Produktbild: Der Tod der Löwenbändigerin

Der Tod der Löwenbändigerin Kurzgeschichten und Erzählungen

9

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.11.2025

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

180

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/1,3 cm

Gewicht

252 g

Farbe

Senf / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-695-10066-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.11.2025

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

180

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/1,3 cm

Gewicht

252 g

Farbe

Senf / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-695-10066-8

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

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  • Birgit Peitz (Birgit51)

    aus Neuss

    5/5

    03.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    unterhaltsame abwechslungsreiche Kurzgeschichten

    Nachdem ich schon drei Romane von Bernd Richard Knospe gelesen hatte und mir diese ausnehmend gut gefallen haben, war ich sehr gespannt auf seine Kurzgeschichten. Ich wurde nicht enttäuscht. Er selbst beschreibt diese Sammlung so: 16 Kurzgeschichten und Erzählungen. Menschen auf der Suche nach ihrem Platz im Leben. Nach Auswegen. Neuanfängen. Veränderung. Lösungen. Oder wenigstens nach einem Funken Hoffnung. Ungewöhnlich alltäglich. Abgründig. Überraschend. Mir gefielen die meisten der Kurzgeschichten ausnehmend gut. Manche waren sehr fantasievoll und phantastisch wie z.B. bei meinem Lieblingskurzgeschichtenautor Roahl Dahl. Manche brachten mich zum Schmunzeln, zum Nachdenken, zum Lächeln, manche haben mich vielleicht auch wegen der Ausdrucksweise etwas geärgert, aber allesamt haben mich sehr gut unterhalten! Es kam das ganz normale Leben darin vor, Beziehungen mit ihren Höhen und Tiefen, Anfänge, Enden, Tod, Liebe, Sex, Freundschaft, Eheleben, Familienleben, Mord. Ich habe die Kurzgeschichten nicht in einem Rutsch gelesen, sondern sie auf mich wirken lassen. Ein sehr schönes Werk - auch zum Verschenken! Sehr kurzweilig und unterhaltsam. Herzlichen Dank an Bernd Richard Knospe für diese Geschichten. Gerne mehr davon.

  • Bewertung

    5/5

    19.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Tolle Geschichten mit unterschiedlichen Themen

    Dieses Buch ist sehr gelungen und manche Geschichten habe ich gleich zweimal gelesen. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut Die Kurzbeschreibung der Kapitel macht Lust aufs Lesen. Einige Kurzgeschichten waren so gut, dass ich sie mir länger gewünscht hätte. Würde sich bestimmt gut als Roman machen. Die Geschichten umfassen verschiedene Themen, was mir besonders gefallen hat. Ich werde es auf jeden Fall weiter empfehlen und das zweite Buch ist auf meine Wunschliste gewandert.

  • Jojo

    4/5

    01.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zwischen Zwischenwelten und Nebenrollen – menschliche Schicksale in Momentaufnahmen

