Produktbild: Gerechtigkeit

Gerechtigkeit Ein Essay

5

21,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

17332

Erscheinungsdatum

25.02.2026

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

564 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783257616217

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Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

17332

Erscheinungsdatum

25.02.2026

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

564 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783257616217

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  • Bewertung

    aus Heek

    4/5

    08.03.2026

    eBook (ePUB)

    anspruchsvoll

    Dies ist ein Buch zum Thema Gerechtigkeit. In seinem Vorwort schreibt der Autor Berhard Schlink, dass es sich bei diesem Buch um Gerechtigskeitarbeit handelt. Er hinterfragt "Gerechtigkeit" auf den verschiedenen Ebenen und Blickwinkeln. Dies ist ein Buch, dass man nicht so einfach lesen kann. Man sollte sich schon die Zeit nehmen, sich auf die Texte einzulassen. Ein Buch, dass viel Raum zum Nachdenken bietet.

  • Eternal-Hope

    aus Österreich

    5/5

    25.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Anspruchsvolle rechtsphilosophische Gedanken zum Thema Gerechtigkeit

    Bernhard Schlink ist vielen vorrangig als Romanautor bekannt, sein bekanntestes Werk ist "Der Vorleser". Außerdem ist er vom Grundberuf her Jurist und, mittlerweile emeritierter, Hochschullehrer. In "Gerechtigkeit" kehrt er zu diesen Wurzeln zurück, es ist kein literarisches Werk, sondern eine rechtsphilosophische Abhandlung zum Titelthema. Dabei ist dem Autor Verständlichkeit sehr wichtig und er betont gleich zu Beginn, dass er versucht hat, einen Mittelweg zwischen rechtsphilosophischer Korrektheit und allgemeiner Verständlichkeit zu finden. Das ist ihm insgesamt gut gelungen. Es handelt sich um einen interessanten Essay, der auf verschiedene rechtsphilosophische Themen und Quellen Bezug nimmt und dabei sehr zum Denken anregt. Es geht darum, was Gerechtigkeit überhaupt sein könnte, beginnend mit der Grundannahme, dass die meisten Menschen erwarten, gleich behandelt zu werden, es sei denn, es gibt gute, sachliche Gründe für eine Ungleichbehandlung. Was diese sein könnten, ist je nach historischer Epoche und kultureller Verortung unterschiedlich, aber jedenfalls ein Aushandlungsprozess. Auch auf verschiedene Formen der Gerechtigkeit und dahinter liegende philosophische und politische Strömungen wird eingegangen: ist es etwa am gerechtesten, Güter nach Leistung zu verteilen (und was ist Leistung)? Oder nach Bedarf (und wie wird dieser ermittelt)? Oder jedem genau das gleiche? Welches Rechtssystem könnten wir als Menschen uns wünschen, wenn wir nicht wüssten, welche Position in der Gesellschaft wir einnehmen werden, also unter dem Schleier des Nichtwissens? Hier bezieht sich der Autor auf das berühmte Gedankenexperiment von John Rawls. Wie gestalten wir praktisch eine als möglichst fair empfundene und tragbare Gesellschaftsordnung, basierend auf rechtsphilosophischen Prinzipien? Und was ist der Preis der zunehmenden Gerechtigkeit, mit der aber auch eine immer stärker eingehende Normierung der Gesellschaft einhergeht? Es sind viele kluge Fragen, die in diesem Buch diskutiert werden, und die zum weiteren Recherchieren und eigenen Nachdenken anregen. Insgesamt richtet sich das Buch mit seinem Anspruch klar an philosophisch vorgebildete oder zumindest sehr daran interessierte, bildungsaffine Menschen. Beispiele finden sich nur vereinzelt in dem Text, mehrheitlich ist es eine theoretische Abhandlung und anspruchsvolle Lektüre, die konzentriertes Mitdenken erfordert. Kann und will man sich darauf einlassen, dann ist es aber eine sehr gewinnbringende Abhandlung, die den eigenen Horizont erweitert und gleichzeitig aufzeigt, was für ein enormes philosophisches Untergebäude unter einem als einigermaßen gerecht empfundenen Rechtssystem besteht, aber auch, wie eng Philosophie und Rechtswissenschaften miteinander verbunden sind.

