Produktbild: Solothurn streut Asche
Gebraucht Band 2

Solothurn streut Asche

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.02.2017

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,3/13,4/3 cm

Gewicht

376 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710002479725

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.02.2017

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,3/13,4/3 cm

Gewicht

376 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710002479725

Herstelleradresse

Emons
Cäcilienstr. 48|50667|Köln|DE
info@emons-verlag.de

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1 Sterne

spannungsgeladen, rachsüchtig und verwickelt

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 25.10.2023

Bewertungsnummer: 2052025

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Auch dieser Krimi - gegen Schluss mit ‘Thriller-Qualität’ - überzeugt vom Plot und von der Spannung. Ebenso wie die andern Titel ist auch diese Geschichte keineswegs ‘geradlinig’, sondern switcht zwischen Orten und Ereignissen, von denen man nicht genau weiss, ob sie nun zufälligerweise fast gleichzeitig passieren - oder doch irgendwie - und wenn ja wie?! - zusammen gehören… Und wieder nimmt sich Gasser eines ‘heissen Eisens’ an: Ausländerfeindlichkeit, populistische Partei/en, Missbrauchsskandal und Sekten in der (kath.) Kirche. Trotz der ‘Deckmäntelchen’ lässt sich erraten, wer/was da Pate gestanden haben muss… Die kleineren Fehler in der Verwendung von Begriffen sind unbedeutend und die Fakten gut und solide recherchiert. Aufgeladen durch die ‘mörderischen Handlungen’ erfährt man somit zeitgleich einiges weiteres Unschönes - das leider nicht der Realität entbehrt! Ein wenig verstörend auch diesmal die zwischengeschobenen Kursiv-Druck-Kapitel, die retrospektiv und verschlüsselt etwas erzählen, das man mehr erahnt und sich ausmalt, als wirklich versteht. - Erst ganz am Schluss bekommt dieses Puzzle Bedeutung und somit seinen Platz. Bei jedem Krimi von Gasser spürt man, dass er nicht nur unterhalten, sondern auch für schwierige Themen sensiblisieren - und dadurch vielleicht auch ein wenig die Welt verbessern will…

spannungsgeladen, rachsüchtig und verwickelt

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 25.10.2023
Bewertungsnummer: 2052025
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Auch dieser Krimi - gegen Schluss mit ‘Thriller-Qualität’ - überzeugt vom Plot und von der Spannung. Ebenso wie die andern Titel ist auch diese Geschichte keineswegs ‘geradlinig’, sondern switcht zwischen Orten und Ereignissen, von denen man nicht genau weiss, ob sie nun zufälligerweise fast gleichzeitig passieren - oder doch irgendwie - und wenn ja wie?! - zusammen gehören… Und wieder nimmt sich Gasser eines ‘heissen Eisens’ an: Ausländerfeindlichkeit, populistische Partei/en, Missbrauchsskandal und Sekten in der (kath.) Kirche. Trotz der ‘Deckmäntelchen’ lässt sich erraten, wer/was da Pate gestanden haben muss… Die kleineren Fehler in der Verwendung von Begriffen sind unbedeutend und die Fakten gut und solide recherchiert. Aufgeladen durch die ‘mörderischen Handlungen’ erfährt man somit zeitgleich einiges weiteres Unschönes - das leider nicht der Realität entbehrt! Ein wenig verstörend auch diesmal die zwischengeschobenen Kursiv-Druck-Kapitel, die retrospektiv und verschlüsselt etwas erzählen, das man mehr erahnt und sich ausmalt, als wirklich versteht. - Erst ganz am Schluss bekommt dieses Puzzle Bedeutung und somit seinen Platz. Bei jedem Krimi von Gasser spürt man, dass er nicht nur unterhalten, sondern auch für schwierige Themen sensiblisieren - und dadurch vielleicht auch ein wenig die Welt verbessern will…

