Ein Horror-Thriller im Stil von Stephen King – packend und unvergesslich
Für die junge Malerin Mina scheint das Stipendium in der abgelegenen Küstenstadt Crow's Cry die lang ersehnte Rettung zu sein. Fernab der Zivilisation will sie sich in einer idyllischen Künstlerkolonie ganz ihrem Schaffen widmen.
Im Grauen der Kunst gefangen – eine junge Malerin im Bann des Wahnsinns
Doch die friedliche Fassade bröckelt schnell. Unerklärliche, düstere Ereignisse häufen sich, und Mina beginnt unweigerlich an ihrem eigenen Verstand zu zweifeln. Während die verschworene Gemeinschaft sie immer weiter von der Außenwelt isoliert, macht einer ihrer Freunde eine erschreckende Entdeckung, die alles verändert. Mina muss sich fragen: Sind die Beweggründe der Künstler gefährlicher, als sie erscheinen? – und die unaussprechlichen Geheimnisse von Crow's Cry fordern ihren Tribut.
Psycho-Horror für schlaflose Nächte!
In diesem beklemmenden Psychotrip über Paranoia, Besessenheit und okkulte Abgründe wird ein abgeschiedenes Künstlerkollektiv an der rauen Küste zur tödlichen Falle. Mit meisterhafter Atmosphäre und hochkarätiger Spannung beweist Greg F. Gifune (in Zusammenarbeit mit Sandy DeLuca) erneut, warum er als einer der besten Thrillerautoren seiner Generation gilt.
Kundinnen und Kunden meinen
3.7/5.0
Die Lesemöwe
5/5
06.07.2026
Buch (Taschenbuch)
Kunst trifft Mystik
Düsterer Thriller mit beklemmender Atmosphäre und mystischer Melancholie.
Mina gewinnt einen sechsmonatigen Aufenthalt in der Künstlerresidenz Crow's Cry, wo sie sich voll und ganz auf ihre Malerei konzentrieren möchte. Die Mitglieder nehmen sie herzlich auf. Doch nach und nach ereignen sich merkwürdige Vorkommnisse. Mina beginnt an ihrem Verstand zu zweifeln. Als ihr Freund eine erschreckende Entdeckung macht, wähnt Mina ihr Leben in Gefahr. Kann sie rechtzeitig entkommen?
Ein spannender, sehr atmosphärischer Thriller. Die Küstenstadt Crow's Cry ist bildhaft beschrieben, sodass ich die menschenleeren Straßen und Gebäude regelrecht vor mir sehen konnte. Der eindringliche Schreibstil ließ mich die herrschende Kälte spüren und führt flüssig durch die Handlung.
Mit Mina konnte ich gut mitfühlen. Ihre Empfindungen sind greifbar und ihre Reaktionen auf die Ereignisse nachvollziehbar.
Die Künstlergemeinschaft ist eigen. Eine bunte Charaktermischung, die auf ein gemeinsames, geheimes Ziel hinarbeitet und dabei das künstlerische Schaffen mit Mystik und Magie in Einklang bringt, was ich sehr interessant fand. Die einzelnen Elemente sind passend in die Handlung eingebunden und beginnen schleichend.
Das Buch hat mich hervorragend unterhalten. Ich bin in Crow's Cry abgetaucht und habe alles andere um mich herum vergessen können. Die Verbindung von Kunst und Mystik hat mich gefesselt und fasziniert. Das Buch eignet sich bestens für Thriller-Leser, die Mystery nicht abgeneigt sind.
Bewertung
Thalia Book Circle Community
5/5
03.07.2026
Buch (Taschenbuch)
Realität oder Einbildung?
Das war mal was! Dieses Hörbuch hat mir richtig gute, spannende Stunden beschert. Die Geschichte ist so konzipiert, dass man immer weiterhören will, weil man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht. Die Geschichte ist düster und unheimlich und irgendwann fiel es mir richtig schwer, zwischen Realität und Einbildung zu unterscheiden. Ständig habe ich überlegt, was wirklich passiert ist und was nicht.
Ein großes Lob an die Sprecherin, die die Stimmung wirklich perfekt transportiert hat. Für mich war das ein Perfect Match und hat das Hörerlebnis wirklich nochmal intensiver gemacht.
Insgesamt hat mir das Hörbuch sehr gut gefallen und ich kann es allen empfehlen, die spannende Psychothriller mit einem düsteren Setting mögen. Die fesselnde Geschichte und die hervorragende Sprecherleistung machen dieses Hörbuch zu einem tollen Hörerlebnis
Vielen Dank an den Argon Verlag und Netgalley für das Rezensionsexemplar des Hörbuchs. Meine Meinung bleibt selbstverständlich wie immer unabhängig, ehrlich und unbeeinflusst.
