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Enshittification Wie Tech-Konzerne uns ausbeuten und was wir dagegen tun können

1

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

16227

Erscheinungsdatum

13.05.2026

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

681 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Enshittification: Why Everything Suddenly Got Worse and What To Do About It

Übersetzt von

Hans-Peter Remmler

Sprache

Deutsch

EAN

9783841240170

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • entspricht der Vorgabe der LIA Konformitätserklärung
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Inhalt auch ohne Farbwahrnehmung verständlich dargestellt
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • Landmark-Navigation vorhanden
  • sehr hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • Funktion von Links klar erkennbar
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.2
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level A

Verkaufsrang

16227

Erscheinungsdatum

13.05.2026

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

681 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Enshittification: Why Everything Suddenly Got Worse and What To Do About It

Übersetzt von

Hans-Peter Remmler

Sprache

Deutsch

EAN

9783841240170

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Hält seiner Leserschaft den Spiegel vor

Bewertung aus Speyer am 19.05.2026

Bewertungsnummer: 3143135

Bewertet: eBook (ePUB)

Vor Jahren oder besser Jahrzehnten war das Internet noch anders: Man nutzte (verschiedene) Suchmaschinen, die einem Ergebnisse lieferten, nach denen man gesucht hatte. Doch das änderte sich und so lief es fast überall. Nur ein Gefühl oder Tatsache? Dieser Frage geht Cory Doctorow in „Enshittification“ nach. Nach einer kurzen Einleitung, worum es bei dem Buch gehen soll, widmet sich dessen Autor dem ersten Teil, dem natürlichen Krankheitsverlauf. Dieser Teil ist immer gleich aufgebaut und geht der Reihe nach verschiedene große Portale durch. Im zweiten Teil geht es um die „Pathologie“, also welche Formen der Disziplinierung es gebe. Im dritten Teil geht es um die Epidemiologie (begonnen beim Ende des Wettbewerbs über Diskriminierungen bis zu Gewerkschaften), all das vorgestellt an diversen Apps und im vierten Teil geht es um die Heilung (hier geht es weitgehend um Regulierungen, Gesetze usw.). Im Fazit geht es schließlich noch um die Frage, ob Enshittification letztlich nur Kapitalismus sei. Die Erläuterungen im Anhang verleihen dem Buch einen wissenschaftlichen Anstrich. Auch wenn es oben hieß, dass es im Buch um die Frage gehe, ob das Internet schlechter werde, ist festzuhalten, dass Doctorow faktisch die These aufstellt und das belegt, verglichen mit dem sehr treffenden Bild von Krankheiten, deren Verlauf sowie weiteren „Folgen“. Mit seinen Analysen belegt er, dass es eben nicht nur „so ein Gefühl“ ist, dass sich die Machtverhältnisse im Internet verschoben haben. Er erläutert zugleich aber auch, dass jeder Nutzer großer monopolistischer Portale Teil des Problems ist und einen Beitrag zur Problemlösung leisten kann. Damit erhält man nicht nur die Analyse, sondern auch Lösungsansätze. Ob seine Idee eines durch verändertes Verhalten wieder besseres Internet als blauäugig zu bezeichnen ist, sei dahingestellt (dass die Masse quasi anlasslos ihr Verhalten verändert, darf wohl bezweifelt werden, zumal sie gerade der nächsten heiligen Kuh hinterherrennt) und ob bei einer Rückkehr zur „guten alten Zeit“ alles besser wäre, ebenso. Dennoch hält Doctorow uns einen Spiegel vor und das ist gut. Ganz im Stile angloamerikanischer Populärwissenschaftsliteratur liest sich das Buch leicht, ist gar unterhaltsam (wer mit dem Ausdruck „Sch…“ nicht klarkommt, sollte das Buch jedoch meiden). Lesen sollte „Enshittfification“ jede(r), der das Gefühl hat, dass Internetkonzerne sich die Welt gestalten, wie es ihnen gefällt.

Hält seiner Leserschaft den Spiegel vor

Bewertung aus Speyer am 19.05.2026
Bewertungsnummer: 3143135
Bewertet: eBook (ePUB)

Vor Jahren oder besser Jahrzehnten war das Internet noch anders: Man nutzte (verschiedene) Suchmaschinen, die einem Ergebnisse lieferten, nach denen man gesucht hatte. Doch das änderte sich und so lief es fast überall. Nur ein Gefühl oder Tatsache? Dieser Frage geht Cory Doctorow in „Enshittification“ nach. Nach einer kurzen Einleitung, worum es bei dem Buch gehen soll, widmet sich dessen Autor dem ersten Teil, dem natürlichen Krankheitsverlauf. Dieser Teil ist immer gleich aufgebaut und geht der Reihe nach verschiedene große Portale durch. Im zweiten Teil geht es um die „Pathologie“, also welche Formen der Disziplinierung es gebe. Im dritten Teil geht es um die Epidemiologie (begonnen beim Ende des Wettbewerbs über Diskriminierungen bis zu Gewerkschaften), all das vorgestellt an diversen Apps und im vierten Teil geht es um die Heilung (hier geht es weitgehend um Regulierungen, Gesetze usw.). Im Fazit geht es schließlich noch um die Frage, ob Enshittification letztlich nur Kapitalismus sei. Die Erläuterungen im Anhang verleihen dem Buch einen wissenschaftlichen Anstrich. Auch wenn es oben hieß, dass es im Buch um die Frage gehe, ob das Internet schlechter werde, ist festzuhalten, dass Doctorow faktisch die These aufstellt und das belegt, verglichen mit dem sehr treffenden Bild von Krankheiten, deren Verlauf sowie weiteren „Folgen“. Mit seinen Analysen belegt er, dass es eben nicht nur „so ein Gefühl“ ist, dass sich die Machtverhältnisse im Internet verschoben haben. Er erläutert zugleich aber auch, dass jeder Nutzer großer monopolistischer Portale Teil des Problems ist und einen Beitrag zur Problemlösung leisten kann. Damit erhält man nicht nur die Analyse, sondern auch Lösungsansätze. Ob seine Idee eines durch verändertes Verhalten wieder besseres Internet als blauäugig zu bezeichnen ist, sei dahingestellt (dass die Masse quasi anlasslos ihr Verhalten verändert, darf wohl bezweifelt werden, zumal sie gerade der nächsten heiligen Kuh hinterherrennt) und ob bei einer Rückkehr zur „guten alten Zeit“ alles besser wäre, ebenso. Dennoch hält Doctorow uns einen Spiegel vor und das ist gut. Ganz im Stile angloamerikanischer Populärwissenschaftsliteratur liest sich das Buch leicht, ist gar unterhaltsam (wer mit dem Ausdruck „Sch…“ nicht klarkommt, sollte das Buch jedoch meiden). Lesen sollte „Enshittfification“ jede(r), der das Gefühl hat, dass Internetkonzerne sich die Welt gestalten, wie es ihnen gefällt.

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Enshittification

von Cory Doctorow

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