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Der Gesang des Falken Historischer Roman

11

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

35566

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.06.2026

Verlag

Knaur Taschenbuch

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

20,7/13/3,4 cm

Gewicht

440 g

Farbe

Bordeaux / Camel

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-56430-1

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

35566

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.06.2026

Verlag

Knaur Taschenbuch

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

20,7/13/3,4 cm

Gewicht

440 g

Farbe

Bordeaux / Camel

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-56430-1

Herstelleradresse

Knaur Taschenbuch
Landsberger Straße 346
80687 München
DE

Email: service@holtzbrinckverlage.de

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Wenn Freiheit am Hof gefährlicher ist als jede Intrige

Alrik Gerlach (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 22.06.2026

Bewertungsnummer: 3174675

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Schillernde Höfe, schöne Kleider, höfisches Getue und dahinter jede Menge Gift im Lächeln. Genau da wirft einen Der Gesang des Falken rein, und zwar nicht wie ein staubiges Geschichtsbuch, sondern eher wie ein Film, bei dem man plötzlich viel zu nah an den Intrigen steht. Marcelle mochte ich sofort. Diese junge Frau hat keinen Bock auf das ganze Theater am Hof, und ganz ehrlich, ich konnte sie verstehen. Während alle glänzen, lächeln und taktieren, will sie lieber zeichnen, atmen und irgendwie sie selbst bleiben. Dann kommt Anne Boleyn dazu, elegant, klug und erst mal ziemlich unnahbar. Da dachte ich kurz: Na super, jetzt wird es steif. Wurde es aber nicht. Gerade die Verbindung zwischen Marcelle und Anne trägt das Buch richtig schön. Keine kitschige Zuckerwattefreundschaft, sondern ein vorsichtiges Annähern zwischen zwei jungen Frauen, die mehr wollen als hübsch dastehen und brav nicken. Das hat Herz, Haltung und diesen kleinen rebellischen Funken, den ich bei historischen Romanen liebe. Die Renaissance Atmosphäre sitzt stark. Paris, Hofleben, Machtspiele, Falken, Freiheitsträume, alles wirkt lebendig, ohne einen mit Jahreszahlen zu erschlagen. Man merkt, dass hier jemand Geschichte liebt, aber trotzdem eine Geschichte erzählen will, die berührt. Für mich ein richtig gelungener historischer Roman mit Gefühl, Spannung und starken Figuren. Nicht perfekt, aber verdammt nah dran.

Wenn Freiheit am Hof gefährlicher ist als jede Intrige

Alrik Gerlach (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 22.06.2026
Bewertungsnummer: 3174675
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Schillernde Höfe, schöne Kleider, höfisches Getue und dahinter jede Menge Gift im Lächeln. Genau da wirft einen Der Gesang des Falken rein, und zwar nicht wie ein staubiges Geschichtsbuch, sondern eher wie ein Film, bei dem man plötzlich viel zu nah an den Intrigen steht. Marcelle mochte ich sofort. Diese junge Frau hat keinen Bock auf das ganze Theater am Hof, und ganz ehrlich, ich konnte sie verstehen. Während alle glänzen, lächeln und taktieren, will sie lieber zeichnen, atmen und irgendwie sie selbst bleiben. Dann kommt Anne Boleyn dazu, elegant, klug und erst mal ziemlich unnahbar. Da dachte ich kurz: Na super, jetzt wird es steif. Wurde es aber nicht. Gerade die Verbindung zwischen Marcelle und Anne trägt das Buch richtig schön. Keine kitschige Zuckerwattefreundschaft, sondern ein vorsichtiges Annähern zwischen zwei jungen Frauen, die mehr wollen als hübsch dastehen und brav nicken. Das hat Herz, Haltung und diesen kleinen rebellischen Funken, den ich bei historischen Romanen liebe. Die Renaissance Atmosphäre sitzt stark. Paris, Hofleben, Machtspiele, Falken, Freiheitsträume, alles wirkt lebendig, ohne einen mit Jahreszahlen zu erschlagen. Man merkt, dass hier jemand Geschichte liebt, aber trotzdem eine Geschichte erzählen will, die berührt. Für mich ein richtig gelungener historischer Roman mit Gefühl, Spannung und starken Figuren. Nicht perfekt, aber verdammt nah dran.

