Produktbild: Zorn der Verlierer
Band 16
Artikelbild von Zorn der Verlierer
Petros Markaris

1. Zorn der Verlierer

Zorn der Verlierer Ein Fall für Kostas Charitos

Aus der Reihe Kostas Charitos
Gesprochen von
4

13,39 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Daniel Buser

Spieldauer

6 Stunden und 57 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

22.07.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

39

Verlag

Diogenes Verlag

Übersetzt von

Michaela Prinzinger

Sprache

Deutsch

EAN

9783257696486

Beschreibung

Rezension

»Markaris' Kommissar Kostas Charitos hat längst Kultstatus.«

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Daniel Buser

Spieldauer

6 Stunden und 57 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

22.07.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

39

Verlag

Diogenes Verlag

Übersetzt von

Michaela Prinzinger

Sprache

Deutsch

EAN

9783257696486

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  • Elke

    aus Vaihingen an der Enz

    4/5

    09.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Blick hinter griechische Kulissen

    In seinem neuen Roman aus der Kostas Charitos-Reihe, setzt sich Petros Markaris mit den Veränderungen auseinander, denen das griechische Bildungssystem in den letzten Jahren unterworfen war und ist. Inhaltlich passt das zu Gesprächen, die ich während eines Kreta-Urlaubs vor einigen Jahren mit einem ehemaligen Lehrer geführt habe. Mittlerweile war er Mitglied in einem Gremium, das die Inhalten der Lehrpläne überprüfen und diese gegebenenfalls anpassen sollte. Und ja, er war über die Forderungen nach der naturwissenschaftlichen Neuausrichtung und der Vernachlässigung der humanistischen Bildung genauso empört wie Markaris, womit wir beim Thema wären. Wer die Reihe des Autors kennt, weiß, dass in seinen Büchern immer ein Thema im Zentrum steht, das politisch und gesellschaftlich relevant ist. In „Zorn der Verlierer“ ist es das einseitig ausgerichtete Bildungssystem Griechenlands, das die Studenten mangels Perspektiven auf die Straße treibt. Denn wenn sie sich anstelle eines naturwissenschaftlichen oder wirtschaftswissenschaftlichen Studienfachs für die Geisteswissenschaften entschieden haben, gibt es für sie keinen Platz in der Berufswelt. Weder Firmen, noch Behörden oder Universitäten haben Bedarf für Absolventen der humanistischen Fächer. Natürlich gibt es zahlreiche Tote, ist ja eine Krimireihe. Allerdings liegt die Aufklärung dieser Fälle nun in der Hand von Kostas Charitos Nachfolgerin Antigoni Ferleki, denn Kostas ist mittlerweile Kriminaldirektor von Attika. Aber glücklicherweise müssen wir dennoch nicht auf das liebenswerte Personal aus Kostas Familien- und Freundeskreis verzichten. Diese Schilderungen sind wie immer sehr gut gelungen und eine willkommene Abwechslung, insbesondere dann, wenn sich der Autor einmal wieder in den Beschreibungen der administrativen Aufgaben des Kriminaldirektor verloren hat, was den Lesefluss einfach nur hemmt. Dennoch gehört dieser 16. Band der Reihe (nach Bd. 14 und 15, den beiden thematisch eher uninteressanten Vorgängern) definitiv wieder zu den Highlights der Reihe, weshalb ich es (mit minimalen Abstrichen) empfehlen kann. Insbesondere dann, wenn der nächste Urlaub nach Griechenland oder auf eine griechische Insel führt.

  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    4/5

    20.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das griechische Bildungssystem

    Die Krimis von Petros Markaris beschäftigen sich immer mit einem gesellschaftlich relevanten Thema. In “Zorn der Verlierer” geht es ihm um das griechische Bildungssystem. Wie in vielen anderen Ländern werden auch an den griechischen Schulen und Universitäten die technischen und ökonomischen Fächer gefördert, während Kunst, Geschichte und Philosophie, Sprachen und Pädagogik das Nachsehen haben. Petros Markaris erzählt seinen Krimi aus der Ich-Perspektive des gerade beförderten Inspektors Kostas Charitos. Der muss zwischen Teamsitzungen und Ermittlungen, Privatem und Beruflichem hin und her lavieren. Das ist nicht nur für ihn manchmal etwas ermüdend, denn zwischen Feierabend-Stau und Besprechungsmarathon verliert auch der “Zorn der Verlierer” mitunter etwas von seinem Schwung. Trotzdem entwickelt Petros Markaris hier in seiner unnachahmlichen Schreibe einen ungewöhnlichen Fall, der uns tief in die turbulente griechische Hauptstadt eintauchen lässt.

  • brauneye29

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    03.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hat mir gefallen

    Zum Inhalt: Die Geisteswissenschaften an der Universität in Athen stehen immer mehr unter Druck während die Technik- und Wirtschaftsfächer gefördert werden. Die Studierenden sind damit nicht einverstanden und protestieren dagegen. Als ein Mathematik-Professor tot aufgefunden wird, stehen gleich mehrere Studenten unter Verdacht, schließlich war der Professor nicht gerade der Beliebteste. Bei den Ermittlungen kommen immer mehr Mankos im Bildungssystem zum Vorschein. Meine Meinung: Ich glaube, das war tatsächlich der erste Roman, den ich von diesem Autoren gelesen habe, aber sicherlich nicht der letzte, den mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen. Es ging irgendwie nicht nur um den Fall, sondern man bekam förmlich ein Bild der griechischen Gesellschaft ohne das die Spannung an der Story verloren ging. Ein bisschen habe ich mich gefragt, warum man immer so genau die Straßennamen erwähnen musste, schließlich hat man schon genug mit den vielen Protagonisten zu tun um sich diese zu merken und die griechischen Namen sind ja wahrlich nichr immer so leicht zu merken. Insgesamt fand ich das Buch wirklich gut. Fazit: Hat mir gefallen.

  • Hornita

    aus Augsburg

    4/5

    21.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interessanter, sozialkritischer Fall mit kleinen Schwächen

    Vor vielen Jahren haben ich einige der ersten Fälle von Kostas Charitos gelesen, die ich außergewöhnlich fand und bin vor Kurzem wieder in die Reihe eingestiegen. Kostas Entwicklung auf der Karriereleiter ist realistisch und so bekommt man durch ihn in seiner aktuellen Funktion eine übergeordnete, manchmal auch oberflächliche, Perspektive eines Behördenleiters zu sehen, was eine schöne, glaubhafte Abwechslung ist. Da er gerne vor Ort ist und teilweise selbst ermittelt, wird die Aufklärung vielseitig dargestellt. Der Fall ist ungewöhnlich und mir hat sehr gut gefallen, dass die Motive der Täter typisch für das Setting in Griechenland sind und sich nicht einfach auf jedes beliebige Land übertragen lassen. Kostas Familienverbundenheit transportiert einen typisch griechischen Charme, war mir aber teilweise etwas zu viel. So häufen sich Informationen über Besprechungen, Staus und Mahlzeiten und die vielen Wiederholungen wären nicht nötig gewesen. Die Dialoge wirken manchmal etwas hölzern, so dass ich für dieses kleinen Kritikpunkte einen Stern abziehe.

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