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Dieser Roman erschien 2019 unter dem Titel "Im Freibad" im Ullstein Verlag.
Wer sein Leben ändern will, muss auch mal außerhalb der Bahnen schwimmen
Rosemary hat ihr ganzes Leben in Brixton verbracht. Jetzt ändert sich alles, was ihr vertraut ist. Die Bücherei schließt, aus dem Gemüseladen wird eine hippe Bar. Und das Freibad, in dem sie schon ihr Leben lang jeden Morgen schwimmt, soll einem Luxusbau weichen. Kate ist neu in London und einsam. Obwohl sie sich nicht gerne im Badeanzug zeigt, geht sie in das Freibad. Kate und Rosemary werden Freundinnen und beschließen, die Schließung des Pools zu verhindern. Denn das Freibad ist mehr als ein Ort zum Schwimmen – es ist das Herz der Nachbarschaft.
„Mit diesen Frauen möchten wir befreundet sein.“ Grazia
„Diese Story stimmt fröhlich.“ Bella
„Zwei Frauen retten ein Freibad und einander. Bewegend und doch voller Freude.“ The Guardian
„Eine außergewöhnliche Hymne auf Frauenfreundschaften und die Kraft des Zusammenhalts.“ Stylist
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
160 Bewertungen
5 Sterne
4 Sterne
3 Sterne
2 Sterne
1 Sterne
Bewertung am 06.10.2021
Bewertungsnummer: 1581484
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Protagonisten sind Rosemary, eine etwa 85-jährige Dame, und Kate, eine 26-jährige introvertierte, junge Journalistin. Eines Tages erfährt Rosemary vom Bademeister, dass das Freibad, in dem sie seit über 60 Jahren jeden morgen schwimmt, geschlossen werden soll. An dessen Stelle sind Luxuswohnungen und ein Fitnessclub geplant. Kate, die eigentlich Angst vor Wasser hat, soll einen Bericht über die Schließung des Bades machen und Rosemary dazu interviewen. Die beiden Frauen werden Freundinnen und beschließen das Freibad zu retten. Ein Roman der Altersunterschiede überwindet und zeigt, wie eine junge Frau ihre Panikattacken in den Griff bekommt. n
Leseempfehlung!
Igela am 18.01.2021
Bewertungsnummer: 1218493
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Viele schöne Stunden hat Rosemary Peterson im Freibad von Brixton verbracht. Fast 60 Jahre lang, war Rosemary ein gern gesehener Gast in dem Bad. Dort kennt sie viele Leute, und sie hat Freunde gefunden. Mit dem Bad, verbindet die 86 jährige auch viele Erinnerungen an ihren verstorbenen Mann George. Und nun soll das Bad einem Fitnessstudio weichen.
Kate Matthews, Journalistin beim Brixton Chronicle, soll einen Artikel über das Bad und seine neue Bestimmung schreiben. Ausgerechnet Kate, die seit Jahren keinen Fuss mehr in ein Bad, geschweige denn ins Wasser gesetzt hat. Nach und nach erkennt sie, dass das Freibad für die Menschen in der Gegend, nicht nur Schwimmen bedeutet. Sondern auch ein Ort der Begegnung ist. So, wie für Rosemary!
Ich muss gestehen, dass mir der Einstieg in das Buch nicht leicht fiel. Es kam mir so vor, als lese ich viele kleine Kurzgeschichten, rund um das Freibad. Etliche Menschen, die regelmässig das Bad aufsuchen, werden skizziert und verlassen dann wieder die Bühne um anderen Platz zu machen. Diese Passagen können nur wenige Sätze, aber auch mehrere Seiten lang sein. Dadurch benötigte ich etliche Seiten, um in der Geschichte anzukommen.
Und dann taucht Rosemary auf !!! Meiner Meinung nach, ist der Autorin mit dieser Figur ein ganz grosser Wurf gelungen. Die kämpferische, 86 jährige, die man kennen lernt, wandelt sich langsam und stetig zu einer Figur, die mit sehr viel Tiefe glänzt. Sie entwickelt sich laufend und wird immer "menschlicher". Immer wieder taucht man als Leser in die Vergangenheit ein, und man ist haunah dabei, als Rosemary ihren George kennen und lieben lernt. Häppchenweise wird diese Liebesgeschichte erzählt. Sehr viele Szenen haben mich tief im Herzen berührt, mich amüsiert und auch gefesselt.
Nach und nach realisiert man, den grossen Verlust, den sie nach einem erfüllten Leben mit George einstecken musste. Und man begreift auch, weshalb das Freibad für Rosemary so wichtig ist. Doch Libby Page berührt auch sehr sensible Themen, die wir wohl alle kennen. Lieb gewordene Orte, die mit vielen Erinnerungen verbunden sind, müssen weichen. Aus Profitgier, aus Gedankenlosigkeit oder um zu modernisieren.
Kate, die eigentlich nur ihren Job erledigen will, und sehr einsam ist, wird erst völlig überrumpelt von Rosemary. Schlussendlich entwickelt sich eine starke Freundschaft, zwischen der alten Frau und der 60 Jahre jüngeren Journalistin. Dieses Buch ist auch ein Lob an die Freundschaft. Der Altersunterschied, Aussehen und Lebensart egal ist. Mir wurde warm um das Herz.
Der Schreibstil ist schnörkellos und auf den Punkt gebracht. Nie kitschig und stets voller Wärme. "Im Freibad" ist definitiv ein Buch, das noch eine Weile in mir nachklingen wird.
Meinung aus der Buchhandlung
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Die geplante Schließung eines Freibads bringt Menschen mit unterschiedlichen Lebensgeschichten einander näher. Was alle miteinander verbindet, sind private Erinnerungen und der Wunsch, das Bad vor dem endgültigen Aus zu bewahren. Da ist zum Beispiel Rosemary, eine 86-jährige Dame, die seit mehr als 60 Jahren täglich ihre Bahnen schwimmt. Oder Kate, eine junge schüchterne Reporterin, welche über die Freibadbesucher und deren persönliche Erlebnisse schreiben soll. Man möchte in dieses entzückende Buch einer wunderbar wachsenden Freundschaft hinein- und abtauchen, wie in die kühlen Fluten des Bades. Erfrischend und herzerwärmend zugleich.
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