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Gin Boom Zwischen Absturz und Aufbruch  — Roman

10

20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.02.2026

Verlag

Carl Ueberreuter Verlag

Seitenzahl

184

Maße (L/B/H)

20,7/12,6/1,7 cm

Gewicht

254 g

Farbe

Pink

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8000-7806-6

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.02.2026

Verlag

Carl Ueberreuter Verlag

Seitenzahl

184

Maße (L/B/H)

20,7/12,6/1,7 cm

Gewicht

254 g

Farbe

Pink

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8000-7806-6

Herstelleradresse

Ueberreuter, Carl Verlag
Frankgasse 4
1090 Wien
AT

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    07.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Rausch mit Nachklang

    „Gin Boom“ von Verena Titze hat mich schon auf den ersten Blick begeistert – das auffällige Cover mit den kräftigen Pink- und Lilatönen in Kombination mit frischem Limonengrün ist ein echter Hingucker und spiegelt perfekt den modernen, schillernden Lifestyle wider, um den es im Buch geht. Der „Gin-Tonic“-Lifestyle ist heute allgegenwärtig: unzählige Sorten, kunstvoll garnierte Drinks und eine Ästhetik, die vor allem durch Instagram und soziale Medien geprägt ist. Drinks sind längst mehr als nur Getränke – sie sind Inszenierung, Ausdruck und oft auch Statussymbol. Genau hier setzt die Geschichte an und stellt die scheinbar harmlose Fassade gekonnt infrage. Im Mittelpunkt steht Helena, die sich in einem Strudel aus Events, Dates, Alkohol und Drogen wiederfindet. Der Druck im Job, das ständige „Funktionieren müssen“ und die Erwartung, immer Teil dieses glitzernden Lebens zu sein, entwickeln sich zu einem Teufelskreis, aus dem sie nur schwer entkommen kann. Diese Entwicklung fand ich besonders eindringlich und authentisch dargestellt. Der Schreibstil ist angenehm locker, direkt und sehr flüssig zu lesen. Ich bin sofort in die Geschichte hineingekommen und durch die kurzen Kapitel entsteht ein richtig guter Lesefluss – perfekt für zwischendurch, aber gleichzeitig so fesselnd, dass man immer weiterlesen möchte. Besonders spannend fand ich den modernen Einbezug von ChatGPT-Elementen, die der Geschichte eine zeitgemäße, fast schon greifbare Realität verleihen und sie zusätzlich auflockern. Ich kann mir vorstellen, dass sich am Schreibstil die Geister scheiden werden – er ist sehr direkt und modern. Mich persönlich hat genau das abgeholt, weil es dem ernsten Thema eine neue, zugängliche Ebene verleiht. Insgesamt ist „Gin Boom“ ein Buch, das unterhält, gleichzeitig aber auch zum Nachdenken anregt und einen Blick hinter die glänzende Oberfläche unserer heutigen Gesellschaft wirft. Für mich eine klare Leseempfehlung!

  • Jadi

    aus Montabaur

    5/5

    05.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Der Alkohol… der Entzug und seine Folgen!

    . Was geschieht, wenn man dem Alkohol abschwört, doch die Welt ringsum im Rausch verharrt? In „Gin Boom“ wird diese Frage mit leichter Hand und zugleich bemerkenswerter Tiefe entfaltet! Ein leiser, eindringlicher Blick, der hier und da die Augen öffnet. Ein Roman, der nachklingt, der bleibt und in vielerlei Hinsicht die Sehnsucht nach einer neuen Sicht auf die Dinge weckt. 4,5/5 ⭐️ . Aber worum geht es genau… Helena trinkt um zu funktionieren. Doch irgendwann wird es zu viel… Es folgt ein Entzug, der erfolgreich war. Doch zurück in ihrem alten Job merkt sie schnell… nichts ist mehr wie es war! . In Gin Boom folgen wir zunächst allein Helena durch die Handlung. Als ruhender Pol der Erzählung wird sie uns nahegebracht… Schicht um Schicht, bis ihr Innenleben fast vertraut wirkt. Erst im weiteren Verlauf öffnen sich neue Perspektiven, die das erzählerische Gefüge erweitern und der Geschichte zusätzliche Tiefe verleihen. Fragen, die sich beim Lesen leise einschleichen, finden so nach und nach ihre Antworten. . Doch das eigentlich Interessante liegt in etwas anderem… in der beständigen Selbstbefragung. Unweigerlich hält man inne und fragt sich…wie hätte ich auf Helena reagiert? Hätte ich sie verstanden, hätte ich den Mut gehabt, auf sie zuzugehen? . Mit Gin Boom gelingt Titze ein Werk, das gesellschaftliche Haltungen gegenüber ehemaligen Alkoholabhängigen behutsam, aber unnachgiebig hinterfragt und darüber hinaus weitreichendere Fragen aufwirft, wie… Ist es die Leistungsgesellschaft, die Menschen in Abhängigkeiten treibt? Sind es die Muster anderer, die uns formen? Oder liegt die letzte Verantwortung doch immer bei uns selbst, wenn wir ins Straucheln geraten? Und so besitzt Helenas Geschichte das Potenzial, vielen die Augen zu öffnen. Auch hätte ich nichts dagegen gehabt, sie noch etwas länger begleiten zu dürfen. . In einem zugleich leichten und schonungslos ehrlichen Ton erzählt, entfaltet der Roman eine Eindringlichkeit, die dazu motiviert ihn mühelos an einem Tag durchzulesen und doch hallt er wahrscheinlich gerade deswegen so weit darüber hinaus noch nach. So bleibt Helena im Gedächtnis, lange nachdem die letzte Seite umgeschlagen ist. Vielleicht gerade deshalb ist Gin Boom ein Buch, das gelesen werden sollte… um zu verstehen, dass Alkohol niemals die Lösung ist!

