Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
15.12.2025
Abbildungen
38 b/w and 29 col. illustrations, 5 b/w tblättern
Herausgeber
Christine SchindlerVerlag
De Gruyter OldenbourgSeitenzahl
300
Maße (L/B/H)
24,7/17,5/2,7 cm
Gewicht
765 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-11-164163-8
Im Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg in Europa mit der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht. Sieben Jahre nach dem "Anschluss" Österreichs an das Deutsche Reich wurde Wien im April 1945 befreit, das KZ Mauthausen am 5. Mai. Das Jahrbuch des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes 2025 geht entlang verschiedener Ereignisse und Schicksale der Aufarbeitung der NS-Zeit im besetzten Österreich nach. Es handelt von den innen- und außenpolitischen Einflüssen auf Entnazifizierung und Opferfürsorge ebenso wie von der Identifizierung der Opfer des Massakers im Zuchthaus Stein an der Donau in den letzten Kriegstagen, es beschreibt die Unrechtsjustiz am Sondergerichtshof Marburg an der Drau und ihre juristische Aufarbeitung nach dem Krieg sowie den Prozess im Jahr 1987 gegen Klaus Barbie, den Gestapo-Leiter von Lyon. Das Buch beleuchtet ein privates Fotoalbum aus der besetzten Ukraine und die Schicksale der Wiener*innen Egon Berliner, Ruth Maier, Jura Soyfer und Friedrich Vogl. Holocaust, Widerstand und Mitläufertum sind ebenso Themen wie aktuelle rechtsextreme Geschichtsverständnisse und Feindbilder der extremen Rechten in der Corona-Pandemie. Dank der Suche nach Fakten und Dokumenten sowie der Arbeit mit persönlichen Zeugnissen und Erinnerungen bietet "Nach der Befreiung" eine integrierte kritische Geschichtsbetrachtung.
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