Wird sie ihrer Bestimmung folgen – oder daran zerbrechen? Die Fortsetzung der epischen Fantasy-Reihe um die letzte Windweberin Seit der Schlacht von Fyremas ist Rhya Fleetwoods Welt aus den Fugen geraten: Caeldera liegt in Trümmern, ihre Freunde sind verwundet oder tot, und Pendefyre, der neue König, zieht sich vor ihr zurück. Während er sich seinem Wunsch nach Rache hingibt, bleibt Rhya mit ihrer Trauer und Wut allein. Ein Schicksalsschlag führt sie an den geheimnisvollen Water Court, wo sie ihre unkontrollierte Magie und ihre Gefühle neu ordnen muss. König Soren von Llŷr ist ihr so fremd wie das Meer, und mit jedem Einblick, den er ihr gewährt, wächst Rhyas Zweifel an ihrer Rolle im drohenden Krieg. Folgt sie ihrem Herzen – oder riskiert sie alles? Tropen: Enemies to Lovers, Slow Burn, Forced Proximity, Only One Bed, Magical Bond, The Chosen One, Touch Her and Die
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
asome
5/5
08.07.2026
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Wenn Band 2 den Vorgänger übertrifft
The Sea Spinner von Julie Johnson ist der zweite Band der Wind Weaver-Reihe, und man wird, wie schon im ersten Band, direkt in die Handlung hineingeworfen. Rhya und Pen versuchen beide, die Verluste und die Zerstörung irgendwie zu verarbeiten, allerdings nicht gemeinsam. Daher ist es nur eine Frage der Zeit, bis es zu einem heftigen Streit kommt.
Rhya verschlägt es an den Wasserhof, wo wir Soren in diesem Band besser kennenlernen. Die Dynamik zwischen den beiden entwickelt sich langsam, was dem Buch jedoch keineswegs an Spannung nimmt. Von der ersten bis zur letzten Seite war ich völlig gefesselt, und die vielen Wendungen sorgten dafür, dass zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkam.
Für mich ist Band zwei sogar noch besser als Band eins, auch wenn mich das Ende etwas zerstört hat. Jetzt heißt es warten — und zwar lange, denn bis Band 3 erscheint, vergeht noch eine ganze Weile. Für mich ist das Buch bisher eines der Jahreshighlights des Jahres. Auch die Sprecherin war wie schon in Band 1 sehr angenehm, und man hat ihr gerne zugehört.
antiquariat_der_träume
4/5
13.07.2026
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Wenn das Wasser in ihrem Herzen flüstert
Kurzmeinung: Ein Durchatmen zwischen den Geschehnissen, ein langsames Wachsen, das nicht immer einfach zu lesen war.
Hinweis: Diese Rezension kann aufgrund ihrer Ausführlichkeit, insbesondere im Hinblick auf die Beziehungen der Charaktere, leichte Spoiler enthalten.
Manche Geschichten lesen sich wie ein Sturm. Sie reißen einen mit sich und lassen einen erst wieder los, wenn die letzte Seite erreicht ist. Und dann gibt es Geschichten, die sich anfühlen wie das Meer nach dem Sturm, wenn alles zur Ruhe kommt und die Welt tief durchatmet.
„The Sea Spinner – Flutgeküsst“ von Julie Johnson, erschienen bei Forever by Ullstein, ist eine solche Geschichte.
Die Handlung setzt unmittelbar nach den Ereignissen des ersten Bandes ein und überrascht zunächst mit einer deutlich ruhigeren Erzählweise. Nach den erschütternden Geschehnissen der Fyrenacht wirkt dieser zweite Teil wie ein tiefes Durchatmen zwischen zwei Stürmen. Die Geschichte nimmt sich Zeit für Trauer, Heilung und Selbstfindung, bevor sie schließlich wieder in ein packendes und kraftvolles Finale mündet.
In der wundervollen Hörspielfassung des Verlags Hörbuch Hamburg, hauchte Rebecca Veil mit einer unglaublich angenehmen Stimme der Handlung auf ganz eigene Weise und sehr atmosphärisch Leben ein und ihr zu lauschen machte die Geschichte für mich noch zauberhafter.
Obwohl dieser ruhige Mittelteil der Trilogie nicht immer leicht zu hören war.
