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Das letzte grüne Tal

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.05.2021

Verlag

Tinte & Feder

Seitenzahl

619

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/4,3 cm

Gewicht

595 g

Farbe

Schwarz

Originaltitel

The Last Green Valley

Übersetzt von

Peter G.

Sprache

Deutsch

EAN

2710002422028

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Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.05.2021

Verlag

Tinte & Feder

Seitenzahl

619

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/4,3 cm

Gewicht

595 g

Farbe

Schwarz

Originaltitel

The Last Green Valley

Übersetzt von

Peter G.

Sprache

Deutsch

EAN

2710002422028

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  • Patno

    aus Bad Belzig

    5/5

    01.07.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Beeindruckende Buchatmosphäre

    Nachdem mich Mark Sullivan mit seinem Roman „Unter blutrotem Himmel“ begeistern konnte, habe ich seinem neuen Werk bereits entgegengefiebert. Es ist die Geschichte der Familie Martel, die sich auf die Suche nach dem letzten grünen Tal begibt. Ihre Reise beginnt im März 1944 in der Ukraine. Adeline und Emil müssen mit den beiden kleinen Söhnen vor der Roten Armee flüchten, denn sie sind Deutsche und damit in ihrer Heimat nicht mehr sicher. Es ist tiefster Winter, als sie sich einem Treck in Richtung Westen anschließen. Ihr beschwerlicher Weg wird von den Nazis kontrolliert. Ständig muss Emil um die Sicherheit seiner Familie bangen, besonders, als Adeline einer Jüdin zur Flucht verhilft. Doch allen Gefahren zum Trotz geht die Familie weiter gen Westen immer mit dem Gedanken an das grüne Tal und der Hoffnung auf ein Leben in Freiheit. Den historischen Hintergrund dieses Romans liefert eine der größten humanitären Katastrophen des 20. Jahrhundert, bekannt unter dem Begriff „Holodomor“. Durch Josef Stalins Politik der Zwangskollektivierung in der Landwirtschaft und der Beschlagnahme sämtlicher Getreidevorräte verhungerten in der Ukraine mehr als 4 Millionen Menschen In den Jahren 1932/33. Als Mark Sullivan von der Geschichte der Familie Martel erfuhr, war sein Jagdinstinkt geweckt. Er begibt sich auf Spurensuche, schreitet die Schauplätze ab, wertet akribisch alle verfügbaren Quellen aus und schließt die Lücken mit seinen fiktionalen Gedanken. Man spürt beim Lesen, dass der Autor für seine Sorry brennt. Er erschafft eine lebendige und eindrucksvolle Buchatmosphäre. Im ersten Teil des Buches geht es eher gemächlich zu, was an den detaillierten Beschreibungen der Flucht liegen mag. Doch langsam steigert sich das Tempo Ich bin mittendrin, sehe die Bilder vor meinem geistigen Auge und fühle mich in die damalige Zeit hineinversetzt. Die historischen Fakten sind perfekt eingearbeitet und ich habe das Gefühl, dass sich die Geschichte genauso zugetragen haben könnte. Die Charaktere sind brilliant dargestellt und wirken glaubhaft in ihren Rollen. Es scheint, als hätten sich Adeline und Emil gesucht und gefunden. Sie gehen für ihren Traum ein hohes Risiko ein und kämpfen tapfer gegen alle Widerstände. Ich mag sie, leide und fühle mit ihnen. „Das letzte grüne Tal“ ist ruhiger als der Bestseller „Unter blutrotem Himmel“. Die Spannungskurve steigt langsam an und mündet in einem temporeichen Finale. Man sollte meiner Meinung nach unvoreingenommen an diesen Roman herangehen. Dann erkennt man den besonderen Charme dieser Familiengeschichte. Leseempfehlung!

  • Julia Matos

    5/5

    13.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Emotionsgeladener, dramatischer und informativer historischer Roman

    Nach „Unter blutrotem Himmel“ gelingt es Mark Sullivan erneut, basierend auf wahren Begebenheiten eine abgeschlossene Familien-, Reise- und Liebesgeschichte um den Zweiten Weltkrieg und seine Nachwirkungen mit emotionaler Wucht zu erzählen. Empfehlenswert u. a. für Fans von „Libellenjahre“ von Izabelle Jardin und „Tage des Sturms“ von Ella Zeiss. Der allwissende Erzähler taucht vor allem in die Gedanken und Gefühlswelt der Eheleute Adeline und Emil ein, die sich mit ihren Söhnen (4 und 6) und Verwandten unter Anleitung der Nazis im Jahr 1944 durch Osteuropa gen Westen aufmachen und eine Odyssee durchmachen. Rückblicke zu prägenden Schicksalsschlägen sind passend integriert. Das sorgt für Abwechslung, klärt offene Fragen und geht intensiv zu Herzen. Auch die Nebenfiguren Resi und Marie und ein gewisser „Sonderling“ werden zu Sympathieträgern. Die Söhne wirken leider gesichtslos und manchmal zu „frühreif“. Streit in der Familie und verschiedenartige Begegnungen verdeutlichen, dass es nicht nur Schwarz-Weiß-Zeichnung gibt. Ich empfand die Darstellungen als authentisch und packend. Effektheischerei findet in akzeptablen Maßen statt. Ich habe mitgefiebert und gehofft. Das Buch erschüttert, macht dankbar, wahrt eine Balance aus Ruhe (gedanklicher Tiefgang) und Sturm (Dramatik), ist tragisch, hat dabei so viele Lichtblicke, dass es nicht runterzieht. Die Beschreibungen zum Umfeld sind gut greifbar. Neben der Judenverfolgung werden wenig bekannte Geschehnisse rund um das Dritte Reich beleuchtet. Obwohl ich rund um den Zweiten Weltkrieg schon viel gelesen habe, lässt sich noch etwas dazulernen und - dank der Einbettung in eine spannende Geschichte - in Erinnerung behalten. „Unter blutrotem Himmel“ (verortet etwa zeitgleich in Italien) hat mich gleichermaßen gebildet und etwas mehr angerührt. Wahrscheinlich weil „Das letzte grüne Tal“ vorhersehbarer gestrickt ist und das Gutmenschentum bei den Protagonisten gefühlt etwas zu stark unterstrichen wird. Das Ende ist ausführlich und rundet gelungen ab. Es ist mit einem großartigen Nachwort versehen, welches Fiktion und Fakten offenlegt. Dankenswerterweise erfährt man viel zur Entstehung des Romans sowie zu fast allen Figuren wie es ihnen in der Realität ergangen ist. Dafür vergebe ich insgesamt knappe 5 Sterne.

