken und durch diese Entdeckungen selbst in der astronomischen Society (einer Institution, in der nur Männer Mitglied sind) wahrgenommen zu werden. Als es endlich soweit ist und sie tatsächlich einen Kometen entdeckt, den vorher noch niemand katalogisiert hat, erntet sie zwar durchaus Respekt der männlichen Kollegen, doch in der Öffentlichkeit wird ihre Entdeckung mit dem zweifelhaften Titel „Damenkomet“ bekannt. So als sei es gar keine „richtige“ Entdeckung gewesen. Auch bei ihren weiteren Kometensichtungen muss Caroline um Anerkennung kämpfen – zeit ihres Lebens steht sie im Schatten ihres Bruders, wenn es um ihre astronomischen Fähigkeiten geht, die den seinen jedoch in nichts nachstehen. Ruth Kornberger hat sich intensiv mit dem Leben der Caroline Herschel auseinandergesetzt und beschreibt detailreich ihren Kampf um Anerkennung in einem männerdominierten Berufsfeld. Dieser Detailreichtum ist einerseits beeindruckend, allerdings machte dies den Roman auch etwas behäbig. Nur langsam kommt die Handlung voran und auch die Zeitsprünge, mit deren Hilfe hier erzählt wird, können die Spannung nicht so recht vorantreiben. Als Spannungselement hat die Autorin die Figur des Dienstmädchens Agnes eingebaut, die versucht der betagten Dame eine geheimnisumwitterte Liebesgeschichte aus der Vergangenheit zu entlocken. Doch auch dieses Element konnte für mich die Spannung nicht so weit aufbauen, dass ich die Seiten atemlos umgeblättert hätte. Wer diesen Roman liest, sollte sich also darüber im Klaren sein, dass es ein eher ruhiges Buch ist, das den Fokus auf Carolines Wirken als Astronomin legt und dies im Kontext ihrer Zeit detailreich darstellt. Wenn man gern in der Vergangenheit schwelgt, kann man das Buch aber auf jeden Fall genießen und erfährt viel über den Wissensstand der Astronomie gegen Ende des 19. Jahrhunderts.

  • Bewertung

    3/5

    11.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nettes Portrait einer Frau, die ihrer Zeit voraus war

    Caroline Herschel war eine ungewöhnliche Frau, die als Astronomin ein für die damalige Zeit ungewöhnlich selbstbestimmtes Leben führte. Das Portrait ist in ansprechendem historischen Zeitkolorit geschrieben und lässt den damaligen Zeitgeist nachspüren. Leider sind der Autorin zwei historische Fehler unterlaufen: Auf Seite 284 lässt sie König Ludwig den XV enthaupten anstelle dessen Sohnes Ludwig des XVI. Weiterhin nennt General Komarzewski auf Seite 316 Professor Seyffer aus Göttingen einen Preussen, was dieser offenbar unwidersprochen lässt. Prof. Seyffer wurde in Württemberg geboren und lehrte von 1789 bis 1804 an der Philosophischen Fakultät Göttingen im seinerzeitigen Kurfürstentum Hannover, das erst 1866 von Preussen annektiert worden ist. Insgesamt mag es ja stimmen, dass Frau Herschel Hannover im Vergleich zu London nicht besonders geschätzt hat. Als hannoverschem Leser, der sich gerade für die große Frau aus dieser Stadt interessiert, stößt das Hannover-bashing jedoch ein ums andere Mal auf und hinterlässt einen schalen Beigeschmack bei dem ansonsten gut geschriebenen Buch.

  • YukBook

    aus München

    3/5

    04.12.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mit Astronomie habe ich mich…

    Mit Astronomie habe ich mich bisher nur sehr wenig beschäftigt. Gerade deshalb wollte ich mich über das Porträt einer Astronomin dieser mir unbekannten Welt nähern. Dazu bot sich diese Romanbiografie geradezu an. Darin schildert Ruth Kornberger den Lebensweg der Sängerin Caroline Herschel, die ihrem Bruder nach England folgte und sich der Astronomie verschrieb. In einer zweiten Zeitebene, etwa 40 Jahre später, erfahren wir, wie Caroline in ihre Geburtsstadt Hannover zurückkehrt, ihrem Dienstmädchen Agnes Mathematik beibringt und ihre Memoiren schreibt. Die wissenschaftliche Arbeit war für Caroline ihr Ein und Alles. Mit welcher Beharrlichkeit sie Nacht für Nacht an der Seite ihres Bruders am Teleskop verbrachte, den Himmel nach Sternen und Nebeln absuchte und Kataloge erstellte, ist bewundernswert. Entdeckte sie einen Kometen, war es jedoch Wilhelm, der den Forschern der renommierten Royal Astronomical Society davon berichtete. Der Weg von einer wissenschaftlichen Assistentin zur vielfach ausgezeichneten Astronomin war lang und mühsam. Das alles erzählt die Autorin sprachgewandt und einfühlsam, doch manchmal verliert sie sich in Details. Auch im zweiten Handlungsstrang, in dem Agnes einem Geheimnis ihrer Dienstherrin auf der Spur ist, fehlte mir die Stringenz, so dass keine Spannung aufkam. Auch wenn die Romanbiografie nicht ganz meine Erwartungen erfüllt hat, konnte ich interessante Fakten über eine leidenschaftliche Forscherin erfahren, die sich als „Aschenputtel der Sternkunde" sah und sehr lange um Anerkennung kämpfte.

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