Die Handlung lässt sich wirklich Zeit und auch Rhyas Entwicklung verläuft in sanften Wellen, die nur gemächlich gegen die Küste fluten. Manchmal habe ich mir gewünscht, sie würde mutiger handeln und früher erkennen, welche Stärke längst in ihr schlummert. Doch gut Ding will Weile haben.
So verharrte Rhya oft in ihrer Schuld, ihren Ängsten und ihrer Unsicherheit. Doch ich hatte das Gefühl, dass genau darin ein wirklich wichtiger Teil ihrer Reise lag. Nicht jede Heldin wächst in großen Sprüngen. Manchmal sind es die kleinen Schritte, die am Ende den größten Unterschied machen. Und als ich das erkannte, begann ich ihre langsame Veränderung zu genießen und beobachtete voller Wohlwollen wie nicht nur wie ihre Magie wuchs, sondern auch wie sich ihr Blick auf ihr Selbst wandelte. Aus Zweifeln wurde Erkenntnis. Aus Unsicherheit entstand Selbstachtung.
Besonders interessant fand ich hierbei den Kontrast zwischen Feuer und Wasser, der sich nicht nur in der Welt, sondern auch in den Beziehungen widerspiegelte.
Es gab das Feuer, das alles verschlingen wollte. Einer Flamme gleich, die festhält, weil sie Angst vor dem Verlust hat und dabei alles verbrennt. Penn behandelte Rhya zu oft wie etwas Zerbrechliche, dass er hütete, indem er es vor der Welt versteckte. Einen Schatz, doch kein fühlendes Wesen, dass sich mehr den je nach Geborgenheit sehnte. Es fiel mir schwer, in dieser Verbindung jene Wärme zu finden, die wahre Liebe für mich ausmacht.
Und dann gab es das Wasser, dass sich anfühlte wie eine ruhige Bucht nach einem langen Sturm. Ein sicherer Hafen. Soren begegnete Rhya mit Geduld und Verständnis. Er gab ihr den Raum, den sie brauchte. Er trug ihr Fehler nicht nach, versuchte nicht, sie kleiner zu machen, und erwartete nicht, dass sie sich für ihn verbog. Während das Feuer sie festhalten wollte, ließ das Wasser sie wachsen. In ihren gemeinsamen Momenten fand ich eine Wärme und Gelassenheit, die Rhya die Möglichkeit gab, ihren eigenen Weg zu finden.
So drehte sich die Handlung vor allem um diese Dreiecksbeziehung und einmal mehr wurde die Geschichte in ihrer emotionalen Schwere von den wunderbaren Nebenfiguren getragen, die mit ihrem Humor, ihrem Charme und ihrer Loyalität immer wieder für kleine Sonnenstrahlen zwischen den Wolken sorgten und der Geschichte genau die Leichtigkeit verliehen, die sie an vielen Stellen brauchte.
Und plötzlich begann der Wind aufzufrischen, hohe Wellen peitschten durch die Zeilen, dunkle Wogen, sturmwolkengrau, verfinsterten die Handlung. Das Ende war voller Spannung und erschütterte mich bis ins Mark.
So kann ich abschließend sagen: Nicht jede Reise führt über stürmische See. Manche führen durch Nebel, Trauer und stille Gewässer. Doch als ich die letzte Seite erreichte, hatte ich das Gefühl, gemeinsam mit Rhya einen Teil dieses Weges gegangen zu sein. Wir gingen zusammen durch das Tal der Tränen... und fanden unser Glück im Meer ~
Jessica
aus Duisburg
4/5
27.05.2026
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Die kleine Lerche
Sprecherin fand ich toll. Sie hat Rhya und auch den anderen Charakteren Leben eingehaucht.
Am Anfang musste ich erst wieder in die Story reinkommen.
Aber da ist wohl einiges in der Zwischenzeit, von Ende des ersten Teils bis hier der Anfang, zwischen Penn und Rhya vorgefallen zu sein.
Oder auch nicht.
Beide haben sich voneinander entfernt, beide mussten mit dem vergangenen zurecht kommen und ja.
Ich war und ich mag ihn immer noch, ein Fan von Penn.
