Zur Kontinuität und Eigenständigkeit der Wissenschaftsphilosophie von Moritz Schlick
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
19.06.2026
Abbildungen
XXI, mit 24 Abbildungen, schwarz-weiss Illustrationen
Verlag
SpringerSeitenzahl
225
Maße (L/B)
23,5/15,5 cm
Gewicht
485 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-032-14191-0
Dieses Buch bietet eine grundlegende Neubewertung der philosophischen Entwicklung Moritz Schlicks und widerspricht der verbreiteten Annahme eines radikalen Bruchs zwischen frühem und spätem Werk. Durch die Analyse zentraler Begriffe von Schlicks Wissenschaftsphilosophie – „Erkennen“, „Struktur“ und „Wirklichkeit“ – werden inhaltliche Kontinuitäten von der „Allgemeinen Erkenntnislehre“ bis in seine späten Schriften offengelegt. Im Gegensatz zur gängigen Vorstellung, Schlick sei in seinen Wiener Jahren lediglich ein Sprachrohr Wittgensteins gewesen, zeigt diese Studie, wie Schlick eine eigenständige Position innerhalb der frühen analytischen Philosophie und Wissenschaftstheorie behauptete und weiterentwickelte. Der Fokus liegt nicht auf biografischen Details, sondern auf einer systematischen Rekonstruktion seiner erkenntnisphilosophischen Argumente – mit dem Ziel, seine Rolle im intellektuellen Umfeld des Wiener Kreises neu zu verorten. Das Buch liefert nicht nur neue begriffliche Werkzeuge für die Schlick-Forschung, sondern leistet auch einen Beitrag zur Neubestimmung des frühen logischen Empirismus insgesamt.
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