Heidrun
Thalia Book Circle Community
5/5
02.07.2026
Buch (Taschenbuch)
Schauerroman
Das ist die Rezi zum Hörbuch
Das Buch bietet subtilen Horror. Erzählt wird die Geschichte der Künstlerin Mina, die ein Stipendium einer Künstlerkolonie bekommen hat. Schon als sie hinkommt hat sie ein unheimliches Gefühl, das sich im Laufe der Zeit steigert. Sie begegnet eigenartigen Bewohnern und sie wird von Alpträumen gequält. Das Buch gleitet immer mehr ins Mystische und die Auflösung ist zwar logisch, aber nicht realistisch. Obwohl ich sowas nicht mag, hat mir das Buch gut gefallen. Der Spannungsaufbau erfolgt allmählig, aber das Buch wird nicht langweilig. Durch den Sprecher kam die Stimmung perfekt rüber.
Nur Bunte Wolle im Kolf
aus München
5/5
01.07.2026
Buch (Taschenbuch)
Wenn die Grenzen zwischen Realität und Traum verschwinden
Wenn die Grenzen zwischen Realität und Traum verschwinden
Was für ein Buch, ich war teilweise verwirrt, aber doch durchgehend gefesselt.
Mina, eine junge Frau, Künstlerin, vom Leben geprägt, mit einem ungesunden Hang zu viel Alkohol und Drogen. Ein Protagonist, mit dem ich mich nicht identifizieren kann und dennoch sympathisch. Man fühlt mit ihr und ist beim Lesen oft genauso verwirrt wie Mina im Buch.
Sie hat ein Stipendium bei einer Künstlergemeinschaft, Crow‘s Cry, gewonnen und freut sich auf die große Chance, die sich ihr offenbart. Schon vor ihrer Reise in die Künstlerstadt beginnen bei Mina die Alpträume, so realistisch, dass sie sich nicht sicher ist, ob sie wach ist oder träumt.
In der Künstlergemeinschaft fühlt Mina sich willkommen, sie ist so viel Freundlichkeit nicht gewöhnt, kann es nicht einordnen. Schon am Anfang sieht sie von ihrem Apartment einen beeindruckenden Künstler im Nachbargebäude. Doch etwas ist seltsam, auch mit der Wohnung, ihre Alpträume verstärken sich und die Grenzen verschwimmen.
Das Buch ist eine faszinierende Geschichte und für alle Kunstliebenden eine Empfehlung, insofern man Horror mag. Man wird mit auf die Reise genommen und die Grenzen verschwimmen nicht nur für unsere Protagonisten, sondern auch für uns. Ein bisschen wie ein kleiner Drogentrip aus Papier und Tinte (zumindest in meiner Vorstellung).
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung
MoMe
4/5
25.08.2026
Buch (Taschenbuch)
Literarischer Drogentrip: Ein beklemmender Psychotrip zwischen Kunst und absolutem Wahnsinn!
Das Mädchen mit den leeren Augen hat einen starken Anfang, der direkt eine bedrückende, beinahe niedergeschlagene Atmosphäre verströmt. Ich lerne den achtzig Jahre alten Klaus Riker kennen, der sein halbes Leben lang auf der Suche nach etwas Bestimmtem umtriebig durch die Welt zieht. Bereits hier stelle ich mir zahlreiche Fragen, besonders was so wichtig ist, dass er solche Mühen in Kauf nimmt. Schließlich findet er, was er sucht, doch das lässt mich etwas ratlos zurück.
Nach einem Zeitsprung von fünf Jahren lerne ich die Protagonistin Mina kennen. Auch sie wirkt auf mich getrieben. Der personale Erzähler vermittelt mir direkt, dass Mina von ihren inneren Dämonen und erlebten Traumata tief geprägt ist. Ein düsterer und melancholischer Grundton wabert von Beginn an unterschwellig durch die Geschichte und verstärkt das Gefühl, der kurzfristig durch eine hoffnungsvolle Stimmung unterbrochen wird.
Mina erhält die Zusage für eine Künstlerresidenz beim Künstlerkollektiv Crow´s Cry. Diese gewährt ihr einen sechsmonatigen Aufenthalt, bei dem sie mietfrei wohnen kann und fast ihre gesamten Ausgaben gedeckt sind. So kann sie sich endlich voll und ganz auf ihre Kunst konzentrieren und findet vielleicht das Sprungbrett für einen großartigen Neuanfang. Doch die beinahe euphorische Stimmung wird schnell getrübt, als Mina im mysteriösen und sterbenden Küstenörtchen ankommt.