ziemlich verschachtelt - sehr spannend

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 25.10.2023

Bewertungsnummer: 2052027

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit diesem Titel eröffnet Gasser seine ‘Solothurn-Reihe’ rund um Dominik Gasser. Alle Protagonisten, die später wieder ins Bild kommen haben ihren ersten Auftritt und werden entsprechend charakterlich stark und nuanciert gezeichnet. Die Geschichte selber ist sehr verschachtelt - und zu Beginn hatte ich eher das Gefühl, lose Puzzle-Teile in der Hand zu haben… Der eröffnende Velo-Unfall des Kindes an seinem Geburtstag wollte nirgendwo so richtig hin gehören… Die Bedeutung der kursiv gedruckten Briefe an Vlada waren etwas gewöhnungsbedürftig und nicht klar einzuordnen… Der Schwenker ins Ausland hinterliess Fragezeichen, ob das nun dazu gehört oder nicht… - Erst gegen Ende der Geschichte fügten sich die Teile zusammen, erhielt alles seine Stringenz. Der ‘eigentliche Fall’ zeigte sich dann aber als extrem vielschichtig! Es ging um die Serben-Connection um Vukovic, damit verbunden Organ- und Menschenhandel - organisiertes Verbrechen, das in die Schweiz expandiert. Das erste Opfer weist in diese Richtung - oder doch nicht? - Dann gibt es weitere Verbrechen, von denen nicht klar ist, was nun dazu gehört und was nicht… Verschwinden von Jugendlichen, die entweder tot oder gar nicht gefunden werden oder plötzlich wieder auftauchen. Ein neues Lokal, in dem nicht alles sauber zu sein scheint… Eine österreichische Majorin, die als Unterstützung zum Team stösst - und scheinbar durch ihre Präsenz das ganze erst hochschaukelt… - Gasser switcht von Schauplatz zu Schauplatz, erzählt aus verschiedenen Perspektiven. Dazu kommt eine ominöse Rothaarige, die die Szene aufmischt und über deren Identität gerätselt wird - als diese ans Licht kommt, wird alles noch komplizierter - und zugleich auch persönlicher… Ein Krimi voller Spannungsmomente, der einen am Lesen hält. Inzwischen ist zwar nicht mehr alles so aktuell wie zur Zeit seines Entstehens (die Widerspruchslösung wurde 2022 vom Volk angenommen) - was aber der Geschichte keinen Abbruch tut. …einzig nervt Dornachs Tochter Pia, die sich merhmals in die Sch…. reitet, weil sie sich einmischt, als wäre sie persönlich die Chefermittlerin, so dass es am Schluss dann böser ausgeht als es ‘müsste’ - doch das ist eine der stark gezeichneten Figuren Gasser’s - wobei mich diese ein wenig betreff ‘Realitätsgehalt’ die Stirne runzeln lässt…. Trotzdem: Ein lesenswerter Krimi - der einen mehr als einmal das Fürchten lehrt und leer schlucken lässt!

ziemlich verschachtelt - sehr spannend

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 25.10.2023
Bewertungsnummer: 2052027
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit diesem Titel eröffnet Gasser seine ‘Solothurn-Reihe’ rund um Dominik Gasser. Alle Protagonisten, die später wieder ins Bild kommen haben ihren ersten Auftritt und werden entsprechend charakterlich stark und nuanciert gezeichnet. Die Geschichte selber ist sehr verschachtelt - und zu Beginn hatte ich eher das Gefühl, lose Puzzle-Teile in der Hand zu haben… Der eröffnende Velo-Unfall des Kindes an seinem Geburtstag wollte nirgendwo so richtig hin gehören… Die Bedeutung der kursiv gedruckten Briefe an Vlada waren etwas gewöhnungsbedürftig und nicht klar einzuordnen… Der Schwenker ins Ausland hinterliess Fragezeichen, ob das nun dazu gehört oder nicht… - Erst gegen Ende der Geschichte fügten sich die Teile zusammen, erhielt alles seine Stringenz. Der ‘eigentliche Fall’ zeigte sich dann aber als extrem vielschichtig! Es ging um die Serben-Connection um Vukovic, damit verbunden Organ- und Menschenhandel - organisiertes Verbrechen, das in die Schweiz expandiert. Das erste Opfer weist in diese Richtung - oder doch nicht? - Dann gibt es weitere Verbrechen, von denen nicht klar ist, was nun dazu gehört und was nicht… Verschwinden von Jugendlichen, die entweder tot oder gar nicht gefunden werden oder plötzlich wieder auftauchen. Ein neues Lokal, in dem nicht alles sauber zu sein scheint… Eine österreichische Majorin, die als Unterstützung zum Team stösst - und scheinbar durch ihre Präsenz das ganze erst hochschaukelt… - Gasser switcht von Schauplatz zu Schauplatz, erzählt aus verschiedenen Perspektiven. Dazu kommt eine ominöse Rothaarige, die die Szene aufmischt und über deren Identität gerätselt wird - als diese ans Licht kommt, wird alles noch komplizierter - und zugleich auch persönlicher… Ein Krimi voller Spannungsmomente, der einen am Lesen hält. Inzwischen ist zwar nicht mehr alles so aktuell wie zur Zeit seines Entstehens (die Widerspruchslösung wurde 2022 vom Volk angenommen) - was aber der Geschichte keinen Abbruch tut. …einzig nervt Dornachs Tochter Pia, die sich merhmals in die Sch…. reitet, weil sie sich einmischt, als wäre sie persönlich die Chefermittlerin, so dass es am Schluss dann böser ausgeht als es ‘müsste’ - doch das ist eine der stark gezeichneten Figuren Gasser’s - wobei mich diese ein wenig betreff ‘Realitätsgehalt’ die Stirne runzeln lässt…. Trotzdem: Ein lesenswerter Krimi - der einen mehr als einmal das Fürchten lehrt und leer schlucken lässt!

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Solothurn streut Asche

von Christof Gasser

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