Die Renaissance wird lebendig

Bewertung am 20.06.2026

Bewertungsnummer: 3173575

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit „Der Gesang des Falken“ tauchen wir ungebremst im Sturzflug in die jungen Jahre einer der faszinierendsten Frauen der Geschichte ein: Anne Boleyn, die später einmal die zweite Ehefrau von Henry VIII. werden und damit ihr dramatisches Schicksal besiegeln wird. Die Geschichte dreht sich vor allem um ihre (fiktive) Freundin Marcelle, was es uns erlaubt, Anne und den französischen Königshof, an dem die beiden im Gefolge der Königin zu jungen Damen heranwachsen, aus einer anderen Perspektive kennenzulernen. Neben diesen beiden wird der Roman von zahlreichen weiteren Persönlichkeiten bevölkert, darunter viele, die real existierten. Mein Lieblingsauftritt ist der eines gewissen Leonardo … Am faszinierendsten sind allerdings die Frauen. Der Roman zeichnet ihre Schicksale nach, die, obwohl sie sich alle meist an demselben Ort aufhalten, unterschiedlicher nicht sein könnten. Wie lebt es sich als Frau, die den Launen ihres Ehemanns ungeschützt ausgesetzt ist? Wie fühlt sich eine Frau, die trotz der Krone auf ihrem Kopf ihrem Mann absolut untergeben sein muss? Wie kann man sich als uneheliches Kind - und zudem als Frau - dennoch eine gesicherte Zukunft aufbauen? Die Autorin schafft es, jeder einzelnen Frauenfigur, egal wie eingeschränkt sie durch die gesellschaftlichen Ansprüche war, eine Stärke zu verleihen. Man leidet und trauert mit ihnen, und bewundert sie zugleich für ihren Stoizismus und ihre Würde. Neben all dem Ernst, den ein Leben im 16. Jahrhundert den Personen auferlegt hat, webt die Autorin aber auch die ein oder andere humorvolle Situation ein. Ein unerwartetes Highlight war hier für mich die Orangenschlacht … Das Ende des Buches wartet mit einem überraschend emotionalen Plottwist auf, und man möchte direkt noch einmal den Prolog lesen, der gleich zu Beginn des Romans einige Pfeiler der Geschichte festsetzt, ohne ihr etwas von ihrer Spannung zu nehmen. Wir kennen zwar das Schicksal von Anne Boleyn, aber ihre Jugendjahre in Frankreich und ihre Freundschaft zu Marcelle erlauben zahlreiche unterhaltsame und faszinierende neue Einblicke in ihr Leben und ihre Persönlichkeit. Ich hatte die Freude, die Autorin persönlich bei einer Lesung zu sehen. Neben ihrem unglaublich großen, geschichtlichen Wissensschatz hat sie einen tollen Humor und es macht viel Spaß, sich mit ihr zu unterhalten. Insbesondere in Sachen Tudor-Ära gibt es wohl keine bessere Gesprächspartnerin! Ich hoffe sehr, dass sie noch viele weitere historische Romane schreiben wird. „Der Gesang des Falken“ ist ein toll recherchierter historischer Roman, der ein buntes und in Teilen intimes Gesellschaftsportrait entwirft; der zugleich aber an genau den richtigen Stellen (und Lücken in der Geschichtsschreibung) mit unterhaltsamer und auch zum Nachdenken anregender Fiktion aufwartet.

Die Renaissance wird lebendig

Bewertung am 20.06.2026
Bewertungsnummer: 3173575
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit „Der Gesang des Falken“ tauchen wir ungebremst im Sturzflug in die jungen Jahre einer der faszinierendsten Frauen der Geschichte ein: Anne Boleyn, die später einmal die zweite Ehefrau von Henry VIII. werden und damit ihr dramatisches Schicksal besiegeln wird. Die Geschichte dreht sich vor allem um ihre (fiktive) Freundin Marcelle, was es uns erlaubt, Anne und den französischen Königshof, an dem die beiden im Gefolge der Königin zu jungen Damen heranwachsen, aus einer anderen Perspektive kennenzulernen. Neben diesen beiden wird der Roman von zahlreichen weiteren Persönlichkeiten bevölkert, darunter viele, die real existierten. Mein Lieblingsauftritt ist der eines gewissen Leonardo … Am faszinierendsten sind allerdings die Frauen. Der Roman zeichnet ihre Schicksale nach, die, obwohl sie sich alle meist an demselben Ort aufhalten, unterschiedlicher nicht sein könnten. Wie lebt es sich als Frau, die den Launen ihres Ehemanns ungeschützt ausgesetzt ist? Wie fühlt sich eine Frau, die trotz der Krone auf ihrem Kopf ihrem Mann absolut untergeben sein muss? Wie kann man sich als uneheliches Kind - und zudem als Frau - dennoch eine gesicherte Zukunft aufbauen? Die Autorin schafft es, jeder einzelnen Frauenfigur, egal wie eingeschränkt sie durch die gesellschaftlichen Ansprüche war, eine Stärke zu verleihen. Man leidet und trauert mit ihnen, und bewundert sie zugleich für ihren Stoizismus und ihre Würde. Neben all dem Ernst, den ein Leben im 16. Jahrhundert den Personen auferlegt hat, webt die Autorin aber auch die ein oder andere humorvolle Situation ein. Ein unerwartetes Highlight war hier für mich die Orangenschlacht … Das Ende des Buches wartet mit einem überraschend emotionalen Plottwist auf, und man möchte direkt noch einmal den Prolog lesen, der gleich zu Beginn des Romans einige Pfeiler der Geschichte festsetzt, ohne ihr etwas von ihrer Spannung zu nehmen. Wir kennen zwar das Schicksal von Anne Boleyn, aber ihre Jugendjahre in Frankreich und ihre Freundschaft zu Marcelle erlauben zahlreiche unterhaltsame und faszinierende neue Einblicke in ihr Leben und ihre Persönlichkeit. Ich hatte die Freude, die Autorin persönlich bei einer Lesung zu sehen. Neben ihrem unglaublich großen, geschichtlichen Wissensschatz hat sie einen tollen Humor und es macht viel Spaß, sich mit ihr zu unterhalten. Insbesondere in Sachen Tudor-Ära gibt es wohl keine bessere Gesprächspartnerin! Ich hoffe sehr, dass sie noch viele weitere historische Romane schreiben wird. „Der Gesang des Falken“ ist ein toll recherchierter historischer Roman, der ein buntes und in Teilen intimes Gesellschaftsportrait entwirft; der zugleich aber an genau den richtigen Stellen (und Lücken in der Geschichtsschreibung) mit unterhaltsamer und auch zum Nachdenken anregender Fiktion aufwartet.

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Der Gesang des Falken

von Lea Gerstenberger

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