Nela Dodesen, Erbin einer Hotelkette in der Lübecker Bucht, treibt frühmorgens tot in einem alten Fischerboot vor Travemünde. Ermordet, wie die Obduktion ergibt. Seltsame Parallele: In demselben Boot war vor Jahren die Tochter eines Staatsanwalts ebenfalls tot vorgefunden worden. Angeblich hatte sie Selbstmord begangen.
Das Boot gibt dem Team um Molly Bleck Rätsel auf: Was hat dieser ungewöhnliche Weg der Beseitigung der Leiche zu bedeuten? Gibt es einen Zusammenhang zwischen den beiden Todesfällen?
Als Molly das Ermittlungsergebnis von damals infrage stellt, stößt sie damit auf Widerstand. Und plötzlich holen die Schicksalsjahre ihres Mannes sie wieder ein.
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Tod in der Lübecker Bucht
gaby2707 aus München am 16.03.2021
Bewertungsnummer: 1467881
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Die Hotelerbin Nela Dodesen wird tot in einem alten Fischerboot in der Lübecker Bucht gefunden. Im gleichen Boot fand vor 10 Jahren eine andere junge Frau, Carina Bartelson, ihren Tod. Hat Molly recht, wenn sie annimmt, dass die beiden Fälle miteinander in Verbindung stehen?
Molly Bleck und ihre Kollegen Malte Graf und der junge Ben Fink haben nicht nur mit dem neuen und dem alten Fall alle Hände voll zu tun. Molly muss außerdem noch das plötzliche Auftauchen ihres lange Jahre verschwundenen Mannes Ole verarbeiten und neu überdenken.
Was mir sehr gut gefällt, ist der Spruch eines unbekannten Verfassers auf der ersten Seite des Buches.
Dann wird für Diejenigen, die neu in die Serie einsteigen, das Stammpersonal der Serie kurz vorgestellt. Für Jene, die die ersten beiden Fälle der SoKo Mysterious "Der Herzmuschelmörder" und "Der Strandhexenmord" nicht kennen, wird es aber kein Problem, sein hier einzusteigen.
Auf den ersten Seiten wird es auch schon spannend und irgendwie gruselig, weil ich noch nicht genau weiß, was hier gerade passiert.
Mit „Das Todesboot“ bin ich das 3. Mal an der Ostseeküste und darf Molly, Malte und Ben bei ihren Ermittlungen über die Schulter schauen. Ich genieße es richtig, die Gespräche der Ermittler mit verfolgen zu können, sie auf ihren Touren zu begleiten und dabei auch noch etwas von der wunderschönen Landschaft dort oben, die die Autorin so eindrucksvoll beschreibt, mit zu bekommen.
Die Menschen, die ich hier kennenlerne, könnten verschiedener nicht sein. Ulrike Busch hat ihnen allen ihre eigene Persönlichkeit mitgegeben, so dass sie richtig menschlich und gut vorstellbar auftreten. Eine Frau hat mich besonders beeindruckt: Mechthild Bartelson, die Oma des Opfers von vor 10 Jahren. Warum? Das werde ich hier nicht verraten. Es gibt aber auch Menschen, die mir vom ersten Lesen an unsympathisch sind. Auch die müsst ihr selbst kennenlernen.
Je näher ich sie kennenlerne, desto mehr mag ich Molly Bleck und auch ihre Freundin Janna. Ich finde es klasse, wie sie mit dienstlichen als auch privaten Situationen umgeht. Auch in diesem Buch finde ich Puzzlesteine, die ihr Leben ausmachen und kann sie zusammen. Überhaupt sind alle Mitglieder der SoKo sehr sympathisch, sogar der Chef Willem Wichmann. Obwohl sie einerseits knallharte Ermittler sind, haben sie sich ihre liebenswerten Seiten erhalten.
Ab der ersten Seite fühle ich mich in die Geschichte eingebunden. Ich kann mit ermitteln, mir meine eigenen Gedanken zum Fall machen und habe mich auf eine falsche Fährte locken lassen. Irgendwann hatte ich dann das Gefühl, der Auflösung sehr nahe zu sein. Es hat aber noch ziemlich gedauert, bis sich die beiden Fälle aufgelöst und der Täter überführt war. Die Spannung baut sich langsam auf, bleibt etwas im Hintergrund, ist aber immer präsent.