Das Setting ist unglaublich düster mit seinem winterlichen Wetter, seinen nebligen Küsten und den heruntergekommenen Gebäuden, in denen das Künstlerkollektiv residiert. Die leichte Bedrohung wird immer deutlicher spürbar, aber ich kann sie noch nicht so recht greifen.
Nach und nach lerne ich die einzelnen Mitglieder des Kollektivs kennen. Sie alle sind unterschiedlich in ihren Charakteren, aber die meisten wirken auf mich exzentrisch. Auch finde ich ihre beinahe sektenmäßige Verehrung für Klaus Riker befremdlich. Und doch geben sich alle viel Mühe, sind aufmerksam und freundlich. Als Mina Klaus Riker persönlich kennenlernt, ist sie ganz angetan von ihm. Besonders seine Sicht auf die Kunst und deren Erschaffung findet sie reizvoll und anziehend. Doch immer wieder schleicht sich bei Mina ein Gefühl der Bedrohung ein, wenn sie mit ihm Zeit verbringt. Mina versucht ihrer inneren Stimme nicht ganz so viel Bedeutung beizumessen, doch ihre Vergangenheit hat sie gelehrt, auf die feinen Schwingungen zu achten. Hier scheint einiges nicht zusammenzupassen. Oder kann Mina sich einfach nicht darauf einlassen, dass auch sie mal Glück im Leben hat?
Mich verunsichert Minas Wechselbad der Gefühle immer mehr. Was auch daran liegt, dass der personale Erzähler sehr dicht an Mina dranbleibt. So erlebe ich das meiste aus ihrer Perspektive. Das befeuert die unterschwellige Paranoia, die Mina befällt, und lässt ihre Zweifel an der eigenen Wahrnehmung immer stärker werden. Die Grenzen zwischen ihren furchterregenden Albträumen, der Realität und einem aufkeimenden psychedelischen Wahn beginnen zu verschwimmen. Das bringt nicht nur Mina zum Zweifeln, sondern auch mich. Was stimmt hier nicht? Was ist wahr und was Einbildung? Vor allem, welchen Grund gibt es, dass Mina plötzlich solche starken emotionalen Empfindungen hat?
Manchmal denke ich, dass Mina besser daran täte, die Finger vom Alkohol und ihren Joints zu lassen, um mal einen klaren Kopf zu bekommen. Denn es gibt einige Anzeichen, die ich verdächtig finde, die Mina aber nicht wahrhaben möchte, weil sie zu sehr mit sich hadert und in ihren Emotionen gefangen ist.
Der Schreibstil schafft es auf eine beeindruckende Weise, mir beim Lesen nicht nur lebendige Bilder im Kopf zu erzeugen, sondern auch Minas Sinneseindrücke und ihre Empfindungen so stark zu transportieren, dass ich selbst das Gefühl habe, in einen regelrechten Rausch gezogen zu werden. Langsam beginnt die Geschichte, einen perfiden psychologischen Horror aufzubauen, was mich genauso verwirrt wie intensive Gespräche über Kunst. Vielleicht liegt es daran, dass ich selbst damit keinerlei Berührungspunkte habe. Zum Glück bringen mich diese Unterhaltungen nicht komplett aus dem Lesefluss und verstärken sogar das ungute Gefühl, dass in Das Mädchen mit den leeren Augen etwas Unheilvolles unter der Oberfläche brodelt.
Den Originaltitel „The Still Place“ empfinde ich übrigens als deutlich passender, weil er den Inhalt des Romans für mich besser einfängt.
Minas Kampf gegen all diese Ungereimtheiten geht mir nahe und verzweifelt sehne ich mich genauso wie sie nach mehr Klarheit. Doch die gibt es wenig. Es wird immer undurchschaubarer.
Ich treibe auf das Finale zu und bin völlig gefangen in dieser ungewöhnlichen Geschichte, die sich immer mehr zu einer Art Halluzination entwickelt. Der Höhepunkt steuert mit einer solchen Gewalt auf mich zu, dass ich gar nicht so recht begreife, was ich da lese. Ja, ich verstehe die Beweggründe und auch, was bezweckt werden soll. Aber ich kann es nicht fassen. Ich schwanke zwischen dem Gefühl, dass mich die Idee begeistert und dass ich die Umsetzung einfach nur abenteuerlich und völlig abgedreht empfinde. Das Ende kann ich schlecht greifen. Es ist irgendwie suspekt und nicht alles wird final aufgeklärt, sodass beim Schließen des Buches viel Raum zur Spekulation für mich bleibt.
Fazit:
Das Mädchen mit den leeren Augen ist ein verdammt verstörendes Leseerlebnis, das mich trotz aller Skepsis fasziniert. Wer Lust auf eine düstere, psychedelische Atmosphäre hat, sollte in diesen Thriller abtauchen.
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