    Der Tod der Löwenbändigerin ist eine Sammlung von Kurzgeschichten und Erzählungen aus den Jahren 2005 bis 2013 von Bernd Richard Knospe. Sie beschäftigen sich intensiv mit Menschen in Grenzsituationen. Es geht um Figuren, die selten im Rampenlicht stehen, die eher Nebenrollen im eigenen Leben einnehmen und doch nach Bedeutung, Nähe und einem Platz in der Welt suchen. Die Texte greifen oft nur kurze Ausschnitte aus dem Leben ihrer Protagonist:innen auf. Vieles bleibt bewusst offen. Vorgeschichten werden angedeutet, Zukünftiges bleibt offen. Genau darin liegt eine Stärke des Buches: Es fordert die Lesenden dazu auf, mitzudenken, Lücken selbst zu füllen und eigene Deutungen zuzulassen. Dabei verschränken sich Realität und Fiktion immer wieder so eng, dass die Ebenen ineinander übergehen und eine gewisse gewollte Irritation entsteht. Thematisch ist die Sammlung vielfältig: Tod, Einsamkeit, Scheitern, Liebe, skurrile Begegnungen und leise Alltagsdramen wechseln sich ab. Viele Geschichten sind melancholisch, manchmal sogar düster, nur selten leicht oder humorvoll. Wer Fröhlichkeit oder Flucht aus dem Alltag sucht, wird hier eher nicht fündig. Stattdessen dominieren nachdenkliche, oft ernste Töne, die noch lange nachwirken können. Sprachlich überzeugt Knospe mit einer klaren, bildreichen Ausdrucksweise. Charaktere, Stimmungen und Emotionen werden präzise gezeichnet, oft mit nur wenigen, aber treffenden Sätzen. Besonders in den realitätsnahen Szenarien entfalten die Geschichten eine starke Wirkung. Gleichzeitig verlangt das Buch Aufmerksamkeit: Diese Texte eignen sich weniger zum beiläufigen Lesen, sondern wollen konzentriert und am besten dosiert genossen werden. Nicht jede Geschichte trifft gleichermaßen den eigenen Geschmack, was bei Kurzgeschichtenbänden kaum ausbleibt. Manche Perspektiven und Darstellungen mögen polarisieren, doch das erzählerische Können ist stets deutlich spürbar. Knospe versteht es, mit kurzen Momentaufnahmen lebendige Bilder zu erzeugen und existenzielle Fragen aufzuwerfen. „Der Tod der Löwenbändigerin” ist somit kein Buch für zwischendurch, sondern eine Sammlung, die man langsam liest, auf sich wirken lässt und gedanklich mitnimmt. Empfehlenswert für Leser:innen, die literarische Kurzformen schätzen, offen sind und bereit sind, sich auf menschliche Zwischenwelten einzulassen.

  • Ilses Lesetipps

    aus Wien

    4/5

    29.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Besondere Momentaufnahmen menschlicher Schicksale

    Das rd 170 Seiten umfassende Büchlein „Der Tod der Löwenbändigerin“ enthält Kurzgeschichten und Erzählungen, die der Autor Bernd Richard Knospe in den Jahren 2005 bis 2013 im Zuge einer Teilnahme in einem Literaturforum schrieb und die verschiedenste Themen zwar nur kurz anreißen, dennoch nicht Tiefgang vermissen lassen und zum Nachdenken anregen. Ich zitiere den Autor: „Sie sollen dem Leser Lust machen, sich den Rest selber zusammenzureimen“. Das kräftig gelbe Cover ist ein Eyecatcher, der in Scherenschnittmanier gehaltene Löwe neben einem Grabstein passt hervorragend zu dem Titel, der interessant wirkt und neugierig macht. Wie ein etwas ausführlicheres Inhaltsverzeichnis vermitteln die „Schlaglichter“ einen ersten Eindruck zur jeweiligen Geschichte. Ich kenne fast alle Romane des Autors, die mich stets begeistert haben, und war nun recht gespannt auf seine Frühwerke. Ich wurde auch sprachlich keineswegs enttäuscht. Ich schätze seine Gabe der Beschreibung von Charakteren, Emotionen und Stimmungen. Doch wie es eben meist bei Kurzgeschichten ist – es gibt welche, die einem besser gefallen und solche, die weniger zusagen. Vor allem fehlte mir etwas Fröhliches, Leichtes, Humorvolles. Thematisch sind sie sehr vielfältig gehalten – es gibt Kriminelles, Berührendes, zum Nachdenken Anregendes, Phantasievolles bis zum Skurrilen. Je realer die Szenerie, desto wohler fühlte ich mich mit der Erzählung. Dass oft nur eine kurze Szene aus dem Leben von Menschen herausgegriffen wird, die Vorgeschichte ebenso nebulös bleibt wie das, wie es weitergeht, stellt für jemanden wie mich, die epische Romane liebt, mit Schicksalsschlägen und Wendungen, eine Herausforderung dar. Ich mag mir eigentlich nicht so gerne das Weitere ausmalen. Zudem handelt es sich primär um traurige Begebenheiten, um Tod, um Einsamkeit, um Scheitern, wenig Optimismus Verbreitendes. Leider nicht das, was ich gerne lese, in Zeiten wie diesen, privat gesehen. Nichtsdestotrotz fand ich die Geschichten interessant, insbesondere auch jene, die zeigen, wie durch die Phantasie des Autors Figuren zum Leben erwachen, zu Charakteren werden. In diesen Geschichten vermischt sich Realität mit Fiktion einigermaßen verwirrend, da sollte man konzentriert lesen. Apropos konzentriert lesen. Ich nehme gerne Kurzgeschichtenbände für unterwegs mit, um mir die Zeit in Öffis oder Wartezimmern zu vertreiben. Diese Geschichten sind anspruchsvoll, überfliegt man sie nur oberflächlich, entgehen einem Nuancen. Ich musste daher jetzt vor Verfassung der Rezension die eine oder andere Erzählung in zweites Mal lesen. Es empfiehlt sich generell, sie nach und nach zu lesen, sie auf sich wirken zu lassen, darüber nachzudenken. Es lohnt sich.

