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Produktbild: Tal der Schwalben
Artikelbild von Tal der Schwalben
Seraina Kobler

1. Tal der Schwalben

Tal der Schwalben

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9
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Jonas Rüegg

Spieldauer

8 Stunden und 26 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

01.05.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

67

Verlag

Diogenes Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783257696462

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Jonas Rüegg

Spieldauer

8 Stunden und 26 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

01.05.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

67

Verlag

Diogenes Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783257696462

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Vielschichtig, vielsagend. Ein spannender „Zukunfts“-Roman, mit aktueller Brisanz, wunderbar erzählt.

MarcoL aus Füssen am 14.06.2026

Bewertungsnummer: 3167367

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Es ist nicht die Landschaft, die bedroht ist. Sie verschwindet nicht, wir verschwinden. Die Natur hat keine Tränen, sie träumt nicht. Sie wird einfach eine andere sein". Dystopie? Utopie? Thriller? Gar nichts davon oder alles zusammen? Schwer lässt sich dieser wunderbare Roman in eine Genre-Schublade stecken. Und das ist auch gut so. Viele Elemente verbinden sich hier zu einem äußerst stimmigen Roman, der einen nachdenklich hinterlässt; vor allem mit der Frage: was wird alles auf uns zukommen in naher Zukunft, was lässt sich noch abwenden? Denn eines ist klar: Die Autorin erzeugt ein Szenario, dass noch nicht Realität ist, aber gute Chancen hat, es zu werden. Die Klimakrise schreitet munter voran, die „Mächtigen“ tun nichts, um sie aufzuhalten. Sie ziehen ihren Nutzen und Profit daraus. Das Wohl weniger gegen das Leid der Massen (wem kommt es in unserer gegenwärtigen, geopolitischen Situation bekannt vor?). Die Schweiz ist mittlerweile zu einer Mega-City mutiert. Nur die Alpen sind ein geschützter Raum, der nur spärlich bewohnt werden darf. Die Bergbauern und Anwohner der Täler wurden vertrieben, um der Energiegewinnung Platz zu machen. Riesige Kraftwerke sind entstanden. Und nun soll der Wissenschaftler Alesch auch die letzten verbliebenen Bewohner seines Geburtsortes Pradetta überzeugen, ihre Heimat zu verlassen. Er kehrt zurück, und ein Zwiestreit beginnt sich in ihm zu regen. Und nicht nur das: unerklärte Wetterphänomene, gar ein Komplott und eine Verschwörung … die Zeit wird knapp … Die Story kommt trotz all der Brisanz relativ unaufgeregt daher, ja manchmal wirkt alles nüchtern, von außen beobachtend. Und dennoch taucht man während der Lektüre tief in die Geschichte ein, lernt die Protagonist*innen kennen, als wären sie aus Fleisch und Blut. Seraina Kobler hat hier ein brennendes Thema aufgenommen und sehr genial umgesetzt. Der Roman ist vielschichtig wie spannend aufgebaut und regt einen, wie schon erwähnt, sehr zum Nachdenken an. Ganz große Leseempfehlung .

Vielschichtig, vielsagend. Ein spannender „Zukunfts“-Roman, mit aktueller Brisanz, wunderbar erzählt.

MarcoL aus Füssen am 14.06.2026
Bewertungsnummer: 3167367
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Es ist nicht die Landschaft, die bedroht ist. Sie verschwindet nicht, wir verschwinden. Die Natur hat keine Tränen, sie träumt nicht. Sie wird einfach eine andere sein". Dystopie? Utopie? Thriller? Gar nichts davon oder alles zusammen? Schwer lässt sich dieser wunderbare Roman in eine Genre-Schublade stecken. Und das ist auch gut so. Viele Elemente verbinden sich hier zu einem äußerst stimmigen Roman, der einen nachdenklich hinterlässt; vor allem mit der Frage: was wird alles auf uns zukommen in naher Zukunft, was lässt sich noch abwenden? Denn eines ist klar: Die Autorin erzeugt ein Szenario, dass noch nicht Realität ist, aber gute Chancen hat, es zu werden. Die Klimakrise schreitet munter voran, die „Mächtigen“ tun nichts, um sie aufzuhalten. Sie ziehen ihren Nutzen und Profit daraus. Das Wohl weniger gegen das Leid der Massen (wem kommt es in unserer gegenwärtigen, geopolitischen Situation bekannt vor?). Die Schweiz ist mittlerweile zu einer Mega-City mutiert. Nur die Alpen sind ein geschützter Raum, der nur spärlich bewohnt werden darf. Die Bergbauern und Anwohner der Täler wurden vertrieben, um der Energiegewinnung Platz zu machen. Riesige Kraftwerke sind entstanden. Und nun soll der Wissenschaftler Alesch auch die letzten verbliebenen Bewohner seines Geburtsortes Pradetta überzeugen, ihre Heimat zu verlassen. Er kehrt zurück, und ein Zwiestreit beginnt sich in ihm zu regen. Und nicht nur das: unerklärte Wetterphänomene, gar ein Komplott und eine Verschwörung … die Zeit wird knapp … Die Story kommt trotz all der Brisanz relativ unaufgeregt daher, ja manchmal wirkt alles nüchtern, von außen beobachtend. Und dennoch taucht man während der Lektüre tief in die Geschichte ein, lernt die Protagonist*innen kennen, als wären sie aus Fleisch und Blut. Seraina Kobler hat hier ein brennendes Thema aufgenommen und sehr genial umgesetzt. Der Roman ist vielschichtig wie spannend aufgebaut und regt einen, wie schon erwähnt, sehr zum Nachdenken an. Ganz große Leseempfehlung .