  • J. Kaiser

    4/5

    08.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Toller Roman

    Klapptext: Ukraine, März 1944: Es ist tiefer Winter, als Adeline und Emil Martel mit ihren beiden kleinen Söhnen vor der Roten Armee fliehen müssen. Als Deutsche sind sie in ihrer Heimat nicht mehr sicher und es bleibt ihnen nichts Anderes übrig, als sich auf den beschwerlichen Weg gen Westen zu begeben. Der aber wird von den Nazis kontrolliert. Emil, der als Soldat Gräueltaten der SS miterlebte, muss weiter um die Sicherheit seiner Familie fürchten. Besonders, als Adeline einer Jüdin bei der Flucht hilft und sie alle in Gefahr bringt. Fazit: Geschildert wir die Flucht aus der Ukraine 1944. Familie Martel hat keine Wahl als die Flucht. Sie schliessen sich einer Gruppe Richtung Westen an. Es ging gegen Ende des Zweiten Weltkrieges vielen Menschen in der Sowjetunion gleich. Wenn sie überleben wollten, mussten sie fliehen. Es wird sehr realistisch und drastisch geschildert wie die Flüchtenden gequält und gedemütigt wurden. Wie es ihnen ergeht, bis sie im grünen Tal ankommen ist recht emotional zu Lesen. Wer solches nicht erlebt hat, kann sich das sehr schwer vorstellen. Das Buch ist sehr zu empfehlen.

  • Bewertung

    aus Landsberg

    4/5

    08.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    "Der lange Weg"

    Der Roman "Das letzte grüne Tal" umfasst ca. 620 Seiten auf 41. Kapiteln in 5. Abschnitten. Kurzer Plot: "...historische Fiktion, die auf einer außergewöhnlichen Geschichte aus dem Zweiten Weltkrieg, und dessen Nachwirkungen basiert." - siehe Vorwort 1944, Schönfeld/Ukraine Das Ehepaar Adeline und Emil Martel sind Nachkommen deutscher Einwanderer in der fünften Generation. Die rote Armee ist auf dem Vormarsch, und das Ehepaar macht sich mit ihren beiden kleinen Söhnen und anderen Familienmitgliedern, mit ihrem beladen Fuhrwerk, auf den Weg nach Westen. "Wo auch immer wir schließlich landen werden, es wird besser sein als die Hölle, die wir bereits durchgemacht haben." - Seite 26 Die Familie hat die Vision von ihrem "grünen Tal", und damit die Hoffnung, dort ein besseres Leben zu finden. Aber bis sie ihr "grünes Tal" erreichen werden, ist es ein sehr langer und beschwerlicher Weg, und es gibt viele gefährliche und bedrohliche Ereignisse. "Weil wir jetzt Kriegsflüchtlinge sind, Menschen, die ihr Land zurückgelassen haben. Wir besitzen nichts, deshalb haben wir auch nichts zu sagen." - Seite 55 Fazit: Der Roman erzählt von einer Familie, die im zweiten Weltkrieg: Vertreibung - Entbehrungen (u.a. Holodomar - Tötung durch Hunger/Hungersnot) - Flucht - Gefangenschaft - Trennungen.. erleben mussten, und trotzdem nie die Hoffnung verloren. Der Schreibstil ist gut, im Mittelteil aber etwas zäh. Es lohnt sich aber dennoch dran zu bleiben, denn der Roman ist sehr gut recherchiert. 4. Sterne!

  • Nora von Berg

    4/5

    08.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    kein Buch für zwischendurch

    Ukraine, März 1944: Es ist tiefer Winter, als Adeline und Emil Martel mit ihren beiden kleinen Söhnen vor der Roten Armee fliehen müssen…..Der Weg führt sie Richtung Westen, welcher von den Nazis kontrolliert wird. Es beginnt ein Überlebenskampf, welcher auf wahre Begebenheit beruht. Das Buch ist keine einfache Lektüre, denn es berichtet von grausamen Kriegsszenen. Es ist unbegreiflich, wozu manche Menschen in der Lage sind. Die Familie erlebt auf ihrer Reise Traumatisches. Der Erzählstil ist dabei sehr bildlich. Hunger und Kälte machen das Leben zusätzlich schwer. Während die Flucht mitreißend und spannend geschildert wird, gibt es nach der Gefangennahme von Emil einige Textpassagen welche sich eher schleppend lesen. Die detaillierte Beschreibung im Gefangenenlager war mir persönlich stellenweise etwas zu langatmig. Doch es geht nicht nur um Grausamkeiten. Familienzusammenhalt, Hoffnung und die Macht der Liebe haben ebenso einen großen Stellenwert und vermitteln, dass man nie aufhören soll an seine Träume zu glauben. Ich kann das Buch allen empfehlen, welche gern historische Romane lesen und sich für den 2. Weltkrieg interessieren.

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