  • haberlei

    aus Wien

    4/5

    29.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Besondere Momentaufnahmen…

    Besondere Momentaufnahmen menschlicher Schicksale Das rd 170 Seiten umfassende Büchlein „Der Tod der Löwenbändigerin“ enthält Kurzgeschichten und Erzählungen, die der Autor Bernd Richard Knospe in den Jahren 2005 bis 2013 im Zuge einer Teilnahme in einem Literaturforum schrieb und die verschiedenste Themen zwar nur kurz anreißen, dennoch nicht Tiefgang vermissen lassen und zum Nachdenken anregen. Ich zitiere den Autor: „Sie sollen dem Leser Lust machen, sich den Rest selber zusammenzureimen“. Das kräftig gelbe Cover ist ein Eyecatcher, der in Scherenschnittmanier gehaltene Löwe neben einem Grabstein passt hervorragend zu dem Titel, der interessant wirkt und neugierig macht. Wie ein etwas ausführlicheres Inhaltsverzeichnis vermitteln die „Schlaglichter“ einen ersten Eindruck zur jeweiligen Geschichte. Ich kenne fast alle Romane des Autors, die mich stets begeistert haben, und war nun recht gespannt auf seine Frühwerke. Ich wurde auch sprachlich keineswegs enttäuscht. Ich schätze seine Gabe der Beschreibung von Charakteren, Emotionen und Stimmungen. Doch wie es eben meist bei Kurzgeschichten ist – es gibt welche, die einem besser gefallen und solche, die weniger zusagen. Vor allem fehlte mir etwas Fröhliches, Leichtes, Humorvolles. Thematisch sind sie sehr vielfältig gehalten – es gibt Kriminelles, Berührendes, zum Nachdenken Anregendes, Phantasievolles bis zum Skurrilen. Je realer die Szenerie, desto wohler fühlte ich mich mit der Erzählung. Dass oft nur eine kurze Szene aus dem Leben von Menschen herausgegriffen wird, die Vorgeschichte ebenso nebulös bleibt wie das, wie es weitergeht, stellt für jemanden wie mich, die epische Romane liebt, mit Schicksalsschlägen und Wendungen, eine Herausforderung dar. Ich mag mir eigentlich nicht so gerne das Weitere ausmalen. Zudem handelt es sich primär um traurige Begebenheiten, um Tod, um Einsamkeit, um Scheitern, wenig Optimismus Verbreitendes. Leider nicht das, was ich gerne lese, in Zeiten wie diesen, privat gesehen. Nichtsdestotrotz fand ich die Geschichten interessant, insbesondere auch jene, die zeigen, wie durch die Phantasie des Autors Figuren zum Leben erwachen, zu Charakteren werden. In diesen Geschichten vermischt sich Realität mit Fiktion einigermaßen verwirrend, da sollte man konzentriert lesen. Apropos konzentriert lesen. Ich nehme gerne Kurzgeschichtenbände für unterwegs mit, um mir die Zeit in Öffis oder Wartezimmern zu vertreiben. Diese Geschichten sind anspruchsvoll, überfliegt man sie nur oberflächlich, entgehen einem Nuancen. Ich musste daher jetzt vor Verfassung der Rezension die eine oder andere Erzählung in zweites Mal lesen. Es empfiehlt sich generell, sie nach und nach zu lesen, sie auf sich wirken zu lassen, darüber nachzudenken. Es lohnt sich.

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