Der Abschluss der Geschichte ist wieder so schön und harmonisch, dass ich über die Schrecklichkeiten, die ich zuvor gelesen habe, gut hinweg komme.
Auch der 3. Fall der SoKo Mysterious hat mich wieder eingefangen und sehr gut unterhalten. Dafür bekommen Molly, Malte und Ben 5 leuchtende Sterne.
Tod in der Lübecker Bucht Die…
Bewertung aus München am 15.03.2021
Bewertungsnummer: 2995564
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Tod in der Lübecker Bucht Die Hotelerbin Nela Dodesen wird tot in einem alten Fischerboot in der Lübecker Bucht gefunden. Im gleichen Boot fand vor 10 Jahren eine andere junge Frau, Carina Bartelson, ihren Tod. Hat Molly recht, wenn sie annimmt, dass die beiden Fälle miteinander in Verbindung stehen? Molly Bleck und ihre Kollegen Malte Graf und der junge Ben Fink haben nicht nur mit dem neuen und dem alten Fall alle Hände voll zu tun. Molly muss außerdem noch das plötzliche Auftauchen ihres lange Jahre verschwundenen Mannes Ole verarbeiten und neu überdenken. Was mir sehr gut gefällt, ist der Spruch eines unbekannten Verfassers auf der ersten Seite des Buches. Dann wird für Diejenigen, die neu in die Serie einsteigen, das Stammpersonal der Serie kurz vorgestellt. Für Jene, die die ersten beiden Fälle der SoKo Mysterious "Der Herzmuschelmörder" und "Der Strandhexenmord" nicht kennen, wird es aber kein Problem, sein hier einzusteigen. Auf den ersten Seiten wird es auch schon spannend und irgendwie gruselig, weil ich noch nicht genau weiß, was hier gerade passiert. Mit „Das Todesboot“ bin ich das 3. Mal an der Ostseeküste und darf Molly, Malte und Ben bei ihren Ermittlungen über die Schulter schauen. Ich genieße es richtig, die Gespräche der Ermittler mit verfolgen zu können, sie auf ihren Touren zu begleiten und dabei auch noch etwas von der wunderschönen Landschaft dort oben, die die Autorin so eindrucksvoll beschreibt, mit zu bekommen. Die Menschen, die ich hier kennenlerne, könnten verschiedener nicht sein. Ulrike Busch hat ihnen allen ihre eigene Persönlichkeit mitgegeben, so dass sie richtig menschlich und gut vorstellbar auftreten. Eine Frau hat mich besonders beeindruckt: Mechthild Bartelson, die Oma des Opfers von vor 10 Jahren. Warum? Das werde ich hier nicht verraten. Es gibt aber auch Menschen, die mir vom ersten Lesen an unsympathisch sind. Auch die müsst ihr selbst kennenlernen. Je näher ich sie kennenlerne, desto mehr mag ich Molly Bleck und auch ihre Freundin Janna. Ich finde es klasse, wie sie mit dienstlichen als auch privaten Situationen umgeht. Auch in diesem Buch finde ich Puzzlesteine, die ihr Leben ausmachen und kann sie zusammen. Überhaupt sind alle Mitglieder der SoKo sehr sympathisch, sogar der Chef Willem Wichmann. Obwohl sie einerseits knallharte Ermittler sind, haben sie sich ihre liebenswerten Seiten erhalten. Ab der ersten Seite fühle ich mich in die Geschichte eingebunden. Ich kann mit ermitteln, mir meine eigenen Gedanken zum Fall machen und habe mich auf eine falsche Fährte locken lassen. Irgendwann hatte ich dann das Gefühl, der Auflösung sehr nahe zu sein. Es hat aber noch ziemlich gedauert, bis sich die beiden Fälle aufgelöst und der Täter überführt war. Die Spannung baut sich langsam auf, bleibt etwas im Hintergrund, ist aber immer präsent. Der Abschluss der Geschichte ist wieder so schön und harmonisch, dass ich über die Schrecklichkeiten, die ich zuvor gelesen habe, gut hinweg komme. Auch der 3. Fall der SoKo Mysterious hat mich wieder eingefangen und sehr gut unterhalten. Dafür bekommen Molly, Malte und Ben 5 leuchtende Sterne.
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