  • Venenorojo

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    02.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine schonungslose Erzählung zur unterschätzten Droge Alkohol

    Das Cover deutet schon an, in welche Richtung es geht: Alkoholexzesse. Verena Titze hat einen Roman geschaffen, der viel mehr Aufmerksamkeit erhalten sollte. Es geht um Alkohol, der Droge, die meines Erachtens nach immer noch absolut unterschätzt wird. Im Gegenteil: Wenn man ein Glas ablehnt, erhält man zumeist doofe Sprüche. Aber kommen wir zum Buch: “Gin Boom” erzählt Helenas Geschichte. Helena ist in der PR-Abteilung eines Fernsehsenders tätig. Sie beherrscht ihren Job, allerdings macht sie ihn scheinbar zum ersten Mal nüchtern. Sie ist nach einem Alkoholentzug zurück am Arbeitsplatz und fühlt sich schon bald überfordert: Leistungsdruck im Job, Aftershowpartys, die ohne Alkohol und Drogen scheinbar nicht funktionieren, die Sucht, die immer wieder präsent ist. Es gibt diverse, wirklich gute Perspektivwechsel in dem Roman - die Darstellung der Eltern, die gerne vertuschen, was mit ihrer Tochter passiert, Arbeitskollegen und ihre Wahrnehmung Helenas, auch die besorgte Sicht ihrer Freundin Moni, die ihr eigentlich Halt geben möchte, aber damit total überfordert ist. Und immer wieder dazwischen: Der Alkohol. Der Spritzer nach Feierabend, der Wein zum Entspannen, der Gin Tonic nach dem Sex. Ohne geht es in dieser Gesellschaft nicht - zumindest ist es kaum denkbar. Chapeau für diese gewagte und herrlich brutale Erzählung, die man dank des großartigen Schreibstils einfach weglesen kann! Eine absolute Leseempfehlung nicht nur für Menschen, die Alkoholiker in ihrem Umfeld haben oder selbst mehr mit Alkohol zu tun haben, als ihnen gut tut, sondern auch für diejenigen, die der Meinung sind, Alkohol wäre keine Droge und bestimmt nicht das Problem.

  • jennylovesreading

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    16.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein schwerer Weg zurück ins Leben

    Der Roman Gin Boom von Verena Titze hat mich mit vielen Gedanken zurückgelassen.  Nach einem dreimonatigen Klinikaufenthalt wegen eines Alkoholentzugs versucht Helena, wieder in ihren Alltag zurückzufinden. Dabei wird sehr deutlich, wie selbstverständlich Alkohol in unserer Gesellschaft verankert ist – sei es beim Anstoßen, zum Abschalten nach der Arbeit oder zur Auflockerung in sozialen Situationen. Diese Allgegenwärtigkeit erschwert nicht nur Helena den Neuanfang, sondern auch ihrem Umfeld den Umgang mit ihr. Freunde und Kolleg:innen bemühen sich zwar, sie möglichst normal zu behandeln, wirken dabei jedoch oft unsicher oder genervt von der notwendigen Rücksichtnahme. Auch ihre Eltern erscheinen eher überfordert und sorgen sich vor allem um ihren gesellschaftlichen Ruf. Die Gründe für Helenas Sucht werden vielschichtig dargestellt: der Druck im Job in einer PR-Agentur, die Erwartungen ihrer Eltern und der Wunsch nach Liebe und Anerkennung. All das wächst ihr zunehmend über den Kopf, sodass Alkohol und später auch Kokain für sie zu einem Ausweg werden – zumindest kurzfristig. Besonders eindrücklich fand ich auch die Darstellung ihres zweiten Klinikaufenthalts, bei dem deutlich wird, wie begrenzt Therapieplätze sind und dass oft nur diejenigen ausreichend Unterstützung erhalten, die als besonders erfolgversprechend gelten. Auch wenn der Erzählstil stellenweise etwas sprunghaft ist und nicht jeder Handlungsstrang für mich notwendig gewesen wäre, hat mich das Buch sehr zum Nachdenken angeregt.

  • Bewertung

    4/5

    15.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Raus aus der Sucht

    Gin Boom dreht sich um Helena, die durch ihren Fernsehjob in die Alkoholsucht rutschte. Anschaulich zeigt der Roman, wie Stress und das falsche Umfeld dazu führen, dass man vermeintlich zum Drink greifen muss. Mit ihrem Entzug machte Helena einen ersten Schritt, um diesen Teufelskreis aus Trinken, Feiern und Vergessen zu durchbrechen. Doch - wie in der Realität so oft - folgt darauf ein Rückfall. Für mich machte gerade dieser die Geschichte authentisch, denn es läuft nicht immer alles nach Plan und eine Sucht lässt man nicht mal so einfach hinter sich. Es war teilweise berührend, frustrierend aber auch amüsant, Helena auf ihrem Weg zu begleiten. Sie ist eine junge Frau, die offen anspricht, was ihr durch den Kopf geht und ihre Gefühle und Gedanken mit den Lesern teilt. Etwas schade fand ich daher, dass nicht immer ihre Geschichte im Vordergrund stand, sondern neue Handlungsstränge eingeflochten wurden, die für meinen Geschmack nicht unbedingt nötig waren und die auch nicht konsequent zu Ende geführt wurden. Dennoch wird mir Helenas Geschichte definitiv im Kopf bleiben und ich finde es sehr wichtig, dass es Romane wie diesen gibt, die schwierige Themen ansprechen anstatt sie tot zu schweigen! Fazit: Ein gelungener Roman, der das Thema Alkoholsucht und die Herausforderungen eines Entzugs offen anspricht.

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