Heimkehr in eine veränderte Welt

Anna.Lysis (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 20.05.2026

Bewertungsnummer: 3144483

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In “Tal der Schwalben” nimmt Seraina Kobler die Leser:innen mit in die Schweiz der nahen Zukunft. Die Städte sind zur “Metropolitane” zusammengewachsen, die Berge sind Sperrgebiet, da dort der Strom erzeugt wird. Viele Menschen haben ihre Dörfer verlassen – so auch Alesch, der Jahre später als Wissenschaftler nach Pradetta zurückkehrt. Angelockt von geheimnisvollen Nachrichten und seltsamen Wetterphänomenen reist er im Auftrag der Stromfirma zurück in seine alte Heimat. Seraina Kobler erzählt nüchtern und unaufgeregt vor dem Hintergrund einer wenig verlockenden Zukunft. Dabei entwirft sie eine spannende Geschichte, die von den Umständen lebt, ohne diese auf unangenehme Weise in den Vordergrund zu stellen. Auch die Figuren und Schauplätze sind überzeugend gezeichnet: Alesch und die Menschen in Pradetta wirken greifbar und glaubwürdig, und die beschriebenen Orte sind sehr gut vorstellbar. Obwohl die Welt des Romans dystopische Züge trägt, wirkt die Geschichte nie bedrückend oder übermäßig düster. Gerade die ruhige, präzise Erzählweise schafft eine besondere Atmosphäre, die den Blick stärker auf die Menschen und ihre Entscheidungen richtet. Das Buch hat mich von Anfang an sehr gefesselt und bis zum Ende nicht mehr losgelassen. Für mich ist “Tal der Schwalben” eine eindrückliche, spannende Geschichte, die noch lange nachwirkt.

Heimkehr in eine veränderte Welt

Anna.Lysis (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 20.05.2026
Bewertungsnummer: 3144483
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In “Tal der Schwalben” nimmt Seraina Kobler die Leser:innen mit in die Schweiz der nahen Zukunft. Die Städte sind zur “Metropolitane” zusammengewachsen, die Berge sind Sperrgebiet, da dort der Strom erzeugt wird. Viele Menschen haben ihre Dörfer verlassen – so auch Alesch, der Jahre später als Wissenschaftler nach Pradetta zurückkehrt. Angelockt von geheimnisvollen Nachrichten und seltsamen Wetterphänomenen reist er im Auftrag der Stromfirma zurück in seine alte Heimat. Seraina Kobler erzählt nüchtern und unaufgeregt vor dem Hintergrund einer wenig verlockenden Zukunft. Dabei entwirft sie eine spannende Geschichte, die von den Umständen lebt, ohne diese auf unangenehme Weise in den Vordergrund zu stellen. Auch die Figuren und Schauplätze sind überzeugend gezeichnet: Alesch und die Menschen in Pradetta wirken greifbar und glaubwürdig, und die beschriebenen Orte sind sehr gut vorstellbar. Obwohl die Welt des Romans dystopische Züge trägt, wirkt die Geschichte nie bedrückend oder übermäßig düster. Gerade die ruhige, präzise Erzählweise schafft eine besondere Atmosphäre, die den Blick stärker auf die Menschen und ihre Entscheidungen richtet. Das Buch hat mich von Anfang an sehr gefesselt und bis zum Ende nicht mehr losgelassen. Für mich ist “Tal der Schwalben” eine eindrückliche, spannende Geschichte, die noch lange nachwirkt.

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Tal der Schwalben

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