  • Christopher Bahn

    Book Circle Community

    5/5

    20.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mehr Gerechtigkeitsarbeit

    Gerechtigkeit wollen wir alle, und jeder weiss, was gerecht ist oder nicht. Doch stimmen wir da alle überein? Der Autor, berühmter Schriftsteller und Jurist, geht nicht so weit, uns alle von einer oder mehreren gerechten Sachen zu überzeugen. Vielmehr geht es ihm darum, aufzuzeigen, wie wir zu Lösungen kommen können, die die meisten als gerecht empfinden. Diese Gerechtigkeitsarbeit steht im Zentrum seines Essays, der sich zunächst mit der Gerechtigkeit im Allgemeinen, dann mit besonderen Sphären wie sozialer Gerechtigkeit beschäftigt. Ich habe dieses Buch mit großem Interesse gelesen und finde es eine wichtige Ergänzung zu allen Büchern, die sich mit Themen der Gerechtigkeit beschäftigen. Die klar formulierte Sprache weißt den Juristen aus und lässt das Buch zu einer hervorragenden Lektüre werden. Sehr empfehlenswert.

  • Alrik Gerlach

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    02.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gerechtigkeit als leiser Kompass durch komplexe Gedankenwelten

    Gedanken über Gerechtigkeit entfalten sich wie leise Wellen, die immer wieder an denselben Strand zurückkehren und doch jedes Mal neue Spuren hinterlassen. Bernhard Schlink nimmt mich mit in einen stillen Denkraum, in dem einfache Antworten keinen Platz haben. Stattdessen entsteht ein tastendes Suchen, das sich ehrlich und menschlich anfühlt. Jede Seite lädt dazu ein, eigene Überzeugungen zu prüfen und vertraute Maßstäbe neu zu betrachten. Besonders berührt hat mich die ruhige Klarheit, mit der Schlink schwierige Fragen öffnet, ohne sie zu dominieren. Gerechtigkeit erscheint nicht als starres Ziel, sondern als fortwährende Bewegung zwischen Menschen, Erfahrungen und Entscheidungen. Während des Lesens entstand das Gefühl, an einem langen Tisch zu sitzen, an dem unterschiedliche Stimmen gehört werden und niemand den endgültigen Anspruch erhebt. Manche Passagen wirken bewusst zurückhaltend und lassen Raum zum Weiterdenken. Genau darin liegt ihre Stärke. Der Text fordert, ohne zu überfordern, und begleitet, ohne zu belehren. Am Ende bleibt kein fertiges Konzept, sondern ein wacher Blick auf die Welt. Dieses Buch fühlt sich wie ein leiser Kompass an, der nicht den Weg vorgibt, aber hilft, ihn achtsam zu gehen.

  • Bewertung

    aus Buchen

    4/5

    25.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gerechtigkeitsarbeit

    Gerechtigkeit ist wichtig. Daher ist ein Essay darüber sehr zu begrüßen. Bernhard Schlink ist seit langen ein erfahrener und erfolgreicher Prosa-Autor, der weiß zu erzählen. Daher war ich doch überrascht, wie trocken das Essay über manche Strecken ist. Es ist mehr ein Text eines Juristen, der Schlink ja auch ist. Im Vorwort betont Schlink einen philosophischen Ansatz. Tatsächlich geht er auf Aristoteles zurück. Und dann vor allen auf den US-amerikanischen Philosophen John Krawalls und seiner Theory of Justice. Gerechtigkeit hat mit Gleichheit und Gleichbehandlung zu tun. Interessant ist Schlinks Aussage, das es keine Formel für Gerechtigkeit gibt, sehr wohl aber Strukturen für die Suche nach Gerechtigkeit. Obwohl der Text relativ schwerbekömmlich ist, zweifle ich an Schlinks gut überlegten Ergebnissen (Wahlen, Demokratie, Rechtsstaat, soziale Gerechtigkeit) nicht. Schließlich spricht Schlink auch noch über Generationsgerechtigkeit. Und am Schluss geht es um den Preis der Gerechtigkeit. Es ist ein umfassendes, prägnantes Essay. Für mich ist es 3,5 von 5 Sterne wert.

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