ROBINS ERSTER EINSATZ Der ruchlose General Grimaldi hetzt Gothams Gangsterfamilien gegeneinander auf. Er treibt sie in einen blutigen Bandenkrieg, um selbst die Kontrolle über Gothams Unterwelt zu übernehmen. Eine gigantische Herausforderung für Batman und seinen neuen Gehilfen Robin, der sich noch in Ausbildung befindet. Zu allem Überfluss mischen auch noch Two-Face und der Gestaltwandler Clayface mit. Sie verdächtigen sogar Bruce, Batman zu sein, und stellen ihn in Wayne Manor. Die mit dem Eisner Award ausgezeichneten Comic-Stars Mark Waid (Justice League Unlimited) und Chris Samnee (Daredevil) präsentieren eine neue Version der Anfänge von Batman und Robin als Dynamisches Duo.ENTHÄLT: BATMAN & ROBIN: YEAR ONE 7-12
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
MiraBellenbaum
aus Biberach an der Riß
5/5
12.08.2025
Buch (Taschenbuch)
Damit hätte ich jetzt nicht gerechnet…
Batman & Robin – Das erste Jahr – Band 1 wird von Mark Waid und Chris Samnee geschrieben. Die Einleitung von den Paninis lässt jetzt nichts vermuten, was man nicht schon kennt. Im ersten Jahr geht es also gar nicht um eine alternative oder andere Sichtweise, sondern eher um das zwischenmenschliche, die Jagd, die Hatz und eben das unsichtbare.
Die Story beginnt gar nicht mal so gemächlich, denn gleich nach dem ersten Kapitel sind wir mitten drin. Neben der anbahnenden Mission gegen General Grimaldi gibt es natürlich auch noch Nebenhandlungen, die der Geschichte etwas Tiefe und auch Umfang gibt. Gerade die Konflikte zwischen Bruce und Alfred (was Richard betreffen) sowie natürlich auch zwischen Bruce und Richard machen richtig Laune. Bruce erkennt sich in Richard, wobei Alfred ihm peinlich genau sagt, dass das eben nicht der Fall ist. Das Problem ist, dass auch Robin nicht fehlerfrei agiert und genau das ist ja der Punkt: Man ist nicht perfekt, aber man kann lernen, perfekt zu handeln.
Insgesamt weitet sich die Geschichte toll aus. Richard lernt von Mal zu Mal mehr, ist aber ein typischer Junge, der sich mehr zutraut als er kann. Es öffnen sich eben Konflikte im Privaten (Schule, Verhalten gegenüber Bruce und Alfred) sowie im “Geschäftlichen“. Wer kennt es nicht? Das Kind kann alles, weiß alles und sowieso kann einem die Welt nichts anhaben. Das macht die Geschichte für mich greifbarer, weil eben “normal“ und nicht abgehoben. Man kann sich da voll mit identifizieren.
Zeichnerisch war ich anfangs etwas enttäuscht, aber bereits mit den Seiten 2 und 3 schwappt diese in Begeisterung über, den auch wenn diese nicht detailliert sind, so passen sie meiner Meinung nach perfekt zum Setting. Da hat Chris Samnee (der also nicht nur mitschreibt, sondern eben auch zeichnet) gut abgeliefert.
Fazit:
Die Geschichte ist auf 2 Bände ausgelegt und ich bin jetzt schon heiß wie Frittenfett auf den 2. Band. Ich hatte tatsächlich wenig bei dem Band erwartet und viel mehr bekommen. Die Geschichte liest sich schlichtweg wie aus einem Guss und macht total Spaß. Der Cliffhanger war oder ist nicht so ganz überraschend, aber es ist in jedem Fall ein toller Abklang. Von mir bekommt dieser Band daher ganz klar die vollen 5 Sterne. Ich mag das was Mark Waid und Chris Samnee erstellt haben total. Greift zu und habt viel Spaß!
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