Aber Soren ist für Rhya da. Lockt sie aus ihren Schneckenhaus und traut ihr so gut wie alles zu.
Da wo sie sich vieles nichts traut, aus Mangel an Erfahrung.
Ich mochte ihre Entwicklung und ihren Mut.
Ich bin sehr gespannt wie es weiter geht. Und irgendwie hoffe ich im letzten Teil auch mehrere POVs.
Kann ich mir super vorstellen.
Die kleine Lerche hat noch einen harten Kampf vor sich
Lias_taste
aus Frankfurt a.Main
5/5
31.08.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Nimm meinen Atem, meine Luft, mein Herz kleine Lerche
Der Schreibstil ist einfach wunderschön und hat mich von der ersten Seite an vollkommen in die Geschichte erneut gezogen. Besonders der emotionale Kampf zwischen Rhya und Soren war für mich pure Folter – auf die beste Art und Weise. Die Spannung zwischen den beiden, ihre Gefühle und die ständigen inneren Konflikte haben mich regelrecht leiden lassen.
Obwohl ich nach Band 1 fest davon überzeugt war, dass Pendefyre mein Herz erobert hat, hat Soren es tatsächlich geschafft, alles noch einmal in den Schatten zu stellen. ❤️ Die Dynamik zwischen Rhya und ihm hat mich unglaublich gefesselt und ich wollte unbedingt wissen, wohin ihre Geschichte führt.
Auch die ständigen Kämpfe um jeden einzelner Reiche machen die Handlung unglaublich spannend. Es passiert so viel, dass man kaum dazu kommt, einmal durchzuatmen. Dazu kommen immer wieder Wendungen, die mich überrascht haben und die Geschichte noch fesselnder gemacht haben.
Und dann dieses Ende … absolut gemein! Dieser Cliffhanger hat mich sprachlos zurückgelassen und ich brauche Band 3 jetzt wirklich dringend.
Wer Fantasy, eine große und gefühlvolle Liebesgeschichte, spannende Kämpfe und überraschende Wendungen liebt, ist hier definitiv richtig. Für mich eine absolute 5-Sterne-Lektüre und ich freue mich schon riesig auf das nächste Band.
Bewertung
Thalia Book Circle Community
5/5
28.08.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Höchst spannende Fortsetzung
Nach der Schlacht in der Fyrenacht ist Caeldera zerstört. Rhya hat geholfen, viele Verwundete zu versorgen. Doch Pendefyre, der neue König von Dyved, hat sich zurückgezogen, ist auch für sie nicht mehr erreichbar. Das macht Rhya sehr zu schaffen. Überraschend landet sie am Hof von Llýr. Dessen König, Soren, ist so ganz anders als Penn. Er bietet Rhya an, ihr zu helfen, ihre Macht über die Luft beherrschen zu lernen. Und Rhya will lernen, ahnt sie doch, dass die letzte Schlacht noch nicht geschlagen ist…
Das Buch ist der zweite Band der Wind Weaver – Reihe, und es empfiehlt sich zum besseren Verständnis die vorhergehende Lektüre des ersten Bandes. Man kennt die Protagonisten bereits aus dem vorhergehenden Band, weiß, dass Rhya erst spät ihre Macht erkennt und weiß auch um die Rivalität zwischen Penn und Soren. Was dahintersteckt, ist zunächst mal nur ansatzweise bekannt, und schon ist man wieder mitten in der Geschichte, weil man natürlich gleich mehr wissen will über die beiden Männer, über die Welt von Anwyn und über die Verbliebenen, die die vier Elementarmächte beherrschen. Die Charaktere sind überzeugend geschildert, man kann nachvollziehen, warum Rhya sich zu beiden Männern hingezogen fühlt. Auch die Welt von Anwyn ist spannend geschildert, man will immer mehr darüber und über die Geschichte der Elemantarmächte wissen. Dabei ist der Schreibstil des Buches so angenehm leicht, dass ich sofort wieder in das Geschehen hineingezogen war. Nun bin ich schon ganz ungeduldig, wann ich denn die Fortsetzung in der Hand halten könnte, um so mehr als dieser Band mit einem Cliffhanger endet.
Dieser zweite Teil der Wind Weaver – Reihe hat mich bestens unterhalten können. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.
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